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Schweiz-Reisende müssen wegen Verspätungen häufiger umsteigen

Schweiz-Reisende müssen wegen Verspätungen in Deutschland häufiger umsteigen

30.10.2022, 13:4130.10.2022, 14:22
Die Zugsreisenden mit Schutzmasken verlassen einen Zug waehrend der Corona-Pandemie am Montag, 6. Juli 2020 im Bahnhof Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler).
Bild: keystone

Bei Bahnreisen von Deutschland in die Schweiz müssen Passagiere zurzeit häufiger in Basel umsteigen. Der Grund dafür ist, dass die deutschen Züge immer öfter verspätet sind und dann in der Schweiz nicht mehr zum Endbahnhof fahren.

«Die Pünktlichkeit der aus Deutschland von Norden her über Basel in die Schweiz fahrenden internationalen Züge hat in den letzten Monaten abgenommen», sagte eine SBB-Sprecherin der Nachrichtenagentur DPA. Zuletzt seien nur noch 40 Prozent mit einer Verspätung von maximal fünf Minuten angekommen.

«Kommt ein ICE mit mehr als 10 bis 15 Minuten Verspätung in Basel SBB an, verliert er seinen Slot», sagte die Sprecherin. Schliesslich betreffe die Verspätung auch Fahrgäste in der Schweiz, die den Zug etwa zwischen Basel und Zürich nutzen wollten.

Deshalb ersetzten die SBB den verspäteten Zug im Binnenverkehr durch eigene Wagen. Der verspätete DB-Zug endet dann in Basel SBB. Die Deutsche Bahn räumte Probleme ein. Man bedauere «die betriebliche Situation im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen der Schweiz und Deutschland», sagte eine Sprecherin. (aeg/sda/dpa)

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