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The US Lockheed Martin F-35 Lightning II performs his demonstration flight at Paris Air Show, in Le Bourget, east of Paris, France, Tuesday, June 20, 2017 in Paris. Aviation professionals and spectators are expected at this week's Paris Air Show, coming in, in a thousands from around the world to make business deals. (AP Photo/Michel Euler)

Schneidet im internen Bericht am besten ab: Der F-35 Lightning II von Lockheed Martin. Bild: AP/AP

Amherd will laut Berichten den F-35 des US-Herstellers Lockheed Martin kaufen



Es sind richtungsweisende Tage für die Schweizer Armee. In den kommenden Tagen dürfte der Bundesrat entscheiden, welche Kampfjets die Schweiz kaufen wird. Zur Diskussion stehen derzeit noch vier Typen: Der Eurofighter, der Rafale, die F/A-18 Super Hornet und der F-35.

Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl

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Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl
quelle: epa/epa / clemens bilan
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Nun meldet die SRF-Rundschau: Viola Amherd will den F-35 des US-Herstellers Lockheed Martin kaufen. Der US-Jet habe in einem Evaluationsverfahren des Verteidigungs-Departements (VBS) «mit Abstand am besten» abgeschnitten, berichtet die Rundschau unter Berufung auf drei voneinander unabhängigen Quellen. Sowohl finanziell als auch technisch liege der Tarnkappen-Jet deutlich vor dem F/A-18 Super Hornet, dem Eurofighter und der Rafale. Deshalb habe Amherd faktisch gar keine andere Wahl, als dem Bundesrat den Kauf des F-35 zu beantragen.

Der F-35 geriet in den vergangenen Monaten jedoch zunehmend in Kritik. Der Betrieb sei zu teuer und der Jet sei pannenanfällig. Zudem wird infrage gestellt, ob der F-35 mit seiner geringen Steigleistung der richtige Jet ist für die gebirgige Schweiz.

Für welchen Flieger soll sich der Bundesrat entscheiden?

Kritisiert wird der amerikanische Jet auch von linker Seite. Die SP, die Grünen und die GSOA kündeten eine weitere Volksabstimmung an, falls der Bundesrat sich für einen US-amerikanischen Jet entscheidet. Sie befürchten, dass die Datenhoheit nicht gesichert wäre.

Kritik vom ehemaligen Armeechef

Seit der Volksabstimmung über den Kreditrahmen von 6 Milliarden blieb es lange ruhig um die Typenwahl. Kurz vor dem Entscheid sorgte jedoch ein Bericht des ehemaligen Armeechefs für Aufsehen. In einem neunseitigen Papier, das die NZZ am Montag publik machte, kritisiert André Blattmann die Beschaffungspläne der VBS-Chefin Viola Amherd.

Blattmann stellte vor allem den «Bericht zur Luftverteidigung der Zukunft» einer VBS-internen Expertengruppe infrage. Gemäss einer Analyse sieht der ehemalige Armeechef keine Szenarien, die diesen Bericht stützen würden. Kampfflugzeuge seien auf einen Gegner ausgerichtet, «den es auch in der Krise und im Konflikt in unserem Umfeld kaum mehr gibt». Blattmann geht davon aus, dass 20 Jets reichen würden. Amherd plant jedoch mit dem Kauf von 30 bis 40 Kampffliegern. (cma)

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