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Schneidet im internen Bericht am besten ab: Der F-35 Lightning II von Lockheed Martin.
Schneidet im internen Bericht am besten ab: Der F-35 Lightning II von Lockheed Martin.Bild: AP/AP

Amherd will laut Berichten den F-35 des US-Herstellers Lockheed Martin kaufen

21.06.2021, 17:1921.06.2021, 19:25

Es sind richtungsweisende Tage für die Schweizer Armee. In den kommenden Tagen dürfte der Bundesrat entscheiden, welche Kampfjets die Schweiz kaufen wird. Zur Diskussion stehen derzeit noch vier Typen: Der Eurofighter, der Rafale, die F/A-18 Super Hornet und der F-35.

Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl

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Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl
quelle: epa/epa / clemens bilan
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Nun meldet die SRF-Rundschau: Viola Amherd will den F-35 des US-Herstellers Lockheed Martin kaufen. Der US-Jet habe in einem Evaluationsverfahren des Verteidigungs-Departements (VBS) «mit Abstand am besten» abgeschnitten, berichtet die Rundschau unter Berufung auf drei voneinander unabhängigen Quellen. Sowohl finanziell als auch technisch liege der Tarnkappen-Jet deutlich vor dem F/A-18 Super Hornet, dem Eurofighter und der Rafale. Deshalb habe Amherd faktisch gar keine andere Wahl, als dem Bundesrat den Kauf des F-35 zu beantragen.

Der F-35 geriet in den vergangenen Monaten jedoch zunehmend in Kritik. Der Betrieb sei zu teuer und der Jet sei pannenanfällig. Zudem wird infrage gestellt, ob der F-35 mit seiner geringen Steigleistung der richtige Jet ist für die gebirgige Schweiz.

Für welchen Flieger soll sich der Bundesrat entscheiden?

Kritisiert wird der amerikanische Jet auch von linker Seite. Die SP, die Grünen und die GSOA kündeten eine weitere Volksabstimmung an, falls der Bundesrat sich für einen US-amerikanischen Jet entscheidet. Sie befürchten, dass die Datenhoheit nicht gesichert wäre.

Kritik vom ehemaligen Armeechef

Seit der Volksabstimmung über den Kreditrahmen von 6 Milliarden blieb es lange ruhig um die Typenwahl. Kurz vor dem Entscheid sorgte jedoch ein Bericht des ehemaligen Armeechefs für Aufsehen. In einem neunseitigen Papier, das die NZZ am Montag publik machte, kritisiert André Blattmann die Beschaffungspläne der VBS-Chefin Viola Amherd.

Blattmann stellte vor allem den «Bericht zur Luftverteidigung der Zukunft» einer VBS-internen Expertengruppe infrage. Gemäss einer Analyse sieht der ehemalige Armeechef keine Szenarien, die diesen Bericht stützen würden. Kampfflugzeuge seien auf einen Gegner ausgerichtet, «den es auch in der Krise und im Konflikt in unserem Umfeld kaum mehr gibt». Blattmann geht davon aus, dass 20 Jets reichen würden. Amherd plant jedoch mit dem Kauf von 30 bis 40 Kampffliegern. (cma)

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362 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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bcZcity
21.06.2021 17:23registriert November 2016
Da muss die USA aber viel Schmiergeld bezahlt haben. Oder die Armee Chefs haben zu viel Top Gun gesehen. Der teuerste Jet, welcher sogar in den USA unbeliebt ist wegen der Kosten und Pannen. Dazu der am wenigsten wendige, was für die CH absolut unpraktisch ist. Und eine unnütze Tarnvorrichtung die uns nichts nützt, bravo!
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-V-
21.06.2021 17:22registriert Oktober 2018
Aus meiner sicht die schlechteste entscheidung 😂
So ziemlichldas teuerste
Von amis nicht von eu partnern
Wo man doch jetzt mit der eu die wogen glätten sollte 🤷‍♂️
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Sir Konterbier
21.06.2021 18:39registriert April 2017
Auf Expertenmeinungen wird offensichtlich nur noch dann verwiesen, wenn es die eigene Meinung stützt, ansonsten ist man selbst der Experte.
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