Schweiz
Strasse

13 Kilometer Stau: Am Gotthard brauchst du 2 Stunden Geduld

Stau, Stau, Stau: Am Gotthard brauchst du im Moment viel Geduld

13.07.2019, 06:3413.07.2019, 11:43

Nach dem Beginn der Sommerferien war für die Reise nach Süden am frühen Samstagmorgen erst einmal Geduld gefragt: Der Verkehr staute sich am Samstag nach 6 Uhr auf zwölf Kilometern, und den ganzen Vormittag lang war die Kolonne nie kürzer als zehn Kilometer.

Die Situation vor dem Gotthardtunnel um 06.30 Uhr.
Die Situation vor dem Gotthardtunnel um 06.30 Uhr.webcam: gotthard-strassentunnel.ch

Die Wartezeit auf der Autobahn A2 vor dem Gotthard-Nordportal in Göschenen UR betrug am frühen Morgen rund zwei Stunden, wie der Verkehrsdienst TCS mitteilte. Am späteren Vormittag waren es dann zehn Kilometer. Die Autofahrerinnen und -fahrer mussten immer noch eine Stunde und 40 Minuten auf die Tunneldurchfahrt warten.

Als Alternative zum Gotthard-Strassentunnel steht den Reisenden auch die Strasse über den Gotthard-Pass zur Verfügung. Wartezeiten gab es am Samstagvormittag auch beim Zoll in Chiasso.

Am Wochenende haben unter anderem im Kanton Zürich, aber auch im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie in den nördlichen Provinzen Hollands die Sommerferien begonnen. In anderen Schweizer Kantonen hatte die lange Sommerferienperiode bereits vor einer Woche begonnen. (sda)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Defekte Demokratie
13.07.2019 10:52registriert Mai 2019
Vielleicht finden es diejenigen, welche im Stau stehen, gar nicht so schlimm und nur wir, die von aussen zuschauen haben zu unrecht Mitleid oder entrüsten uns? Ihnen ist es ja vielleicht egal. Ist einfach so ein Gedanke.
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Heinzbond
13.07.2019 08:08registriert Dezember 2018
Alle Ferien wieder und die lernen es einfach nicht....
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«Bewusst Ängste geschürt»: Grüne teilt nach AKW-Entscheid aus
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wankt das AKW-Neubauverbot in der Schweiz. Bei Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter ist der Frust gross. Im Interview mit watson spart sie nicht mit Kritik, sagt wie sie die Schweiz mit Strom versorgen will und wann sie ein neues Gaskraftwerk befürworten könnte.
Frau Schlatter, heute jährt sich der Reaktorunfall in Tschernobyl zum 40. Mal. Ausgerechnet jetzt wackelt im Parlament das Neubauverbot für AKW (siehe Box). Die Grünen sind bei einem Kernthema in der Defensive. Wie ist die Stimmung in Ihrer Partei?
Der Frust ist gross. Die jetzige Diskussion wirft uns gefühlt Jahrzehnte zurück. Die Diskussion um AKW hatten wir schon geführt. Nun ist sie wieder da, obwohl das Stimmvolk das Neubauverbot mit der Energiestrategie bestätigt hat. Trotzdem bleibe ich optimistisch. Ich glaube, die Bevölkerung will auch weiterhin keine neuen Kernkraftwerke.
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