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bild: Start it App S.K.C GmbH

Nur Ja heisst Ja: Apps für Sex-Einverständnis sollen international durchstarten

In Schweden braucht es seit dem 1. Juli die explizite Zustimmung für Sex. App-Entwickler versuchen davon zu profitieren.

11.07.18, 09:39 11.07.18, 11:16


Wer drauf und dran ist, mit jemandem in der Kiste zu landen, sollte sich fragen: Will er oder sie den Sex auch so sehr wie ich?

Was selbstverständlich klingt, steht in Schweden im Gesetzbuch. Denn seit dem 1. Juli reicht «Nein ist Nein» nicht mehr. Jetzt müssen die Sexpartner dem Sex zustimmen. Das Ziel: Passives Verhalten soll nicht mehr länger als stilles «Ja» interpretiert werden können. Dazu wurde auch neu der Tatbestand der «unachtsamen Vergewaltigung» eingeführt.

Kaum hatte das Parlament das Gesetz verabschiedet, wurde intensiv über die Regel diskutiert. Der Schwerpunkt der Debatte: Was gilt als Zustimmung? Braucht es ein mündliches «Ja», oder ist gar ein schriftlicher Vertrag nötig? Andere schlugen scherzhaft vor: Es braucht eine App!

Die Richterin Anna Hannel hat am neuem Gesetz mitgearbeitet. Sie beruhigt gegenüber der schwedischen Nachrichtenagentur TT: Es bestehe absolut keine Erfordernis, formell ja zu sagen, einen Knopf in einer App zu drücken oder irgendetwas anderes dieser Art. «Sich einfach körperlich zu beteiligen, ist ein Zeichen der Zustimmung», so Hannel.

Solche Aussagen hindern App-Entwickler nicht daran, das grosse Geschäft zu wittern. Pünktlich auf das neue Gesetz werden in den App-Stores von Apple und Google eine Vielzahl neuer Apps angeboten. Sie wirken unterschiedlich professionell und setzen auf unterschiedliche Techniken, doch der Sinn ist bei allen derselbe: Mithilfe von ihnen sollen sich zukünftige Sexpartner ihre gegenseitige Zustimmung zum Geschlechtsverkehr abgeben können. Ein Absicherung für den Fall einer Klage.

Unter den Anbietern ist auch ein Unternehmen aus Österreich. Die Start it App S.K.C GmbH hat die «I willl-App» entwickelt. Mit ihr können die zukünftigen Sexpartner ihre Zustimmung abspeichern. Je nach Wahl mit einem Handyvideo, einer Sprachnachricht oder einer elektronischen Signatur. Die Zustimmung wird auf der App gespeichert und für den Fall der Fälle hinterlegt.

Das Werbevideo für die Sex-App

Video: YouTube/Vienna Dynamics

Man habe sich gefragt, wie man eine einvernehmliche Zustimmung so einfach wie möglich dokumentieren kann, lässt sich der Co-Gründer der App, Martin Stopfer, in einer Mitteilung zitieren. «Mittels Handy und unserer simpel zu bedienenden App, wird dem Recht genüge getan und dennoch bleibt die Erotik nicht auf der Strecke.»

Die App gibt es nicht nur auf Schwedisch, sondern auch auf Englisch und Deutsch. Man sei überzeugt, dass nach Schweden noch viele weitere Länder rechtliche Barrieren schaffen werden, um der #meToo-Problematik zu begegnen.

Diese Überzeugung teilen auch die Entwickler der schwedischen App «Libra». Derzeit nur in Schweden erhältlich, soll sie bald auch in die Schweiz, Deutschland und Österreich vordringen. Durch die App würden die Beteiligten kurz Zeit zum Nachdenken bekommen, begründet die Entwicklerin gegenüber der juristischen Zeitung «Dagens Juridik». Darüber, ob sie jetzt wirklich Sex haben wollen.

«Wenn jemand anfänglich Sex haben will, dann aber durch Wort oder Handlung zum Ausdruck bringt, dass er das nicht mehr möchte, dann hört damit eben die Einwilligung auf.»

Olivia Björklund Dahlgren von der Organisation «Fatta»

Die juristische Bedeutung solcher Apps ist umstritten. Dieser Art des Vertrags könnte tatsächliche rechtliche Bedeutung zukommen, findet zum Beispiel Mårten Schultz, Professor für Zivilrecht, gegenüber der schwedischen Zeitung «Aftonbladet». Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass eine solche Vereinbarung für die Beurteilung eines mutmasslichen Verbrechens von Bedeutung sein könne, fährt er fort.

Anderer Meinung ist Olivia Björklund Dahlgren von der Organisation «Fatta», die sich gegen sexuelle Gewalt einsetzt. Man könne nich vorher die Zustimmung zu einem Handlungsverlauf geben, der noch unbekannt sei, sagt sie gegenüber der deutschen Tageszeitung TAZ. «Wenn jemand anfänglich Sex haben will, dann aber durch Wort oder Handlung zum Ausdruck bringt, dass er das nicht mehr möchte, dann hört damit eben die Einwilligung auf. Dann ist Sex nicht mehr Sex, sondern ein Übergriff.» Für sie steht fest: Wer eine solche App entwickle, traue den Menschen nicht, zu Signale zu lesen und Verantwortung für Sex zu übernehmen.

Damit stösst Dahlgren auf breite Zustimmung. So lehnt auch die schwedische Regierung solche Apps ab. (fvo)

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Video: watson/Lya Saxer, Knackeboul, Madeleine Sigrist

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Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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30
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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bodicore 14.07.2018 08:47
    Highlight Ach für einen versierten Programmierer wie mich ist es kein Problem das digitale Einverständnis jeder Frau zu bekommen die ich haben möchte.
    0 0 Melden
  • Waedliman 13.07.2018 12:52
    Highlight Also, ich hab immer einen Vertrag in der Tasche, bei dem einfach nur noch Name, Uhrzeit, Datum eingetragen werden müssen. Den baue ich dann geschickt ins Vorspiel ein, dass dieser Moment der Unterschrift dann als besonders sinnlich wahrgenommen wird. Ich hab schon mehrere Aktenordner davon im Schrank stehen und werde demnächst anbauen. Denn - wie im Fall Sorvino - man kann ja auch 34 Jahre später noch aus dem Loch kriechen und "me too" kreischen. Da sorge ich lieber vor :-)
    1 1 Melden
  • Gzuz187ers 11.07.2018 21:26
    Highlight Jaja Schweden, lieber mal vor der eigenen Haustür (Ghettos in Malmö z. Bsp.) kehren anstatt mit Pflästerlipolitik probieren gut dazustehen. Dasselbe sieht man ja auch daran wie gut das Prostitutionsverbot funkioniert (nämlich gar nicht, aber das war ja nicht erwartbar oder so) Da wir bald am Ende meiner Wutrede angelangt sind sollten wir auch nicht vergessen das mit der strengen Alkoholregelung auch ein neues Hobby unter Jugendlichen entstanden ist, dass allseitsbekannte Komasaufen. Sorry aber Schweden macht sich einfach nur lächerlich.
    2 0 Melden
  • Leider Geil 11.07.2018 20:55
    Highlight Muahahahahahahahshahahahahahaha! Was für eine kaputte Welt!
    2 0 Melden
  • Linksanwalt 11.07.2018 15:24
    Highlight Also wenn jetzt jemand eine Person zum Sex zwingen will, lässt man sich wohl kaum durch eine App oder ein neues Gesetz aufhalten, dies ist ja ohnehin strafbar. Zudem zerstört eine solche «Bedenkzeit» die gesamte Romantik.
    10 0 Melden
  • DerSimu 11.07.2018 12:04
    Highlight Ich glaub es hackt 🤦🏼‍♂️
    18 1 Melden
  • Sherlock.H 11.07.2018 11:43
    Highlight Am Beispiel Schweden sieht man, welch bizarre Blüten es treibt, wenn der Feminismus die Macht übernimmt. Man denke da nur an die Geschichte, als die Strassen nicht früh morgens gestreut wurden, weil sie vor allem von Männern auf dem Weg zur Arbeit befahren werden... und jetzt braucht es einen schriftlichen Vertrag vor dem Sex, der Nachweisbarkeit vor Gericht wegen, wo Männern grundsätzlich weniger geglaubt wird. Erinnert mich an ein Plakat: Björn und Anna betrinken sich. Björn und Anna haben betrunken Sex. Björn ist ein Vergewaltiger, Anna das Opfer.
    40 6 Melden
    • HeforShe 11.07.2018 14:34
      Highlight Jedes Missbrauchsopfer muss durch eine Hölle an Vorwürfen gehen, privat, vor der Polizei, vor dem Gericht - mit absurden, intimen und traumatisierenden Fragen.

      Jedes Mal wird die Glaubwürdigkeit angezweifelt.

      Aber ja, Männern wird nicht geglaubt.

      PS: Das mit der Strasse finde ich als Feministin Blödsinn. Auch Männer haben ein Recht auf sichere Fortbewegung!
      1 13 Melden
  • bam_bam 11.07.2018 11:17
    Highlight Kranke Welt...
    Und die Schweden werden mir auch immer unsympathischer...
    45 3 Melden
  • axantas 11.07.2018 11:14
    Highlight Ich freue mich jetzt schon auf die erste Gerichtsverhandlung, an der sich während eines Vorgangs - nach anfänglicher beidseitiger schriftlicher oder elektronischer Zustimmung - die Wunsch-Parameter auf Seite eines Vertragsnehmers/einer Vertragsnehmerin geändert haben und das nicht sofort wahrgenommen wurde. Da müsste eigentlich auch während der Tätigkeit eine Vertragsänderung beantragt werden - so eine Art Widerrufsrecht.

    Da stellt sich dann auch die Frage, ob so ein Vertrag gemäss OR überhaupt fristlos ohne vorherige Mahnfrist gebrochen werden darf.

    Aldous Huxley lässt grüssen.
    29 4 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 11.07.2018 12:39
      Highlight Man denke daran, wie man Beischlafsrahmenverträge für Paarbeziehungen gestalten könnte, die nicht gegen das Verbpt übermässiger Bindung verstossen!

      Hmmm…
      4 1 Melden
  • HeforShe 11.07.2018 11:09
    Highlight Gut.

    "Nein!" sagen ist etwas, das vor allem junge Frauen teilweise über Jahre lernen müssen - aus Gründen der Einschüchterung, das nach wie vor übergriffige Verhalten von meist männlichen Autoritätspersonen und anderweitigem Druck.

    Manchmal geht es auch so schnell, dass ein ungutes Bauchgefühl gar nicht wahrgenommen wird.

    Dieser Zeitpunkt, aktiv die Zustimmung zu geben, ist sehr wichtig, sich der Entscheidung bewusst zu werden. Übrigens auch für homosexuelle junge Männer.

    Wir nehmen uns für alle Entscheidungen Zeit - und diese ist wichtig, ob mit 15 oder 45 Jahren, Mann oder Frau.
    7 47 Melden
    • HeforShe 11.07.2018 14:26
      Highlight Sex ist für viele Gruppen nicht sicher. Das liegt auch an der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Die aktive Zustimmung ändert dies langsam.

      ALLE Parteien sind daran beteiligt. Das sich Männer kriminalisiert fühlen, liegt daran, dass manche Männer die Grauzone zwischen Zustimmung und Verneinung bewusst herbeiführen (Täuschung, Drogen) und ignorieren. Daraus entstand auch die Bewegung. Es heisst auch, dass ein Schutzbedarf besteht.

      Ich lasse dies mal so stehen, da ich nicht an Beschimpfungen interessiert bin. Alles Gute.
      2 13 Melden
    • KXXY 11.07.2018 15:00
      Highlight Hier dein Mimimimimi in rosa.
      5 1 Melden
  • Doeme 11.07.2018 10:36
    Highlight Um mal ganz sachlich zu argumentieren: sorry, aber dieses Gesetz ist totaler Bullshit!
    121 6 Melden
    • Alnothur 11.07.2018 11:45
      Highlight Was war auch anderes zu erwarten aus dem Land, das den Frauen "Please don't rape me"-Armbändchen verteilt, weil die Vergewaltigungsquote steigt?
      28 4 Melden
    • KXXY 11.07.2018 13:04
      Highlight Die Quote steigt nicht, nur die Interpretation der Zahlen. Fake News überall ...
      7 7 Melden
  • Snowy 11.07.2018 10:34
    Highlight Genau der falsche Ansatz!

    ....jegliche Form von Selbstverantwortung und gesundem Menschenverstand ans Gesetz delegieren.

    Sex benötigt das Einverständnis von allen Parteien und so stehts auch bereits im Gesetz. Punkt.
    Da brauchts keine App, keinen Vertrag und keine weiteren Gesetzesartikel, sondern Richter, welche das Gesetz durchsetzen.

    Wird wohl leider bloss eine Frage der Zeit sein, bis die erste Person verurteilt wird, weil sie sich nicht mittels Sexvertrag abgesichert hat.
    37 2 Melden
  • Raphael Stein 11.07.2018 10:14
    Highlight Kein Problem, bals übernimmt die App den Sex auch noch gleich selber.
    48 1 Melden
  • rudolf_k 11.07.2018 10:00
    Highlight Schlichtweg lächerlich.
    32 2 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 11.07.2018 09:56
    Highlight Lieber vorher zum Notar gehen und die Einwilligung öffentlich beurkunden lassen. Sicher ist sicher.

    Mit persönlicher Beratung kann der Notar auch eine massgeschneiderte Lösung für alternative Beischlafsverläufe entwickeln und in der Einwilligungserklärung festhalten.
    73 4 Melden
  • KXXY 11.07.2018 09:46
    Highlight Das ganze ist hirngevögelt bis zum Abwinken, gebaut für unsere social-media geschädigte klick-Jugend.

    Wieder mal die alte Idee: Macht ohne Verantwortung.

    Wird schiefgehen, ich lache mich heute schon platt ab dem Ganzen ...
    29 6 Melden
    • Doradal 11.07.2018 11:30
      Highlight Nein, diese absurden Apps sind eine Reaktion auf eine Verhaltensweise bezüglich Sex und "consent", die nur zum Teil auf unsere "Social-Media geschädigte Click-Jugend", zu der ich auch gehöre, zutreffen. Vor allem aber sind sie eine Reaktion auf das schreckliche, sexuelle Verhalten, vor allem von Männern, aus einer älteren Generation, zu der wahrscheinlich du gehörst. Heute ist man sich viel bewusster, dass es Grenzen gibt, die nicht nur als Vorschlag dienen, sondern eingehalten werden müssen. Früher war das nicht so, darum getrauen sich erst jetzt viele etwas zu sagen und daher die Apps.
      8 39 Melden
    • HeforShe 11.07.2018 14:30
      Highlight @Doradal


      Ich verstehe dich. Vor ein paar Tagen hat ein Mann eine Frau im Fernsehen sexuell/körperlich belästigt. Sie spricht es deutlich an und das Resultat? ER wird verteidigt. Sie hätte das anders händeln sollen.

      Solange das männliche Ego in seiner Fragilität kein „Nein!“ erträgt, braucht es Schutz durch andere Massnahmen.
      3 10 Melden
    • KXXY 11.07.2018 14:59
      Highlight "das männliche Ego" .. ja ja , so im Allgemeinen. Klar, Sippenhaft, Genderhaft, Steinzeit.

      Fernsehen ist übrigens Trash für die Unterschicht.

      Aber jammern dürft ihr allemal, HerUnderHim.


      9 4 Melden
    • HeforShe 11.07.2018 17:28
      Highlight Du hast recht, ich hätte es nicht vetallgemeinern sollen. Ich kenne genügend Männer, die nicht den Typ Mensch entsprechend, der für die #metoo Bewegung problematisch ist, sondern ganz wunderbare Menschen sind.

      Deine versuchte Beleidigungen und die Umwandlung meines Nicknamens zeigen aber, dass du nicht dazugehörst.

      #sorrynotsorry #bye
      1 4 Melden
    • Doradal 12.07.2018 17:50
      Highlight @KXXY Du jammerst, imfall. Ich erkläre dir nur, warum solche Gesetze bzw. Apps entstehen.
      1 0 Melden

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