Schweiz
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Salomé Balthus

Salome Balthus Bild: Uwe Hauth Photography, Berlin

Der Weltwoche-Journalist, die Edelprostituierte und was daraus wurde



Man stelle sich vor, man geht an ein Geschäftsessen mit einem Kunden. Das Gespräch läuft gut, man ist sich sympathisch und plaudert auch bald mal über Persönliches. Ein paar Tage oder Wochen später liest man über die ausgetauschten Intimitäten in der Zeitung. Genauer gesagt in der Weltwoche. Glaubt man Salomé Balthus, ist dies genau so geschehen.

Die Edelprostituierte und Kolumnistin Salomé Balthus wurde dieses Jahr einer breiten Öffentlichkeit bekannt, weil Roger Schawinski sie vor laufender Kamera fragte, ob sie als Kind missbraucht wurde*. Der Fall wurde in den Medien breit diskutiert, auch weil Balthus von ihrem damaligen Arbeitgeber, der «Welt», danach gefeuert wurde.

Die Wogen haben sich mittlerweile geglättet, Schawinski und seine gleichnamige Talksendung wurden abgesetzt – aus Spargründen.

Nun erregt Klara Johanna Lakomy, wie Balthus mit richtigem Namen heisst, wieder die Gemüter. Vorerst aber nur auf Twitter. Dort fand sich gestern Abend zur späten Stunde dieser Tweet:

Balthus beschuldigt den Weltwoche-Journalisten Roman Zeller, eine Geschichte über ein Treffen der Beiden ohne ihr Einverständnis niedergeschrieben und nun veröffentlicht zu haben.

Zeller habe sie in Berlin privat als Escort gebucht, nachdem er monatelang versuchte, ein Interview mit ihr zu führen.

Balthus willigte ein, weil «er mir ein bisschen leid tat». Bedingung sei jedoch gewesen, dass das Gespräch nicht journalistisch verwendet würde. Daran hielt sich Zeller offensichtlich nicht.

Intimitäten bei Rotwein und Kalbskotelett

Bei dem dreiseitigen Artikel handelt es sich um eine Nacherzählung des Treffens aus der Sicht Zellers. Seiner Ansicht nach war es ein Gespräch «über Kunst, Philosophie und Sex».

Die Beiden trafen sich in Berlin und gingen in ein vornehmes Restaurant. Dort sprachen sie bei Rotwein und Kalbskotelett über Schawinski, ein bisschen über Nietzsche und viel über Sex. Darüber, wie Balthus als 26-Jährige zu ihrem Beruf gekommen ist und wie der Sex mit den Kunden so abläuft. Dabei gab sie sehr viel Persönliches preis.

Zeller beschreibt auch, wie Balthus ihm immer näher gekommen sei. Als er ihr das Duzis anbot, hätte sie mit folgenden Worten abgelehnt: «Wenn ich dich jetzt duze, habe ich weniger Respekt, und das macht mich nur noch schärfer. Ich sag’s nur. Wir müssen aufpassen.»

Das sagt Köppel

SVP - Nationalrat Roger Koeppel an einer Medienkonferenz in Wallisellen am Donnerstag, 24. Oktober 2019.(KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Roger Köppel, Chefredaktor der Weltwoche, schreibt auf Anfrage von watson:

«Die Weltwoche widerspricht der Darstellung von Frau Balthus. Nicht nur gab sich Herr Zeller von Anfang an als Weltwoche-Journalist zu erkennen. Er machte auch deutlich, dass er in journalistischer Mission unterwegs sei und das hoch stehende Gespräch journalistisch verwenden werde.»

Die Reaktionen auf Twitter fallen hingegen ganz anders aus. Die Meisten fordern eine Anzeige gegen Zeller und finden sein Verhalten eines Journalisten unwürdig.

Verletzung des Journalistenkodex

Sollte Balthus Zeller tatsächlich nur unter der Bedingung, dass das Gespräch nicht journalistisch verwendet wird, getroffen haben, so würde das auf jeden Fall eine Verletzung des Journalistenkodex darstellen.

Unter Punkt 7.1 – «Schutz der Privatsphäre» steht nämlich:

Jede Person – dies gilt auch für Prominente – hat Anspruch auf den Schutz ihres Privatlebens. Journalistinnen und Journalisten dürfen im Privatbereich keine Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen ohne Einwilligung der Betroffenen machen (Recht am eigenen Bild und Wort).

Weiter steht unter Punkt 4.5 – «Interview»:

«Das Interview basiert auf einer Vereinbarung zwischen zwei Partnerinnen / Partnern, welche die dafür geltenden Regeln festlegen. [...] Im Normalfall müssen Interviews autorisiert werden. Ohne ausdrückliches Einverständnis des Gesprächspartners sind Medienschaffende nicht befugt, aus einem Gespräch nachträglich ein Interview zu konstruieren.

Ob es zu einer Anzeige kam oder kommen wird, ist bis jetzt nicht bekannt.

*In einer ersten Version haben wir fälschlicherwiese geschrieben, Schawinski habe gefragt, ob sie von ihren Eltern missbraucht worden sei. Das stimmt nicht. Wir bedauern den Fehler und haben ihn korrigiert.

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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 06.12.2019 11:01
    Highlight Highlight Die Weltwoche war einmal ein journalilstisch hochstehendes, europa= wenn nicht gar weltweit geschätztes Magazin. Das war lange bevor Blocher es kaufte und Koeppel Cheferaktor und Herausgeber war.
  • Frausowieso 06.12.2019 07:38
    Highlight Highlight Was für eine abgelutschte Marketingsaktion. Spannend, dass in den Kommentarbereichen die Leser der Dame vorbehaltslos glauben. Ich bin absolut kein Fan der WW- im Gegenteil. Köppel ist für mich ein rotes Tuch. Die ganze Aktion hier schreit aber förmlich nach Fake. Die Dame versucht sich ja bewusst ins mediale Licht zu drängen und so kommt sie wieder ins Gespräch. Vielleicht darf sie ja mal in Dschungel Camp, wenn alles gut läuft
    • Walter Sahli 06.12.2019 10:16
      Highlight Highlight Genau, weil es ja in einer Branche, in der Diskretion das A und O ist, extrem geschäftsfördernd ist, wenn man als aufmerksamsgeile Plaudertasche in die Öffentlichkeit drängt.
    • Thomas Oetjen 06.12.2019 21:07
      Highlight Highlight Nun, das wird nur dann nicht glaubhaft sein, wenn die Weltwoche keine schriftliche Freigabe des Interviews vorlegen kann. Da ein Interview autorisiert und demzufolge ihr erst vorgelegt worden sein musste, dürfte ein ok von ihr irgendwo vorliegen. Ansonsten gibt es keinen Grund, an ihrem Vorwurf zu Zweifeln.
  • Dani B. 06.12.2019 01:44
    Highlight Highlight Die Frage ist: Wieviel hat die Weltwoche bezahlt?
  • Shlomo 05.12.2019 22:13
    Highlight Highlight Eigentlich sind beide nur zutiefst peinlich.
  • Black Cat in a Sink 05.12.2019 21:27
    Highlight Highlight Und weil der WW die Themen auszugehen scheinen; Sex sells!
  • PeteZahad 05.12.2019 21:01
    Highlight Highlight Wieso gilt für die meisten Kommentarschreiber als erwiesen, dass es sich so zugetragen hat wie Frau Balthus die Situation darstellt? Könnte auch zwischen ihr und der Weltwoche abgesprochen sein um den Verkauf und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Es gibt viele Möglichkeiten und nur Aussagen, keine Fakten
    • Walter Sahli 06.12.2019 08:45
      Highlight Highlight Vielleicht weil sich Balthus so bis in alle Unendlichkeit lächerlich und unglaubwürdig machen und sich als Spinnerin outen würde? Und eine spinnende Sexarbeiterin, die in der Öffentlichkeit irgendwelche Geschichten erzählt wohl nicht besonders viele Kunden hätte?
      Das könnte man sich eigentlich selbst überlegen, wenn man denn nicht der tiefen Überzeugung wäre, dass Frauen für ein bisschen Aufmerksamkeit sowieso zu jeder Lüge bereit sind.
  • Butschina 05.12.2019 20:52
    Highlight Highlight Damit Frau Balthauses Aussagen wiederlegt werden, könnte er ja die unterschriebene Interviewvereinbarung vorlegen. Er müsste ja als Journalist wissen, dass er sich so vor falschen Anschuldigungen schützen könnte. Hat er keine Vereinbarung gemacht und Frau Balthuses Anschuldigungen sind falsch, ist er selber Schuld. Oder hat Frau Balthus doch recht? Ich tendiere auf ihre Seite.
  • AllknowingP 05.12.2019 20:20
    Highlight Highlight Käseblatt bleibt Käseblatt
  • Max321 05.12.2019 19:50
    Highlight Highlight Und jetzt müssen wir alle unbedingt das Weltwoche Interview lesen. Ziel erreicht.
  • Randy Orton 05.12.2019 19:50
    Highlight Highlight Ab wann wird eine Prostituierte eigentlich Edelprostituierte? Ist das eine Frage der Bezahlung? Oder müssen sich Gutbetuchte einfach vom Pöbel abheben mit der Bezeichnung?
    • TheClouder 05.12.2019 20:06
      Highlight Highlight Auf ihrer Webseite siehst du die Preise. 1000 Euro für zwei Stunden. Und wenn du dich dort durchliest, siehst du schnell dass diese an keinen schnellen Nummern interessiert sind und unterhalten und ausgeführt werden wollen.
    • Spooky 05.12.2019 20:12
      Highlight Highlight Randy:

      Ist ungefähr so, wie du sagst.
    • pamayer 06.12.2019 05:53
      Highlight Highlight Eher das zweite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 05.12.2019 19:27
    Highlight Highlight Schon lustig...ich sehe von beiden Seiten her nur Behauptungen (aber keine Beweise) wie was oder eben nicht, im Vorfeld besprochen wurde. Trotzdem sind die Meinungen klar gemacht. Frau Balthus sagt sicher die Wahrheit und der Weltwochejournalist „lügt“. Schön wie einfach es manchmal ist...hüstl*
    • Platonismo 05.12.2019 19:56
      Highlight Highlight Bis jetzt steht Aussage gegen Aussage. Nicht mehr und nicht weniger. Soviel Aufrichtigkeit sollte immer angezeigt sein, nicht nur, wenn es ideologisch passt...
    • JaneSodaBorderless 05.12.2019 19:57
      Highlight Highlight Das kommt nicht von ungefähr - die WW hat schon lange eine braune Weste, von all den berechtigten Klagen gegen sie.
    • TheClouder 05.12.2019 20:07
      Highlight Highlight Du siehst für praktisch gar nichts Beweise, das du in den News liest. Schon lustig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 05.12.2019 19:19
    Highlight Highlight Herr Zeller hat gegen die vorher gemachte Abmachung verstossen, das Treffen nicht journalistisch zu verwerten. Das ist richtig. Hoffe Frau Balthus hat sich das schriftlich bestätigen lassen, sie ist ja nicht auf den Kopf gefallen, wusste sie doch, dass Zeller vor allem journalistisch an ihr interessiert ist. Das Mitleid von ihr versteh ich nicht, er wollte sie zu journalistischen Zwecken zig mal treffen und dann trifft sie ihn beruflich, als Escortdame. Den Braten hätte sie doch müssen. Sie wollte ihn also treffen, zu welchem Zweck auch immer. Irgendwie alles etwas seltsam.
    • TheClouder 05.12.2019 20:08
      Highlight Highlight Diese Geschichten geben ihrer Firma massiv viel kostenlose Werbung.
    • Tamtam87 05.12.2019 22:17
      Highlight Highlight Vielleicht hat sie damit gerechnet das er es sowieso veröffentlicht. Oder sie ist wirklich so naiv wie sie sich gibt. Beides ist möglich.
  • TingelTangel 05.12.2019 19:16
    Highlight Highlight Lol - hat kein Interview Termin gekriegt und musste sie "Buchen" - der ist wirklich Arm dran als Journalist.
  • Uno 05.12.2019 19:05
    Highlight Highlight Ich amüsiere mich über die Passage, wo Balthus scheinbar scharf auf Zeller wird. Spricht Bände über Zeller, dass er dies schreiben musste, der Gentleman schweigt.
    • JaneSodaBorderless 05.12.2019 19:59
      Highlight Highlight Vielleicht ist das auch frei erfunden. Zuzutrauen wäre es dem Schreiberling. Journalist mag ich ihn nicht nennen.
    • Eben doch... 05.12.2019 23:00
      Highlight Highlight Ich glaube Sie verstehen nicht ganz.
    • Anam.Cara 06.12.2019 07:31
      Highlight Highlight Das war vielleicht ein Hinweis auf mögliche "Zusatzverkäufe" ihrerseits. Ich nehme mal an, dass sowas bei ihrem Beruf dazu gehört. Und wenn sie das geschickt einfädelt, dann wird er denken, sie sei wirklich von ihm angetan.

      Welcher Mann würde widerstehen können, wenn eine hübsche Frau ihm zu verstehen gibt, dass sie ihn heiss findet. Und dass sie aufpassen muss (weil seine Ausstrahlung sie erregt, was sie aber nicht sagt, sondern im Raum stehen lässt)?
      Manch einer würde da noch ein paar Scheine zücken.

      Diese Verkaufsstrategie nicht zu durchschauen und damit azugeben hat etwas Naives...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 05.12.2019 18:17
    Highlight Highlight Weil er Ihr leid tat? Eine seltsame Begründung! Wir werden sehen. Auf jeden Fall hat Frau Balthus nun wieder Aufmerksamkeit. Wurde in letzter Zeit ja etwas ruhig um Sie.
  • Kari Baldi 05.12.2019 18:13
    Highlight Highlight Der "investigative" Journalist Zeller hatte wohl gehofft - ganz im Sinne seines Chefs und Verschwörungstheoretiker Köppel - Balthus schlüpfrige "Geheimnisse" in Sachen Schawinski zu entlocken, die man dann in der WW breit ausgeschlachtet hätte. Dieser Schuss ging wohl voll in die Hosen.
    • Martel 06.12.2019 07:18
      Highlight Highlight Aua!! Ein „Schuss in die Hosen“ muss sehr schmerzhaft sein!
  • Heinz Maag 05.12.2019 18:06
    Highlight Highlight Fakenews, Journalisten die eigentlich keine sind und jetzt das noch. Habe schon lange aufgehört die Weltwoche zu lesen, aber eigentlich sollte man diese Zeitung aus dem Verkehr ziehen.
    • Eben doch... 05.12.2019 23:57
      Highlight Highlight Weshalb ?
  • Flexon 05.12.2019 17:05
    Highlight Highlight Warum fällt man eigentlich immer und immerwieder auf die Provokationen der Weltwoche rein? Tut man gar nicht, man fährt einfach Trittbrett.
  • Posersalami 05.12.2019 16:56
    Highlight Highlight Haha die Weltwoche wieder.

    Aber was erwartet man denn auch anderes vom SVP Parteiblatt..
    • Martel 06.12.2019 07:35
      Highlight Highlight Genau, wieder Mal perfektes Marketing: die eigene Klientel findets wie immer eh gut plus sie sind noch tagelang schweizweit in den Schlagzeilen.
  • Vecchia 05.12.2019 16:50
    Highlight Highlight Unter Journalismus stelle ich mir eigentlich ein anderes Niveau vor...

    Aber nicht nur der Weltwoche-Schreiberling verhielt sich unanständig und daneben. Auch sie, die als Kolumnistin die Presse kennt, scheint hier erstaunlich naiv gehandelt zu haben. Wenn sie wirklich keine Presse wollte, hätte sie sich auch nie privat mit einem, ihr nicht näher bekannten, Schreiberling einlassen sollen. Komische Story.

    Dieses Chindsgi-Spiel schadet einfach einmal mehr dem seriösen Journalismus.
    • Eben doch... 05.12.2019 20:43
      Highlight Highlight vechia
      Und zuletzt auch Watson, welches die ganze Sache nun versucht zu verwerten.
  • Robi14 05.12.2019 16:34
    Highlight Highlight Ja es geht nicht was Herr Zeller gemacht hat. Frau Balthus ist hingegen auch nicht dumm und hat nach "einigen Interviewanfragen" genau gewusst, wozu das Treffen diente. Ich denke man tut ihr nicht unrecht, wenn man ihr Kalkül zu PR Zwecken unterstellt.
    • ingmarbergman 05.12.2019 17:15
      Highlight Highlight Victim blaming, wieder mal.. 🤦🏻‍♂️
    • Eben doch... 05.12.2019 22:57
      Highlight Highlight ingmarbergman
      Genau. So wie Sie beim Getränkewurf gegen Köppel.
    • Robi14 05.12.2019 23:05
      Highlight Highlight @ingmarbergman ich geb ihr nicht die Schuld (blaming), ich sag, sie war entweder ziemlich naiv oder liess es darauf ankommen. Keines von beidem macht Herr Zellers Verhalten weniger verwerflich!
  • Eben doch... 05.12.2019 16:26
    Highlight Highlight Balthus ist zweifellos eine Intelligente Person. Es nun schon aber nach Schawinski das zweite mal, wo sie sich merkwürdig verhält.
    Sich mit einem Journalisten zu treffen, der schon länger ein Interview mit machen möchte, ohne dies beim „Date“ offenbar zu klären und im Nachhinein erstaunt zu sein ist reichlich merkwürdig.
    • El Vals del Obrero 05.12.2019 17:45
      Highlight Highlight Artikel gelesen?

      "Bedingung sei jedoch gewesen, dass das Gespräch nicht journalistisch verwendet würde".

      Wenn das nicht "klären" ist, was dann?
    • Saerd neute 05.12.2019 20:03
      Highlight Highlight Vielleich sollte man zuerst Zellers Version abwarten bevor man urteilt. Diese könnte nämlich anders ausfallen. Dann wäre Aussage gegen Aussage.
      Es ist auch interessant zu sehen ob Balthus Anzeige macht, was ich eigentlich bezweifle.
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 05.12.2019 16:25
    Highlight Highlight Vor 30 Jahren da war die Weltwoche, in der damals faltbaren Version mit ungezählt vernünftigen Journalisten ein Genuss. Seit dieser Rüpel und Zwängli seinen unlesbaren Mist verbreitet nur noch ein Trauerspiel.
    • Eben doch... 05.12.2019 23:56
      Highlight Highlight Du solltest vielleicht wieder mal eine lesen.
      Sehr interessant mit vor allem verschiedenen Meinungen von ganz links bis ganz rechts.
      Wo findest du das sonst noch?
    • Gipfeligeist 06.12.2019 09:50
      Highlight Highlight @Guten Tag
      Informative Berichterstattung sollte unabhängig des Politischen Spektrums stattfinden. Medien wie die Tagesschau (SRF) sind dementsprechend so unabhängig, wie sonst kein anderes Medium.

      Bei der Weltwoche handelt es sich um ein Blatt, welches von der SVP finanziert wird und einen Swiss-Oil Präsidenten als Hauptredakteur hat. Sie dürfen selber entscheiden, wie unabhängig diese Berichterstattung ist
    • Eben doch... 06.12.2019 10:14
      Highlight Highlight gipfelgeist
      Alle Medien, ausser die Staatlichen sind von Privaten Finanziert. (das SRF ist ja zwangsfinanziert).

      Die meisten Medien haben daher eine Ausrichtung die nicht Neutral ist. Beispiel die linke Republik odr die Tageswoche die ebenfalls von Miliardären finanziert wird.
      Die WW hebt sich aber positiv ab, da sie das einzige Private Presseorgan ist, welch völlig konträre Meinungen zulässt und unkommentiert abdruckt.
      Wäre z.B. in eine Woz absolut unmöglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Simsalabum 05.12.2019 16:17
    Highlight Highlight "Die Wogen haben sich mittlerweile geglättet, Schawinski und seine gleichnamige Talksendung wurden abgesetzt – aus Spargründen."

    Habe ich da was verpasst? Lief doch diesen Montag noch?
    • Raembe 06.12.2019 11:57
      Highlight Highlight Vlt ne Wiederholung, produziert wird die Sendung jedenfalls nicht mehr.
    • Simsalabum 06.12.2019 15:04
      Highlight Highlight Eines der Themen war die Bundesratssitzanspruch der Grünen. Eine Wiederholung schliesse ich daher aus.

      Liebe Blitzer, ihr dürft gerne weiterblitzen, wenn meine Frage doof ist. Aber helft mir doch bitte, ein bisschen weniger doof zu sein und teilt euer Wissen mit mir nach dem Blitztipp. 😉
    • Tamtam87 07.12.2019 01:06
      Highlight Highlight Simsalabums ehre gehört wieder hergestellt: Schawinskis sendung wird natürlich bis zum definitiven sendungsstop weiterproduziert.
  • Herr J. 05.12.2019 16:14
    Highlight Highlight Bis zur Stellungnahme von Herrn Zeller riecht das nach einem unsauberen Vorgehen.

    Andererseits: Frau Balthus trifft sich mit einem Journi. Was denkt sie, wird daraus? Eher Nudelsuppe oder eher ein Artikel?
    • NumeIch 05.12.2019 18:24
      Highlight Highlight Das treffen war privat.

      1. Es ist ihr Beruf. Denke da buchen Kunden mit den unterschiedlichsten Berufen.

      2. Dürfen Journalisten privat keinen Escort buchen?
    • Eben doch... 06.12.2019 07:44
      Highlight Highlight Numelch
      Bitte nicht so naiv. Der Typ wollte seit Wochen ein Interview mit ihr.
      Hey...?
  • Dani B. 05.12.2019 16:05
    Highlight Highlight Auch für ein Satiremagazin gibt es Grenzen.
  • Hipster mit Leggins 05.12.2019 16:04
    Highlight Highlight Eine Journalist benutzt ein Gespräch für ein Portrait. Aber so ein Schlingel. Das ist ja schon fast wie dieser Günter Walraff, der Thyssen nicht unterrichtete, dass er einen Artikel für den Spiegel schreibt.
    • Nony 05.12.2019 17:15
      Highlight Highlight Ein Konzern ist nicht ganz gleichzusetzen mit einer Privatperson.
    • Electric Elefant 05.12.2019 17:33
      Highlight Highlight Ist ja genau das Selbe! Undercover Missstände aufdecken oder aus reinem Voyeurismus persönliche Abmachungen nicht einhalten..
      Momoll, toller Vergleich!
    • rönsger 05.12.2019 19:21
      Highlight Highlight Nur zum Fakten einordnen, Hipster: Günter Wallraff liess sich als Türke Ali von verschiedenen Unternehmen anstellen, auch von Thyssen. Seine Undercover-Reportage ("Ganz unten") gibt ein erschütterndes Bild ab über Rassismus, Menschenrechtsverletzungen und Ausländerverachtung in den Unternehmen (und bei den Kadern) von damals. Ich denke, hier findet sich schon ein kleiner Unterschied zu Balthus. Entsprechend hat Zeller seine Identität auch bekannt gegeben, sie hatte ja nichts zu verbergen. Ich finde, Wallraffs Tat war eine journalistische Pflicht; Zeller handelte aber aus billigem Voyeurismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fisherman 05.12.2019 16:04
    Highlight Highlight Wieder typisch Weltwoche - einfach unterstes Niveau. Und das WW-Niveau verschiebt sich kontinuierlich nach unten. Wieviele Anzeigen/Verurteilungen braucht Köppel/WW noch, bis sie sich anständig verhalten können?
  • John Henry Eden 05.12.2019 15:58
    Highlight Highlight Eine Anklage via Twitter ist keine rechtsgültige Verurteilung.

    Löscht also die Fackeln und legt die Mistgabeln wieder zurück.

    Vernunft ist cool, Hysterie nur kindisch.

    • Kanischti 05.12.2019 16:11
      Highlight Highlight Klar haben Sie recht.
      Aber um einen kleinen Aufschrei bei den Watson Leser zu provozieren, reichen ein paar Tweets locker.
    • Astrogator 05.12.2019 16:33
      Highlight Highlight An rechtsgültigen Verurteilungen mangelt es der Weltwoche nicht.
  • Chili5000 05.12.2019 15:58
    Highlight Highlight Das muss ein Fehler sein. Die Weltwoche hat doch gar keine Journalisten, sondern nur Mitarbeiter, Angestellte...
  • Kaspar Floigen 05.12.2019 15:51
    Highlight Highlight Gerade im anderen Artikel gesehen, dass das Vertrauen in die Medien sinkt. Hier sieht man, warum.
  • Raphael Stein 05.12.2019 15:51
    Highlight Highlight Die Weltwoche war auch nach mehreren Versuchen nicht für eine Stellungnahme...

    Natürlich geben die grad keine Antwort, die sind noch alle in Stellung und lauschen den Abenteuererzählungen von Roman Z.
  • Joe Smith 05.12.2019 15:46
    Highlight Highlight Was, die Weltwoche soll den Journalistenkodex verletzt haben? Das schockiert mich jetzt aber wirklich! Jetzt wird Köppel sicher schlaflose Nächte haben!
  • Bruuslii 05.12.2019 15:46
    Highlight Highlight ergo: traue keinem weltwoche-mitarbeiter
  • ujay 05.12.2019 15:43
    Highlight Highlight Weltwoche- Stil! Unterste Schublade!
  • Astrogator 05.12.2019 15:29
    Highlight Highlight Und ich dachte Köppel fehlt im Parlament so oft, weil er schauen muss, dass die Weltwoche sauber läuft.


    Scheint so, als bräuchte es Köppel noch weniger im Parlament.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.12.2019 09:34
      Highlight Highlight Schon fast ein bisschen gemein. 🤣🤣🤣🤣
  • TanookiStormtrooper 05.12.2019 15:28
    Highlight Highlight Die serbelnde Weltwoche hat noch Geld um ihren Journalisten einen Besuch bei einer Edelprostituierten zu bezahlen?
    Der Maurice darf sich hier nie mehr darüber beschweren, dass Nico zu viel Spesen verpulvert, sonst wandert der einfach zur Weltwoche ab. 🤣
  • Heini Hemmi 05.12.2019 15:28
    Highlight Highlight Weltwoche? Was ist das?
    • The oder ich 05.12.2019 21:40
      Highlight Highlight Hab auch erst hier wieder gelesen, dass es sie angeblich gibt. Hat einfach nichts mehr mit dem liberalen Qualitätsblatt von früher zu tun.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.12.2019 09:42
      Highlight Highlight Alte Legenden, welche von den letzten Druiden niedergeschrieben wurden, erzählen davon, dass die Weltwoche einst eine ernsthafte Zeitschrift, mit satirischen Einschlag war.
      Doch dann kam der dunkle Imperator und entsendete einen seiner mächtigsten Hexer, dass er die Weltwoche langsam von innen heraus, zum Sprachrohr des dunklen Imperators vom herrlichen Berg, machen würde.

      Mir war gerade ein bisschen nach Fantasy. 😜
      Ich hoffe, ich habe offensichtlich genug geschrieben. 😁
  • ingmarbergman 05.12.2019 15:19
    Highlight Highlight Sowas ist kein Journalismus mehr.
    Da braucht es endlich ein griffiges Gesetz.

    Vorschlag: Eine Busse in der Höhe eines Jahresumsatzes.

    Das würde dann auch Blick und Konsorten mal richtig weh tun und deren Unsinn abstelle.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.12.2019 15:30
      Highlight Highlight Erinnerst du dich noch an das Tötungsdelikt in Gränichen AG vor ein paar Jahren?
      Da hatte ja der Blick sofort und unzensiert, mit Bildern die von Facebook geklaut wurden, einen Täter präsentiert.
      Nebenbei dass ich diesen Menschen kenne und sehr schätze, war er vollkommen unschuldig.
      Aber der Blick hat erst nach einer Klage eine halbgare Entschuldigung gedruckt.
      Ihm hätte ich einen vollständigen Jahresumsatz des Blick von Herzen gegönnt.
      Es hätte die Erniedrigung und die öffentlichen Schmähungen nicht wieder gut gemacht, aber ein wenig erträglicher.
    • Käpt'n Hinkebein 05.12.2019 15:47
      Highlight Highlight Bambusbjörn, Heinz de Specht hat das leidige Verhalten des Blicks in einem sehr ähnlichen Fall wunderbar vertont. Die machen "nur ihren Job".

      Play Icon
    • TheBase 05.12.2019 15:56
      Highlight Highlight Wow, eine Schande ist das! Dein Freund hatte wohl noch Glück, dass er nicht von einem empörten Eidgenossen-Mob gelyncht wurde 😳
      Ich hoffe, der Ärmste wird die Sache irgendwann halbwegs verdaut haben.
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