Die nicht für möglich gehaltene Premiere beim 4. watson-Jassturnier
Am Wochenende zeigte die watson-Community beim alljährlichen Jassturnier wieder, wie Kartenkunst zelebriert wird. Bei der 4. Ausgabe wurde erneut um den grössten Pokal der Schweiz gejasst. Vorjahressieger Johannes (wir schweigen über seine diesjährige Leistung) brachte das «Monster» unter grossem Applaus vor dem Turnier regelkonform zurück.
Der Pokal selbst war wohl nicht ganz traurig, endlich wieder Tageslicht zu sehen. Johannes gab zu: «Irgendwann wanderte er aus Platzgründen in den Keller.» Zurück im Scheinwerferlicht nutzten viele Anwesende die Chance, ein Selfie mit dem grössten seiner Art in unserem Land zu machen.
Neben dem Pokal gab es aber noch einen anderen Star. Oder gar deren 24: die watson-Jassteppiche. Nach Jahren der leeren Versprechungen des Moderators wurden jetzt tatsächlich Nägel mit Köpfen gemacht. Neu übernahm im Vorfeld nämlich mit Livia endlich eine wirklich kompetente Person die Hauptorganisation des mittlerweile traditionellen Events. Und so kam es zu einer fast nicht mehr für möglich gehaltenen Premiere:
Aber kommen wir zum sportlichen Teil. Lange sah es nach einem Start-Ziel-Sieg von Michael aus. Er führte ab Runde 1, musste dann in der letzten Runde aber mit watson-Sportredaktor Timo jassen. Solide 649 Punkte waren jedoch zu wenige. «Wir haben keine Fehler gemacht», konstatierte Michael danach im Stile eines Profis.
Der Weg schien damit frei für Karin. Nur 18 Punkte lag sie nach Runde 3 hinter dem Führenden. Doch sie wurde die bösen Geister aus dem letzten Jahr nicht los. Auch damals grüsste sie von Rang 2 vor der finalen Runde. 2025 versagten die Nerven noch total mit einem Absturz auf Rang 12. Dieses Mal fiel sie auf Rang 5 zurück. Falls hier also eine Mentaltrainerin oder ein Mentaltrainer mit Erfahrungen aus dem Spitzensport mitliest – gerne melden.
So freute sich am Ende André dank starken 807 Zählern zum Abschluss und stürmte von Rang 3 noch an die Spitze. Mit 3135 Punkten verpasste er den watson-Rekord von Tara aus dem Jahr 2024 nur um 30 Punkte. Wobei: Sein Ziel am Abend war ein anderes: «Ich wollte maximal den 4. Platz erreichen, damit ich nicht aufs Siegerfoto komme.» Nun, André, sorry:
Der frischgebackene Gewinner sagte im Siegerinterview, er werde wohl die Taktik von Johannes übernehmen: «Ich weiss noch nicht, wo der Pokal hinkommt, aber das ganze Jahr hat er kaum in meiner Wohnung Platz.»
2025: Johannes G. (3014 Punkte)
2024: Tara W. (3165 Punkte)
2017: Jeanne G. (2931 Punkte)
Wir sind schon froh, hat er das Ungetüm überhaupt heimgebracht. Am Montagmorgen berichtet er: «Ich wollte ihn in den Kofferraum des Autos packen, aber da hatte ich keine Chance. Immerhin reichte der Platz auf der Rückbank sehr knapp.»
Der Pott steht jetzt fürs Erste auf einem Möbel im Esszimmer, in welchem die «Goodies» für seinen Hund drin sind: «Aufgrund der Grösse des Pokals näherte sich Yunah aber nur sehr vorsichtig.» Bestaunen kann man das Ungetüm übrigens aktuell auch auf seinem Profilbild bei WhatsApp. Als Moderator des Events finde ich: Das sollten alle Gewinner während des ganzen Amtsjahres so handhaben.
Dass auch du mal gewinnen kannst, beweist André mit seiner Vorbereitung: «Ich jasse nur ab und zu online, um Zeit zu überbrücken.» Immerhin nahm er zuvor während rund 30 Jahren am jährlichen Jassturnier eines Skiclubs teil. «Allerdings nur mit 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gewonnen habe ich vielleicht zweimal.»
Wohl nicht mal beim Skiclub-Turnier gewinnen würde dagegen die watson-Chefredaktion. Nadine und Leo erschienen nur als Tischnamen und nahmen sich die Chance auf den Gegenbeweis gleich selbst.
Die stellvertretende Chefredaktorin Seline musste sich mit Rang 70 begnügen und Corsin fand sich nach langem Scrollen auf Platz 52 wieder.
Immerhin steigerte er sich gegenüber 2025 massiv (Rang 87) und zeigte mit einer Formel-1-Weisheit, worauf es ankommt: «Du musst nur deinen Teamkollegen schlagen.» So feierte er sich nach dem Turnier als «bestes Redaktionsmitglied von watson». Wir werden es wohl noch lange hören.
Glück für ihn, dass Markus (14. Rang) als «Head of Ad, Programmatic and Product Manager Digital Advertising National» zwar ähnlich viele Punkte sammelte, wie seine Jobbezeichnung lang ist, aber halt eben nicht zur Redaktion gehört.
Chefreporter Kilian Marti sammelte derweil mit Platz 63 wenig Argumente, dass er im nächsten Jahr auch einen nach ihm benannten Tisch erhält. Timo Rizzi (Rang 81) darf davon nicht mal träumen.
Träumen dürfen wir dafür vom nächsten watson-Jassturnier 2027. Wenn alles normal läuft, wird es wieder im ähnlichen Rahmen stattfinden. Und Sieger André verrät dir schon mal die drei wichtigsten Dinge, um dann vielleicht auch den grössten Pokal der Schweiz zu gewinnen: «Einfach Spass haben. Zusammen mit dem Karten-Glück – welches ich definitiv hatte – und dem Glück, starke Spielpartnerinnen und Spielpartner zu haben.»
🥈 Michael B., 3038 Punkte
🥉 Daniel M., 2957 Punkte
4. Sebi A., 2946 Punkte
5. Karin S., 2916 Punkte
6. Marc M., 2886 Punkte
7. Dominik A., 2864 Punkte
8. Stephan D., 2860 Punkte
8. Fabian H., 2860 Punkte
10. Seraina G., 2827 Punkte
Ferner die watson-Jasser:
14. Markus F., 2784 Punkte
52. Corsin M., 2548 Pünktli
63. Kilian M., 2501 Pünktli
70. Seline M., 2451 Pünktli
81. Timo R., 2388 Mini-Pünktli
