Schweiz
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Andreas Gerber, SVC Praesident, Rolf Schaub, Gewinner des Wunschschloss 2018 und Jobst Wagner, Initiant StrategieDialog 21 am Wunsch Schloss Event der von dem Swiss Venture Club und StrategieDialog21 organisiert wird fotografiert am Dienstag, 28. August 2018 im Schloss Thun in Thun. (PPR/Manuel Lopez)

2018 gewann Rolf Schaub (Mitte) mit seiner Idee, ICT-Talente an den Schulen zu «entdecken» und zu fördern. Bild: PPR

Bei Diversity ist die Schweiz nicht Weltspitze: Diese 10 Ideen wollen das ändern



Seit 2015 fördert der Wettbewerb «Wunsch-Schloss» Bürgerideen für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz. Die beiden Initianten StrategieDialog21 (SD21) und Swiss Venture Club (SVC) wollen damit eine alternative Partizipationsmöglichkeit am politischen Prozess schaffen. Ziel sind Taten und Projekte mit nachhaltigem Impact auf Gesellschaft und Wirtschaft.

So gewann der junge Aargauer Robin Röösli 2017 mit seiner Idee, die Berufslehre mit Einsätzen im Ausland aufzuwerten. Dies verschaffte ihm ein Treffen mit Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann. Seither hat Röösli die Idee mit seinem Verein «TIE International» vorangetrieben. Dabei kommen Lernende bei Partnerunternehmen in New York zum Einsatz und arbeiten mit Unterstützung von ETH-Studenten an Aufgaben wie Machine Learning.

Lösungen zum Thema «Vielfalt»

2019 ist das Wunsch-Schloss der Vielfalt gewidmet. «Eindimensionale Lösungen werden den vielschichtigen Themen immer weniger gerecht», teilen die Organisatoren mit. Jeder wolle Vielfalt, und doch passiere nicht genug. Die Schweiz sei bei der Diversity noch lange nicht Weltspitze. Das diesjährige Wunsch-Schloss wollte deshalb Vielfalt in Politik und Wirtschaft fördern.

Eine achtköpfige Jury, in der unter anderem der Soziologieprofessor Markus Freitag, die Unternehmerin und Investorin Nicole Herzog sowie der Schriftsteller Jonas Lüscher vertreten waren, hat zehn Finalisten und deren Projekte ausgewählt:

Die beste Idee wird am grossen Finale am 18. Juni auf Schloss Thun vom Publikum bestimmt. Zu gewinnen gibt es ein Treffen mit allen Generalsekretären der grossen Parteien und ein Reiseerlebnis nach Wahl. Ein Politbeirat aus Mitgliedern von National- und Ständerat der sieben grossen Parteien diskutiert die Lösungen und nimmt sich den Projekten als «Götti» an. (pbl)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mirco Zettel 16.06.2019 21:01
    Highlight Highlight Diversity wird eh überbewertet.
  • AdvocatusDiaboli 15.06.2019 23:16
    Highlight Highlight "Die Schweiz sei bei der Diversity noch lange nicht Weltspitze."

    Wer gewinnt zur Zeit denn dieses Rennen? Und wieso kann man dieses Land generell als Vorbild einstufen?
  • Neruda 15.06.2019 17:57
    Highlight Highlight Diversity. Leider habe ich dieses Wort im Duden nicht gefunden. Aber zum Glück ist auch dann das deutsche Wort auch noch eingefallen: Vielfalt. Und sonst gibt es auch noch die Alternativen Pluralität, Pluralismus oder sogar Diversität. Vielleicht bin ich nicht ganz up to date, but diese Anglizismen rufen stark nach limited Intellekt oder Wichtigtuerei.
  • Garp 15.06.2019 15:41
    Highlight Highlight Altersabhängige Stimmrechtsgewichtung? Was soll das mit Diversityzu tun haben? Demokratie abschaffen?
  • aglio e olio 15.06.2019 13:18
    Highlight Highlight "Neuausrichtung der Milizarbeit: Jobsharing und Remote-Work-Ansatz, Nutzung digitaler Kommunikationsmöglichkeiten, um Milizarbeit attraktiver zu gestalten und deren Motivation und Vielfalt zu steigern"

    Kann mir jemand erklären was Milizarbeit ist? Jobsharing, geht's da um Gig Economy? Umgehung des Arbeitnehmerschutzes wie wir ihn heute kennen?
  • Ökonometriker 15.06.2019 12:37
    Highlight Highlight Diversity? Eventuell schauen, dass die zuwandernden Arbeitskräfte nicht zu 95% aus Europa kommen...
    • AdvocatusDiaboli 15.06.2019 23:13
      Highlight Highlight Warum? Das schafft genau gleich hochwertige Diversity wie interkontinentale Zuwanderung.
    • Ökonometriker 16.06.2019 09:33
      Highlight Highlight @AdvocatusDiaboli: ein Chinese kennt die Bedingungen in China viel besser als jeder Europäer u d kann so mehr Ideen einbringen, wie ein Produkt auch in China erfolgreich sein kann. Oder warum eine bestimmte Aussage dort schaden kann (siehe Donovan). Das kann man nicht einfach durch einen Rumänen ersetzen.
      Ein US-Manager hat auch mehr Erfahrungen mit den USA und bessere Beziehungen vor Ort. Da kann man auch nicht einfach einen Schweden nehmen...
  • Nonald Rump 15.06.2019 11:11
    Highlight Highlight Was hat "Anrechenbarkeit des politischen Engagements in Form von ECTS-Punkten oder an einen Fachausweis für die Ausbildung" denn mit Diversity zu tun?
    • AnotherSwissGuy 15.06.2019 12:53
      Highlight Highlight Was hat denn auch altersabhängige Stimmrechtsgewichtung mit Diversity zu tun? Kann mir das mal einer erklären.
    • Sapientia et Virtus 15.06.2019 15:12
      Highlight Highlight Wenn du schwul oder schwarz bist, kannst du dich hauptamtlich deinen Partikularinteressen widmen und erhältst dafür einen Uni-Abschluss, mit dem du dich in der öffentlichen Verwaltung bequem einrichten kannst. Mehr Diversity geht ja wohl nicht!
    • lilie 15.06.2019 17:54
      Highlight Highlight @Nonald: Ich stelle mir vor, dass es darum geht, junge Leute dazu zu motivieren, sich politisch zu engagieren, und so breiter abgestützte Parteiarbeit zu fördern.
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