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Ernst Simmen, Poestler bei die Schweizerischen Post in Andermatt, verteilt bei minus 10 Grad Briefe und Pakete, fotografiert am 15. Januar 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Aktive Mitarbeit ist gefordert: Die Pöstler sollen die Anzahl Stopp-Kleber reduzieren. 
Bild: KEYSTONE

Die Post will mit fragwürdigen Methoden den Umsatz steigern – verblichene Stopp-Kleber sollen einfach ignoriert werden



Gemäss Recherchen des «Blick» sollen die Pöstler in der Schweiz mithelfen, dass möglichst viele «Keine-Werbung-Kleber» von den Briefkästen entfernt werden. Anfang Oktober erhielten die 1000 Teamleiter der 13'000 Mitarbeitern ein entsprechendes Schreiben.

Laut «Blick» will die Post so die Zahl der Kleber senken:

Für die Post geht es um viel Geld, wie sie auch im Schreiben an ihre Mitarbeiter betont. Gemäss dem Brief bedeuten 1% weniger «Keine-Werbung-Kleber»:

ZU DEN BERICHTEN DER „SCHWEIZ AM SONNTAG“ UEBER SPARPLAENE DER POST STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG –  Ein Brieftraeger bringt einer Frau in Sent im Engadin, Kanton Graubuenden, Schweiz, am 16. Oktober 2006 mit dem Mofa die Post. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  ===

The postman delivers the mail with his motorbike to a woman in Sent the Engadin, canton of Grison, Switzerland, on October 16, 2006. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  ===

Die Pöstler sollen die Bewohner dazu auffordern, die Stopp-Kleber zu entfernen. 
Bild: KEYSTONE

 Jacqueline Bühlmann, Sprecherin der Post, sagt gegenüber dem «Blick», es sei es das Ziel, bis Ende Jahr 0,7 Prozent der Kleber zu entfernen. Für die Pöstler sei die Ansprache von Haushalten mit Stopp-Werbung-Klebern freiwillig.

Doch wer mithilft, kann belohnt werden. So erhalten Mitarbeiter, die besonders erfolgreich Stopp-Kleber entfernen, zum Beispiel Gutscheine für ein Nachtessen. (cma)

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