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Gilles Marchand, directeur de la RTS, parle lors d'une conference de presse de la Radio Television Suisse, RTS, sur les resultats d'audience radio, tv et web 2015 et sur les nouveaux programmes 2016, ce mercredi 2 mars 2016, a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Soll der neue Roger de Weck werden: RTS-Direktor Marchand. Bild: KEYSTONE

Roger de Weck geht weg: SRG erhält 2017 offenbar neuen Generaldirektor



Glaubt man der «NZZ am Sonntag», so sind die Tage Roger de Wecks an der Spitze der SRG gezählt. Der Generaldirektor gebe sein Amt im Herbst 2017 weiter – an seinen Stellvertreter Gilles Marchand.

Der Direktor des Westschweizer Radios und Fernsehens übernehme das Amt im Einvernehmen mit de Weck, der in zwei Jahren das Pensionsalter erreicht. Neu bei der Stabsübergabe ist dieses Mal, dass die Stelle nicht ausgeschrieben, sondern Marchand auf dem Berufungsweg eingesetzt wird.

Gewinnendes Auftreten

Grund: Laut der Zeitung wollen die SRG-Verwaltungsräte eine «möglichst reibungslose Amtsübergabe» in stürmischen Zeiten für die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt. Dem Vorgehen müssen noch die SRG-Delegierten zustimmen.

Bekanntgegeben werden soll die Rochade Ende Jahr – de Weck äusserte sich nicht zu der Angelegenheit. SRG-Präsident Viktor Baumeler sagte, die Personalplanung sei angesichts de Wecks baldigem Erreichen des Pensionsalters ein Thema. 

Der potenzielle Nachfolger Marchand gilt laut der «NZZ am Sonntag» als kommunikativ stark. Er habe ein gewinnendes Auftreten sowie gute Kenntnisse der neuen Medien. Der 54-Jährige müsse aber vor seinem Amtsantritt im nächsten Herbst noch einen Deutschkurs besuchen und sein Netzwerk in den anderen Landesteilen aufbauen.

Folgende Gründe listet die Zeitung als Hinweise für das geplante Vorgehen aus:

Eine erste Bilanz der Ära de Weck:

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