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Interview

Fall «Carlos»: Ex-Jugendanwalt Gürber erzählt, was damals wirklich geschah

Mit ihm hat der Fall «Carlos» begonnen: Ex-Jugendanwalt Hansueli Gürber schildert zum ersten Mal seine Sicht auf den Skandal und erhebt einen schweren Vorwurf. Sein Vorgesetzter soll gelogen haben.

Andreas Maurer / CH Media



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Er entsprach nie dem typischen Bild eines Jugendanwalts: Hansueli Gürber diese Woche in seinem Wohnzimmer in Adliswil ZH. Bild: Severin Bigler

Vor dem Interview will Hansueli Gürber noch eine Zigarette rauchen. Der 68-Jährige steht in seinem Garten in Adliswil ZH und bläst den Rauch Richtung Üetliberg, der sich vor ihm in die Höhe wölbt. Neben ihm gackern die Hühner. Er hält drei Sorten mit je einem Hahn. Das Setting hat er so arrangiert, dass die Gockel gut miteinander auskommen. Gürber drückt den Stummel in den überquellenden Aschenbecher und giesst sich einen Kaffee in eine Tasse mit Totenkopf-Motiv.

Sechs Jahre lang haben Sie geschwiegen zum Fall «Carlos». Warum sind Sie jetzt bereit, Ihre Geschichte zu erzählen?
Hansueli Gürber:
Es ist unglaublich, dass die gesamte Zürcher Politszene eigentlich weiss, was damals abgelaufen ist. Aber alle halten dicht. Ich habe es satt, die ganze Geschichte noch länger für mich zu behalten. Mit dem Prozess gegen Brian K. sind die Ereignisse von 2013 bei mir wieder hochgekommen. Ich werde dauernd darauf angesprochen. Deshalb habe ich entschieden, dass es am besten ist, jetzt Transparenz zu schaffen.

Zuerst zur Vorgeschichte: Wie hat der Fall für Sie begonnen?
Ich kam 1997 als Leitender Jugendanwalt nach Zürich und übernahm Brian dort von einem Kollegen. Nach der ersten Verhaftung von Brian, die sich nachträglich als ungerechtfertigt herausstellte – Brian war von einem anderen Jugendlichen fälschlicherweise als Täter bezeichnet worden – war das Verhältnis zwischen diesem Jugendanwalt und Brians Vater schlecht. Ein Neuanfang war nötig.

Schon mit dem 13-jährigen Brian waren die traditionellen Heime und Wohngemeinschaften überfordert. Was war die Ursache?
Einerseits war er ein lebhafter Jugendlicher, einer, der aus seinem Leben etwas machen wollte. Andererseits hat er bald realisiert, dass er keine Chance haben wird. In der Schule war er auffällig. Mit 17 war er auf dem Niveau eines Primarschülers. Eine Lehre zum Beispiel war schlicht nicht möglich.

Dieses Problem haben auch andere.
Ja, manche Jugendliche realisieren mit 15, dass sie voll schräg im Leben stehen und vermutlich nie eine Chance haben werden. Deshalb beginnen sie, sich zu prügeln – eine nachvollziehbare Reaktion. In den meisten Fällen gibt es aber eine Lösung. Man vermittelt ihnen einen Job, zum Beispiel in der Migros, wo sie Regale auffüllen können. So kommen sie zu ihrem ersten Lohn und schon gewinnen sie Zuversicht. Brian war immer anders. Er wollte mehr als das. Er wollte jemand werden.

Weshalb entschieden Sie sich für das berühmte Sondersetting?
Wir standen vor zwei Möglichkeiten. Weil wir alle möglichen Heime angefragt haben und nur Absagen erhalten haben, hätten wir ihn einfach auf die Strasse stellen und abwarten können, bis wieder etwas passiert. Das wollten wir nicht. Deshalb haben wir nach einer Alternative ausserhalb der Institutionen gesucht.

Der Jugendanwalt und sein Problemfall

Hansueli Gürber war vier Jahre Staatsanwalt, zwei Jahre Richter und fast dreissig Jahre Jugendanwalt. Vor seiner geplanten Frühpensionierung liess er seine Kreativität durch eine SRF-Reportage in allen Facetten würdigen: im Job (massgeschneiderte Betreuungsangebote), in der Familie (polyamore Beziehungen) und im Hobby (passionierter Reptilienzüchter).
So begann 2013 der Skandal um den Fall «Carlos». Unter diesem Pseudonym wurde der damals 17-jährige Serientäter Brian K. vorgestellt, der in einem Sondersetting erste Erfolge zeigte. Danach wurde die Massnahme abgebrochen und Brian wieder eingesperrt. Als er frei kam, wurde er rückfällig. Im Gefängnis ging er mehrmals auf Aufseher und Insassen los. Anfang November wurde er deshalb zu einer stationären Therapie in einer geschlossenen Anstalt und einer weiteren Freiheitsstrafe verurteilt.
Der Verteidiger hat Berufung angemeldet. Gürber verlor seinen Job nach dem Beginn des Skandals 2013. Drei Jahre später erschien im Wörterseh-Verlag ein Buch über ihn. Darin äusserte er sich nicht zum Fall «Carlos», weil ihn die Justizdirektion nicht vom Amtsgeheimnis entband. Das gilt noch heute, doch Gürber kümmert das nicht mehr. Der 68-Jährige hat sein ganzes Leben im Kanton Zürich gewohnt. Durch seine Reisen wurde Afrika aber zu einer zweiten Heimat: Als Ein-Mann-Betrieb veranstaltet er derzeit zwei Mal jährlich eine Tour für Touristen. Es sind quasi Sondersettings: Das Programm ist aufwendig und wird an die Teilnehmer individuell angepasst. (mau)

Das Vorhaben war gefährlich: Sie wollten einen Muskelprotz zähmen, indem Sie ihm ein Kampfsporttraining finanzieren liessen.
Meine erste Reaktion, als ich den Vorschlag hörte, war: «Geht es eigentlich noch?» Doch wenn ich Brian anschaute, musste ich feststellen, dass sich seine Kraft kaum mehr steigern liess. In den Monaten im Gefängnis hat er nichts anderes gemacht, als auf das Bett zu springen, auf und ab, immer weiter. Und er hat sich ständig am Kasten oder am Bett hochgezogen. Er hatte so viele Muskeln, dass mir klar war: Wenn er will, bin ich in zwei Minuten tot. Das Thaiboxen hat dieses Kraftpaket nicht gesteigert, im Gegenteil. Er war zufrieden, hatte ein Ziel, wurde ausgeglichener und begann, seine Schläge zu reflektieren.

Wie denn?
Er hatte drei Kämpfe. Den ersten gewann er gegen einen schwächeren Gegner. Den zweiten verlor er gegen einen stärkeren Gegner. Den dritten verlor er ebenfalls, aber gegen einen schwächeren Gegner. Nach dem Fight sagte er zu seinem Trainer: «Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass ich doch nicht so hart auf einen Menschen einprügeln kann.» Der Trainer sagte ihm, dies sei grundsätzlich richtig, ausser beide Seiten seien damit einverstanden im Rahmen eines sportlichen Wettkampfes. Brian hat einen Lernprozess gemacht.

Die Kosten betrugen 29200 Franken pro Monat. Viele Familien müssen mit einem Sechstel davon leben. Wie ist das zu verantworten?
Es ist unbestritten: Die Kosten waren enorm hoch. Am vorletzten Ort, in der geschlossenen psychiatrischen Klinik in Basel, kostete er sogar 42000 Franken. Unsere Lösung war deutlich günstiger, aber sie war teurer als eine Unterbringung in einem Heim. Dort werden jeweils Kosten von rund etwa 9000 Franken bis 16000 Franken pro Monat ausgewiesen. Hinzu kommen jeweils noch Staatsbeiträge von rund 40 Prozent dieser Kosten, die meistens unerwähnt bleiben.

Warum?
Die Kommunikationspolitik lautete damals: Es durfte niemand wissen, was die Massnahmen des Jugendstrafrechts kosteten. Ich war immer der Ansicht: Wir sollten dem Volk sagen, dass wir ein sehr teures Jugendstrafrecht betreiben. Es führt dazu, dass die Kriminalität um vielleicht fünf bis acht Prozent tiefer ist. Unter dem Strich ist ein Sondersetting deshalb günstiger. Das Volk soll das wissen und entscheiden, ob es das will oder nicht.

Suchten Sie deshalb die Debatte?
Nein, ich wollte einfach nicht die Kosten verheimlichen. Ich wollte zeigen, dass man mit aussergewöhnlichen Massnahmen Erfolg haben kann.

War Ihre Rolle im Film kein Fehler?
Ich habe vor allem einen Fehler gemacht: Ich hätte die Aufnahmen aus dem Boxtraining nicht zulassen dürfen. Alles andere hätten wir erklären können. Ich hätte das Spektakel aus dem Film rausnehmen sollen. Die Kraft dieser Bilder war kaum zu kontrollieren.

Der Blick titelte: «Sozial-Wahn!»
Ich kam an diesem Morgen, es war ein Dienstag, um sieben Uhr ins Büro. Dann zeigte mir ein Mitarbeiter den «Blick». Um acht Uhr wurden unsere Telefonleitungen geöffnet und da ging es los mit Beschimpfungen und Morddrohungen. Die Telefonleitungen waren blockiert. Wir konnten nicht mehr arbeiten. Ich bin dann zu meinem Chef gegangen, zu Marcel Riesen, dem Leiter der Oberjugendanwaltschaft. Ich habe mich für den Film entschuldigt und ihm gesagt, dass ich die Verantwortung dafür übernehme.

Hatten Sie das Sondersetting mit Ihrem Vorgesetzten abgesprochen?
Ja, natürlich. Er wusste über alles Bescheid, auch für den Film brauchte ich seine Genehmigung. Er wusste, wie viel das Sondersetting kostete. Es fanden regelmässig Sitzungen statt, die er leitete. Brian war mein intensivster Fall. Ich berichtete ausführlich über den Verlauf der Massnahme. Und dennoch entstand der Eindruck, ich hätte heimlich gehandelt.

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Hansueli Gürber war als Jugendanwalt verantwortlich für den Fall „Carlos“/Brian, fotografiert am 20. November 2019 zuhause in Adliswil. Bild: CH Media

Wie?
Oberjugendanwalt Riesen sagte seinem Chef, dem damaligen Justizdirektor Martin Graf, ich hätte heimlich gehandelt. Weil Graf ein juristischer Laie ist, glaubte er dies tatsächlich. Als ich zu einer Aussprache mit der Justizdirektion bat, kam es zu einer Sitzung mit Riesen, Graf und dem Generalsekretär. Ich verlangte, dass sie klar kommunizieren, dass ich nicht heimlich gehandelt habe. So klang es nämlich in Presseberichten. Ihre Reaktion ging mir durch Mark und Bein. Alle drei lachten schallend und sagten: «Das machen wir sicher nicht.»

Dann kam die Aufarbeitung durch die Justizkommission. Wie lief die Befragung ab?
Ein Politiker fragte mich in der Anhörung: «Warum haben Sie heimlich gehandelt?» In meiner Antwort habe ich erwähnt, dass dies nicht stimmt und die Kosten immer über die Oberjugendanwaltschaft liefen. Riesen sass auch im Sitzungszimmer und intervenierte: «Aber nicht über meinen Tisch!» Ich fiel aus allen Wolken. Ich begriff jetzt, weshalb ich an der Medienkonferenz nicht teilnehmen durfte. Eben, weil ich angeblich heimlich gehandelt hatte.

Ihr Vorwurf wiegt schwer: Sie bezichtigen Ihren ehemaligen Vorgesetzten der Lüge.
Noch schwerer ist: Alle wussten es. Aber niemand sagte etwas.

Mit diesen Aussagen riskieren Sie ein Strafverfahren. Warum nehmen Sie das in Kauf?
Es nervt mich, dass über all die Jahre ein falsches Bild entstanden ist. Vielleicht habe ich einen blödsinnigen Gerechtigkeitssinn: Ich halte es einfach nicht aus, dass dieser ganze Politklüngel Bescheid weiss, aber alles unter dem Deckel hält. Ich bin für Transparenz und Ehrlichkeit. Falls ich dafür verurteilt werde, muss ich damit leben.

Wo sehen Sie das grundsätzliche Problem bei den Massnahmen des Jugendstrafrechts?
Das Problem ist, dass man immer grosse Mengen von Jugendlichen zusammentut. Zum Beispiel fünfzig Jugendliche in ein Heim, in dem alle Schwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten haben. Das ist gerade für die schwierigsten Jugendlichen oft nicht der richtige Ort. Sie benehmen sich schlecht, beeinflussen andere Jugendliche negativ, und fliegen dann raus. Die Sozialpädagogen haben ihre Arbeitszeiten, sind also häufig nicht anwesend. Für die schwierigsten Jugendlichen musste ich daher häufig nach anderen Lösungen suchen. Kleine Institutionen, meist mit einem Leiter für den die Arbeit mit Jugendlichen mehr als nur Beruf war. Der wohnte und lebte oft mit ihnen zusammen, verbrachte mit ihnen die Freizeit und ging mit ihnen in die Ferien. Das ergibt natürlich eine ganz andere Beziehung. Ich habe immer wieder so besondere Leute gesucht und auch gefunden. Sie waren für ganz schwierige Jugendliche sehr wichtig.

Brian K. wurde kürzlich zu einer stationären Therapie hinter Gittern verurteilt. Glauben Sie an einen Erfolg?
Es ist möglich, wenn es einem Therapeuten und anderen Mitarbeitern gelingt, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Unser Sondersetting zeigte, dass es funktionieren kann.

Hatten Sie nach dem Abbruch des Sondersettings noch Kontakt zu ihm?
Ich habe ihn gleich nach seiner Verhaftung im Gefängnis besucht und mich für den Film entschuldigt. Er sagte: «Herr Gürber, das ist nicht so schlimm, ohne Sie wäre ich in meiner Entwicklung nicht so weit.»

Sahen Sie ihn danach wieder?
Als er frei kam, haben wir uns mehrmals privat in Zürich getroffen. Wir haben Spaziergänge am See gemacht und verrückte Gespräche geführt. Intelligenterweise hatte man ihn in einer Zelle mit einem fundamentalen Muslim untergebracht. Brian ist konvertiert und trug danach eine Islam-Kluft. Am See hat er sich über die halb nackten Frauen aufgeregt, die dort badeten. Als ich in einem Restaurant eine Stange Panaché bestellte, sagte er: «Herr Gürber, wenn Sie jetzt Alkohol trinken, kann ich nicht mehr mit Ihnen reden.» Also bestellte ich ein Rivella.

So reagieren die ehemaligen Vorgesetzten auf die Vorwürfe

Marcel Riesen, leitender Oberjugendanwalt des Kantons Zürich, will sich nicht mehr zum Fall «Carlos» äussern. Seine Sprecherin teilt mit: «Die Vorgänge wurden vor sechs Jahren in zahlreichen Gremien und Aufsichtskommissionen bis ins Detail behandelt. Dem gibt es nichts beizufügen.»
Martin Graf, abgewählter Justizdirektor des Kantons Zürich, schreibt auf Anfrage: «Riesen war aus meiner Sicht wirklich nicht gut über den Fall informiert.» Mehr wolle er dazu nicht sagen. Er bedaure aber, dass «die wirklich Schuldigen», die «Carlos» jahrelang für ihre Zwecke instrumentalisiert hätten, nie genannt würden. Graf nennt sie beim Namen: «Es sind die Medien, allen voran NZZ, ‹Weltwoche› und ‹Blick›, sein Anwalt und seine Eltern. Zudem versagte die Vormundschaftsbehörde in einer sehr frühen Phase.» (mau)​

Befürchteten Sie, dass er nach Syrien reisen könnte?
Ich hatte diese Sorge, aber ich sprach sie nicht aus. Er spürte das. Bei einem unserer Spaziergänge sagte er aus heiterem Himmel: «Wissen Sie, Herr Gürber, ich habe etwas gelernt. Es gibt immer zwei Extreme und man muss irgendwo eine Mitte finden.» Das war für mich die Antwort auf die unausgesprochene Frage und bedeutete: «Keine Angst, ich gehe nicht nach Syrien.»

Man spürt noch heute Ihre Leidenschaft für Ihre Arbeit. Weshalb haben Sie sich trotzdem schon vor dem Skandal für eine Frühpensionierung entschieden?
Es gibt für mich noch andere Leidenschaften, zum Beispiel meine Afrikareisen, meine Reptilien und Hühner. Im Nachhinein merke ich auch: Ich habe mich ein Leben lang um das «Puff» von anderen gekümmert. Jetzt muss ich mich nur noch mit meinen Problemen befassen.

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144Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 24.11.2019 11:08
    Highlight Highlight Die Vorgesetzten von Gürber, diese hirn- und herzlosen Schreibtischtäter gehören vor Gericht!

    Wo ist die parlamentarische Kontrolle?

    Es ist eine Sauerei, was man sich als Bürger und Steuerzahler im Kanton Zürich alles gefallen lassen muss. Migrationsamt, Justiz, ja der Regierungsrat selbst alles nur gemauschel, Arbeitsverweigerung und Abschieben der Verantwortung.

    👎👎👎
  • Booker 24.11.2019 07:49
    Highlight Highlight Wie sich jetzt zeigt wäre die Reise nach Syrien für alle das Beste gewesen. Ausreise einfach ...
    Carlos wird uns als Einzelfall verkauft, was er aber definitiv nicht ist. Wieviele andere in Sondersettings gibt es ?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.11.2019 10:49
      Highlight Highlight Ich verstehe,sinnloses und weitaus teureres Wegsperren gefällt dir besser.
      Und anschließend meckerst du dann trotzdem wieder über die Kosten.
      Durch diese Sondersettings haben Menschen zumindestens noch die Chance erhalten, ein normales Leben zu führen.
      Nur im vergleich zu dir, sind sie dankbar dafür, dass sie sich zu besseren Menschen entwickeln durften.
    • ChlyklassSFI 24.11.2019 11:14
      Highlight Highlight Hast du den Artikel nicht gelesen oder die Zusammenhänge nicht verstanden?
  • frereau 24.11.2019 04:32
    Highlight Highlight Team Watson: bitte bleibt dran an der Geschichte. Die Beteiligten hätten es verdient wenn gute Journalist*innen weiter investigieren würden.
    Schade dass beim Interview nicht nachgehakt wurde ob es von den Sitzungen Protokolle gäbe.
  • Maracuja 23.11.2019 20:00
    Highlight Highlight <Man vermittelt ihnen einen Job, zum Beispiel in der Migros, wo sie Regale auffüllen können. So kommen sie zu ihrem ersten Lohn und schon gewinnen sie Zuversicht. Brian war immer anders. Er wollte mehr als das. Er wollte jemanden werden.>

    Dass ein Sondersetting zum Thema wird, wenn kein Heim bereit ist, einen straffälligen Jugendlichen aufzunehmen, finde ich richtig. Ehrgeiz als Grund für ein Sondersetting nach Wünschen des Täters ist fragwürdig. Insbesondere sollte bei der Justiz bekannt sein, dass gescheiterte Kampfsportler nicht selten in kriminellen oder extremistischen Milieus landen.
    • Alan Smithee 24.11.2019 16:27
      Highlight Highlight Das ist eben aus meiner Sicht der Knackpunkt an der ganzen Sache.

      Brian scheint alles zu kontrollieren
      wollen.
      Da stören die Bikinis der Badegästinnen in der Badi.
      Und wenn das gegenüber ein alkoholisches Bier geniessen will soll er das nicht weil sonst ein Gespräch
      Nicht mehr möglich sein soll.

      Also immer wenn Brian was nicht in den Kram passt,sollen die anderen sich gefälligst nach seinem Gusto richten.
      Das solches Verhalten genau Unwillen und Resozialisierungsschwäche
      signalisiert will Brian anscheinend nicht begreifen.
      So wirds halt nichts mit der süssen Freiheit.

  • Maracuja 23.11.2019 19:34
    Highlight Highlight Gehören Jugendanwälte zur Cervelat-Prominenz oder weshalb kam SRF überhaupt dazu, zur Frühpensionierung ein Filmchen über das Liebesleben, die exotischen Hobbies und die Arbeit des Herrn Gürber auszustrahlen? Eigentlich interessiert nur die Arbeit und da wäre es klüger gewesen, hätte man nicht diesen unsensiblen gut situierten Narzissten sondern einen bodenständigeren Vertretern der Jugendanwaltschaft eingeladen. Dass Gürber seine Version publik machen möchte, ist verständlich, trotzdem hätte ich mir mehr kritisches Nachhaken gewünscht. http://Promi
  • Victor Brunner 23.11.2019 17:17
    Highlight Highlight Kompliment an WATSON und H. Gürber, ein längst fälliges Interview. Brian K. bekommt ein Gesicht und beweist dass er nicht nur Täter, auch Opfer ist. Peinlich das Verhalten des ehemaligen RR Graf und vom Leiter der Oberjugendanwaltschaft M. Riesen, sobald es anspruchsvoll wird weducken und Verantwortung abstreiten. Die beiden hätten es in der Hand gehabt Transparenz zu schaffen und dem Shitstorm in der Presse zu begegnen. Leider waren den beiden der Sessel wichtiger als Anstand. Auch die heutige RR Fehr hätte zur Versachlichung beitragen können, auch sie hat sich dem Amt nicht würdig gezeigt.
  • Milf Lover 23.11.2019 16:59
    Highlight Highlight Seine Vorgesetzten sind das Allerletzte!
  • glointhegreat 23.11.2019 14:48
    Highlight Highlight Die leute die im migros gestelle einräumen sind also gemäss gürber "niemand"? Schliesslich kann man andere so beruhigen, carlos wollte aber trotz primarschüler niveau "jemand werden" .... Für mich persönlich sind migros angestellte wichtiger als ein gürber, der versucht böses schönzureden. Übrigens sind reine kraft und die technik die man durch kickbox training erlangt zwei ga z andere paar schuhe.... Gebt doch gleich jedem muskelprotz eine knarre... Unglaublich, wie abseits der gesellschaft sich dieser jugendstrafanwalt bewegt. Ich bin froh ist carlos weggesperrt, sogar wenns mehr kostet.
    • Manfred Lohnbauer 23.11.2019 20:00
      Highlight Highlight Genau das habe ich beim Lesen des Artikels auch gedacht. Es verdient jede Arbeit Respekt, die zuverlässig und sauber ausgeführt wird. Heisst "jemand werden" z.B. Staatsanwalt werden? Oder nur reich werden? Carlos ist noch jung. Vielleicht erkennt er später, dass echter Reichtum die Weisheit des Alters ist. Man braucht keinen Uni-Abschluss, um weise zu werden.
    • slick 24.11.2019 23:23
      Highlight Highlight Jeder lebt halt in seiner Blase. Und jeder vergleicht sich darin, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Objektiv gesehen ist ein Jugendandwalt aber sicherlich wertvoller als ein Regalauffüller, deshalb auch besser bezahlt. Sorry, not sorry.
  • Billy Meier 23.11.2019 14:23
    Highlight Highlight Ist das eine „One Piece“-Tasse in Gürbers Händen? Der Mann ist ja wirklich jung geblieben...
  • Wianve 23.11.2019 14:14
    Highlight Highlight Es ist interessant, wie man Täter zum Opfer macht. Letztlich ist es doch Brian selbst, der sich alles eingebrockt hat. Kann der sich wirklich nicht anständig benehmen ohne so hohe Kosten zu verursachen. Zeigt doch wiedereinmal, je schlimmer man sich benimmt, je mehr Leute springen dafür und verdienen sich eine goldene Nase.
    Was hat man bis heute für die Opfer ausgegeben? Haben die keine Lobby?
    • Victor Brunner 23.11.2019 17:47
      Highlight Highlight Brian ist Täter aber eben auch Opfer lesen sie das Interview genau!
    • TRL 23.11.2019 20:15
      Highlight Highlight Ja, das nervt. Aber Gürber will ja gerade, dass wir an unserer Schweizer Idylle das Preisticket sehen. Er sagt ja: „Wir sollten dem Volk sagen, dass wir ein sehr teures Jugendstrafrecht betreiben. Es führt dazu, dass die Kriminalität um vielleicht fünf bis acht Prozent tiefer ist. Unter dem Strich ist ein Sondersetting deshalb günstiger. “ Und meint damit, dass chronische Straftäter, Erwachsene, denen man nicht mehr helfen kann, mehr Gefängniskosten verursachen, als kriminelle Jugendliche, die zu nicht-kriminellen Erwachsenen werden (und vermute, er kennt auch dazu die Zahlen)...
  • homo sapiens melior 23.11.2019 13:51
    Highlight Highlight Den Betrug von den Chefs glaub ich sofort. Habe selbst genug oft gesehen, was die Teppichetage alles lügt und betrügt, um ihre Pösteli nicht zu verlieren.
    Wenn z.B. ein Sicherheitsverantwortlicher in einer Firma keine Freigabe unterschreiben wollte, weil sie nicht den Gesetzen entsprach und unsicher war. Fälscht der Chef kurzerhand die Unterschrift des Verantwortlichen.

    Ein Staatsanwalt für Wirtschaftskriminalität, den ich kenne, sagt dass der Stapel zum Thema Unterschriftenfälschung der grösste auf seinem Tisch sei.
    • Hierundjetzt 23.11.2019 15:05
      Highlight Highlight Ein Oberstaatsanwalt fälscht eine Unterschrift einen Staatsanwaltes, dessen Kernkompetenz es ist Betrügereien aufzudecken.

      Eher ganz fest nein 😏
    • Harry Bosch 23.11.2019 15:08
      Highlight Highlight Und das gilt nun für alle? Komisches Staats- und Wirtschaftsverständnis. Gut funktioniert die Schweiz dennoch.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.11.2019 10:57
      Highlight Highlight Gehen wir mal mit Logik an die Sache heran:
      Herr Gürber brauchte das ok seiner Vorgesetzten.
      Ohne dieses, wäre dieses Sondersetting nicht mal im Ansatz möglich gewesen.
      Ergo wussten seine Vorgesetzten ALLES darüber.
      Dass sie sich jetzt versuchen herauszureden, ist billig, heuchlerisch und reichlich lächerlich.
  • j b 23.11.2019 13:48
    Highlight Highlight Ich verstehe den Text und das herr grüber nicht heimlich alles machte. Ich finde auch das Prinzip, dass man Problemleute unterstützt. Nur finde ich es naiv zusagen, dass brian nicht intelligent genug ist für eine lehre. Ab und zu muss mann sich in den Arsch kneiffen und alles nachhollen, wenn man möchte. Brian könnte heute schon in einer höheren Position sein, wenn er es gewollt hätte. Nur ändert für mich nichts wegen dem Text. Brian hat fast zwei Menschen schon getötet. Die rrdte Person die er mit dem Messer abgestochen hat, musste sogar den Dpital selber bezahlen. Finde ich nicht ok
    • Too Scoop 23.11.2019 14:29
      Highlight Highlight Nur der Wille allein reicht heutzutage bei weitem nicht.
  • beaetel 23.11.2019 13:23
    Highlight Highlight Schade ist er nicht früher an die Öffentlichkeit gegangen. Eigentlich unverständlich, nachdem es ja offensichtlich ist, dass er von seinem direkten Vorgesetzten vollkommen verarscht wurde. Eine Verleumdungsklage wäre da mindestens erforderlich gewesen. Aber scheinbar hat er sich schuldig gefühlt, „übernehme die volle Verantwortung“ und ist ja daraufhin auch zurückgetreten. Dennoch scheint es mir eine Unterlassungssunde der Medien zu sein, einmal die Kosten, auch die Versteckten, aufzudröseln, sei es von Heimen, Psychiatrien oder Gefängnissen! Kanton, Bund und Gemeindebeiträge nicht vergessen!
    • Harry Bosch 23.11.2019 15:12
      Highlight Highlight Fakten, Fakten, Fakten: Offensichtlich ist gar nichts. Verleumdungsklage? Warum? Er wirde nicht verleumdet. Zurückgetreten. Ebenfalls falsch. Gürber liess sich, wie geplant, frühpensionieren. Bitte besser informieren. Die Zahlen sind zudem öffentlich einsehbar.
  • TingelTangel 23.11.2019 13:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Team Insomnia 23.11.2019 13:49
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Manuel Schild 23.11.2019 15:31
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Morph 23.11.2019 13:07
    Highlight Highlight Ich kenne Herrn Gürber als Dozent. Habe ihn damals sehr geschätzt. Die Tatsache, daß er auch über Berufs- und Betriebsgeheimnis referierte - also eine ganze Berufsgattung über den Umgang sensibilisierte - zeigt mir, daß er tatsächlich lange mit sich gerungen haben muß um so ein Interview zu geben. Im Sozialen ist es leider an der Tagesordnung, daß man im Einzelfallhilfebereich Erwartungen erfüllen muß, wenn es klappt man "einfach" seinen Job gemacht hat, aber wenn nicht, dem Vorgesetzten dann die Eier fehlt dafür grad zu stehen. Wehren darf sich dann meist wegen Datenschutz niemand. Mutig! 👍
  • TingelTangel 23.11.2019 12:56
    Highlight Highlight Riesen, Graf kamen mir schon Suspekt vor in der ganzen sache - jetzt erst Recht. Bei gewissen stellen kann man immer alles irgendwie abwälzen und man hat immer eine Reine Weste.
  • neutrino 23.11.2019 12:34
    Highlight Highlight Ich glaube Gürber, aber etwas begreife ich nicht: für so einen wichtigen Entscheid wie das Sondersetting gibt es doch sicher ein Protokoll der Sitzung bzw. zumindest eine Aktennotiz. In einer richterlichen Behörde sollte jedes Telefonat protokolliert werden. Im Streitfall ist dann alles nicht Protokollierte wertlos.
    • Daniel Caduff 23.11.2019 13:18
      Highlight Highlight Ich kenne mich da juristisch auch nicht aus, aber ich vermute, dass Gürber sich der Amtsgeheimnisverletzung oä. schuldig machen würde, sollte er solche Protokolle veröffentlichen....
    • neutrino 23.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Er muss nichts veröffentlichen - aber der Hinweis darauf würde reichen. Falls es sowas gäbe, würde es der Chef auch nicht abstreiten.
    • Harry Bosch 23.11.2019 15:14
      Highlight Highlight Die Justizkommision hat damals alles geprüft. Ohne Konsequenzen. Schien alles in Ordnung zu sein. Protokoll des Kantonsparlsment kann man einsehen - online.
    Weitere Antworten anzeigen
  • la vérité 23.11.2019 12:07
    Highlight Highlight Sorry - ich lese und höre dauernd Rechtfertigungen wegen des Sondersettings. Eine wichtige Aussage fehlt meiner Ansicht nach; wie stellten sich die Herrschaften das Leben von Brian nach dem Sondersetting vor?
    Eines steht fest, so ein Leben wie während des Settings, wäre für Brian aus eigener Tasche niemals finanzierbar gewesen!
    ...und dann? Sondersetting auf Lebenszeit?
    Übrigens Kraft und Kampftechnik sind "zwei verschiedene Schuhe".
    • Staedy 23.11.2019 12:55
      Highlight Highlight Was wäre ihre Alternative gewesen? Steine klopfen? Wegsperren? Sie sehen ja wohin dies führt. Am Ende zahlt es die Gesellschaft sowieso. Um es auf den Punkt zu bringen: So wie sie es formulieren, einfach weg mit solchen Menschen. Aus den Augen aus dem Sinn. Oder sie denken doch nicht noch weiter, oder?
    • Nkoch 23.11.2019 13:12
      Highlight Highlight da hat jemand den Sinn dahinter wohl nicht ganz verstanden...
    • Morph 23.11.2019 13:44
      Highlight Highlight Für die Idee von La Veritė dürfte sich der Staat dann in 50 Jahren analog der Verdingkinder rechtfertigen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 23.11.2019 11:56
    Highlight Highlight Die Story nimmt immer groteskere Züge an. Gürber sagt, dass sein ehemailgen Chef von dem Sondersetting und deren Kosten im Bilde war. Riesen widerspricht und sagt, Gürber habe ohne sein Wissen gehandelt.
    Was lief in diesem Departement falsch, wenn ein Jugendanwalt seine Massnahmen und Ausgaben nicht regelmässig mit seinem Vorgesetzten bespricht und absegnen lässt? Was lief da falsch, dass Gürber diesen eigentlich normalen hierarchischen Ablauf nicht beweisen kann und Riesen der Lüge bezichtigt?

    Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass da jeder vor sich hin gewurstelt hatte!
    • Phrosch 23.11.2019 12:52
      Highlight Highlight Nun, solche Entscheide können in der Regel nirgends getroffen werden, ohne dass vorgesetzte Stellen sie absegnen. Insofern finde ich das, was Gürber sagt, sehr schlüssig.
    • Kanischti 23.11.2019 13:21
      Highlight Highlight Schlüssig wäre, wenn Gürber beweisen könnte, dass Riesen im Bilde war. Offenbar kann er das nicht. Das würde er aber können, wenn er Belege mit der Absegnung (Unterschrift oder Protokolle) vorbringen könnte. Was in der Wirtschaft Routine ist, kennt dieses Departement scheinbar nicht.
      So steht Gürber alleine da. Ihm bleibt nur, Riesen und Graf als Lügner zu bezeichnen. Mal sehen, was die beiden Herren dazu meinen.
    • Harry Bosch 23.11.2019 15:18
      Highlight Highlight So ist das aber nicht abgelaufen. Etwas Recherche und dann ist das klar. Gürber konnte was die Zahlen angeht, ohne Vorgaben agieren. Er hatte grosse Selbständigkeit. War ja lange genug im Job. Aber hat es verbockt. Billig jetzt andere Sündenbocke zu suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 23.11.2019 11:47
    Highlight Highlight Ich verstehe alles, jedoch womit ich nicht einverstanden bin, ist das dieses Sondersetting einfach sagen wir einfach nur so einfach ist.

    Es gibt viele die hätten Potzenzial und könnten was erreichen und aufblühen. Die meisten werden einfach irgendwo versorgt. Aus den Augen aus dem Sinn.
  • Things will be different when I take over the worl 23.11.2019 11:46
    Highlight Highlight Ich finde es braucht mehr "Gendermedizin" in der Psychiatrie - Spezialisten für die männliche Psyche. Es gibt so viele Männer, die den Tritt im Leben verlieren. Es sollte meiner Meinung nach mehr Fachpersonen geben für Alkoholiker, Hooligans, Schläger, selbstmordgefährdete Männer etc. Fast jeden Tag sehe ich randständige Männer, solche die rumbrüllen oder rumprügeln. Diese Leute muss man viel besser betreuen. Sie sind nämlich auch einfach gefährlich und ehrlich gesagt auch sehr mühsam. Frauen, die im Leben versagen, abstürzen oder eine Krise haben, bleiben meist ungefährlich und ruhig.
    • Phrosch 23.11.2019 12:55
      Highlight Highlight Ähm, Things, du bist dir aber schon bewusst, was du da grad sagst? Wenn man deinem Rat ( den ich nicht grundsätzlich falsch finde!) folgt, würden die besser betreut, die rumschreien und prügeln. Gute Betreuung käme also vermehrt Männern zugute, weil die Frauen still leiden...!
    • TingelTangel 23.11.2019 13:06
      Highlight Highlight Sie haben Absolut Recht. Nur möchte Niemand zahlen. Sich dann Aufregen wenn man damit Konfrontiert wird, ob beim Bahnhof oder zu Hause der Nachbar der Rumschreit es werde Tote geben - oder die Bekannte die sich die arme aufschneidet.
    • Gender Bender 23.11.2019 13:08
      Highlight Highlight @Phrosch: Nein, Frauen gehen öfters zum Arzt und leben länger. Sie dürfen ihre Polemik gern mit Gleichgesinnten teilen aber wenn sie sie in die Welt hinaustragen, müssen sie damit rechnen, dass jemand Widerworte gibt und diese Begründen kann. Aber das wird nichts an ihrem Weltbild ändern, denn die Bilder sind gemacht.....!
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  • Sherlock_Holmes 23.11.2019 11:38
    Highlight Highlight Menschen wie Hansueli Gürber verdienen grossen Dank und Respekt!

    Selbst wenn er rückblickend einiges anders machen würde, besitzt dieser Mann mehr Mut und Rückgrat als viele, welche ihn aufgrund von Medienberichten und vorgefasster Einstellungen verurteilen.

    Das Verhalten der Vorgesetzten – sollte dies hoffentlich juristisch untersucht bestätigt werden – wiegt ungleich viel schwerer und macht in erster Linie betroffen, sprachlos und wütend.

    Wer sich täglich intensiv mit jungen Menschen befasst, weiss, dass sich dieses Engagement trotz aller Herausforderungen vielfach lohnt.
    • Sherlock_Holmes 23.11.2019 13:43
      Highlight Highlight Letztlich berührt die Frage nach dem Umgang mit Menschen wie Brian ganz grundsätzliche Fragen:
      Wieviele Chancen verdient ein Mensch – wieviel soll, darf das kosten – wieviel ist ein Leben wert, um es zu retten?
      Abhängig von der eigenen «Schuld» oder unabhängig?
      Wie gehen wir mit unserer eigenen Schuld oder mit «Versagen» um?
      Woher beziehe ich meinen Wert? Wer spricht mir Wert, Achtung, Liebe und auch Vergebung zu? Wer ermöglicht mir Neuanfänge?
      Wer dies erfahren hat, gesteht dies viel eher auch andern zu.
      Wer vor allem Härte erfahren hat, ist vermutlich auch hart zu sich und anderen.
  • droull 23.11.2019 11:30
    Highlight Highlight Wieso steckt man ein schwaches Kind in eine Zelle mit einem Islamisten,warumäääää
  • banda69 23.11.2019 11:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Frank Eugster 23.11.2019 11:14
    Highlight Highlight @watson: jetzt aber an der Geschichte dranbleiben. Gürber hätte es verdient. #investigativjournalismus #aberbitterichtig
  • Walser 23.11.2019 11:12
    Highlight Highlight Der Skandal sind und waren in erster Linie die Massnahmen, Kosten und Resultate im Fall „Carlos“. Ein 100% iger Rohrkrepierer. Ich erinnere mich noch an eine Reise von Carlos nach Holland mit einer privaten Betreuerin in Hotels. Unfassbar. Jetzt können sich die Verantwortlichen gegenseitig öffentlich anschwärzen. Nun kommts gut.
    • Pafeld 24.11.2019 02:40
      Highlight Highlight Ich weiss beim besten Willen nicht, was sie meinen. Die Sondersettings waren jeweils erfolgreich und deutlich billiger als die Versorgung in der geschlossenen Psychiatrie. Abgebrochen wurden sie immer aus politischen Motiven und niemals wegen eines Fehlverhaltens von Brian. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie lange man sich noch dem Eingeständnis dieses Schildbürgerstreiches verweigern will. Leute wie Brian gibt es nunmal. Und sie aus Verachtung mies zu behandeln macht die Sache erwiesenermassen nicht besser und ganz bestimmt nicht billiger.
    • Walser 24.11.2019 09:18
      Highlight Highlight @Pafeld. Ja, die Sondersettings waren erfolgreich. Haben wir bemerkt. Drum ist die Lage heute so wie sie ist. Nicht? Wenn ich Gürber oder ein andere Verantwortlicher wäre, würde ich zur eigenen Entlastung auch solchen Unsinn verbreiten.
    • Pafeld 24.11.2019 17:21
      Highlight Highlight @Walser
      Für Ihre Blindheit und den Unwillen, Situationen in Zusammenhängen zu sehen, tun Sie mir leid. Es ändert trotzdem nicht daran, dass Leute wie Sie die Geschichte an jeder Stelle verpfuscht haben, auf die Sie Einfluss nehmen konnten und wenn wir Gürber einfach seinen Job hätten machen lassen, der Fall Brian vermutlich seit knapp 6 Jahren abgeschlossen wäre. Stattdessen pfuscht der Wutbürgerpöbel weiterhin an der Geschichte rum, wobei er sich offensichtlich geradezu auf die nächste Eskalationsstufe von Brian zu freuen scheint. Dem Empörungshedonismus zuliebe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gzuz187ers 23.11.2019 11:06
    Highlight Highlight Grüber hat meinen grössten Respekt dafür das er endlich auspackt und sich trotzdem zu seinen Fehlern bekennt. Im Grossen und Ganzen erfährt man aber nichts neues, Politiker lügen und der Blick hetzt gegen die Sündenböcke.
  • Eisbärenablagerung 23.11.2019 11:03
    Highlight Highlight Der fall brian lässt mich nicht los..

    Sondersetting 29k /Mt = zuviel geld
    Und vorher war er in der geschlossenen..
    Psychatriesetting 42k /Mt = ok?

    Ich habe in den letzten jahren unzählige diskussione geführt, warum in meinen augen es lohnenswert ist, etwas geld in die hand zu nehmen für eine (re)sozialisierung..
    Aber eigentlich kann man einfach die kosten vergleichen.
    Ach Hr gürber, schade um die ganzen sondersettings mit potential, auch um brian und sie. Und echt scheisse wegen dem "medienwahn", der das alles so aufheizte
    • DerMönch 23.11.2019 15:30
      Highlight Highlight Eher: 42k und die Öffentlichkeit weiss es nicht = ok, 29k und die Öffentlichkeit weiss es nicht = nicht ok. Traurig aber wahr.
    • DerMönch 23.11.2019 21:59
      Highlight Highlight Da war ein "nicht" zu viel...
  • dorfne 23.11.2019 11:02
    Highlight Highlight Von diesen Sitzungen mit Oberjugendanwalt Riesen muss es Protokolle geben, und wenn das Setting von Riesen abgesegnet werden musste, Unterschriften. Wenn Riesen die Behauptung "nicht über meinen Schreibtisch" wagte, wurde er ev. nur zwischen Tür und Angel informiert und/oder Protokolle unvollständig oder gar nicht geführt. Ich vermute, beide haben vorgeschriebene Abläufe nicht eingehalten und schieben sich nun gegenseitig den Schwarzpeter zu.
    • Pafeld 24.11.2019 02:42
      Highlight Highlight Wenn sein Chef nicht wusste, wieviel Geld wo im Setting investiert wurde, ist der Chef eine inkompetente, faule Pfeife. Und ganz bestimmt nicht Grüber.
  • anundpfirsich 23.11.2019 10:54
    Highlight Highlight Wenn ich das lese, kommt mir der Film Systemsprenger in den Sinn!
  • dorfne 23.11.2019 10:50
    Highlight Highlight Es war falsch, dieses Sondersetting abzubrechen. Ich hab das Gefühl, Brain wurde eine Chance weggenommen, die nicht wiederkehrt. Und alles wird ixfach teurer und alle müssen mit dem Gefühl leben an Brain falsch gehandelt zu haben. Jetzt könnte er wirklich zu einer Gefahr für die andern werden, wenn ers nicht schon ist.
  • Billy Meier 23.11.2019 10:35
    Highlight Highlight Ich glaube Herrn Gürber jedes Wort. Hingegen scheint er noch immer nicht wahrhaben zu wollen, dass auch er zu einem grossen Teil an der Misere mitschuldig ist.

    Schaut euch den Film noch einmal an: Es war Gürbers selbstdarstellerische Eitelkeit, die den Stein zum Rollen brachte. Gürber war so damit beschäftigt, seine Reptilien und Ehefrauen zu zeigen, dass er blind war für die mediale Macht der Bilder und der Frankenbeträge rund um Brian.

    Das hätte einem alten Profi wie Gürber nie passieren dürfen. Diesen Riesenfehler kann er sich aber bis heute offenbar nicht eingestehen.
    • Harry Bosch 23.11.2019 12:01
      Highlight Highlight Sie haben Recht. Er war der Nukleus der Aktion und kann immer noch nicht eingestehen, dass er es verbockt hat. Er war 13 Jahre lang Pressesprecher der Jugendanwaltschaft. Er hat die Mechanismen gekannt. Nach 6 Jahren Sündenböcke zu suchen ist peinlich. Wurde ja alles mehrfach untersucht.
  • luegeLose 23.11.2019 10:32
    Highlight Highlight Da habe ich in Gedanken Herrn Gürber Unrecht gedacht. Im Nachhinein als die Kosten für das Gefängnis in den Medien kursierte war das Sondersetting doch nicht so übertrieben. Ich glaube die paar Meetings mitnHerrn Gürber haben dem Jungen mehr geholfen als Monate hinter Gittern.
  • Mathis 23.11.2019 10:14
    Highlight Highlight Gürber weicht aber auch Fragen aus. Auf die Frage nach den Ursachen für Brians Problemen sagt er:
    "Einerseits war er ein lebhafter Jugendlicher, einer, der aus seinem Leben etwas machen wollte. Andererseits hat er bald realisiert, dass er keine Chance haben wird. In der Schule war er auffällig. Mit 17 war er auf dem Niveau eines Primarschülers. Eine Lehre zum Beispiel war schlicht nicht möglich."
    Brian hat ja schon vor dem 13. Lebensjahr Probleme gemacht, aber Gürber beschreibt seinen Zustand mit 17. Wie sah das denn ganz am Anfang aus?
    • elco 23.11.2019 11:23
      Highlight Highlight Spielt das eine Rolle?
    • Gender Bender 23.11.2019 11:45
      Highlight Highlight Er ist sehr selektiv. Eigentlich genau wie der Blick, nur die Gegenseite. Aber unisono wird seine Version hier geschluckt und plötzlich ist Brian jeden Franken wert. Es müssen noch teurere Sondersettings her hat man fast das Gefühl und ob dies mit dem Miteinander kompatibel ist, dieses Verhalten und die daraus entstandenen Kosten, wage ich zu bezweifeln. Ich behaupte mal, dass wenn er eine Nazivergangenheit hätte mit ähnlichen Delikten, die Schreiber hier anders schreiben würden?
    • Saraina 23.11.2019 12:11
      Highlight Highlight Da war Gürber nicht dabei. Es spricht für sich, dass er sich nicht über die frühe Kindheit von Brian auslässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 23.11.2019 10:03
    Highlight Highlight
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  • Vecchia 23.11.2019 09:55
    Highlight Highlight "Die Kosten betrugen 29200 Franken pro Monat. Viele Familien müssen mit einem Sechstel davon leben. Wie ist das zu verantworten?"

    Der zweite Satz ... ist zwar ein guter Vergleich zur Erfassung des Ausmasses der Kosten, aber gleichzeitig wiegelt er den Pöbel auf, wenn man Vergleiche mit brancheninternen Ausgaben auslässt. Das hatten wir schon...

    Dass die Medien früher nicht erkannt haben, dass Gürber im öffentlich-rechtlichen System gar nichts hätte alleine entscheiden können, erstaunt.
  • Heini Hemmi 23.11.2019 09:50
    Highlight Highlight Herr Gürber ist ein tragischer Held. Er denkt, er lüftet ein Geheimnis, von er sagt, dass Politiker lügen. Dabei ist das doch jedem klar. Und zwar nicht erst, seit der grösste Lügner der mächtigste Mensch der Welt ist.
    • Harry Bosch 23.11.2019 12:04
      Highlight Highlight Held? Ein Narzisst passt eher, der Brian zu Nahe kam. Auch er sieht Brian eher als Opfer, doch der ist gefährlich und entwickelt sich nicht.
  • Hempamp 23.11.2019 09:41
    Highlight Highlight Endlich einer der offen sagt, was alles falsch läuft in unserem ach so „sozialen„ Land. Wacht auf liebe Bürger und hört auf den „Blick„ zu lesen. Einseitig recherchierte Informationen entsprechen nie der Wahrheit. Auch Brian ist nur ein Mensch, mit starken Gefühlen und vielen Emotionen. Wie würdet Ihr in seiner Situation reagieren? Eben! Ich wünsche ein schönes Wochenende.
  • Asha 23.11.2019 09:39
    Highlight Highlight Gut für ihn, dass er endlich offen reden kann.
  • Le French 23.11.2019 09:35
    Highlight Highlight Ich denke, Herr Gürber hat in vielen Punkten recht. Der Fisch fängt immer beim Kopf an zu stinken und der Kopf ist gut darin, die Schuld von sich zu weisen....
    • Harry Bosch 23.11.2019 12:04
      Highlight Highlight Er war doch damals der Kopf....
    • Le French 23.11.2019 14:05
      Highlight Highlight Harry, Bericht gelesen?
  • DrLecter 23.11.2019 09:33
    Highlight Highlight Wow, Hut ab Herr Gürber! Das Interview beweist viel Mut, vielleicht ist es leider etwas zu spät Dafür aber mächtig Staub aufwirbeln wird es wohl trotzdem noch, gut so!
  • insert_brain_here 23.11.2019 09:24
    Highlight Highlight Politiker ruinieren (mindestens) zwei Leben um ihren eigenen Hintern zu retten. Auf drei tun wir alle so als würde uns das überraschen, ok? 1...2...3...😱
  • Krise 23.11.2019 09:16
    Highlight Highlight An dieser Stelle ein grosses Danke an Leute wie Herrn Gürber, die auch mir geholfen haben nicht auf der Strasse zu enden. Und ein Extradanke an den Chief. Sie waren meine Rettung, Herr Strehler.
    • insert_brain_here 23.11.2019 09:22
      Highlight Highlight Sry für den Blitz, Wurstfingersyndrom :-(
    • Gender Bender 23.11.2019 09:28
      Highlight Highlight @Krise: Ein Danke an die Steuerzahler wäre angebracht!
    • Sonnenbankflavor 23.11.2019 09:40
      Highlight Highlight Gender Bender dann bedanke auch du dich bei den Steuerzahler für deine Ausbildung, die sicheren Strassen etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 23.11.2019 09:08
    Highlight Highlight Ich kann mir kaum vorstellen, dass seine Vorgesetzten nicht detailliert über die Massnahmen informiert waren. Sollten sie wirklich nicht informiert gewesen sein, haben sie wohl ihre Aufsichtspflicht zu wenig wahrgenommen.
    Wo das Problem wohl liegt, schildert H. Gürber bei der Antwort auf die Frage; WARUM?
    Er unterläuft die Kommunikationspolitik. Er findet, dass das "Volk" wissen und entscheiden müsse, was z.B. ein Sondersetting kostet. Hier überschreitet er klar und wohl eigenmächtig seine Kompetenzen und löst einen Skandal aus.
    Die Folgen sind bekannt.
    • Harry Bosch 23.11.2019 12:06
      Highlight Highlight Er war 13 Jahre lang der Pressesprecher der Jugendstaatsanwaltschaft.....
    • Aglaya 23.11.2019 12:49
      Highlight Highlight @Harry Bosch

      Auch ein Pressesprecher darf nicht eigenmächtig entscheiden, was an die Öffentlichkeit gelangt und was nicht, das haben dessen Vorgesetzte zu entscheiden.
    • Harry Bosch 23.11.2019 15:04
      Highlight Highlight Sicher, aber es geht darum, dass er weiss, wie das Spiel funktioniert. Jetzt hinterfotzig nach 6 Jahren Verschwörungstheorien zu verbreiten, ist komisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • adam gretener 23.11.2019 09:04
    Highlight Highlight Also, wenn das wirklich stimmt und davon gehe ich aus, dann ist das ein handfester Skandal. Mindestens Riesen müssten seinen Hut nehmen. Und zwar nicht wegbefördern, sondern entlassen wegen zerstörter Vertrauensbasis. Wie sollen da Leute gewissenhaft unter ihm arbeiten können?

    Und der Blick hat mal wieder agitiert um seine Auflage zu steigern. Das kennt man ja.
  • Kari Baldi 23.11.2019 08:59
    Highlight Highlight Wenn es stimmt was Herr Gürber sagt - woran ich keine Moment zweifle - dann muss es ja auch Dokumente geben, die seine Chefs unterschrieben haben.
    • insert_brain_here 23.11.2019 12:40
      Highlight Highlight Wetten, dass bei einer allfälligen Untersuchung diese Dokumente bedauerlicherweise nicht mehr auffindbar sind?
    • Mathis 23.11.2019 13:52
      Highlight Highlight Nicht zwingend. Der Chef muss in den Arbeitssitzungen ins Bild gesetzt werden. Sowas erfolgt nicht ohne weiteres schriftlich.
    • Harry Bosch 23.11.2019 15:06
      Highlight Highlight Der Vorfall wurde von der Justizkommision des Kantonsparlament untersucht. Dort hat Gürber susgesagt. Alles eine grosse Verschwörung? Lachhaft.
  • Kramer 23.11.2019 08:54
    Highlight Highlight Vielen Dank an Watson für diesen Artikel, endlich wird das Ganze mal von einer anderen her Seite beleuchtet.
  • Lümmel 23.11.2019 08:53
    Highlight Highlight Man soll Leute nicht nach ihrem aussehen beurteilen...!
    • Spirulina 23.11.2019 12:30
      Highlight Highlight hast du ihn etwa wegen seines Aussehens beurteilt? 🤔
    • Lümmel 23.11.2019 14:45
      Highlight Highlight
  • rundumeli 23.11.2019 08:48
    Highlight Highlight uff ... fremdenlegion wär auch noch ein setting ...
    • adam gretener 23.11.2019 09:37
      Highlight Highlight Du hast es einfach nicht geschnallt, oder?
    • TingelTangel 23.11.2019 10:56
      Highlight Highlight So ein Quatsch , dort werden Mörder ausgebildet - da kommt dann eine Richtige Kampfmaschine zurück.
    • adam gretener 23.11.2019 11:18
      Highlight Highlight Ich kenne zwei Leute, die waren in der Fremdenlegion. Nach 5 Jahren in Südamerika, wo sie Bauernfamilien exekutieren, damit die Konzerne da Goldschürfen betreiben konnten, kamen diese mit französischem Pass und neuer Identität zurück. Als völlig kaputte Leute und Zeitbomben.

      Super Idee....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harvey Dent 23.11.2019 08:47
    Highlight Highlight Unsere Gesellschaft muss verstehen, dass Menschen wie Brian dazu gehören. Sie können - auch wenn uns dies gewisse Parteien vorgaukeln - nicht einfach weggesperrt werden. Die Vollkasko-Mentalität ist nicht realistisch. M.e war es ein Fehler diesen Film unreflektiert auszustrahlen. So sehr ich Herrn Gürber achte, aber hier stand ihm sein Narzissmus- den viele erfolgreiche Menschen aufweisen - im Wege. Schade für Brian. Bin überzeugt, hätte er in Ruhe weiterbetreut werden können, stünde er heute an einem anderen Ort. Ziel sollte immer die Resozialisierung sein.Brian ist Teil unserer Gesellschaft.
  • hugo stammtamm 23.11.2019 08:40
    Highlight Highlight Ein netter Mensch - Respekt, meinerseits!
    Er war/ist die richtige Vertrauensperson, um alles zu kitten. Mehr von solchen Menschen, bitte.
  • Blitzesammler 23.11.2019 08:36
    Highlight Highlight Es braucht unbedingt mehr Menschen wie Herr Gürber. Ich WEISS, dass es an heutigen Schulen genügend Nachfolger für ,,Carlos,, hat, denen es genau so geht. Der Po itik und der Finanzabteilung der Gemeinden ist es wichtiger Kinder und Jugendliche in die öffentliche Schule zu ,,integrieren,, als wirklich hinzusehen und herausfinden zu wollen was wirklich helfen könnte. Da sie nur 3 Jahre bei der selben Lehrpers. zur Schule gehen, schleppen diese die Kinder mit, es geht ja vorbei... Für das Kind/ den Jugendl. werden aber wichtige Jahre vergeudet weil mann ihnen nicht das gibt was sie bräuchten.
  • Tha iFood 23.11.2019 08:25
    Highlight Highlight So Gürber‘s bräuchte es entschieden mehr!
  • tromboner 23.11.2019 08:21
    Highlight Highlight Immer wieder toll wenn watson so eine Story raushaut, Gratulation! Mal sehen was es für Reaktionen gibt!
    • Zugriff 23.11.2019 10:03
      Highlight Highlight Einfach so zum Sagen: Das ist nicht eigentlich eine Watson-Geschichte, sondern eine von "Schweiz am Wochenende", die Watson im Rahmen von CH Media übernimmt.

      Soll nichts gegen die Story und überhaupt nichts gegen Watson sagen. Aber.
  • max_bruppbacher 23.11.2019 08:07
    Highlight Highlight und die Rolle vom Blick in dem schlamassel müsste auch mal noch aufgearbeitet werden?!?
    • ursus3000 23.11.2019 10:27
      Highlight Highlight klar der Überbringer der schlechten Nachrichten muss geköpft werden
    • Pafeld 24.11.2019 02:48
      Highlight Highlight Der Blick ist nicht der Überbringer der schlechten Nachricht. Der Blick hat selektiv Informationen weiterverbreitet, in der bewussten Absicht, Chaos zu stiften, um daras persönlichen Profit zu ziehen. Das nennt man eigentlich nicht Berichterstattung sondern Verleumdung.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.11.2019 11:24
      Highlight Highlight @Ursus
      Blick schreibt mehr Mist als sämtliche Mastbetriebe in der Schweiz produzieren.
      In Sachen Verleumdung, übler Nachrede und Verstöße gegen das Urheberrecht sind dem Blick ja nicht unbekannt. Die Zeitung hat ja viel Erfahrung mit verlorenen Prozessen deswegen.
      Und ja, ich hätte sogar ein Beispiel aus dem eigenen Bekanntenkreis.

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