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Tötung im Zürcher Seefeld: «Aktenzeichen XY...ungelöst» bringt neue Hinweise



Blumen bei Arosasteig in Zuerich am Dienstag, 5. Juli 2016. Nach dem Toetungsdelikt vom Donnerstag im Zuercher Seefeld sucht die Kantonspolizei Zuerich mit einem oeffentlichen Fahndungsaufruf nach dem 23-jaehrige Tobias Kuster. Der Gesuchte war bereits am 23. Juni nicht mehr aus seinem unbegleiteten eintaegigen Hafturlaub zurueckgekehrt. Er wird verdaechtigt, an der Toetung eines 42-jaehrigen Schweizers aus Zuerich beteiligt gewesen zu sein. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Blumen beim Arosasteig in Zürich am Dienstag, 5. Juli 2016. Bild: KEYSTONE

Frischer Wind bei der Suche nach dem Verdächtigen in Sachen Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld: Der Fahndungsaufruf in der TV-Sendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» vom Donnerstag im ZDF hat Wirkung gezeigt.

Es seien neue Hinweise eingegangen, erklärte die Kantonspolizei Zürich am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Diesen gehe man nun nach.

Gesucht wird noch immer ein 23-jähriger Mann, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt ist. Die Kantonspolizei Zürich hat für Hinweise eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.

Der Mann befand sich seit Februar 2014 im Strafvollzug. Der 23-Jährige, der als gewaltbereit eingestuft wird, war unter anderem wegen Freiheitsberaubung, versuchten Raubes und versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

Gegen ihn besteht ein dringender Tatverdacht in Sachen Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld. Eine Passantin hatte am 30. Juni in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen einen verletzten Mann gefunden, der mehrere Stichwunden am Körper aufwies. Der 42-jährige Zürcher verstarb noch vor Ort. (wst/sda)

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