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Ein Gletscherabbruchs in Randa ist durch ersten Neuschnee erhöht

Une vue du sommet de la montagne Weisshorn dans les nuages avec a gauche, le glacier suspendu du Weisshorn Est (Haengegletscher Weisshorn Ost) au-dessu du Bisgletscher le mardi 25 aout 2026 depuis Ran ...
Aufgrund verstärkter Gletscherbewegungen hat die Gemeinde Randa die Überwachung am Weisshorn Ende August verschärft.Bild: keystone

Erster Neuschnee erhöht Gefahr eines Gletscherabbruchs in Randa (VS)

Der Hängegletscher Ost am Weisshorn oberhalb von Randa VS ist nach wie vor instabil. Der erste Neuschnee verschärft das Risiko eines Eisabbruchs. Deshalb müssen Expertinnen und Experten die Gefahrenlage täglich neu einschätzen.
22.10.2026, 13:2322.10.2026, 13:23

Die ersten Schneefälle könnten laut Expertinnen und Experten die Gefahr eines Gletscherabbruchs am Weisshorn oberhalb von Randa erhöhen. Das schreibt der «Walliser Bote».

Auf dem Hängegletscher Ost hänge nach wie vor ein Eisblock von etwa 300'000 Kubikmetern, der sich mit bis zu 20 Zentimetern pro Tag talwärts bewege. Sollte sich in den nächsten Wochen auf der darunterliegenden flachen Ebene des Bisgletschers viel Neuschnee sammeln, könnte ein Abbruch drohen.

Der Gletscherabbruch könnte eine gefährliche Eis-Schnee-Lawine auslösen, die eine deutlich grössere Reichweite hätte, als ein reiner Eisabbruch im Sommer. «Das macht mir persönlich schon ein bisschen Bauchschmerzen», sagt Norbert Carlen, Naturgefahreningenieur des Kantons Wallis, gegenüber dem «Walliser Boten».

Une vue du village de Randa le mardi 25 aout 2026 depuis Randa dans le Haut-Valais. La commune de Randa met en garde contre l'effondrement du glacier du Weisshorn (Haengegletscher Weisshorn Ost), ...
Die Gemeinde Randa im Kanton Wallis.Bild: keystone

Im November könnten milde Temperaturen dafür sorgen, dass der Eisblock vor dem Wintereinbruch teilweise kontrolliert abbricht und so das Risiko eindämmt.

Die Gefahrensituation wird derzeit täglich mithilfe einer Kameraüberwachung und eines Messgeräts, das die Bewegungen des Eisblocks registriert, neu eingeschätzt. Für die Menschen in Randa besteht aktuell keine Gefahr.

Dennoch bleibt auf Empfehlung des Kantons Wallis das Kieswerk in Randa vorübergehend geschlossen. Auch Wanderwege und Mountainbikerouten, die in der Gefahrenzone liegen, sind gesperrt.

(pem)

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quelle: keystone / jean-christophe bott
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