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Gratis ist nicht immer besser: Das ist das beste Navi-App für E-Bikes

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Der TCS hat die besten Navi-Apps für das Velo getestet. Bild: www.imago-images.de
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Gratis ist nicht immer besser: Das sind die besten Navi-Apps für das E-Bike

17.08.2026, 13:2617.08.2026, 13:26

Der TCS hat einige Navi-Apps genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, welche Applikationen für E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer am besten geeignet sind.

Auf dem Markt ist die Auswahl gross. Sie reicht von Gratis-Apps von Apple oder Google bis zu speziell auf Velos konzipierte Navi-Apps. Der Test ging dabei von einem wenig routinierten E-Bike-Fahrer aus und konzentrierte sich auf zwei verschiedene Szenarien: die sicherste Route durch die Stadt sowie die sicherste Route durch ein ländliches Gebiet.

Die Kriterien
Um die besten Navi-Apps ausfindig zu machen, hat der TCS zwei verschiedene Szenarien aufgestellt. Zum einen eine E-Bike-Fahrt durch die Stadt Bern und zum anderen eine Freizeit-Tour rund um Laupen. Auch die Sicherheit war ein Aspekt der Untersuchung, einzelne Abschnitte wurden dafür klassiert (von Veloweg bis Hauptstrasse ohne Veloinfrastruktur) und dann mit einer Sicherheitswertung versehen. Auch die Bedienbarkeit sowie die Kosten flossen in die Bewertung ein.

Die besten Apps für die Stadt

Für die Stadtroute untersuchte der TCS Navi-Apps von Bikemap, OsmAnd, Komoot, Google sowie Apple. Dabei schnitt die Bikemap-App am besten ab. «Ausschlaggebend war, dass Bikemap fast durchgehend Quartierstrassen und Tempo- 30-Zonen vorschlug», schreibt der TCS als Begründung.

Nicht gut abgeschnitten hat beim Stadttest die App von Apple. So habe die App viele Abschnitte auf stark befahrenen Hauptstrassen vorgeschlagen, heisst es beim TCS. Zudem habe man das Velo auf einem Teilabschnitt schieben müssen, was sich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt habe.

Andere Ergebnisse bei der Freizeit-Tour

Beim zweiten Szenario fallen die Ergebnisse etwas anders aus. Die App von Apple wurde nicht getestet, «da Zwischenstopps im Velo-Modus nicht möglich sind», schreibt der TCS. Dafür wurde die SchweizMobil-App auf ihre Tauglichkeit untersucht.

Und diese schnitt im Test auch gleich überzeugend ab, genau wie Komoot. Etwas weniger gut schnitt Google Maps bei der Freizeit-Tour ab, «weil die vorgeschlagene Route nur wenig über den offiziellen Veloweg führte.» Der TCS gibt der App allerdings immer noch das Prädikat «sehr empfehlenswert».

Testsieger Bikemap

Für das Endergebnis berechnete der TCS den Mittelwert der beiden Routen, allerdings wurden für das Ranking nur die vier Apps berücksichtigt, die in beiden Szenarien untersucht wurden.

Mit einer Bewertung von 77,65 Prozent landet Bikemap auf dem ersten Rang, gefolgt von OsmAnd und Komoot. Gut abgeschnitten haben in der Endabrechnung aber alle vier Apps (siehe Ranking unten).

Der TCS kommt daher zum Schluss:

Insgesamt erreichten alle vier Navigations-Apps das Prädikat «sehr empfehlenswert», wobei auch klar wurde, dass spezialisierte Anbieter besser abschneiden als die Allzweck-Apps der grossen Karten-Dienstleister.

Ranking: Das sind die besten Navi-Apps für das Velo

  1. Bikemap
    Gesamtbewertung: 77,65 Prozent
    Kosten pro Jahr: 39 Franken
    TCS-Prädikat: Sehr empfehlenswert
  2. OsmAnd
    Gesamtbewertung: 73,20 Prozent
    Kosten pro Jahr: Gratis
    TCS-Prädikat: Sehr empfehlenswert
  3. Komoot
    Gesamtbewertung: 70,75 Prozent
    Kosten pro Jahr: 60 Franken
    TCS-Prädikat: Sehr empfehlenswert
  4. Google Maps
    Gesamtbewertung: 63,45 Prozent
    Kosten pro Jahr: Gratis
    TCS-Prädikat: Sehr empfehlenswert

Weitere Apps, die untersucht wurden, aber keine Bewertung erhalten haben: Apple Maps, SchweizMobil

(ome)

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