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Hund statt Baby: Das Familienmodell liegt im Trend

Portrait von rotem Hair kleinen Hund, Mini-Poodle mit geschmeidigen Frauen sehen Kamera und Lächeln in Park. Haustier sieht wie Besitzer aus.
Der beste Freund des Menschen wird oftmals als Familienmitglied betrachtet.Bild: Shutterstock

Hund statt Baby: Dieses Familienmodell wird immer beliebter

Hunde in der Schweiz werden immer zahlreicher, während die Geburtenrate sinkt. Doch was sind die Gründe für diese Entwicklung?
27.08.2025, 09:1627.08.2025, 13:54

Die Schweizerinnen und Schweizer lieben ihre felligen Vierbeiner. Die Hunde werden vielfach als Familienmitglieder betrachtet. Wie kleine Kinder bekommen sie die beste Pflege, teures Futter oder Spielzeug sowie die volle Aufmerksamkeit.

Die grosse Beliebtheit zeigt sich auch in den Zahlen: In den letzten fünf Jahren ist die Zahl an Hunden um 36'000 Tiere gestiegen. Dürftiger sieht es bei der Geburtenrate aus, die im Jahr 2024 mit 78'256 Geburten ihr Rekordtief erreicht hat, schreibt SRF. 7658 weniger als noch vor fünf Jahren.

Ab dem kommenden Jahr k
Die Geburten in der Schweiz gingen zurück.Bild: sda

Soziologin Katja Rost vermutet als Grund für die Entwicklung die höhere Bedeutung der Selbstverwirklichung der Leute. Ein Kind werde mit viel Verantwortung verbunden, bei einem Hund sei der Aufwand im Vergleich kleiner. Mit dem Tier könne man trotzdem unabhängig sein. Sie sagt gegenüber dem SRF: «Einen Hund kann ich auch während der Ferien in einer Pension unterbringen oder abends einmal zu Hause lassen. Trotzdem ist da jemand, für den man da sein kann, und der einen liebt und den man lieben kann.»

Der finanzielle Aspekt

Ein weiterer Punkt, sich gegen Kinder zu entscheiden, sei die Karriere sowie das liebe Geld, denn Kinder sind teuer. Jedoch sind auch die Vierbeiner nicht günstig: Für Tierarzt, Physiotherapie sowie Hunde-Coiffeur kann ebenfalls ein hübsches Sümmchen zusammenkommen. Teuer können auch Hunde-Accessoires oder das Futter sein, welches bei einigen schon einmal an ein Fünf-Sterne-Menü erinnert.

Katja Rost meint, der Trend zum Hund wird künftig zunehmen. Sie sagt: «Ob das dann aber ein nachhaltiger, langfristiger Trend ist, bleibt abzuwarten, das hängt davon ab, wie glücklich solche Lebenskonzepte im Endeffekt machen.» (kek)

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