Schweiz
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Wie die Schweiz 90 Prozent der CO2-Emissionen reduzieren könnte



Spezialisten der Firma Be Netz AG montieren die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Swissporarena auf der Allmend in Luzern am Freitag, 2. September 2016. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Spezialisten montieren eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Swissporarena. Bild: KEYSTONE

Das Ziel des Pariser Klimaabkommens kann gemäss einer Studie mit einfachen Massnahmen erreicht werden. Mit Niedrigstenergie-Bauten sowie einer ganzflächig solaren Dachnutzung könnten 90 Prozent der CO2-Emissionen reduziert werden.

Die PlusEnergieBau (PEB)-Studie präsentiere das mit Abstand grösste solare Kraftwerk der Schweiz, hiess es an einer Medienkonferenz vom Dienstag in Bern bei der Vorstellung der Studie.

In zehn Jahren könnten gut 100 Terrawattstunden Energie pro Jahr und bis 2050 rund 280 Terrawattstunden pro Jahr substituiert werden, ohne ein Bächlein oder einen Quadratmeter einer natürlichen Landschaft zu beeinträchtigen, heisst es in der Studie.

Statt über 170 Milliarden Franken für fossil-nukleare Energieimporte wie in den vergangenen 25 Jahren ins Ausland zu überweisen, werde der Bundesgesetzgeber ersucht, unbürokratisch in die gewerbliche Gebäude-Inlandwertschöpfung zu investieren.

100 Milliarden Franken Einsparungen

In 25 Jahren würden solche Bauinvestitionen zu rund 100 Milliarden Franken Einsparungen und 75 Milliarden Franken Einnahmen führen. Dafür seien keine neuen Abgaben, aber eine konsequente Anwendung des in der Verfassung festgehaltenen Grundsatzes der Verhältnismässigkeit in den Bereichen des Energiesparens und der erneuerbaren Energien notwendig.

Die präzisen Endenergiemessungen der Minergie-PEB-Bauten im Bereich von Ein-und Mehrfamilienhäusern, Dienstleistungs-, Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbauten würden den Tatbeweis erbringen, dass die überprüften Solarstromüberschüsse der innovativen Gebäudebranche in Kombination mit Pumpspeicherkraftwerken mehr als ausreichend seien, um den gesamten Gebäude- und Verkehrsbereich der Schweiz mit CO2-freiem Strom zu versorgen.

Nicht mehr vom Ausland abhängig sein

Zudem könne die hohe 75-Prozent-Auslandabhängigkeit im Energiesektor je nach Energieszenario in 24 bis 55 Jahren in eine CO2-freie Energie-Unabhängigkeit verwandelt werden.

Die PEB-Gebäudestudie 2019 wurde durch die Solar Agentur Schweiz zusammen mit der Haute Ecole d'Architecture de Genève, der Fachhochschule Nordwestschweiz sowie den Universitäten Genf und Paris erstellt. Sie wurde von den Nationalratsmitgliedern Christoph Eymann (LDP/BS), Priska Seiler Graf (SP/ZH) und Leo Müller (CVP/LU) sowie dem Geschäftsführer der Solar Agentur Schweiz, Gallus Cadonau, vorgestellt. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alex Danuser 13.08.2019 18:07
    Highlight Highlight Da sollte doch auch die svp nichts dagegen einzuwenden haben, stichwort Auslandabhängigkeit.
    • Rabbi Jussuf 14.08.2019 01:03
      Highlight Highlight Wenn es denn stimmen würde...

      Aber mal davon abgesehen, was würde DE machen, wenn die Schweiz nicht mehr Strom liefern würde, weil der ja selber gebraucht würde?
      Gestern waren das 2.5GWh (Das sind fast 5% des deutschen Tagesverbrauchs) Davon steht im Artikel nichts. Über den Daumen gepeilt importieren wir etwa gleichviel Strom von DE, wie wir exportieren. Soo abhängig sind wir also nicht, wie die Studie glauben machen will.
  • 7immi 13.08.2019 17:48
    Highlight Highlight Das Problem an solchen solaren Grossprojekten ist die Speicherung und das Abfangen von Last-und Angebotsspitzen. Dafür muss zuerst die Infrastruktur gebaut werden, was viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Ausserdem ist die Quelle sehr einseitig, man sollte daher auch auf die snderen beiden Quellen setzen. Nach meiner Auffassung ein spannendes Zahlenspiel, das in der Realität bicht verhebt. Der Vorschlag geht in die richtige Richtung, kann so aber nicht umgesetzt werden.
  • Turicum04 13.08.2019 17:09
    Highlight Highlight 84% der CO2-Emissionen stammen aus dem privaten Autoverkehr! Und in diesem Bericht lese ich nur von Energiebauten. Wo ist der hauptsächliche Verursacher? Man muss die "heilige Kuh" nicht noch mehr schützen!
  • W.W. 13.08.2019 15:00
    Highlight Highlight Die Emissionen zur Herstellung der Solarzellen werden dabei immer vergessen. Sowie die Emissionen die aufkommen solche Gigaprojekte zu verwirklichen. Solange wir am Kapitalismus festhalten wie mann es einst mit dem Katholizismuss tat, wird sich nie etwas ändern.
    Flughäfen schliessen und z.B. Japanische Touris nicht mer einreisen lassen. Das wäre schön.
  • wasylon 13.08.2019 14:53
    Highlight Highlight Gibt es genug Speichermöglichkeiten? Natürlich nicht 🙈Die Linken bekämpfen ja jedes Projekt.

    https://www.bernerzeitung.ch/region/oberland/komitee-engagiert-sich-gegen-neuen-trift-stausee/story/11203886
  • zeromg 13.08.2019 14:24
    Highlight Highlight CO2-Ausstoss: Kuhfürze vs. Mercedes.
    Immer wieder gut :-))
    https://daslamm.ch/eine-kuh-macht-muh-viele-kuehe-dem-klima-muehe/
  • Geli 13.08.2019 14:00
    Highlight Highlight ICH. WILL. DAS!!!!!
  • rodolofo 13.08.2019 13:36
    Highlight Highlight Solare Zukunt statt Süneli-Terror!
  • Gubbe 13.08.2019 13:24
    Highlight Highlight Wo kommen diese Module den her? Der grösste Hersteller ist China...
    • Ein ungewöhnlicher Geschäftsmann 13.08.2019 15:56
      Highlight Highlight Und von wo kommt das Uran denn her?
    • rodolofo 13.08.2019 16:20
      Highlight Highlight Herkunft ist doch egal!
      Wo wir hin wollen, ist wichtig!
      Und wenn die VR China forwärts macht mit den "Erneuerbaren ", dann werde ich DAS sicher nicht kritisieren.
    • bebby 14.08.2019 11:55
      Highlight Highlight Die Rohstoffe für die Solarzellen und Batterien kommen u.a. aus Minen. Z B. aus dem Kongo.
      Und das Uran natürlich auch.
      Nur Wasserkraft ist wirklich sauber.
  • Holunder 13.08.2019 13:21
    Highlight Highlight Wäre interessant zu erfahren, was die Studie genau vorsieht. Zeigt diese Studie eine Lösung auf, wie Energie umweltschonend und effizient gespeichert werden kann? Das ist ja das grosse Problem mit Solarenergie. Sie muss verbraucht werden, wenn sie produziert wird und das ist nur bei Tag wenn möglichst die Sonne scheint möglich. Unsere Gesellschaft verlangt aber 7x24h Strom.
    An sonsten sehe ich nicht, wie ein Mega-Solarkraftwerk herkömliche Kraftwerke ersetzen soll.
    Wäre schön, wenn hier noch ergänzende Infos geliefert oder die Studie verlinkt würde.
    • Pbel 13.08.2019 15:09
      Highlight Highlight Pumpspeicher Kraftwerke. Wir haben noch paar rumstehen. Braucht je nach Szenario noch paar Stromleitung (quer durch Deutschland).
    • rodolofo 13.08.2019 16:27
      Highlight Highlight Und Wasserstoff.
    • Holunder 13.08.2019 16:29
      Highlight Highlight Da hast du recht. In zunehmend trockenen Sommer könnte das aber auch zum Problem werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 13.08.2019 13:04
    Highlight Highlight Am besten passt mir das Wort "unbürokratisch" im Artikel.
    Leider befürchte ich, dass genau deswegen die genannten Ziele nicht erreicht werden. Die Hürden (Denkmalpflege, Zonenkonformität, Lastgangmessungen, Audit) müssen konkret benannt, auf ihre Notwendigkeit überprüft und abgebaut werden.
    Es braucht mehr Speicherkapazität, diesbezüglich ist die Studie nicht ehrlich. Meine Anlage (24kWp, theoretisch für 5 Haushalte) lieferte an vielen Wintertagen kaum Strom (0, 5 kWh pro Tag).
  • covfefe 13.08.2019 13:01
    Highlight Highlight CO2 in der Luft 0.038%! Stickstoff 78% Sauerstoff 21% der Rest Edelgase und so. Photosynthese (Das ist das mit den Blättern :-) ) wandelt CO2 in primäre Kohlehydrate um. Wieso forsten wir nicht einfach wieder auf? Die, die heute und in der Vergangenheit z.B. den Regenwald abgeholzt haben sollen ihn auch wieder aufbauen. Kostet und nichts. Nur diplomatisches Geschick. aber da liegt ja der Hase begraben.
    • Pbel 13.08.2019 15:13
      Highlight Highlight Und jene die Europa abgeholz haben für Kriegsschiffe bitte auch? Oh dann reicht es nicht mehr für Lebensmittel? Nein, ist nicht so einfach und entzieht nur während der Aufforstung CO2, ausser wir verbuddeln das Holz dann. Erneuerbare Energien sind da nachhaltiger.
    • Special K 13.08.2019 15:43
      Highlight Highlight Warum nicht beides?
    • vespoid 13.08.2019 16:00
      Highlight Highlight Das sind ja wir, da wir diese Produkte kaufen und anscheinend auch wollen. Ich bin voll bei dir mit dieser Thematik. Bin auch dafür, dann darfst du aber keine Fertigprodukte mehr kaufen. Wenn wir alle aufhören diesen Mist zu kaufen, dann wird auch das Angebot kleiner.
  • Lowend 13.08.2019 12:52
    Highlight Highlight Diese Nachricht wird den Swiss-Oil Präsident Rösti (SVP) gar nicht freuen! Der redet lieber über Scheinkriminalität und hat es lieber, wenn unser Geld für dreckiges Öl an arabische Ölscheichs statt für erneuerbare Energie an Schweizer KMU's fliesst!
    • Gubbe 13.08.2019 13:20
      Highlight Highlight Herr Rösti verteidigt seinen Job. Wer würde das nicht tun?
    • rodolofo 13.08.2019 13:43
      Highlight Highlight Diese arabischen Ölscheichs könnten Sonnenkönige werden, mit solartermischen Kraftwerken in der Wüste!
      An den Meeresküsten könnte gleichzeitig Meerwasser en masse entsalzen und zu Trinkwasser, oder für die Bewässerung aufbereitet werden!
      Wenn das Erdöl knapper wird, helfen dann auch die "Marktkräfte" mit, dass das alles gemacht wird. :))
    • Lowend 13.08.2019 16:22
      Highlight Highlight Aber Gubbe! Der SVP Elitepolitiker Rösti arbeitet für die arabische Ölindustrie statt für Schweizer KMU's und die SVPler finden das auch noch toll?

      Wo bleibt da der Hurrapatriotismus, für den die nationalistische rechte Elite gewählt wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabian Müller (1) 13.08.2019 12:51
    Highlight Highlight Solange der Heimatschutz so mächtig ist wie bisher, wird das so nicht funktionieren. Noch ist das altertümliche Dorfbild anscheinend wichtiger. Soo schlimm kann es also nicht sein mit der „Klimakrise“.
    • Ein ungewöhnlicher Geschäftsmann 13.08.2019 16:02
      Highlight Highlight Vom Heimatschutz auf die Relevanz der Klimafrage zu schliessen, scheint mir ein bisschen abenteuerlich.
  • Redback 13.08.2019 12:35
    Highlight Highlight ich würde es ja schon begrüssen wenn ich ohne viel Bürokratie einfach Solarzellen auf mein Dach schrauben könnte. Leider wollen da alle mitbestimmen und ich muss noch eine Baueingaben machen. von wegen Ortsbild und so
    • Aladdin 13.08.2019 12:51
      Highlight Highlight @Redback:
      Dann ist dein Gebäude ein sehr Spezielles oder steht an einer speziellen Stelle.
      Mindestens im Kanton Bern braucht es für „normale“ Sonnenzellen oder Kollektoren auf Gebäudedächern keine Baubewilligung.
    • Fabian Müller (1) 13.08.2019 13:14
      Highlight Highlight @Aladdin: Da braucht es gar nicht viel. Sobald der Heimatschutz seine langen Finger im Spiel hat, wird‘s schwierig. Zumindest im Kanton ZH.
    • Forest 13.08.2019 13:45
      Highlight Highlight Ja genau, und deswegen ist die Marktgasse in Bern auch voll mit Sollarzellen gäl?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Healthy Cereal 13.08.2019 12:29
    Highlight Highlight Wird in dieser Studie denn auch mit einbezogen, dass eine Solarzelle eine sinnvolle Einergiegewinnung (>80%) nur zwischen 10-20 Jahren erhalten kann?

    Die Herstellung und vermutlich auch das Recycling solcher Panels sind ebenfalls auch sehr energieaufwendig...
    • infomann 13.08.2019 13:39
      Highlight Highlight In der Schweiz ist auf allen Solarzellen die vorgezogene Recycling Gebühre schon dabei und somit die Entsorgung schon gesichert und bezahlt.
      Informir dich doch einfach.
    • sheimers 13.08.2019 14:06
      Highlight Highlight Also die Solaranlagen auf dem Mont Soleil laufen nun nach mehr als 25 Jahren immer noch munter weiter, mit nur minimem Leistungsabfall. Recycling ist kein Problem, das meiste ist Glas und Metall, das Silizium der Solarzellen macht nur einen kleinen Teil aus und ist weder selten noch giftig.
  • wasps 13.08.2019 12:27
    Highlight Highlight Sorry, aber der Anteil des CO2-Ausstosses im Bereich der Gebäude macht sicher nicht 90% aus, sondern "nur" rund 45%. Mit solchen Massnahmen wird zum Beispiel der CO2-Ausstoss des Verkehrs nicht wirklich reduziert. Hier ist etwas faul, entweder an der Berichterstattung oder an der Studie.
    • esmereldat 13.08.2019 14:03
      Highlight Highlight Verkehr wird elektifiziert, Strom dafür kommt von den Gebäuden. Bisherige CO2-Ausstösse des Verkehrs werden minimiert.
    • sheimers 13.08.2019 14:07
      Highlight Highlight "Plusenergie" heisst, die Häuser produzieren mehr Strom als sie brauchen. Man kann damit auch die Eisenbahn betreiben oder die Akkus von Elektroautos laden.
    • wasps 13.08.2019 14:20
      Highlight Highlight Was ist mit dem Bestand? Bei Neubauten sehe ich ein, dass künftig nur noch erneuerbare Lösungen zum Zuge kommen. Das Problem ist doch, dass wir eine jährliche Sanierungquote von rund 1% haben und beim Heizersatz immer noch mehrheitlich eine fossile Lösung zum Zug kommt. Warum soll ein Gebäudebesitzer mit einer fossilen Heizung, mit der er die nächsten 20 Jahre heizen wird, eine PV-Anlage auf das Dach schnallen?
  • THEOne 13.08.2019 12:17
    Highlight Highlight jaja.... hätte könnte sollte....
    ändern wird das garnix
    • Ein ungewöhnlicher Geschäftsmann 13.08.2019 16:17
      Highlight Highlight Wenn der politische Wille nicht vorhanden ist, dann ändert sich tatsächlich nichts.
  • Gladi 13.08.2019 11:47
    Highlight Highlight Mit einer Lebensfauer von ungerfähr 25 Jahren würde mich noch interessieren was man danach mit dem ganzen Sondermüll vorhat? Oder realisieren wir erst dann das wir ein neues Endlager für den ganzen Giftmüll brauchen?
    • infomann 13.08.2019 13:40
      Highlight Highlight Solarzellen sind kein Sondermüll.
    • Aladdin 13.08.2019 13:43
      Highlight Highlight @Gladi: Welchen Sondermüll? Wovon sprichst du? Der radioaktive Müll der Kernkraft? Oder der hochgiftige Abfall der Chemieindustrie? Solarmodule sind sehr einfach und energieeffizient recyklierbar.
    • marsel 13.08.2019 13:52
      Highlight Highlight Solarmodule, welche auf kristallinem Silizium basieren (was heute Standard ist) enthalten keine Giftstoffe, welche als Sondermüll entsorgt werden müssten. Die Module bestehen aus Aluminum, Glas, Silizium (Quarzsand), Kunststoff und Silber. Alles gut reziklierbar. Machen sie sich deswegen keine Sorgen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Whaaaat?_Son 13.08.2019 11:46
    Highlight Highlight Die Lobbyisten in der Regierung lassen doch nicht zu, dass sich die Erdölgesellschaften 170 Milliarden ans Bein streichen.
    • Aladdin 13.08.2019 13:36
      Highlight Highlight @Whaaaat?_Son: Doch. Ich glaube an ein Umdenken der Politik.
    • SLE7EN 13.08.2019 13:45
      Highlight Highlight Und die jenigen die nicht unter diesen Lobbyisten zufinden sind erheben Einspruch gegen pumpspeicher Kraft Werke Wie gerade im Kt. Bern... Ohne weitere solche Werke ist es, stand heute schlicht unmöglich die Mengenenergie nützlich zudpeichern.
    • Whaaaat?_Son 13.08.2019 15:04
      Highlight Highlight Pumpspeicherkraftwerke machen nur bei "günstigem" Atomstrom Sinn. Es sind auch keine Energieerzeuger sonder nur Energieveredler. Sie machen aus dreckigem Atom- und Kohlestrom in der Nacht, saubere Wasserkraft am Tag. Hatt aber eigentlich nicht mit dem Thema hier zu tun.
  • Bynaus @final-frontier.ch 13.08.2019 11:44
    Highlight Highlight Könnte man bei solchen Artikeln jeweils einen Link zur betreffenden Studie setzen, so dass man sich selbst ein Bild machen kann? Danke!
    • Klirrfactor 13.08.2019 13:13
      Highlight Highlight Interessiert mich auch. Wird in der Studie auvh erwähnt wie die Grundversorgung sichergestellt werden soll. Je nach Tages- und Saisonzeit, ist die Sonneneinstrahlung sehr volatil. Irgendwo muss eine Stromproduktion durch Wasserkraft oder Kernspaltung (vllcht eines Tages endlich Kernfusion) als Basisversorgung sichergestellt werden. Aus dem Artikel konnte ich das jetz nicht herauslesen.
  • Japadabadubada 13.08.2019 11:24
    Highlight Highlight Bitte ohne Politik - dann könnte es realisierbar sein!
    • Tjuck 13.08.2019 12:01
      Highlight Highlight Und wer wählt diese Pappnasen ins Parlement? Ich meine diejenigen, die behaupten, der Klimawandel sei nicht menschengemacht? Oder diejenigen, die der Ansicht sind, auf freiwilliger Basis liesse sich das Problem schon lösen? Oder diejenigen, die auf Wasserstoff setzen? Wer hat z. B. Köppel auf den Wahlzettel gesetzt?
  • sierra2011 13.08.2019 11:22
    Highlight Highlight Ist die Herstellung von Solarzellen nicht auch umweltschädigend? Ich kenne mich da nicht aus, aber ich glaube mich zu erinnern, da mal was gelesen zu haben...
    • DerHans 13.08.2019 11:39
      Highlight Highlight Sierra in der Zeit wo sie ihren Kommentar verfasst haben, hätten sie sich besser im Internet informiert. Dieses vom „hören sagen“ ist nur peinlich und stellt sie als Schaf dar, dass irgendeinem Bock folgt ohne zu wissen warum.
    • p4trick 13.08.2019 11:44
      Highlight Highlight Alles ist irgendwie umweltschädigend, jedoch hat die Solarzelle diese negative Billanz der Herstellung bereits nach 1 Jahr wieder ausgegelichen.
      Da ja heute CO2 das Zauberwort ist hat die Solarzelle über die 20 Jahre die sie lebt 20 mal mehr CO2 eingespaart wie für deren Herstellung aufgewendet werden musste.
      Einfach zusammengefasst.
    • Bündn0r 13.08.2019 12:09
      Highlight Highlight Natürlich ist das auch umweltschädigend.
      Im Laufe der Lebensdauer wird aber ein Mehrfaches der zur Produktion notwendigen Energie erzeugt, sodass die Energie am Ende deutlich sauberer ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 13.08.2019 11:18
    Highlight Highlight Der einzig richtige Weg. Wohnen braucht immer noch am meisten Energie.

    Trotzdem, ich wundere mich, dass Solarzellen als CO2-neutral propagiert werden. Für den Betrieb mag das zutreffen, für die Herstellung aber keineswegs, zudem ist die Entsorgung bzw. Aufbereitung immer noch nicht geklärt.

    Trotzdem sollten Dächer sinnvoller genutzt werden. Jetzt heizen sie sich bloss auf und tragen im Sommer zur Smogglocke bei. Da liegt definitiv mehr drin!
    • Schne 13.08.2019 11:37
      Highlight Highlight "Eine Photovoltaikanlage mit Modulen aus China verbraucht 1257 kWh graue Energie pro Quadratmeter. Laut einer Studie des Paul Scherrer Instituts spart jedoch ein Quadratmeter Photovoltaik jährlich 574 kWh an nicht erneuerbarer Energie. Nach etwas mehr als zwei Jahren ist die graue Energie also bereits energetisch amortisiert. Gerechnet über die ganze Lebensdauer einer Photovoltaikanlage, die heute 30 Jahre beträgt, ist sie sogar 14-mal abgegolten."
      https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/Extrablatt-Special-Vier-Photovoltaik-Mythen
    • Schne 13.08.2019 11:40
      Highlight Highlight "Photovoltaik-Module bestehen zu ca. 90 Prozent aus Glas. Metalle wie Kupfer oder Aluminium und Kunststoffe machen rund weitere 10% aus. Der eigentliche Kern eines Solarmoduls, nämlich der Halbleiter, fällt nur in sehr kleinen Mengen an. Bei Silizium-basierten Modulen macht der Halbleiter rund 2% des Modulgewichts aus. Bei nicht Silizium-basierten Modulen verringert sich der Halbleiteranteil gewichtsmässig auf ca. 0,1%-1,2%. Mit den heutigen Technologien können zwischen 80% und 90% des Modulgewichts für die Produktion von neuen Materialien zurückgewonnen werden."
      https://www.elektrotechnik.ch/
    • Schne 13.08.2019 11:40
      Highlight Highlight "Silizium-basierte (und die meisten nicht-Silizium-basierten) Photovoltaik-Module beinhalten keine Schadstoffe. Und falls doch mal schadstoffhaltige Photovoltaik-Module in den Rücknahmeprozess kommen, werden sie ausgesondert und mittels speziellen chemischen Aufbereitungsprozessen verarbeitet."
      https://www.elektrotechnik.ch/artikel/recycling-von-photovoltaik-modulen/
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  • almlasdn 13.08.2019 11:09
    Highlight Highlight Politik und Wirtschaft won't like this trick!
  • marcog 13.08.2019 11:03
    Highlight Highlight Da bleiben aber doch noch ein paar Fragen:
    1. Wenn wir massenweise Solarzellen auf die Häuser montieren, wie sollen wir über die nebligen Wintermonate hinwegkommen? Das Problem an ernuerbaren Energien ist nicht die Herstellung, sondern die Lagerung!
    2. Sind in diesen 100Milliarden die Anschaffungskosten/Aufpreis für 6.1 Millionen elektrische Neuwagen bereits inbegriffen?
    • DerHans 13.08.2019 11:42
      Highlight Highlight Marcog im Winter ist nicht der Nebel das Problem sondern die kurzen Tage. Heutige Panels produzieren auch bei diffusem Licht.
    • Bynaus @final-frontier.ch 13.08.2019 11:42
      Highlight Highlight 1. Gute Frage, ich hoffe, die Autoren der Studie haben eine gute Antwort darauf.
      2. Irrelevant. In dem Zeitraum müssen Autos ohnehin ersetzt werden. Elektroautos sind schon heute im langfristigen Betrieb günstiger, ein Umstieg wäre also eher ein Gewinn als ein Kostenfaktor!
    • Posersalami 13.08.2019 12:02
      Highlight Highlight Speicher kennst du? Nein? Wieso dann etwas zum Thema sagen?
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  • Posersalami 13.08.2019 10:55
    Highlight Highlight Unabhängig vom Ausland und dazu noch weitgehend frei von Emissionen? Die Wertschöpfung zum grossen Teil im Land behalten und nicht Milliarden ins Ausland überweisen?

    Das wird den bürgerlichen gar nicht schmecken!
    • Xnce 13.08.2019 11:43
      Highlight Highlight "Unabhängig vom Ausland und dazu noch weitgehend frei von Emissionen? Die Wertschöpfung zum grossen Teil im Land behalten und nicht Milliarden ins Ausland überweisen?"
      Trifft eigentlich auch auf die Atomkraft zu, nicht? Nur dass im Winter die AKWs gleichviel Strom produzieren könnten wie im Sommer. Und die Solarzellen?

      Wer war nochmals gegen den voreiligen Atomausstieg?
    • John Henry Eden 13.08.2019 13:07
      Highlight Highlight Genau. Die linksgrünen Politiker fänden es nämlich richtig geil, wenn die Mineralölsteuer (10% der Bundeseinnahmen) so gut wie wegfällt.

      Auch die Stromproduktion mehrheitlich den Privaten zu überlassen, ist ein Ideal der Linksgrünen.
    • Aladdin 13.08.2019 13:30
      Highlight Highlight Ja, John Henry Eden. Das finden wir linksgrünen gut. Wir sind dafür, dass dezentral produziert wird. Übrigens nicht nur Strom.
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  • Auric 13.08.2019 10:53
    Highlight Highlight Die Einsparungen haben sie quantifiziert, wie sieht es mit den Investitionen aus? ich finde die Zahl nicht, oder ist Geld für all die schöne neue Isolation und PV-Anlagen kein Thema?
  • MarGo 13.08.2019 10:40
    Highlight Highlight ... ganz einfach oder... aber wird sicher genügend "Vettern" in der Politik geben, die das zu verhindern wissen...

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