Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Ich bin stolz, eine Hure zu sein»

Lino Haltinner
Lino Haltinner



Mit über 20 Jahren Erfahrung im Eskortbereich berichtet Sandie von ihrem Schicksal in dieser Branche. Sie hat Prostitution in Deutschland, Griechenland und der Schweiz ausgeübt und gibt somit Einblick in eine Lebensgeschichte, die berührt. Trotz der zahlreichen Schicksalsschläge kann sie von sich behaupten, eine stolze Hure zu sein, die sich von nichts unterkriegen lässt.

abspielen

Video: watson/Lino Haltinner

Ihr offener Umgang und ihre Bereitschaft, über das Thema zu berichten, beeindrucken, denn Prostitution, Eskort oder generell das Sexgewerbe sind in der Schweiz noch immer Tabuthemen.

Ein intimer Blick in die Bordellzimmer dieser Welt

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

70
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

54
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

115
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

182
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

157
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

70
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

54
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

115
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

182
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

157
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

57
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoci 15.09.2019 03:30
    Highlight Highlight Freier sind endlich zu bestrafen ausser sie gehen zu offiziell angemeldeten und damit kontrolliert freiwillig arbeitenden Prostituierten. Gemeldete Prostitution soll straffrei sein und normales Buisness, jedoch mit Betreuung (psychisch, medizinisch, sozial, denn oft genug sind es Missbrauchsopfer).
  • Jemand67 14.09.2019 14:38
    Highlight Highlight Eine beschönigende Story. Es gibt auch die andere Seite der Medaille. Meine Ex erzählte mir genug über ihr schreckliches Leben. Von Sexorgien am Zürichsee bis zum Kunden der Sie unter Koks 10 Stunden durchgevögelt hat so dass Sie ein halbes Jahr zu Frauenarzt musste. Und Ihr Charakter war kaputt....
  • Gawayn 14.09.2019 08:10
    Highlight Highlight Ich lebe komplet abseits dieser Welt.
    Komme mit diesen Menschen auch nie in Kontakt.
    Nicht weil ich sie ablehne, sondern weil es niemand davon in meinem Umfeld gibt.

    Es ist Fakt. Prostitution gibt es, wird benötigt und ist Teil der Gesellschaft.

    Deswegen ist es richtig und nötig, das man diesen Beruf aus der Illegalität holt.

    Diese Menschen, sollten die Rechte und den Schutz aller Bürger erhalten, wie auch den Pflichten nach kommen.

    Es wäre für Alle von Vorteil. Für die Dienstleister, wie für die den Dienst nutzen.
    Selbst für den Staat wegen Steuern...
  • leu84 14.09.2019 06:49
    Highlight Highlight Zwangsprostitution darf es nicht geben und dieses Thema muss man angehen. Menschen die rechtlich gesehen illegal hier sind und die "Besitzer" dies als Druckmittel haben. Man muss diesen Frauen oder noch fast Mädchen helfen.

    Wenn eine Frau oder Mann (natürlich trans, inter...) gerne ihre Sexdienste anbieten will oder nur eskortierend, dann soll sie/er es tun. Natürlich ist es schwierig, wenn es aus einer Notlage gemacht wird. Da muss man helfen.

    Sex für Geld soll nicht verboten sein. Anmeldung für Sozialversicherung muss möglich und einfach sein. Nur bei Zwangsprostitution muss man bekämpfen
  • Spiegelkopf 14.09.2019 04:47
    Highlight Highlight Jede Professionelle sollte stolz auf ihren Beruf sein, wenn sie ihn freiwillig, sehr gut und gerne ausüebt. Weniger stolz sollten jene sein, die solche Dienste beanspruchen (müssen).
    • äxgüsi 14.09.2019 13:33
      Highlight Highlight Und du pauschalisiert die Freier*innen dann eifach?
    • Spiegelkopf 15.09.2019 10:42
      Highlight Highlight Ja, vor allem die Freierinnen.
  • rodolofo 14.09.2019 02:50
    Highlight Highlight Wieder ein gutes Beispiel für das sogenannte "Stockholm-Syndrom"...
    Eine Hure zu sein kann keine Grundlage sein für Stolz, so wie die Fähigkeit,Scheisse zu fressen, auch keine Grundlage für Stolz sein kann.
    Das ist jetzt etwas sehr derb ausgedrückt, und die stolze Hure möge mir verzeihen und in mir einen Freund sehen, der nur ehrlich ist mit ihr.
    Jedenfalls habe ich vor Huren wesentlich mehr Achtung, als vor Zuhältern und Freiern!
    Am bedauernswerten sind wohl die Kunden von Huren.
    Sie sind wirklich arm dran, obwohl sie sich wohl ebenfalls einreden, sehr stark und potent zu sein...
    • Gender Bender 14.09.2019 12:36
      Highlight Highlight Staunen, nicht urteilen!
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 13.09.2019 23:40
    Highlight Highlight Ich bin auf Watson.ch um Beiträge zu lesen. Nicht um Videos zu schauen (ausser im Picdump oder Sportzusammenfassungen). Macht doch bitte richtige Beiträge. Danke.
    • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 15.09.2019 08:54
      Highlight Highlight Klar haben Videos ihre Vorteile. Aber ich bin trotzdem eher der Typ der ein Interview lieber liest.
  • Kubod 13.09.2019 22:15
    Highlight Highlight Ich hatte geniale Gespräche mit Huren.
    So wie mit vielen, die ein wenig ausserhalb des christlich moralisch leistungsgesellschaftlichen stehen.
    Der Blick von aussen, auf die nackten unmaskierten Tatsachen ermöglicht Einblicke in die Menschen, die man sonst nicht erhält.
    Es hat mir gereicht zuzuhören. Selber müsst ich da jetzt nicht durch.
  • Grossmaul 13.09.2019 22:11
    Highlight Highlight Ich bin überfordert. Das ist eine Welt, in die ich keinen Einblick habe und die sehr vielfältig zu sein scheint. Wie könnte ich je fassen was da genau vor sich geht, geschweige denn eine Meinungen haben, die dieser Weltauch nur annähernd gerecht würde.
    Ich weiss bloss Eins - diese Dienstleistung wird gebraucht und um sie zur Verfügung stellen zu können braucht es Profis mit allen Rechten und Pflichten wie sie jeder andere arbeitende Mensch und Profi seines Berufes hat.
    • sambeat 13.09.2019 23:19
      Highlight Highlight Verdammt richtig👍
  • waschbär 13.09.2019 22:06
    Highlight Highlight Und ALLE die pro Prostitution sind: Stellt euch vor, eure Kinder müssten sich so ihr Geld verdienen - für euch total okay? Oder doch nicht? Warum nicht? Immer noch dafür? Warum?
    • The fine Laird 13.09.2019 22:25
      Highlight Highlight Warum argumentieren, wenn man blitzen kann?🙄😂
    • Cédric Wermutstropfen 13.09.2019 22:49
      Highlight Highlight Wieso „müssen“?
    • Füürtüfäli 13.09.2019 22:58
      Highlight Highlight @The fine Laird

      Blitzen geht schneller😉

    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 13.09.2019 21:49
    Highlight Highlight Ihr zögern spricht Bände. Das sie glücklich ist, nehme ich ihr nicht wirklich ab.

    Nichtsdestotrotz eine spannende Kurz-Story über eines der älteren (oder ältesten) Gewerbe der Welt .

  • Auric 13.09.2019 21:40
    Highlight Highlight Das ist ihr gutes Recht!

    Sie hat ihr Schicksal in ihre eigene Hand genommen und nicht die Allgemeinheit belastet.

    (und ich bin stolz in 35 Jahren Dienste wie die ihrige nicht benötigt zu haben)
    • 8004 Zürich 13.09.2019 22:32
      Highlight Highlight Warum hast Du den letzten Absatz nicht doppeltunterstrichen, anstatt in Klammern zu setzen?! So Zeugs nervt mich, jemand moralisch Mehrbesseres, der auf Verständnis macht.
    • Auric 14.09.2019 12:41
      Highlight Highlight @8004:

      Sorry wenn du wegen meinem Beitrag jetzt moralisch durchhängst, du könntest das nächste mal dir eine Sexworkerin aussuchen die Deutsch kann und mit ihr nur reden (nach dem bezahlen)
  • YS&P 13.09.2019 20:33
    Highlight Highlight Ich mache das nun auch seit ca. 2 Jahren neben der Arbeit. Sandie klingt schon ein bisschen verbittert aber wirkt als sehr sehr starke Frau. Wünsche Ihr für die Zukunft einen Partner und dass sie ihr Glück findet. Und weiss man wie der Kontakt mit dem Sohn ist?
    • YS&P 14.09.2019 13:03
      Highlight Highlight Nein leider nicht, das würde meiner Arbeit bei einer Bank in die Quere kommen und nach dem Abschluss des Studiums auch meiner Karriere. Organisierst du bestimmte Anlässe?
  • #fuckhate 13.09.2019 19:54
    Highlight Highlight Ein respektvolles Format mehr! Danke. Bin grad sprachlos...
  • Glenn Quagmire 13.09.2019 19:34
    Highlight Highlight Bei Wörtern Puff und Hure sind die Gedanken halt zwangsläufig bei schmuddeligen Typen in zwielichtigen Lokalen. Hinzu kommen Zuhälterklischees und veraltete moralische Werte.

    Meine Ex-Nachbarin war freischaffende Hure, weil sie Zitat, nicht im Coop füt 3‘500 an die Kasse hocken will. Als gelernte Coiffeuse gabs natürlich auch nicht viel Kohle. Irgendwann heiratete sie dann einen Kunden und zog weg.

    Und nein, ich habe nie ihre Dienstleistung in Anspruch genommen 😉
    • Todesstern 13.09.2019 21:05
      Highlight Highlight Da verstehe ich deine Nachbarin.
    • Bowell 13.09.2019 21:07
      Highlight Highlight Wie hiess sie? Ich frage für einen Kollegen.
    • Alexei 13.09.2019 21:13
      Highlight Highlight Gebe dir recht. Aber bei den letzten Zeilen musste ich kurz schmunzeln: bei dem Namen?😉😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 13.09.2019 19:27
    Highlight Highlight Eigentlich könnte man alles 1:1 auch zu einer Kassiererin oder zu einem Call-Center-Mitarbeiter übertragen (ausser dass deren Kunden sich nicht für den Geburtstag interessieren).

    Von dem her wäre ich absolut gegen Prostitutionsverbote, die immer wieder gefordert werden (und alles nur verschlimmern würden, siehe Analogie Drogenprohibition).

    Wichtig wäre aber mehr (Bildungs-)Chancengleichheit bei gleichen Leistungen (nicht zu Verwechseln mit allgemeiner Gleichheit).
    • homo sapiens melior 13.09.2019 19:40
      Highlight Highlight Weil Frauen von manchen wie Drogen konsumiert werden?
    • El Vals del Obrero 13.09.2019 20:25
      Highlight Highlight Zum Teil sicher, das ändert aber nichts an den Zusammenhängen.

      (Und es gibt, natürlich in einem viel geringerem Ausmass, auch männliche Prostitution. Zudem gibt es sowas wie Mündigkeit und Gewerbefreiheit. Gerade die Mündigkeit würde man den Prostituierten mit einem Verbot, selbst wenn pro Forma nur für die Freier, absprechen. Und wenn das nur für Frauen gelten würde, wäre es auch extrem gegen die Gleichberechtigung.

      Dass Zwangsprostitution und Menschenhandel sehr wohl entschieden bekämpft werden sollen, ist was anderes).
    • woman 14.09.2019 00:05
      Highlight Highlight Genau. Und mehr sexuelle Bildung - Aufklärung überall auf der Welt.
  • 3,2,1... vorbei 13.09.2019 19:13
    Highlight Highlight Danke für diese Geschichte.
    Diese Frau hatte keine einfache Kindheit.
    Meiner Meinung nach, schade musste diese Frau diesen Weg einschlagen.
    Es war ja nicht ganz freiwillig. Hier hat wohl der Staat seine Pflicht vernachlässigt.

    Ich bewundere diese Frau, das sie trotz allen Schicksalsschlägen so stark geblieben ist.
    • Zaugg 13.09.2019 20:20
      Highlight Highlight Man darf nicht immer dem Staat die Schuld geben, das wäre zu einfach! Jeder von uns hatte harte Schicksalsschläge und auch jeder von uns musste damit lernen umzugehen... Sie ist nicht die Einzige und hat es auch kaum am Schlimmsten getroffen. Ich sehe in ihr eine extrem starke Frau mit unglaublichem Selbstwertgefühl, Hut ab dafür. Prostitution hat natürlich negative Seiten, jedoch auch positive. Watson, danke für diesen Bericht
    • Crissie 13.09.2019 20:25
      Highlight Highlight Ich denke auch so; und ich verstehe die vielen Blitzer nicht!
    • Shura 14.09.2019 18:00
      Highlight Highlight @zaugg
      Da bin ich anderer Meinung- definitiv nicht jeder erlebt solche Schicksalsschläge wie diese Frau. Damit verharmlost du, was sie erleben musste. Oder ist deine Mutter auch früh gestorben, bist du von deinem Vater verprügelt worden, ins Heim gekommen, vergewaltigt worden und in dieser Situation auch noch schwanger gewesen?
      Meiner Meinung nach müssen wir da beim Werten stark aufpassen- weil wir Menschen eben alle andere Voraussetzungen haben und andere Erfahrungen sammeln. Empathie ist das Stichwort.
    Weitere Antworten anzeigen

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Die Premierministerin von Island behauptet, das Bruttoinlandsprodukt sei Schnee von gestern. Die Haushaltsplanung Islands will in Zukunft auch Faktoren wie die soziale Gleichheit oder den Klimawandel berücksichtigen.

Katrin Jakobsdottir hat eine Vision. Die Premierministerin von Island möchte, dass sich das Wachstum eines Landes nicht mehr ausschliesslich auf die Wirtschaft konzentriert, sondern auch soziale und ökologische Indikatoren, oder einfach gesagt, das Wohlergehen der Bevölkerung, berücksichtigt.

Wie Jakobsdottir an einer Rede in der Londoner Denkfabrik «Chatham House» sagte, orientiert sich die Haushaltsplanung Islands neu an diesen erweiterten Faktoren. Das Bruttoinlandsprodukt wird also zu einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel