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Verband Angestellte Schweiz fordert bis zu 1,7 Prozent mehr Lohn

02.08.2021, 10:25
Bild: keystone

Bis zu 1.7 Prozent mehr Lohn in der Industrie fordert der Verband Angestellte Schweiz und läutet damit die erste Lohnrunde nach der Corona-Krise ein. Die Auftragsbücher der meisten Betriebe seien wieder gefüllt.

Die Unternehmen hätten die Krise dank der Loyalität der Angestellten gemeistert, teilte der Verband Angestellte Schweiz am Montag mit. Darum sollten die Arbeitgebenden die neue Situation jetzt finanziell würdigen. «Den Dankesworten müssen Taten folgen», fordert Stefan Studer, Geschäftsführer der Angestellten Schweiz, in der Mitteilung.

Überdurchschnittliches Wachstum erwartet

Für die Arbeitnehmenden der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) fordert der Verband 1 bis 1.7 Prozent mehr Lohn. Dabei soll die Situation der einzelnen Unternehmen und Subbranchen berücksichtigt werden. Der Verband stützt sich bei den Lohnforderungen auf neuste Zahlen des unabhängigen Schweizer Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Economics.

Da sich derzeit die lokale und globale Wirtschaft erhole, dürfte die MEM-Branche im zweiten Halbjahr 2021 weitere positive Impulse erhalten, schreibt der Angestelltenverband. BAK Economics erwarte für die MEM-Branche für 2021 ein überdurchschnittliches Wachstum der realen Wertschöpfung von 9.7 Prozent.

Für 2022 prognostiziere sie ein Wachstum von 6.3 Prozent. Zudem rechne BAK Economics für dieses Jahr mit einer positiven Teuerung von 0.5 Prozent und für 2022 mit 0.6 Prozent.

Chemie und Pharma verschont

Die Chemie-/Pharma-Branche wurde laut dem Angestelltenverband als eine von wenigen von der Coronakrise weitgehend verschont. Der Verband fordert für diese Branche eine Lohnerhöhung von 1.5 Prozent.

Denn die Aussichten der Branche seien gut. So erwarte BAK Economics für die chemisch-pharmazeutische Branche in diesem Jahr ein Wertschöpfungswachstum von 6.1 Prozent. Für 2022 prognostiziere sie ein Wachstum von 5.6 Prozent. (aeg/sda)

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Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach

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