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SRG macht Schweizer Radio- und Fernsehgeschichte online zugänglich

Carmen Fenk, rechts, und Mario Pacchioli, hinten, verabschieden sich von Piero Esteriore, am Samstag, 21. Februar 2004, bei der Finalsendung von "MusicStar" von SF DRS, im Maag Areal in Zuer ...
Carmen Fenk, rechts, und Mario Pacchioli, hinten, verabschieden sich von Piero Esteriore, am Samstag, 21. Februar 2004, bei der Finalsendung von «MusicStar »von SF DRSBild: KEYSTONE

SRG macht Schweizer Radio- und Fernsehgeschichte online zugänglich

13.08.2026, 16:2113.08.2026, 16:23

Wer in alten Radio- und Fernsehsendungen von SRF und RTR stöbern will, kann dies neu in grossem Umfang online tun. Auf dem Portal memobase.ch lassen sich 1,5 Millionen Sendungen recherchieren und mehr als 650'000 davon direkt ansehen oder anhören.

Die Bestände reichen bis in die 1930er Jahre zurück und umfassen unter anderem Nachrichten- und Sportsendungen sowie Kulturbeiträge von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) und vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), wie die SRG am Donnerstag mitteilte. Zu finden ist beispielsweise eine Sendung zum offiziellen Start des Farbfernsehens in der Schweiz am 1. Oktober 1968.

Die Moderatorin Dorothea Furrer wirbt in einem stilisierten TV-Bildschirm für die Einführung des Farbfernsehens am 1. Oktober 1968.
Moderatorin Dorothea Furrer wirbt in einem stilisierten TV-Bildschirm für die Einführung des Farbfernsehens am 1. Oktober 1968.Bild: Museum für Kommunikation

Forschende, Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit würden mit diesem Angebot einen einzigartigen Zugang zum audiovisuellen Erbe der Schweiz erhalten, schreibt die SRG. Langfristig sollen auch die Archive der Westschweizer RTS und der Tessiner RSI in memobase.ch integriert werden.

Memobase.ch wird von Memoriav, der Kompetenzstelle für das audiovisuelle Kulturerbe der Schweiz, betrieben. Das Portal bündelt Radio- und Fernsehsendungen, Fotos, Filme und Tondokumente sowie dazugehörige Informationen von rund 160 Schweizer Institutionen. Mit der Aufnahme der SRG-Bestände soll der Umfang auf insgesamt annähernd zwei Millionen audiovisuelle Dokumente anwachsen.

Die Öffnung der Archive erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der SRG und Memoriav. Die SRG erfülle damit auch ihren gesetzlichen Auftrag, ihre Archivbestände der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hiess es weiter. (sda)

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