Schweiz
Justiz

Erwin Sperisen muss 14 Jahre ins Gefängnis

Bundesgericht bestätigt 14 Jahre Freiheitsstrafe für Sperisen

22.10.2026, 08:5222.10.2026, 08:52

Das Bundesgericht hat die Beschwerde von Erwin Sperisen gegen seine Verurteilung wegen Beihilfe zu Mord abgewiesen. Damit bestätigte es die vom Genfer Kantonsgericht 2024 verhängte Freiheitsstrafe von 14 Jahren.

Sperisen war von 2004 bis 2007 Generaldirektor der Nationalpolizei Guatemalas. In dieser Zeit starben bei einer Polizeioperation in einem Gefängnis mehrere Häftlinge. Das Genfer Kantonsgericht verurteilte Sperisen 2018 wegen Gehilfenschaft zu Mord an sieben Fällen zu 15 Jahren Freiheitsstrafe.

Das Bundesgericht bestätigte dieses Urteil. Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte 2023 die Befangenheit einer Richterin bestätigte, ging der Fall zurück ans Kantonsgericht. Es sprach Sperisen der Gehilfenschaft zu Mord schuldig und verhängte eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren.

Das Bundesgericht sieht in seinem aktuellen Urteil den Anspruch Sperisens auf einen fairen Prozess nicht verletzt. Er könne aus dem Freispruch einer Person in Österreich nichts zu seinen Gunsten ableiten. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Guatemala: «Karawane» gestoppt - Sicherheitskräfte setzen Gewalt ein
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach PHP-Chaos: IT-Experten schlagen Alarm und fordern Massnahmen
Die Gefahr wegen «PHP2Shell» endet gemäss der Einschätzung von IT-Fachleuten nicht mit Sicherheits-Updates.
Nach der Entdeckung der kritischen PHP-Sicherheitslücken reicht das blosse Einspielen von «Patches» nach Einschätzung von Sicherheitsexperten bei weitem nicht aus.
Zur Story