Schweiz
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Students from different schools voice their concerns outside Indian Ministry of Environment, Forest and Climate Change during a protest in New Delhi, India, Friday, April 12, 2019. Students in more than 80 countries and territories worldwide plan to skip class Friday in protest over their governments' failure to act against climate change. The coordinated 'school strike' was inspired by 16-year-old activist Greta Thunberg, who began holding solitary demonstrations outside the Swedish parliament last year. (AP Photo/Manish Swarup)

Klimawandel-Protest in Indien. Laut neuer Studie ist die grüne Energiewende machbar. Bild: AP

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Klimaskeptiker und Erdöl-Lobbyisten liegen falsch: Der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe ist nicht nur möglich, sondern langfristig günstiger.



Das Wichtigste in Kürze:

«Unsere Studie zeigt, dass Greta Thunberg und ihre jungen Freunde Recht haben.»

Christian Breyer, Professor für Solarwirtschaft

Was ist das Besondere an dieser Studie?

Szenarien zur zukünftigen Energieversorgung habe es auch vor dieser Studie schon gegeben, schreibt Zeit Online, die die Ergebnisse vor der Veröffentlichung am Freitag einsehen konnte. Das Besondere sei der Umfang der Daten, auf denen die LUT-Studie basiere:

«Über viereinhalb Jahre haben die Forscher daran gearbeitet. Sie teilten die Welt in 145 Regionen auf und verglichen unter anderem Wind- und Wetterverhältnisse sowie Standortdaten zu Wasservorkommen und Infrastruktur.»

Anders als andere hätten die Forscher keine Jahresdurchschnittswerte genutzt, sondern stundengenaue Wetterdaten eines Beispieljahres. «So konnten sie prüfen, wann Engpässe drohen und wie man sie ausgleichen kann.»

Wie soll der Energiemix in Zukunft aussehen?

Der heutige globale Energiemix sieht laut LUT-Studie noch so aus: knapp 80 % Kohle, Gas und Öl, 5 % Atomenergie und um die 15 % erneuerbare Energie.

Bild

screenshot: diewelt.de

Was hat es mit den synthetischen Kraftstoffen auf sich?

Eine besondere Rolle spielen laut Zeit Online die synthetischen Kraftstoffe, also künstlich hergestellte Substanzen wie Wasserstoff. «Da sie sich speichern lassen, kann man mit ihnen sogenannte Dunkelflauten ausgleichen, also Tage, an denen weder Wind weht noch die Sonne scheint.»

Die synthetischen Kraftstoffe eigneten sich auch zum Heizen und sogar als Treibstoff für Flugzeuge. «Unter anderem damit würde es laut den Forschern möglich, Verkehr und Wärmeversorgung zu 100 Prozent grün zu machen.»

Was wird die Energiewende kosten?

Es wird uns weniger kosten, als wenn wir bei Erdöl und Kohle bleiben, haben die Forscher am Computer berechnet.

«Die Energiesicherheit der ganzen Welt ist gewährleistet und die Energiewende wird preiswerter als keine Energiewende.»

Zudem würden die Arbeitsplätze im Stromsektor auch wachsen, weltweit bis zum Jahr 2050 um 15 Millionen Stellen.

Wie sieht die Energiewende bei uns aus?

In Ländern wie der Schweiz, wo sich viele Flüsse und Seen stauen lassen, kommt der Wasserkraft eine besondere Rolle zu, als eine der wichtigsten Energiequellen.

Die LUT-Studie zeige, dass Deutschland überwiegend mit Sonnen- und mit Windenergie versorgt werden könne, hält Telepolis fest. Länder wie Österreich, die Schweiz, Norwegen oder Schweden «weitgehend mit Wasserkraft».

«Jetzt kommt es einzig und allein auf den politischen Willen an.»

Ist die grüne Energiewende machbar?

Nicht ganz so euphorisch wie die finnischen Forscher ist Andreas Löschel, Professor für Energieökonomik an der Universität Münster. Die Studie sei wertvoll, um abschätzen zu können, was technisch und ökonomisch möglich ist. «Aber viele Probleme kommen bei der Umsetzung.»

Telepolis kommentiert:

«Die Kinder und Jugendlichen werden als Klimarebellen noch viele Freitage demonstrieren müssen, bis erwachsene Politiker endlich ihre Klima-Hausaufgaben machen. Bisher wurden die Kinder noch nicht ernst genommen. Aber immerhin haben sie schon jetzt mit konkreten Forderungen neuen Schwung in die alte Klimadebatte gebracht.»

Sind die Erkenntnisse der Studie neu?

Nein. Eigentlich nicht. Wissenschaftliche Studien mit entsprechenden Ergebnissen gab es auch schon früher, wenn auch in kleinerem Umfang. Auch das renommierte deutsche Fraunhofer-Institut komme zu ähnlichen Ergebnissen.

Die Präsentation der Studie ist als Video-Stream verfügbar:

Quellen:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Uglyman 14.04.2019 15:03
    Highlight Highlight Es gibt da ein kleines Problem. In der Schweiz verhindern Umweltverbände den weiteren Ausbau der Wasserkraft,(Staumauererhöhung, Restwassermengen). Bei Windanlagen erheben die selben Leute einsprachen. Geothermie hat bis heute entweder Erdbeben verursacht oder nur kaltes Wasser gefunden.
    Aus eigener Erfahrung leisten Solaranlagen knapp die hälfte der installierten Leistungen. Nicht alles was theoretisch erzielbar ist, hält praktischen Erfahrungen stand.
    Mein Haus entspricht Minienergie vorschriften, mit Solarstrom per Wärmepumpe geheizt, ich fahre sein 7 Jahren ein Hybrid. 5000 km im Jahr

    ,
  • Urs457 14.04.2019 11:37
    Highlight Highlight Tony Seba sagte bereits 2014 in seinem Vortrag „Clean Disruption — 100% Electric Transportation and 100% Solar by 2030“ wohin die Reise gehen wird. Ohne Ideologie, nur weil sich ökonomisch durchsetzten wird. 2019 kann man nur sagen, bis jetzt alles eingetreten :-).
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  • Urs457 14.04.2019 11:26
    Highlight Highlight Richard Branson sagt „In a single hour, the amount of power from the sun that strikes the Earth is more than the entire world consumes in an year“! virg.in/3iD
  • Zimbo666 14.04.2019 00:31
    Highlight Highlight Dazu wird es leider erst kommen, wenn die Grosskonzerne und mächtigsten Politiker unserer Welt herausgefunden haben, wie man damit noch mehr Geld verdient, als dass sie es jetzt schon tun.
  • Ueli Blocher 13.04.2019 14:17
    Highlight Highlight Ich glaube viele Verstehen nicht den Grund warum die Wirtschaft bei den Erneuerbaren so blockt!
    Die erneuernbaren sind eine Dezentrale Energie! Die kann überall Erzeugt werden und auch überall ins Netz gespiesen werden. Jeder kann zum Stromproduzent werden. Alle!
    Darum will die Industrie auch bei den Fossilen und bei Atom bleiben. Den da können nur Grosskonzerne das angebot Decken.
    Das ist der Kampf und viele Bürger begreifen das nicht und Unterstützen Argumantative die Grosskonzerne die uns Ausbeuten!
    • swisskiss 13.04.2019 22:25
      Highlight Highlight Ueli Blocher: BS! Geld wird mit dem Transport und Speicherung von Energie genauso verdient wie mit der Erzeugung.

      Es werden nicht genügend Investitionen in Erneuerbare getätigt, weil die Produktion aus konventionellen Quellen immer noch billiger und dementprechend lukrativer ist. Wieso sollte "die Industrie" ein Geschäftsmodell betreiben, das auf Verlust ausgelegt ist, weil die Produktionskostenden Verkaufspreis übersteigen?

      Du solltest dich wirklich mal schlau machen, statt Dir irgendwelche absurde Motive aus den Fingern zu saugen.
  • Mirko Timm 13.04.2019 12:36
    Highlight Highlight in Sachsen laufen förderung für Windenergie aus. mit normaler produktion ist es nicht rentabel und so sind geplant 200 anlagen still zu legen
  • E7#9 13.04.2019 11:33
    Highlight Highlight Das tönt doch jetzt mal vielversprechend und die Aufteilung in Wetterzonen macht die Studie bei Aussagen der Versorgungssicherheit glaubwürdig. Muss zugeben, dass ich echt froh bin, dass in der Schweiz die Wasserkraft (und hoffentlich auch Sonnenenergie) dominieren wird. Hab einen Heidenrespekt vor Windkraft-Emissionen (Infraschall) und ich würde echt ungern in der Nähe einer solchen Industrie wohnen. Und sie ist halt schon grossräumig und sehr hässlich anzusehen.
    • orso129 13.04.2019 14:34
      Highlight Highlight Keine Angst... die CH ist für dir Windkraft weniger geeignet...
      Die Zukunft sind Plusenergiehäuser, und auf dem Carportdach kann Strom für 20'000 km/ J für ein E-Auto produzieren...etc etc
    • Makatitom 14.04.2019 01:56
      Highlight Highlight @E7#9 da gibt es schon viel kleinere leise Exemplare, such mal nach "Windkraftbüumen"
  • P. Silie 13.04.2019 10:09
    Highlight Highlight Also ich wäre dafür.. nur schon um den Russen, Saudis und anderen Diktaturen ans Bein pinkeln zu können.
    • Ueli Blocher 13.04.2019 14:17
      Highlight Highlight P. Sille
      Selten das ich Ihnen so beipflichte!
  • m. benedetti 13.04.2019 10:06
    Highlight Highlight Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich bin auch für die Dekarbonisierung, die Ressoursenschonung, den Umweltschutz und die Kreislaufwirtschaft, aber nicht wegen dem unsäglichen Klimageschwurbel und schon gar nicht wegen dem CO2-Alarmismus, sondern aus Gründen der Logik, denn es macht keinen Sinn wertvolle Ressourcen, wie Erdöl einfach in die Luft zu blasen. Jedoch, wenn wir unsere Umwelt u.a. nicht mit Flatterstrom erzeugenden Windräder zupflastern wollen, brauchen wir energiedichte Lösungen, also Atomkraft und Fusionskraftwerke.
    • Mutzli 13.04.2019 14:58
      Highlight Highlight @m. benedetti

      Fusionskraftwerke? Wo wollen Sie denn die herzaubern?

      Das ITER Forschungsprojekt der EU um Fusion zu erforschen ist ja noch nicht mal fertig gebaut und gemäss Timeline wollen sie 2026 zum ersten Mal überhaupt Plasma erzeugen können. Dann können erst Experimente beginnen, d.h. bis man da was marktreifes erwarten kann, dauert es noch Jahrzehnte.
      Bin da auch nicht optimistisch was die Baudauer von neuen AKWS angeht, wenn man z.B. Finnland anschaut.

      Im Artikel wird für CH übrigens ja auch erwähnt, dass der Strommix hauptsächlich auf Wasserkraft beruhen würde.
  • orso129 13.04.2019 09:49
    Highlight Highlight Schon die weltweiten Investitionen in Dämme wegen steigendem Meeresspiegel würden teurer sein als dieser Umbau zu erneuerbaren Energien... Es würden sinnvolle Arbeitsplätze geschaffen (qualitatives Wachstum 👍😀) Aber: gemäss Klimaforscher bleiben uns noch ca 11 Jahre, um die Klimaerwärmung zu stabilisieren. Also schnell vorwärtsmachen! Das kostbare Erdöl statt verbrennen für Medis, Kosmetik etc brauchen...
  • Anonymus123 13.04.2019 09:25
    Highlight Highlight Mich würde es interessieren, wie viele Prozent der Haushalte in Europa theoretisch finanziell in der Lage wären, eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach zu finanzieren. Bewohner von Mehrfamilienhäusern können sich auch prozentual an einer grossen Anlage auf dem Dach eines Bauernhofs o.ä. beteiligen.

    Zudem: warum verlangt man nicht bei Neubauten oder nicht ortsbildwichtigen Sanierungen dass die Dachflächen mit Photovoltaik ausgestattet werden müssen? Prozentual auf den gesamten Betrag den der Bauherr in die Hand nehmen muss ist das eher wenig...
    • Ueli Blocher 13.04.2019 15:48
      Highlight Highlight Herr Hubatka
      Es ist im Kt. Luzern bei Neubauten Gesetz, das man PF oder Solar Anlagen aufs Dach baut.
      Bei grösseren Objekten sagt das Gesetzt vor, wie hoch der Anteil Erneuerbahren sein muss. Ein Objekt an dem ich Arbeite, ist die Auflage 75%.
      Das neue Ernergie Gesetzt schreibt das alles vor!
  • Charlie B. 13.04.2019 08:56
    Highlight Highlight Dazu kann ich nur die Doku „Tomorrow“ empfehlen.
  • Eagle21 13.04.2019 08:42
    Highlight Highlight Sorry aber wenn da drin steht, man könne bis 2030 Flugzeuge (skalierbar) mit Wasserstoff betreiben, dann ist diese Studie nichts anderes als ein Masterplan für die Reise in ein Land vor unserer Zeit.
  • Ökonometriker 13.04.2019 08:38
    Highlight Highlight Wo kann ich Solarzellen kaufen die über einen durchschnittlichen Lebenszyklus Strom billiger als chinesische oder indische Kohlekraftwerke erzeugen (<3 Rp./KwH)?

    Es hätte viele Vorteile auf grüne Energie umzusteigen, keine Frage, aber das Kostenargument scheint mir etwas schwer vorstellbar...
    • Anonymus123 13.04.2019 09:16
      Highlight Highlight Das stimmt, aber sogar China weiss dass es zu viele Schadstoffe in die Luft pustet, kein anderes Land der Welt investiert so viel in Photovoltaik-Panel-Firmen und Elektroautos und Busse wie China.

      Die Grundrichtung stimmt, es geht einfach deutlich zu langsam voran
    • Mutzli 13.04.2019 15:03
      Highlight Highlight @Ökonometriker

      Gegenwärtig für Sie als Konsument würde das Kostenargument nicht ziehen, das stimmt. Doch wenn man die heutzutage nirgends dazugerechneten externen Kosten dazuzählen würde (wie z.B. zunehmende Schäden durch erhöhte Chancen von Wetterextremereignissen, Gesundheitskosten durch Luftverschmutzung etc.), sähe es schon ein bisschen anders aus.

      Dazu kommt der Faktor, dass mit einer intensivierten Produktion von z.B. Solarzellen, Weiterentwicklung und Investitionen die Kosten für erneurbare Energie sinken sollte.
  • esel12 13.04.2019 08:04
    Highlight Highlight Es ist erschreken wieviele Leute der Wirtschaft Schuld geben und die Investitionen runterspiele.

    Wenn jede Privatperson eine Solaranlage auf dem Haus hätte, wäre auch schon viel getan. Aber es haben ja vielleicht nicht alle das Geld, so wie die Unternehmen. Mit Luft kann man leider nichts erreichhen. Darum brauchen wir den Kapitalismus und die Unternhemen müssen Geld verdienen um Umweltfreundlich zu sein.

    Bei der Klimadebatte wird immer mit dem Finger auf andere gezeigt, als selber etwas getan. Investiert selber auch wenn Ihr dafür nicht zurückbekommt. Mit gutem beispiel vorangehen!!
    • Chamael 13.04.2019 09:15
      Highlight Highlight Mein Vater hat bereits 1979 unser Haus mit Sonnenkollektoren und Bodenwärmeleitungen im Garten ausgestattet, mit denen wir seither unser Warmwasser machen. Dieses Jahr ersetzen wir Jungen die Kollektoren, weil sie nicht mehr sehr effizient sind. Dass man nichts zurückbekommt stimmt nicht, wir haben seit über 30 Jahren tiefere Heizkosten, als andere und mehr Schnee im garten! :-)
  • Dreamtraveller 13.04.2019 08:02
    Highlight Highlight Fossile Brennstoffe müssen verschwinden, das ist nun langsam jedem klar der einen gesunden Menschenverstand besitzt. Der schwierigste Teil der Geschichte wird sein, die Energiewende zu finanzieren. Ich wäre mehr als bereit, mein Leben für eine bessere Zukunft unserer Kinder einzuschränken und z.B. kurzfristig mehr Steuern zu bezahlen und/oder Lenkungsabgaben zu begrüssen. Aber ich befürchte ich bin hier in der Minderheit und solange das so ist, ist die Energiewende reines Wunschdenken und die Zukunft unserer Nachfahren düster. Hört endlich auf Egoisten zu sein!
  • Walter Hehl 13.04.2019 07:43
    Highlight Highlight Liebe Optimisten,
    um 1985 habe ich schon die Diskussion geführt mit AKW- Demonstranten, nämlich: Demonstriert nicht gegen Kernenergie, sondern gegen Kohle! Antwort 1985 „Nur die Monopole verhindern, dass alles mit Sonnenenergie geht“. Im Prinzip ja, aber die Zeitskalen sind vollkommen falsch:
    1) Die Umstellung braucht nicht 20 Jahre (das ist total naiv), sondern 200 Jahre,
    2) Die Injektion des CO2 dauerte bisher ca 250 Jahre und geht noch 100 Jahre weiter, der Abbau bzw die Einstellung des neuen geologischen Gleichgewichts geht auf einer geologischen Skala, da sind 1000 Jahre typisch!
  • Nelson Muntz 13.04.2019 07:00
    Highlight Highlight Der Wiederstand gegen Windkraft ist immer noch sehr gross...vor allem in der Schweiz.
    • TheWall_31 13.04.2019 09:11
      Highlight Highlight Kein Wunder. Bei uns (Schaffhausen) wurden zahlreiche Windräder aufgestellt. Ergebnis, oh Wunder, weit hinter den Erwartungen zurück. Warum? Oh Wunder, zu wenig Wind für einen effizienten Betrieb.

      Dafür sind Windräder aufgrund der Schatten extrem störend für Anwohner.
    • Nelson Muntz 14.04.2019 13:45
      Highlight Highlight Dann baut doch ein Gaskraftwek... oder eins mit Kohle. Dann kannst du über noch mehr motzen, oh Wunder!
  • Spooky 13.04.2019 06:11
    Highlight Highlight Herr Schurter hat wahrscheinlich recht. Ich kann das nicht beurteilen. Aber leider werden mit den erneuerbaren Energien genau die gleichen Leute ihre Geschäfte machen, die schon mit den fossilen Brennstoffen ihre Geschäfte gemacht haben. Und bezahlen muss es dann wieder ich.
    • Spooky 14.04.2019 06:25
      Highlight Highlight @05368313-73e9-4f4e-a354-a904c3179b3f

      "....Es werden andere sein."

      Mit "die gleichen Leute" meine ich: der gleiche Schlag von Geschäftemachern 😠
  • Beat-Galli 13.04.2019 06:00
    Highlight Highlight Der Solar Anteil müsstenicht so hoch sein.
    Gezeitenkraftwerke hätten schon jetzt das Potenzial England in wenigen Jahren zu versorgen.
    Aber intressanterweise, baut England an einem Neuen Atomkraftwerk, welche alle Zahlen belegen, dass der Strom viel zu teuer wird.
    Im gleichen Zeitrum reden sie von erneuerung der Atomaren Verteidigung.

    Ach diese Zufälle.
  • atomschlaf 13.04.2019 05:03
    Highlight Highlight Dass das Potential vorhanden ist, glaube ich sofort.
    Dass aber behauptet wird, bereits die künftigen Kosten zu kennen, riecht nach Propaganda und lässt die Studie eher unseriös wirken.
    • Big_Berny 13.04.2019 05:16
      Highlight Highlight Sie sagen doch nicht, dass sie die definitiven Kosten kennen. Aber man kann und muss für eine solche Studie doch Prognosen berechnen.
  • Triple A 13.04.2019 01:10
    Highlight Highlight Solange Multis mehr Gewinne mit der heutigen Situation als mit der künftigen machen, ist es schwierig. Hier muss die Politik lenkend in die Wirtschaft eingreifen.
    • sambeat 13.04.2019 01:30
      Highlight Highlight Das stimmt. Ruf dort mal an!
    • Makatitom 13.04.2019 01:59
      Highlight Highlight Momentan ist es aber umgekehrt, leider
  • murrayB 13.04.2019 00:48
    Highlight Highlight Die Berechnung sind wunschdenken... Unser Bedarf an Energie wird sich mit dem Trend hin zu Elektrofahrzeugen vervielfachen - ganz zu schweigen vom Mehrbedarf aufgrund der Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung in Asien...
    • Tschodock 13.04.2019 09:57
      Highlight Highlight Und du denkst wirklich, dass die Zunahme an Energiebedarf aufgrund von Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum nicht in der Berechnung sind?
      Habe die Studie nicht gelesen aber ich gehe mal schwer davon aus, dass Wachstum in den Faktoren modelliert ist.
  • Supermonkey 13.04.2019 00:47
    Highlight Highlight Hat jemand eine studie zur hand welche belegt dass ein CO2-Stop auch die Erderwärmung stoppt?
    • dave28 13.04.2019 13:05
      Highlight Highlight Nein, die gibt es nicht. Ist bis jetzt auch eine reine Annahmenbasierte Forschung. Im Labor konnte bis jetzt zwar bewiesen werden das CO2 als Wärmeträger fungieren kann. Jedoch konnte unter gleichen Bedingungen auch mit Argon, welches als klimaneutrales Molekül gilt oder in der Klimadebatte bis jetzt nicht thematisiert wurde, der selbe Effekt nachgewiesen werden.
  • mako 13.04.2019 00:12
    Highlight Highlight Man muss nur schauen, WER diese Studie gemacht hat, dann ist alles klar!
    • Hoopsie 13.04.2019 09:39
      Highlight Highlight Nämlich? Und warum?
  • ghawdex 12.04.2019 23:35
    Highlight Highlight Die Studie legt dar das zukünftig 70% alle benötigter Energie aus Solarenergie stammen wird, bis in 20-30 Jahren. Das wird aber nur möglich sein wenn bis dahin das Problem des Zwischenspeicherns von Grüner Energie bis dahin in sehr grossen Massstab und zu niedrigsten Kosten möglich ist.
    Oder wie will man 70% Solarenergie in der Nacht erzeugen bzw mit was ersetzen?
    • trio 13.04.2019 00:13
      Highlight Highlight Es gibt bereits umweltfreundliche Akkus mit Salz. Damit lässt sich leicht die Energie für die Nacht speichern. Technisch stellt das alles wirklich kein Problem dar.
      z.B.
      www.usp-austria.eu/produkte/salzwasser-akku/
    • El Veitie 13.04.2019 03:20
      Highlight Highlight Sorry aber hast Du den Bericht nicht gelesen, steht doch da? Der überschüssige Tagesstrom, wird für die Nacht in Stauseen und Wasserstoff gespeichert. Über Nacht wird der Strom von den Stauseen und s.g. Kraft-Wärme-Kopplungen, die Strom und Wärme produzieren, geliefert.
    • Matti_St 13.04.2019 03:27
      Highlight Highlight Mit Brennstoffzellen. Also der Speicher wird Wasserstoff sein. Den kann man mit 100% Solarenergie produzieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonald Rump 12.04.2019 23:26
    Highlight Highlight Verständnisfrage: Wieso setzen wir nicht vermehrt auf Kernenergie?
    • Matrixx 13.04.2019 09:21
      Highlight Highlight Weil Uranabbau und -entsorgung nicht sehr umweltfreundlich sind, und der Betrieb, bei dem nur Wasser entsteht, dies auch nicht ausgleicht oder rechtfertigt.
    • Hoopsie 13.04.2019 09:44
      Highlight Highlight Warum sollen wir auf eine alte, teure, gefährliche und schwierig zu entsorgende Technologie setzen? Wir habe wunderbare Alternativen, die viel billiger, effizienter und umweltverträglicher sind.
    • Toerpe Zwerg 13.04.2019 13:29
      Highlight Highlight Weil wie Sie hier gerade sehen Denkblokaden herrschen.

      Es braucht weder Uran noch gefährliche Technologie, um die Überlegene Energiedichte der Kernspaltung zu nutzen.

      Es mag vielen nicht bewisst sein: Aus einem Kilogramm Kernbrennstoff kann gleich viel Energie gewonnen werden wie aus 1000 Tonnen Folilen Energieträgern.

      Das ist viel zu attraktiv, um es einfach zu negieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonald Rump 12.04.2019 23:25
    Highlight Highlight Leider denken Politiker nicht bis 2050
    • Hoopsie 13.04.2019 09:46
      Highlight Highlight Vielleicht ja schon, wenn man die richtigen wählt! Liegt an Ihnen, niemand wird einfach so Politiker!
  • Mutbürgerin 12.04.2019 23:13
    Highlight Highlight Dieser Klimaterror nervt nur noch.
    • Makatitom 14.04.2019 02:04
      Highlight Highlight Nein, sie möchte nur Köppels dämliche Parolen wiederholen
  • Zeit_Genosse 12.04.2019 23:04
    Highlight Highlight In einer perfekten Welt, die politisch stabil ist, die wirtschaftlich ausgeglichen Wohlstand und Wohlfahrt bringt, wo Nahrung und Grundversorgung überall gewährleistet ist, kann ein Klima-Masterplan gelingen. Nur liegen uns unsere eigenen Probleme näher und die beschriebenen Bedingungen herrschen nicht auf der Welt. Die Studie blendet Kriege und geopolitische Störungen aus, blendet zusammenbrechende Wirtschaftssysteme und Egoismus aus. Aber wir können Morgen versuchen alle CH-Staudämme zu erhöhen und einige Täler zu fluten. Denn die Energie würde da gewonnen wo sie ist und weltweit geteilt.
    • Matti_St 13.04.2019 03:31
      Highlight Highlight In der jüngsten Vergangenheit haben die Kriege meist wegen Energieträger stattgefunden.
      Wenn wir uns davon lösen, gibt es schon viel weniger Konflikte.
      Was viele nicht wissen, in der Schweiz werden manche Turbinen aus Kostengründen gar nicht mehr in Betrieb genommen. Die kann man ohne Probleme wieder aktivieren.
    • Toerpe Zwerg 13.04.2019 13:25
      Highlight Highlight "In der jüngsten Vergangenheit haben die Kriege meist wegen Energieträger stattgefunden. "

      Nope.
    • Matti_St 13.04.2019 15:04
      Highlight Highlight @Toerpe, welcher nicht?
      Syrien Gaspipeline, Ukraine sehr wahrscheinlich auch.
      Afghanistan und Iran das Ölvorkommen.
      Die Siegermächte haben den Krieg immer als gewonnen erklärt, sobald sie die Rohstoffe in den Händen hielten. Wie viele Tote es danach gab, ist nicht relevant.
      Da schon gewissen Kreise Venezuela als ein Ort angesehen wird, in dem man dringend militärische Hilfe entsenden will, sollte niemand überraschen. Dieses Land hat die größten Ölreserven weltweit. Destabilisieren, Putsch, Truppen und dann wird das schwarze Gold abgeholt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 12.04.2019 23:00
    Highlight Highlight Die Frage ist nicht ob die Energieversorgung erneuerbar wird, sondern wann. Denn spätestens wenn die fossilen Quellen erschöpft sind, muss auf erneuerbar umgestellt werden. Die Investitionen kommen also sowieso früher oder später.


    Früher wäre besser!
  • sunshineZH 12.04.2019 23:00
    Highlight Highlight OK super, steigt alle um, dann hat es ja dann genug Benzin für mich 😊👍
  • Posersalami 12.04.2019 22:33
    Highlight Highlight Eine weitere Studie die bestätigt, was seit über einem Jahrzehnt bekannt ist. Übrigens brauchen wir dafür keine Alien-Technologie die erst in 20 Jahren verfügbar sein wird, sondern wir können das mit dem machen, was sich bewährt hat. Schlüsseltechnologie wie HGÜ Leitungen zB. sind schon seit dem 19hd (!) bekannt und in Betrieb. PV Anlagen, Solarthermie, Wind- und Wasserkraftanlagen können wir auch.

    Leider stehen einer vernünftigen Politik viele Partikularinteressen, Besitzstandswahrer und Feiglinge im Weg.
  • Hansi Meier 12.04.2019 22:20
    Highlight Highlight Liebes Watson Team, ihr verwechselt da glaub "Energie" mit "Elektrizität". Die Studie geht nur auf den jetzigen und zukünftigen Elektizitätsbedarft ein - explizit ohne Zusatzbedarf aufgrund des Wandels von Mobilität und Heizung von Öl zu Elektro (The modeling was performed using the LUT Energy System Transition model. Future electricity consumption assumptions are based on IEA estimations and represent the development of the existing power sector without consideration of possible additional electricity demand due to massive electrification of heat and transport sectors)
    • Toerpe Zwerg 13.04.2019 13:24
      Highlight Highlight Im Ernst?

      Dann können wir weiterblättern. 67 Tausen Milliarden nur für Elektrizität?

      Never ever gonna happen.
  • Raphael Stein 12.04.2019 22:18
    Highlight Highlight Wirtschaftlich rentabel.
    Das ist ja die Krux. Warum begreifen gewisse Kreise das nicht.
  • 7immi 12.04.2019 22:08
    Highlight Highlight Was mich an der heutigen Diskussion stört sind die Widersprüche. Alternative Energie ja, aber das Landschaftsbild darf nicht leiden. Solarzellen ja aber das Ortsbild darf sich nicht verändern, etc. Da muss mal aufgeräumt werden.
    Ebenfalls speziell finde ich die Einseitigkeit. So ist für alle klar, dass das Elektromobil mit Batterie das beste ist. Dabei verteufelt man z.B. Wasserstoff (Speicherbar in Methan). Klar, die Technologie ist (noch) ineffizient, wenn aber Energie im Überschuss da ist ist es durchaus sinnvoll. Es gibt nicht eine Lösung, es braucht verschiedenes, und dann klappts.
    • Statler 12.04.2019 22:58
      Highlight Highlight In Bayern gilt die 10-H-Regel - Windräder müssen 10x so weit von Siedlungen entfernt sein, wie sie hoch sind.
      Damit hat man die Fläche, die für Windkraft nutzbar ist, auf 0.5% der Fläche Bayerns reduziert.
      Typischer Fall von Nimby-ism... Alle finden's gut, solange es nicht bei ihnen stattfindet.
      (Quelle: Quer vom letzten Sonntag)
    • Mutzli 12.04.2019 23:42
      Highlight Highlight @7immi

      Das sind allerdings keine internen Widersprüche, sondern einfach Wünsche verschiedener Interessensgruppen, so wie in jedem anderen Gebiet der Politik auch.

      So kommt der Widerstand gegen WIndräder z.B. von Landschaftsschützern, aber die müssen gar nix (und haben es meist auch nicht) mit Umweltschützern zu tun haben. Wies der Name verrät gehts dort rein ums Landschaftsbild.

      Beim Ortbild ists (in meiner Erfahrung) manchmal der Denkmalschutz (der jedoch nur bei den wenigsten Bauten was zu sagen hat) und wiederum Landschaftsschutz.

      Mit Umweltbedenken haben diese Restriktionen nix zu tun
    • nukular 13.04.2019 00:19
      Highlight Highlight Ich gebe dir voll recht.. Aber auch eleltroautos sind auf gut deutsch dreckschleudern.. Die Batterieherstellung ist nicht nur umweltschädlich sondern auch menschenausbeutend...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Casimir R. 12.04.2019 22:05
    Highlight Highlight dank den synthetischen kraftstoffen kann man z.b. windenergie auch dort erschliessen wo es sonst weit und breit keine abnehmer für den strom gäbe. verarbeitung/umwandlung direkt vor ort. kein abschalten wegen überkapazität und keine netzverluste. wind liegt heute im optimalfall bei ca. 4 cent/kwh. mit all dem sollte die rechnung langsam aber sicher aufgehen. diesel liegt bei ca. 13 cent/kwh. mit den 9 cent müsste man den ganzen prozess finanzieren. besserwisser sind herzlich willkommen! :-) man rechne nach!
  • dmark 12.04.2019 21:58
    Highlight Highlight Mal völlig naiv und unbedarft in die Runde gefragt...

    Ich habe gerade einen Bericht zum Methan auf dem Mars gelesen.

    https://www.scinexx.de/news/geowissen/mars-methan-kein-zeichen-fuer-leben/

    Mein Gedanke dazu wäre, dass es doch auch auf der Erde möglich sein müsste, mittels Olivin und in Wasser gelöstem CO2 (was wir ja weg haben wollen) Wasserstoff zu erzeugen - kein Methan - und dies als zusätzliche Energiequelle nutzen. Dieses Olivin ist ein Silicat und Hauptbestandteil des Erdmantels - also reichlich vorhanden.
    Weiss da jemand etwas oder mehr darüber?
  • sephiran 12.04.2019 21:56
    Highlight Highlight Das Problem ist weder das Geld noch die Technologie. Weniger labern und mehr machen. Man müsste mal berechnen wie viel Geld und Energie alleine das Debattieren über den Klimawandel verschlingt..
  • MGPC 12.04.2019 21:53
    Highlight Highlight Leider wird die nächste Generation der Managerbosse parallel zu der Generation der einfachen Arbeiter grossgezogen und dazu gedrillt Geld zu scheffeln. Wir können nur mit Protest dagegenhalten. Die Vergangenheit hat gezeigt das dieser im Keim erstickt wird.
    Jedoch habe ich heute mehr Hoffnung, da die Möglichkeit sich gehör zu verschaffen einfacher ist.
    An die Eltern: Auch ihr solltet streiken, denn erst dann wird es den Mächtigen da weh tun wo es am meisten weh tut. Beim Geldsack. Wird zwar im Chaos enden, doch nur dann kann etwas neu aufgebaut werden.
  • Bynaus @final-frontier.ch 12.04.2019 21:51
    Highlight Highlight Auf dem Papier ist es völlig klar, dass die Menschheit vollständig mit Erneuerbarer Energie versorgt werden kann. Man kann sich auf die Sonnenenergie und eine Speichertechnologie beschränken, um das zu zeigen (obwohl es vermutlich bessere = etwas günstigere Lösungen gibt). Die Frage ist, ob die Gesellschaft langfristig bereit ist, die notwendigen Ausgaben zu tätigen, und ob Politiker mutig genug sind, davon auszugehen. Für die Wahlen im Herbst braucht es einen "Litmus-Test" für Politiker, die bereit sind, nach den Wahlen die Erneuerbare Energiezukunft der Schweiz anzupacken!
  • cmueller 12.04.2019 21:48
    Highlight Highlight Interessante Studie. Hat sie auch die steigende Strom-Nachfrage (Tesla lässt grüssen) berücksichtigt?
  • elco 12.04.2019 21:28
    Highlight Highlight In der Schweiz kommt dank der Wassekraft eine besondere Rolle zu. blablabla. Baut mal irgendwo in den Bergen einen neuen Speichersee und wartet auf den erbitterten Widerstand der Grünen.

    Danke für die nutzlose Studie.
  • plaga versus 12.04.2019 21:17
    Highlight Highlight Wenn der heutige Kapitalismus dereinst zugrunde geht, gibt es andere, vielleicht sogar solidarischere Finanzierungs- Bewerkstellingsformen.

    Und jetzt lasst es blitzen...
    • Toerpe Zwerg 12.04.2019 22:08
      Highlight Highlight Dann wird es erstmal für lange Zeit dunkel.
    • Rabbi Jussuf 13.04.2019 00:21
      Highlight Highlight Für seeehr lange Zeit wird es dann dunkel - und russig.
    • plaga versus 13.04.2019 08:11
      Highlight Highlight Nein, das muss nicht sein.
      Dazu fehlt derzeit einfach eine Vision, an der a l l e beteiligt sind. Doch die Welt ist zu fragmentiert und die UNO zu schwach und die Not noch zu wenig gross.

      Lasst uns mehr utopisch denken und weniger dystopisch, Toerpe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 01vinc09 12.04.2019 21:12
    Highlight Highlight "Erdöllobbyiste ab id Chiste!"
    Das ist mein Lieblingsruf bei den Klimademos. Die Jugend ist bereit, ein grosser Teil der Erwachsenen ist bereit, die Wissenschaft gibt uns recht, nur die Wirtschaft hat keinen Bock und deshalb auch grosse Teile der Politik.

    Handelt verdammt nochmal, die Erde ist too big to fail!
    • JackMac 12.04.2019 21:39
      Highlight Highlight Du überschätzt den Einfluss der Menschen im Verlauf der Erdgeschichte . Hariri nochmal!
    • Toerpe Zwerg 12.04.2019 22:08
      Highlight Highlight 67 Tausend Milliarden Investitionen.
    • Raphael Stein 12.04.2019 22:21
      Highlight Highlight Die Wirtschaft will doch dauernd investieren. Die müssten vor lauter Glück Luftsprünge machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Globidobi 12.04.2019 21:04
    Highlight Highlight Man nehme zum Beispiel Neuseeland, dort lebt die Südinsel mit 100% Ökostrom. Auf der Nordinsel wird noch ein Teil der Energie durch Kohle und Erdgas hergestellt. Dies soll sich jedoch bis 2025 auf 0% ändern. Wir in der Schweiz haben die gleichen Grundlagen, wie unser Klon am anderen Ende der Welt.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 12.04.2019 21:02
    Highlight Highlight "Es wird uns weniger kosten, als wenn wir bei Erdöl und Kohle bleiben, haben die Forscher am Computer berechnet." --> Wenn dies stimmen würde, so hätten wir diese Energieform schon lange. Warum kann man nicht ehrlich sein und zugeben, dass es etwas kostet?
    • 01vinc09 12.04.2019 21:14
      Highlight Highlight Bleib du beim Zitat, da steht langfristig. Und weil die Wirtschaft in Quartalszahlen und nicht Jahrzehnten denkt, haben wir jetzt noch nichts und bekommen wir auch nichts wenn die Politik nicht sagt was zu tun ist
    • Doppelpass 12.04.2019 21:24
      Highlight Highlight Da liegt wohl ein kleiner Denkfehler vor. Öl und Kohle kosten zur Zeit wenig Geld um sie zu kaufen und zu verbrennen. Die Schäden die dadurch entstehen werden ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachen, welche beide Systeme zum Kollaps bringen wird. Die Kosten an Leben, Vielfalt, Komfort und wenn man so will auch an Geld werden untragbar sein.
      Ein Wandel kostet Anstrengungen und Geld und bringt Qualität, Fortschritt, Sicherheit und Wohlstand.
      Safe the system, save the klima!

    • Halb Wissen 12.04.2019 21:25
      Highlight Highlight Die Firmen nehmen zwar die Gewinne ein, werden aber nicht für sämtliche Folgekosten verantwortlich gemacht.
      Das darf dann denn Bürger bezahlen. Finde ich aber fair, da er es auch billigt.

      Was nicht fair ist, ist wenn es die Bevölkerung eines nahezu unschuldiges Staates trifft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Räuber Ratte 12.04.2019 20:58
    Highlight Highlight Ich wäre der glücklichste Mensch, wenn 88% aus Solar- und Windenergie kommen würden.
    Leider gibt es ein technisches Problem: Wenn z.B. eine Gewitterfront aufzieht und sich in Sekunden die Leistung der Solarzellen und Windräder ändert, braucht es dieselbe Leistung aus einem anderen Energieträger, um das Netz stabil zu halten. Dieses Problem zu lösen ist technisch sehr, sehr anspruchsvoll und wird bei der Diskussion gerne vergessen.
    • _kokolorix 13.04.2019 09:26
      Highlight Highlight Du musst einfach etwas grösser Denken. Eine Gewitterfront ist ein sehr lokales Phänomen, das gesamteuropäisch nur ein Rauschen in der Statistik ist. Auch heute ist es bereits technisch und verwaltungsmässig sehr aufwändig ein stabiles Netz zu betreiben. Aber es funktioniert, auch wenn es für Laien verwirrend komplex aussieht. Das wird auch in der Zukunft nicht anders sein, vorausgesetzt, dass nicht nur Wirrköpfe wie Trump den politischen Kurs bestimmen. Das Chaos das diese heraufbeschwören ist, anders als das Wetter, nämlich nicht zu beherrschen
    • Heinzbond 13.04.2019 11:57
      Highlight Highlight Wie im Artikel auch beschrieben, Energie muss auch auf vorrat produziert werden und gespeichert werden, pumpspeicher, wasserstoff, Methan, Batterien, in Salz das auf x hundert grad erhitzt wird. Die Technologien sind da und müssten nur verfeinert werden.
  • Domino 12.04.2019 20:53
    Highlight Highlight Ich bin gespannt auf genauere Aussagen der Studie.
    Das ist ein harter Brocken alle Autos, Schiffe, Flugzeuge und Heizungen auf Erneuerbare Energien umzustellen und braucht ein mehrfaches der heutigen Elektrizität. Vor allem bei den Speichern wird es interessant.

    Unternehmen wie Desertec wurden vor Jahren auf Eis gelegt; eigentlich Schade.
  • Normi 12.04.2019 20:52
    Highlight Highlight Wieso nicht Atomenergie weiterentwicklen? Z.b Abfall wiederverwenden bis es nicht mehr strahlt? Explosions sichere Kraftwerke? Fusion?
    • _kokolorix 13.04.2019 09:32
      Highlight Highlight Die Grundlage der Kernenergie war, dass sie waffenfähiges Plutonium lieferte. Um Stromproduktion ging es nur nebenbei. Daher war man auch bereit die horrenden externen Kosten zu tragen. Eine Ausweitung dieser Technologie ist schlicht nicht bezahlbar. Das Risiko das wir für diese lächerlichen 5% eingehen ist jenseits von gut und böse und nur militärisch zu verstehen
    • Heinzbond 13.04.2019 12:02
      Highlight Highlight Und ein Kernkraftwerk, das ein überdimensionierter wasserkocher ist, ist mit einer Energie Effizienz von Ca 33% reine Verschwendung... Von dem GAU Risiko, endlager und den ECHTEN Kosten ganz zu Schweigen...
    • Toerpe Zwerg 13.04.2019 13:05
      Highlight Highlight "Die Grundlage der Kernenergie war, dass sie waffenfähiges Plutonium lieferte."

      Das ist korrekt. Und deshalb hat man bei der Wahl der Technologie die falsche Abzweigung genommen. Leichtwasser Reaktoren mit Festbrennstoff sind ein Unsinn.

      Deswegen eine Technologie abzuschreiben, welche in der Lage ist, eine um einen Faktor 1 Million mal grössere Energiedichte zu verwerten als Fossile Energieträger ist grobfahrlässig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio Haller 12.04.2019 20:45
    Highlight Highlight Jeder kann anpacken!
  • banda69 12.04.2019 20:41
    Highlight Highlight
    "The ‘Smoking Gun’ of climate change in the Arctic".

    Ein Bericht für Menschen, die Sorge zu unserer Welt tragen.

    Play Icon
    .be
  • Ohniznachtisbett 12.04.2019 20:38
    Highlight Highlight Flugzeuge mit wasserstoff... hmmmm. Und schiffe?? Hochöfen? Zementwerke?? Hütten aller Art (Kupfer, Alu etc)? Also ich bin immer skeptisch wenn jemand die Eierlegende Wollmilchsau gefunden haben will.
    • _kokolorix 13.04.2019 09:35
      Highlight Highlight Also jedes Ding das ein Feuerchen unter dem Topf voraussetzt, und das sind all die Dinge die du aufzählst, können auch mit H² betrieben werden. Es ist nur eine Frage des Willens
    • Ohniznachtisbett 13.04.2019 10:27
      Highlight Highlight Naja... bei der Zementherstellung entsteht CO2, weil es im Ausgangsmaterial gebunden ist und herausgelöst wird... erst dann ist es Zement. Heizen kann man den Ofen auch sonst wie. Bei der Eisenherstellung gehts ja auch nicht primär ums schmelzen. Eisen kommt in der Natur als Eisenoxid vor. Mit der Kohle holt man den Sauerstoff aus dem Eisenoxid und erst dadurch kommt eisen heraus. Ähnlich ists bei anderen Metallen
    • _kokolorix 14.04.2019 15:31
      Highlight Highlight Wie die Zementherstellung im Detail abläuft weiss ich nicht. Aber bei der Verhüttung von Eisen ist es nicht zwingend Kohle. Auch Wasserstoff reagiert stark mit Sauerstoff zu Wasser. Auch so könnte der Sauerstoff aus dem Oxyd entfernt werden. Anders sieht es bei der Stahlherstellung aus, hier benötigt man explizit Kohlenstoff um das spröde Eisen zu geschmeidigem Stahl zu legieren. Aber dieses C könnte auch aus dem CO₂ stammen, während das freiwerdende O mit H zu H₂O würde. Aber die Verfahren müssten erst noch entwickelt werden, was bei den minimalen Kosten für Kohle nicht passieren wird
  • trio 12.04.2019 20:27
    Highlight Highlight Das sollte jedem klar sein! Das wir immer noch auf fossile Brennstoffe setzen, haben wir hauptsächlich Lobbiysten zu verdanken.
    • trio 14.04.2019 07:49
      Highlight Highlight @Bampi
      Was willst du genau sagen?
  • Toerpe Zwerg 12.04.2019 20:04
    Highlight Highlight 67'000 Mia Investitionen entspechen etwas mehr als der gesamten globalen Wertschöpfung eines Jahres.

    Wenn man optimistisch eine Lebensdauer von 30 Jahren für diese Investitionen annimmt, kommen jährlich 2000 Mia für Ersatzinvestitionen dazu.

    Alleine für den Unterhalt der Anlagen sollte man sicher nochmals 3% der Anfangsinvestition rechnen. Nochmals 2000 Mia pro Jahr.

    Jetzt ist noch kein Euro für den Betrieb ausgegeben.
    • FrancoL 12.04.2019 21:05
      Highlight Highlight Also Sie sprechen immer von Investitionen, wie wäre es wenn Sie nun den Nutzen auch berechnen würden? Rechnen Sie doch einmal nur die Kosten für die fossilen Energien im gleichen Zeitrahmen. Alle Daten stehen im Netz.
    • weissauchnicht 12.04.2019 21:05
      Highlight Highlight Tönt günstig, wenn man bedenkt, dass die Ölwirtschaft 2012 nur schon für die Suche nach Erdöl 670 Mia $ ausgegeben hat, weltweit für 3150 Mia. fossile Brennstoffe importiert und für 500 Mia. staatlich subventioniert wurde...
      Und das sind erst die Brennstoffe. Ersatzinvestitionen, Betrieb und technischer Unterhalt der Infrastruktur, die diese Brennstoffe verbrennt noch nicht gerechnet...
      Das Einsparpotential scheint mit Blick auf die aktuelle Kosten der fossilen Energie langfristig also deutlich grösser als die Kosten für Aufbau und Betrieb der erneuerbaren Infrastruktur...
    • Firefly 12.04.2019 21:10
      Highlight Highlight Naja dann fangen wir besser heute an als morgen, in Nachhaltigkeit zu investieren, nicht wahr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 12.04.2019 19:52
    Highlight Highlight Ich gehe einmal davon aus, dass die Studie etwas zu optimistisch ist, aber sie zeigt auf dass die Sonnenenergie der Hauptlieferant sein wird. In der Schweiz sind wir zudem in der glücklichen Lage eine höhere Leistung der Wasserkraft abzurufen, was erst recht die Abkehr von fossilen Energieträgern ermöglicht. Es wird wie beschrieben am Anfang höhere Investitionen brauchen, aber diese sollte Schweiz tragen können. Der Erfolg des energetischen Umbaus wird stark vom Willen abhängig sein und wenn nicht weiter "gemauert" wird kann es ein Erfolg werden.
    • #Technium# 12.04.2019 20:42
      Highlight Highlight Wasserkraft? Wenn die Gletscher bald weggeschmolzen sind? Immer weniger Niederschlag? Dürren sich häufen? Ich sehe da schwarz...
    • MGPC 12.04.2019 21:59
      Highlight Highlight Ich habe etwas bedenken bei der Wasserkraft. Müssten wir nicht soviel stauen dass die Gefahr besteht, flussabwärts auf dem trockenen zu sitzen?
    • El Pepedente 12.04.2019 22:11
      Highlight Highlight Ja nukleare energie auf sichere distanz is das beste! Leider nicht mehr wirklich vom bun subventioniert... und ja ich habe keine 80-100'000.- für solarzellen mit akku.... finanzieten sie mir den umstieg?
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