DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ex-RTS-Moderator Darius Rochebin zurück am französischen Fernsehen



Der ehemalige Star des Westschweizer Fernsehens RTS, Darius Rochebin, weist die Vorw

Darius Rochebin. Bild: sda

Darius Rochebin, der ehemalige Star-Moderator der RTS-Tagesschau, nimmt seine Sendung im französischen Nachrichtensender LCI wieder auf. Er wurde im am Freitag veröffentlichten Bericht zum Belästigungsskandal bei RTS von den Vorwürfen freigesprochen.

Seine Rückkehr wurde am Montag in der Redaktion des Senders von den Direktoren Thierry Thuillier und Fabien Namias in Anwesenheit des Moderators bekannt gegeben, wie ein Sprecher des Senders gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte.

Rochebin kehrt am kommenden Montag zu seinem Format zurück. In diesem führt er täglich um 20 Uhr ein Interview mit einer grossen Persönlichkeit. Die Sendung war im Herbst 2020 lanciert worden.

Ende Oktober 2020 hatte sich Rochebin zurückgezogen, nachdem er in der Westschweizer Zeitung «Le Temps» unter anderem der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde: Die Westschweizer Zeitung «Le Temps» hatte unter Berufung auf anonyme Quellen enthüllt, dass es innerhalb von RTS während Jahren zu Mobbing und zu sexueller Belästigung gekommen sei.

Die Befragten berichteten in der Recherche von offener Belästigung, ungewollten Küssen, anzüglichen Kommentaren und systematischem Machtmissbrauch. Angeschuldigt wurden drei Mitarbeiter, darunter eben auch Darius Rochebin. Die Direktion und die Personalverantwortlichen von RTS hätten konsequent weg geschaut. Rochebin reichte daraufhin Verleumdungsklage gegen «Le Temps» ein.

Die von der SRG eingesetzten unabhängigen Sachverständigen kamen nun zum Schluss, dass sich Rochebin keiner sexuellen Belästigung oder Mobbing schuldig gemacht habe. Rochebin begrüsse die Ernsthaftigkeit der in der Schweiz durchgeführten Untersuchungen, erklärte dessen Anwalt am Freitag in Paris. Die Schlussfolgerungen bestätigten, was sein Mandant vom ersten Tag an gesagt habe: er sei unschuldig. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

MeToo: Weinstein, der Skandal und seine Folgen

1 / 18
MeToo: Weinstein, der Skandal und seine Folgen
quelle: ap/ap / damian dovarganes
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unsere Gedanken, wenn wir nachts alleine nachhause gehen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

120 Millionen Franken mehr für Schweizer Medien während sieben Jahren

Die künftige Medienförderung ist nach zähem Ringen unter Dach und Fach. Während sieben Jahren werden die Medien in der Schweiz direkt und indirekt mit 120 Millionen Franken mehr gefördert als bisher. Von den millionenschweren Massnahmen profitieren Printmedien, die Mitglieder- und Stiftungspresse, Onlinemedien, Nachrichtenagenturen und die Medienausbildung.

Der Nationalrat hat am Mittwoch die letzte Differenz mit dem Ständerat bereinigt. Er stimmte dem Antrag der Einigungskonferenz mit 130 zu 46 …

Artikel lesen
Link zum Artikel