bedeckt, wenig Regen
DE | FR
160
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Sex

«Nur Ja heisst Ja»: 40'000 fordern Zustimmungslösung

«Nur Ja heisst Ja»: 40'000 fordern Zustimmungslösung für Sexualstrafrecht

21.11.2022, 13:3021.11.2022, 13:36

In einer Petition fordern über 40'000 Unterzeichnende die Zustimmungslösung im Sexualstrafrecht («Nur Ja heisst Ja»). Parlamentarierinnen und Parlamentarier diverser Parteien sowie Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen überreichten die Petition am Montag der Bundeskanzlei.

Personen von der Operation Libero sowie Politiker*innen demonstrieren mit einem XXL Wecker, womit sie die Ploitiker*innen wachruetteln wollen, gegen das Sexualstrafrecht, am Montag, 7. Juni 2022, in B ...
Bereits im Juni 2022 demonstrierte die Operation Libero und weiter Organisationen vor dem Bundesrat. Bild: keystone

Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Amnesty International und Operation Libero rufen 50 Organisationen dazu auf, die Zustimmungslösung im neuen Sexualstrafrecht zu verankern. Die entscheidende Debatte über die Revision des Sexualstrafrechts im Nationalrat findet am 5. Dezember in der Wintersession des Parlaments statt.

In einer symbolischen Aktion weckten Teilnehmende auf der Bundesterrasse in Bern eine silberfarbene Justitia mit einem XXL-Wecker aus dem Schlaf und forderten Gerechtigkeit für Personen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Dem «Weckruf» an das Parlament schlossen sich Vertreterinnen von Frauen-Parteien und Parlamentarier von links bis rechts an.

Von Sex könne nur geredet werden, wenn alle Beteiligten einverstanden seien, alles andere sei Gewalt, hiess es. Nur die Zustimmungslösung entspreche dem heutigen Verständnis einvernehmlicher Sexualität. «Die Rechtskommission des Nationalrats hat das erkannt, jetzt muss das Plenum nachziehen», wurde Nationalrätin und Alliance F-Co-Präsidentin Kathrin Bertschy (GLP/BE) in der Mitteilung zitiert. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

«Es braucht ein neues Vergewaltigungsgesetz» – so sieht der Vorschlag aus

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

160 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
El_Chorche
21.11.2022 14:26registriert März 2021
Das ist wieder mal eine Alibiübung sondergleichen. Solange Aussage gegen Aussage steht, wird hier genau gar nichts besser.

Reine PR-Aktion der Beteiligten auf Kosten der Steuerzahler.

Wenn sie diese Energie auf Dinge lenken würden, die tatsächlich etwas bringen würden, dann.... piuh... all diese Möglichkeiten!

Aber nein - man bewegt sich lieber in der wohligen wenn-es-nix-bringt, bringt-es-auch-nix-schlechtes-Blase.

Die Linke war mal cool... jetzt ist sie nur noch wie die Rechte.

Schade.
7337
Melden
Zum Kommentar
avatar
Kramer
21.11.2022 16:05registriert September 2021
Ich verstehe nicht was diese Regelung bringen soll
Im Zweifelsfall steht Aussage gegen Aussage genau so wie bisher!
3611
Melden
Zum Kommentar
avatar
Habedi
21.11.2022 14:39registriert Januar 2016
"Von Sex könne nur geredet werden, wenn alle Beteiligten einverstanden seien, alles andere sei Gewalt, hiess es"
Dasselbe gilt auch für einen Boxkampf aber wenn man mit Handschuhen und Zahnschutz im Ring steht brauchts ja wohl auch kein eindeutiges "Ja" mehr...
5431
Melden
Zum Kommentar
160
Schlag gegen Kinderpornografie in der Romandie: 96 Personen festgenommen

In einer gross angelegten Operation gegen Kinderpornografie hat die Kantonspolizei Waadt 96 Personen vernommen. Zwei Personen wurden in Untersuchungshaft gesetzt.

Zur Story