Schweiz
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So wenig Solarpanels braucht es, um mit deren Energie jeden Tag zur Arbeit zu fahren



Noch immer herrscht in gewissen Köpfen die Vorstellung, dass man mit einer Solaranlage knapp ein Smartphone laden kann. Gar ein Auto damit bewegen? Unmöglich.

Natürlich handelt es sich dabei um billige 1990er-Polemik. Trotzdem ist vielen nicht klar, wie viel Energie heutige Photovoltaik-Panels tatsächlich produzieren können.

Doch wie gross muss eine Solaranlage sein, die genügend Energie produziert, um mit einem Elektroauto täglich zur Arbeit zu fahren? Reicht dafür das Dach des Parkhauses? Ideal wäre es, den sowieso schon besetzten Raum noch zusätzlich zur Energiegewinnung zu nutzen. Und tatsächlich existieren solche Anlagen bereits.

Die Anlage

Das ist das gedeckte Parkhaus der Überbauung am Burriweg in Schwamendingen.

Bild

bild: screenshot google maps

Seit 2016 ziert eine Photovoltaikanlage das Dach. Darunter befinden sich auf zwei Etagen 119 Parkplätze, 61 im Parterre und 58 im Untergeschoss.

Parterre und Untergeschoss

Bild

bild: watson/Google maps/vitasana.ch

Die Energie

Laut der Betreiberin des Kraftwerks am Burriweg, der Genossenschaft Vitasana, produzierte die Photovoltaikanlage mit ihren 326 Panels im Jahr 2018 eine Energie von 79'445 kWh.

Was auffällt: Vier etwas erhöhte Dachabschnitte wurden nicht mit Panels belegt. Mit einer anderen Bauweise und einer annähernden Vollbesetzung wären auf derselben Grundfläche 272 Panels mehr und ein Total von 598 möglich gewesen. Für unsere Rechnung wollen wir beide Fälle berücksichtigen.

Die Originalanlage

Bild

Die optimierte Anlage

Bild

Der Weg

Der durchschnittliche Pendlerweg (nur Hinweg) in der Schweiz beträgt laut Bundesamt für Statistik 15 Kilometer. Der tägliche Gesamt-Pendlerweg beträgt demnach 30 Kilometer im Schnitt. Das entspricht auch etwa der durchschnittlichen Fahrstrecke eines Autos in der Schweiz pro Tag.

Die Fahrzeuge

Wie viel Energie benötigt wird, um ein Elektrofahrzeug 30 Kilometer zu bewegen, hängt vom Typ ab. Für unsere Rechnung bieten sich die Durchschnittswerte zweier Praxistests an, die in und um Barcelona von coaches.net und Autobest durchgeführt wurden:

Energie pro Weg

Das ergibt folgende Energie, welche Pendler für ihre 30 Kilometer in Elektrofahrzeugen pro Arbeitstag verbrauchen:

Energie pro Jahr Pendeln

Ein Arbeitsjahr umfasst ca. 250 Arbeitstage. Ein Pendler mit Elektrofahrzeug verbraucht deshalb:

In dieser Rechnung noch nicht berücksichtigt sind Verluste beim Laden und durch Selbstentladung. Wir wollen damit nicht knausrig sein und berechnen für jedes Fahrzeug zusätzliche 30 Prozent. Damit kommen wir auf folgenden jährlichen Energiebedarf:

Und nun zur eigentlichen Frage:

Wie viele Elektroautos können mit der Anlage am Burriweg versorgt werden, so dass sie über genügend Energie verfügen, dass man mit ihnen jeden Tag zur Arbeit fahren kann?

Mit lauter Teslas

Die Anlage am Burriweg liefert, so wie sie jetzt besteht, genug Energie für 39(!) Teslas.

Momentane Kapazität der Burriweg-Analge

Bild

39 Teslas sind bereits eine eindrückliche Zahl – es gibt aber noch genügend Platz «to swing a cat». Wie sähe das Bild mit der optimierten Anlage mit 598 Panels aus?

Optimierte Kapazität

Bild

Ein vollbepacktes Dach über dem Parkhaus am Burriweg hätte die Kapazität, 71 Teslas für den Pendelbetrieb zu speisen.

Learning: Eine Photovoltaikanlage über einem Parkhaus reicht aus, um eine gesamte Etage mit schweren Elektro-Fahrzeugen mit Energie für den Pendlerverkehr zu versorgen.

Mit lauter Nissan Leafs

Der Nissan Leaf benötigt signifikant weniger Energie als der Tesla. Dementsprechend mehr Fahrzeuge lassen sich mit der heutigen Anlage am Burri-Weg versorgen: 49 Leafs sind es.

Momentane Kapazität

Bild

Noch imposanter wird die Pendel-Flotte mit optimalem Dach und einer produzierten Energiemenge von 145'730 kWh.

Optimierte Kapazität

Bild

Fast genau 1,5 Etagen – 90 Fahrzeuge – würde der umweltschonende Wagenpark umfassen.

e-Golf

Von den drei Elektroautos benötigt der e-Golf deutlich die geringste Menge Energie. Dementsprechend gross ist der Wagenpark, den man mit den knapp 80'000 kWh versorgen könnte: 65 Fahrzeuge. Obwohl nicht dafür konzipiert, könnte die Burriweg-Anlage bereits heute mehr als eine gesamte Etage mit Elektroautos versorgen.

Momentane Kapazität

Bild

Ja. Die Schnellrechner antizipieren es bereits. Bei optimaler und kompletter Ausnutzung des Dachs können mit einer Photovoltaikanlage knapp zwei komplette Etagen mit genügend Strom zum Pendeln versorgt werden. Für unser konkretes Beispiel bedeutet das: 145'730 kWh / 1222 kWh = 119 Fahrzeuge.

Optimierte Kapazität

Bild

Learning: Eine Photovoltaikanlage über einem Parkhaus reicht aus, um zwei komplette Etagen mit Elektro-Fahrzeugen von mittlerer und kleiner Grösse mit Energie für den Pendelverkehr zu versorgen.

Fazit

Man kann die Rechnung auch umkehren. Mit 598 Panels lassen sich 119 eGolfs betreiben – pro Fahrzeug werden also 5 Panels benötigt. Bei den verwendeten Panels handelt es sich um 60-Zellen-Panels mit der Standardgrösse von 1,65 Metern Länge und 0,992 Metern Breite. Klassische Senkrechtparkfelder sind in der Schweiz in der Regel 5 Meter lang und 2,35 breit – fast wie gemacht für die 5 Panels also.

Selbstverständlich ist dies eine reine Rechenübung. In der Praxis bereitet der sonnenarme Winter Probleme – die Energie müsste von einer anderen Quelle stammen.

Für eine Machtdemonstration der Photovoltaik reicht die Rechenübung aber allemal. Und Potential zur realen Nutzung wäre genügend vorhanden. Schon jetzt locken Einkaufszentren mit Gratisladestationen für Elektrofahrzeuge. Wieso also überdacht zum Beispiel das Volkiland in Volketswil nicht seine Aussenparkplätze? In Kombination mit einer Photovoltaikanlage brächte das im Sommer Schatten für alle Fahrzeuge, Werbung, kaufkräftige Kunden – und verdammt viel Energie.

Bild

bild: google Streetview

Du willst eine weitere Geschichte mit kleinen Autos in einer Grafik?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Raber 09.04.2019 13:57
    Highlight Highlight Hier in Bern gibts die möglichkeit sich zu beteiligen an einer Solaranlage die auf einem städtischen Haus aufgebaut wird.Da hab ich 3m2 investiert und jetzt wird 3/4 meines jährlichen Stroms mit Solarstrom gedeckt.Ziemlich leicht und einfach.Eigentlich sollten auch alle Klimaanlagen, nur noch mit dazugehörendem Solarpanel verkauft werden können,denn die fressen sehr viel Strom und werden fast nur bei Sonnenschein gebraucht.Auch Budeautos,die nachts im Betrieb stehen, könnten meist E-Autos sein,man müsste nur wollen...
  • murrayB 09.04.2019 12:21
    Highlight Highlight Darum Atom- und Wasserkraft weiter behalten, damit im Winter uns der Saft nicht ausgeht - Ich bin nicht für oder gegen etwas sondern mehr im Sinne von das eine tun und das andere nicht lassen...
    • FrancoL 09.04.2019 18:58
      Highlight Highlight Das geht aber nicht weil die AKW Betreiber auch im Sommer Strom verkaufen wollen und weil sie dies wollen werden die Pv-Anlage gehemmt, die Rückvergütungen tief gehalten.
      Die AKW-Betreiber müssten sich mit der Nische zufrieden geben und in 20-30 Jahren von sich ganz abschalten, doch das ist nicht in deren DNA.
      Wir könnten schon um etliches weiter sein, wenn die Lobbyisten nicht als Bremsklötze agieren würden.
      Gibt es einen Grund die AKW zu betreiben, wenn durch Wasserkraft und Pv genügend Energie zur Verfügung gestellt wird? Nein, aber das wollen viele nicht einsehen.
  • Umdenker 08.04.2019 23:52
    Highlight Highlight Es wäre so einfach. Mit einer eigenen Garage auf welche man die 15m2 Fläche mit Solarpanels ausstattet, könnte man im Jahr 12'000 km gratis mit dem Elektro-Auto fahren. Funktioniert besonders gut bei den Pensionären... oder Du hast einen Heim-Arbeitsplatz, dann geht's möglicherweise auch.
  • na ja 08.04.2019 22:17
    Highlight Highlight Ich finde es genial, wenn endlich Schwung rein kommt, für die Sonnenenergie zu nutzen. Schade wurde den 70ern nicht mehr weiter geforscht, wir wären heute weiter!
    Nur weiviel Energie braucht es für die Herstellung eines Panels? Wie und was für Energie brauchts für die Batterien? Ich denke, von allen Resourcen zu viel, leider!
    • sheimers 09.04.2019 10:15
      Highlight Highlight Es wurde ja weiter geforscht. Seit den 70ern hat sich der Wirkungsgrad der Solarzellen verdoppelt, und die Dinger kosten nur noch einen Bruchteil. Noch in den 90ern habe ich für ein 20 Watt Panel etwa 500 Franken bezahlt, unterdessen bekommt man für 159 Euro ein 300 Watt Panel. Der Preiszerfall deutet auch darauf hin, dass für die Herstellung weniger Energie gebraucht wird als früher, die Prozesse wurden optimiert.
  • Ghandi88 08.04.2019 22:12
    Highlight Highlight Hier noch ein kleiner Input um zu zeigen was bereits mit dem heutigen Stand der Technik möglich ist :-)
    http://www.umweltarena.ch/uber-uns/energieautarkes-mfh-brutten/
  • willi22 08.04.2019 21:47
    Highlight Highlight Das ist ein schönes Rechenbeispiel. Bitte macht die volle Energierechnung. Es braucht auch Energie um das Auto, den Akku und die Zellen herzustellen. Ebenfalls haben die eine Lebensdauer. Wie sieht die Rechnung dann aus? Das soll nicht heissen, dass Elektroautos schlecht sind. Es wäre einfach viel Wissenschaftlicher!
    • FrancoL 09.04.2019 19:04
      Highlight Highlight Die Rechnung sieht immer ähnlich aus, denn wir produzieren ja diese Autos nicht. Und wenn man einmal die Teslawerke betrachtet so läuft dort schon lange nichts mehr ohne Pv-Anlagen.
      Die Rechnung ist für unsere Breitengrade durchaus ein Anhaltspunkt.
      Auch ist es allen klar, dass die Winterzeit das Problem darstellt und dass das Stapeln oder Speichern die grosse Aufgabe sein wird.
      Da wird auch heftig an Lösungen gearbeitet und wir werden dies auch noch besser in den Griff kriegen.
  • sunshineZH 08.04.2019 21:45
    Highlight Highlight So wenig Solarpanels braucht es, um mit deren Energie jeden Tag zur Arbeit zu fahren: Gar keins, hab einen Benziner 😎
    • sapperlord 09.04.2019 10:59
      Highlight Highlight Ok danke für deinen Input 🤷🏽‍♂️
  • Darkglow 08.04.2019 21:15
    Highlight Highlight Wieso nicht die PV-Anlage gleich ins Auto einbauen? Schaut euch mal den Sion von Sono-Motors an. Ein Münchner startup, der Wagen sollte diesen sommer für 25k€ auf den Markt kommen
  • Sarkasmusdetektor 08.04.2019 20:08
    Highlight Highlight Schöne Sache. Jetzt muss nur noch jemand meinen Vermieter überzeugen, auf dem Dach unseres Hauses einer solche Anlage zu installieren, ohne die Miete zu verdoppeln, dann kauf ich auch ein Elektroauto.
  • Ruffy 08.04.2019 18:15
    Highlight Highlight Solarstrom lohnt sich da wo er lokal verbraucht wird, dann rechnen sich die Anlagen (weil ich den Strom zu dem preis verkaufen kann welcher der Bezüger für den Strom und die netznutzung bezahlt), also z. B. auf Büro- oder noch besser Gewerbegebäuden. Das dürfte sich bereits mit dem Standort der Fahrzeuge Tagsüber decken. Einspeisen ist unrentabel, Speicherkraftwerke mit Solarzellen zupflastern könnte noch sinnvoll sein um Tagsüber die Batterie zu laden und diese nachts zu nutzen.
  • alv 08.04.2019 14:39
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Ich möchte drei Punkte ergänzen. 1. Die technologischen Entwicklungen bei den Elektrofahrzeugen stehen erst am Anfang. Der Sion von Sono Motors aus München kommt mit integrierten Solarzellen auf Dach, Motorhaube und Türen. Liefert pro Sonnentag Strom für den Arbeitsweg und zurück (30 km). 2. Vehicle to Grid. Die Autobatterie als temporärer Speicher im Netz zur Verfügung stellen. 3. Falls gewünscht, sein Auto bei Nichtgebrauch mit seiner Community teilen. So liefert man ganz nebenbei auch noch einen Beitrag für die Nachhaltigkeitsziele im Bereich clean mobility.
    • Darkglow 08.04.2019 21:17
      Highlight Highlight Hätte ich zuerst die kommentare gelesen! Sion ist genial!
  • dmark 08.04.2019 13:12
    Highlight Highlight ... wenn denn die Sonne scheint.
    Wir dürfen nicht vergessen, dass wir letztes Jahr einen sehr langen Sommer hatten. Das kann in diesem Jahr schon wieder ganz anders aussehen.
    Aber grundsätzlich sollte man jede Art von Strom "mit nehmen".
    Das betrifft ja nicht nur Autos - Ich predigte dies auch schon vor Jahren so manchem Skiliftbetreiber und rechnete denen vor, was die so an Stromkosten sparen könnten.
    • dmark 08.04.2019 15:42
      Highlight Highlight Dünnschicht? Weil Mono- sowie Polykristaline bei diffusem Licht mehr "in die Knie gehen". Wobei - 2.3KW/h - das dürften eher Mono sein.
      Ja, die Wärme "bremst". Deshalb sollen Paneele auch immer zumindest gut hinterlüftet sein.
      Am Liebsten mögen sie klare, sonnige und knackig kalte Wintertage, wobei neuere Generationen auch mit Wärme gut zurecht kommen.
    • HugiHans 08.04.2019 16:11
      Highlight Highlight Fakt bleibt aber, dass im Schnitt ein Wintermonat nur 1/5 eines Sommermonates an Energie bringt. Dies ist bedingt durch die kurze Sonnenscheindauer und den flachen Einstrahlwinkel in die Athmosphäre. Photovoltaik kann somit ein Puzzleteil aber keine Lösung sein, da es auch keine sinnvollen Langzeitspeicher gibt.
    • FrancoL 09.04.2019 19:14
      Highlight Highlight @HugiHans; Über das Jahr betrachtet kommen wir heute mit der Wasserkraft und einer anständigen Pv-m2-Fläche schon sehr weit und ich sehe keinen Grund auf die Wasserkraft zu verzichten oder dass die Entwicklung der Pv mit den entsprechenden Speichermöglichkeiten still stehen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 08.04.2019 13:05
    Highlight Highlight Gewaltige Anlage und dennoch sehr wenig energie. Das akw mühleberg produzierte 2017 3066 millionen kwh. Bei der gewaltigen anlage sind es 80000 kwh. Somit brächte es 40 solcher anlagen um mühleberg zu ersetzen unter der voraussetzung das die solaranlage bandenergie liefert und nicht 90% im sommer, wo sowieso ein überschuss herrscht. Zumal mühleberg nur 5% des schweizer strombedarf liefert.
    • dä dingsbums 08.04.2019 13:42
      Highlight Highlight Du hast Dich irgendwie verrechnet, ich komme auf 800 solcher Anlagen.

      Ein AKW ist super um zentral viel Strom zu produzieren, keine Frage. Das Problem mit dem Abfall ist aber nach wie vor ungelöst.

      Wenn man mit Photovoltaik einen Teil des Strombedarfs decken kann und unabhängiger wird von Uranlieferungen aus dem Ausland und weniger radioaktive Abfälle anfallen, wieso nicht?

      Es stehen sicher schon mehr als 800 Parkhäuser in der Schweiz die man mit Solarpanels bedecken könnte.
  • Eric Lang 08.04.2019 12:54
    Highlight Highlight Die Rechnung stimmt schon nicht, da die durchschnittliche Kilometerleistung pro Auto in der Schweiz bei 13'469km liegt, laut der NZZ. (Normal sagt man 15000 km im Jahr.)

    Und nun bitte eine Berechnung der grauen Energie, für die Herstellung und Entsorgung der PV Anlage, nach rund 20 bis 25 Jahren.
    • kobL 08.04.2019 15:07
      Highlight Highlight Titel dieses Artikels: "So wenig Solarpanels braucht es, um mit deren Energie jeden Tag zur Arbeit zu fahren"

      Fährst du nur zur Arbeit Eric?
    • ConcernedCitizen 08.04.2019 16:45
      Highlight Highlight Bitte auch Berechnung der grauen Energie für AKWs, inclusive Uraniumsbbau, Kraftwerkbau, Entsorgung und Endlagerung der Brennstäbe, Rückbau und Entsorgung des Kraftwerks.

      Und übrigens, Benzin kommt aus der Zapfsäule, genauso wie Milch aus der Tetrapack kommt.
  • Ned Kelly 08.04.2019 12:51
    Highlight Highlight Da gibt es eine noch elegantere Variante als Solarzellen auf dem Parkhausdach. Warum nicht Solarzellen auf dem Autodach welche das Fahrzeug aufladen während man arbeitet. Am Feierabend sind dann die Batterien wieder mit Strom gut für 30km geladen. Fahre gratis zur Arbeit mit https://sonomotors.com/de/sion/?lang=de
    • dmark 08.04.2019 13:08
      Highlight Highlight Gute Idee - aber dafür reicht die Fläche des Autodaches nicht. Etwas "zufüttern" muss man da schon. Und natürlich brauchen wir da auch die Sonne für.
    • crik 08.04.2019 15:56
      Highlight Highlight @Ned Kelly
      Bedeutet aber auch, dass das Auto möglichst immer in der Sonne stehen sollte, also grösserer Platzverbrauch da keine Parkhäuser und Tiefgaragen, ev. weniger Bäume in Strassen mit Parkplätzen etc. Eine Solaranlage kann man optimal auf die Sonne ausrichten, dürfte beim parkierten Auto schwieriger sein.
  • m. benedetti 08.04.2019 12:39
    Highlight Highlight Um Solarenergie kleinräumig wirtschaftlich nutzen zu können, braucht es intelligente Speichersysteme und ja, die gibt es tatsächlich. Für grosse industrielle Anlagen ist die Solartechnologie ungeeignet, ebenso wie die Windkraft mit ihrem Flatterstrom. Bei Dunkelflaute braucht es alle konventionellen Kraftwerke. Ein Netzwerk aus intelligenten kleinräumigen Hauskraftwerken, die wie das Internet funktionieren, könnte einen Teil die Grundlast sicherstellen und teilweise auch konventionelle Kraftwerke ablösen.
  • poga 08.04.2019 12:24
    Highlight Highlight Kleines Detail. Energie wird in kw angegeben und die Arbeit in kw/h
    • esmereldat 08.04.2019 19:40
      Highlight Highlight @poga: das ist falsch.

      Elektrische Leistung ist definiert als verrrichtete Arbeit oder aufgewendete Energie über einen Zeitraum und wird entsprechend in kW angegeben.

      Elektrische Arbeit und Energie beinhalten eine Zeitkomponente, also kWh.
  • Iltis 08.04.2019 12:22
    Highlight Highlight Es liegen Teile der Dachfläche frei damit die Zellen gereinigt/gewartet werden können.
  • Domino 08.04.2019 12:00
    Highlight Highlight Das Problem ist ja nicht das erzeugen, sondern das Speichern der Energie: Tag/Nacht & Winter/Sommer

    Hier ein interessanter Vortrag dazu:
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    • aglio e olio 08.04.2019 12:31
      Highlight Highlight Naja, was Zitat "Deutschlands bekanntestes Mietmaul" so von sich gibt, ist immer mit Vorsicht zu geniessen.
    • FrancoL 08.04.2019 12:38
      Highlight Highlight Die Speicherung war schon immer das Kernproblem und da sind die grossen Einsätze zur Entwicklung nötig. Ändert nichts an der Tatasche, dass ich im Büro sitze und in 9 von 10 Fällen die Batterie der E-Autos gelandet werden kann.
      Wir machen grosse Fortschritte bei der Speicherung, gut abgeglichen mit der Energie aus der Wasserkraft haben wir eine gute noch nicht 100% Abdeckung, dies wenn wir ernsthaft und nicht zögerlich die Pv-Anlagen realisieren.
      Das Problem ist dass Gegner, zuerst die volle Abdeckung gesichert haben wollen, was nicht möglich ist, es braucht Uebergangsfristen.
  • Caturix 08.04.2019 11:34
    Highlight Highlight 79'445 kWh = bei 20kw/h Verbauch pro 100km sind knapp 400'000 km im Jahr, wenn man 10'000km im Jahr färt sind das 40 Autos die ihren Strom von der Anlage beziehen können. Nicht schlecht.
  • Der Tom 08.04.2019 11:29
    Highlight Highlight Beim Vergleich mit dem Tesla muss man immer berücksichtigen, dass er enorm viel mehr Platz und Stauraum bietet als zb ein Leaf oder zoe. Entsprechend höher der Verbrauch. Ausserdem erhält ein Tesla Software und sogar auch Hardware Updates was die Lebensdauer vielleicht 🤪verlängert.
    • peeti 08.04.2019 12:06
      Highlight Highlight dafür ist er auch enorm viel schwerer und nimmt mehr Platz beim Parkieren.
      ich behaupte jetzt mal: Auch andere Autohersteller werden ihr Software von Zeit zu Zeit aktualisieren.
    • Chnebeler 08.04.2019 12:40
      Highlight Highlight Mit den selben Einwänden lässt sich auch ein SUV rechtfertigen der fast das doppelte säuft, was ein Golf.

      Diese Rechnung belegt nur, dass ein Tesla ebenfalls noch immer eine Energieschleuder ist.
    • Der Tom 08.04.2019 13:25
      Highlight Highlight @Chnebeler nein es gibt bei den Verbrennern ausreichend Alternativen die gleich viel oder mehr Platz bieten als ein SUV der viel mehr verbraucht. Bis jetzt gibt es aber noch kein Elektroauto das bei vergleichbarem Platzangebot, Stauraum und Reichweite besser ist als ein Tesla Model S oder X. Natürlich gilt das aber nur wenn man das Auto regelmässig füllt und den Stauraum benötig. Sonst kann man auch ein kleineres Auto fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MachoMan 08.04.2019 11:02
    Highlight Highlight Guter Artikel.
    Die Schweiz gibt pro Jahr 13 Milliarden für den Import von fossilen Brennstoffen aus. Die Sonne schickt pro Jahr 200 mal die Energiemenge, welche wir jährlich verbrauchen. Ist also vor allem eine Frage der einheimischen Ingenieurskunst und des Gewerbes, uns von diesen Importen unabhängig zu machen, statt weiterhin Saudische Prinzen und Russische Oligarchen zu mästen.
  • R. Peter 08.04.2019 10:59
    Highlight Highlight Wie steht ihr zum Sicherheitsrisiko Brandgefahr der Akkus? Laut lokaler Feuerwehr brennen ca. 1 - 3 % de Akkus. Löschen lassen sich diese kaum oder nicht. Brennende Akkus brennen unter Wasser teilweise bis drei Tage weiter und broduzieren hochgiftige Gase, welche bei Hautkontakt Gewebe zerstören und Amputationen Nnotwendig machen können. Gerade in Garagen ist das Brandrisiko für das Haus oder Kollaterlaschäden für andere hoch.
    • Unicron 08.04.2019 12:18
      Highlight Highlight Teslas gibt es ja mittlerweile doch schon ein paar Jahre.
      Von wievielen solchen Fällen in denen Tage lang Garagen gebrannt habe und der ganzen Nachbarschaft Gliedmassen amputiert werden mussten hast du denn gehört?
    • Iltis 08.04.2019 12:21
      Highlight Highlight Es brennen sicher nicht 1-3% der Lithium Akkus. Smartphones und Laptops nutzen die gleiche Akkutechnik......wieviele haben Sie den schon brennen gesehen? Würden Ihre Zahlen stimmen, hätte kein Ingenieur jemals ein solches Gerät konstruiert.
    • illoOminated 08.04.2019 12:38
      Highlight Highlight Ist eine reine Frage der Akku-Technologie bzw. der Art und Weise, wie die einzelnen Zellen zu einem grösseren Akku zusammengestellt werden. Wenn bei jeder Zelle z.B. eine Sollbruchstelle vorgesehen wird, die bei zu hohem Strom durchbrennt, kann die "Kettenreaktion" über den gesamten Alku schon in ihren Anfängen gestoppt werden. Dafür ist kaum zusätzlicher Platz/Material notwendig und immer mehr Akku-Hersteller setzen auf solche Technologien - allein schon aus Image-Gründen. Bis alle soweit sind wird es aber wohl noch eine Weile dauern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 08.04.2019 10:51
    Highlight Highlight Mit einer intelligenten Steuerung liessen sich die parkierten Autos zudem auch noch als Stromspeicher verwenden und in Zeiten, wo viel Strom gebraucht wird, könnten die Autobatterien ihre Energie in's Stromnetz abgeben.

    Das geniale daran wäre sogar, dass in den Momenten, wo Spitzenlasten benötigt wird, die Autos parkiert wären, weil die Menschen dann ja zu Hause oder am Arbeiten sind.
    • M.. 08.04.2019 12:53
      Highlight Highlight Beides passiert gleichzeitig. Du gibst vor dass du bis in 5 Stunden einen vollen Akku möchtest. Die Ladestation lädt, kann aber bei kurzfristigen Lasten auch wieder Energie aus dem Akku entnehmen. Je länger du Zeit hast und Regelleistung zur Verfügung stellst, desto billiger wird der bezogene Strom. 2 kWh in 5 Stunden nachladen ist gratis, 60 kWh in 20 Minuten schnelladen kostet deutlich mehr.
    • The Destiny // Team Telegram 08.04.2019 12:58
      Highlight Highlight Das ist sicher gut für die Batterien. /S
    • Lowend 08.04.2019 13:06
      Highlight Highlight Wäre schön, wenn die Fragen genau so intelligent wären, wie die Steuerungen, die unsere Ingenieure programmieren können.

      Darum hier für die Skeptiker:
      Da es sich bei solchen Pufferkapazitäten um Spitzenenergie handelt, beträgt die benötigte Leistung nur wenige Prozent der Kapazität einer voll geladenen Batterie und das erst meist nur kurzfristig. Diese Kurzbelastung verringern die Reichweite des Autos kaum und hilft sogar dem Akku, seine Leistungsfähigkeit zu bewahren.

      Für E7#9 würde ich sogar eine Anmeldung per Handy programmieren, damit der Akku schön auf 100% steht, wenn er losfährt. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weiterdenker 08.04.2019 10:44
    Highlight Highlight Ich habe das mal weiter gerechnet. Laut BfS gibt es 4.6 Mio PKW in der Schweiz. Bräuchte es für jedes Auto 5 Solarzellen, bräuchte man also 23 Mio davon. Wenn jede Zelle 1.6368m² gross ist,
    ergäbe das eine Fläche von 37.6464 km² allein um alle Autos der Schweiz zu betreiben, also ein bisschen weniger als die Fläche der Stadt St. Gallen.

    Oder: Der Pro-Kopf-Stromverbrauch lag 2014 bei ca. 7’520kWh. Wenn jede Zelle ca. 250kWh produziert, bräuchten wir pro Person ca. 30 Zellen. 30 Zellen ≈ 50m², 50m² * 8.1 Mio = 405 Mio m² = 405km², also etwas kleiner als der Kanton Obwalden.
    • Legume 08.04.2019 11:07
      Highlight Highlight deine rechnung so weit super. habe durch energieoptimierung meine wohnung auf 4500kwh reduziert. bringt schon auch weniger fläche. wenn büros und reklamen auch optimiert würden noch besser. es braucht nicht viel zum optimieren, egal wo, aber der wille muss da sein
    • infomann 08.04.2019 11:25
      Highlight Highlight Als Weiterdenker weist du ja sicher auch wie viele Millionen Quadratmetern von ungenutzten Dächern wir in der Schweiz haben?
    • Weiterdenker 08.04.2019 11:38
      Highlight Highlight Nein, ich weiss es nicht. Aber als Infomann kannst du es mir bestimmt sagen 🙂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnog 08.04.2019 10:38
    Highlight Highlight Wie schaut es denn aus mit der Produktion der Solarpanels und auch der E-Autos? Habe mal gehört, dass die extrem umweltschädigend ist. Ist da was dran?
    • Unicron 08.04.2019 12:22
      Highlight Highlight Da ist tatsächlich was dran.

      Gerüchteweise kommt es bei den Küstenstaaten aber auch nicht so gut an wenn mal wieder im Meer vor der Küste 2 Öltanker zusammenkrachen oder gar eine Ölbohrinsel eskaliert.

      Sind Elekroautos perfekt? Nein
      Aber besser als die Alternative sind sie allemal.
    • aglio e olio 08.04.2019 12:35
      Highlight Highlight "Habe mal gehört..."
      Die Antwort die du hören willst, steht doch bereits fest. :|
    • Schnog 08.04.2019 13:15
      Highlight Highlight @aglio e olio: ich habe hier lediglich eine frage gestellt, weil ich etwas lernen möchte. Bitte lasse doch deinen Frust nicht an mir aus...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 08.04.2019 10:37
    Highlight Highlight Finde immer lustig, wie bei alternativen Energien jeweils ganz genau hingeschaut wird, aber Uran und Benzin offenbar unmittelbar beim Verbraucher auf der grünen Biowiese wachsen...
    • Unicron 08.04.2019 12:23
      Highlight Highlight Schon so. Da regt man sich schon fast darüber auf dass die Türschliessknaufe im Tesla aus Plastik sind.
    • bebby 08.04.2019 13:34
      Highlight Highlight Ja, insbesondere das Uran kommt aus derselben Gegend wie das Gas...
  • Bosshard Matthias 08.04.2019 10:35
    Highlight Highlight Wieder mal eine unrealistische Milchbüechli Rechnung und nur für Träumer geeignet!
    Wir haben eine Solaranlage Logauszug April19
    Sonnentag 1 April Produktion 120 kWh
    Dunkel Bewölkter Tag 3 April Produktion 17 kWh
    Schneetag 4 April Produktion 6.69 kWh
    Wie man sieht bringen die Anlagen nicht im geringsten die volle Leistung dummerweise leben wir in Europa!
    Obige Rechnung kein Wetter nur Pure max Leistung die sie nie erreichen wird. Zudem laden alle NACHTS da ja tagsüber unterwegs sind zudem kein Wort zum Solar Panel Verlust in zunehmendem alter.
    Einfach ein grottenschlechter Propaganda Bericht
    • Patrick Toggweiler 08.04.2019 13:19
      Highlight Highlight Wir haben die Gesamtjahresproduktion berücksichtigt.
    • ChlyklassSFI 08.04.2019 14:24
      Highlight Highlight Bosshard Matthias, uns fehlen noch 362 Zahlen.
  • www.youcash.ch 08.04.2019 10:25
    Highlight Highlight Die Lösung ist ganz einfach. Austauschbare Akkus. Man fährt an die Ladestation lässt die leeren Akkus da und bekommt neue eingesetzt. Weiter geht es ohne zu warten.
    • Pointer 08.04.2019 10:28
      Highlight Highlight Dazu gab es schon Ansätze, ist aber wohl zu kompliziert.
    • DerHans 08.04.2019 10:32
      Highlight Highlight Austauschbare Akkus sind nicht nötig, würden sie ein E-Auto fahren würden sie das wissen.
    • Lienat 08.04.2019 10:52
      Highlight Highlight Das wäre wahrlich eine gute Lösung, die technisch sogar machbar wäre. Sinnvollerweise müsste der Akku aber dann ein standartisiertes Format haben, so dass er in jedes Auto hineinpasst.

      Leider ist das Auto aber nicht nur ein Stück Technik, sondern ein Prestige-Objekt. Und der Mercedes-Fahrer will keine Batterie, die vorher in einem Fiat war. Deshalb wurde die Idee wieder fallen gelassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 08.04.2019 10:22
    Highlight Highlight Neulich fuhr ich abends zu einer Disco party, parkte mein E-Auto in einer Solargarage und stöpselte das Ladekabel ein. Morgens um 03:00Uhr als ich nach Hause fahren wollte war die Batterie immer noch leer. Es blieb mir nichts anderes übrig als im nahen Park zu übernachten. Leider war der darauffolgende Tag ein Regentag und ich musste das ungeladene Auto stehen lassen und mit dem Zug nach hause fahren. Erst drei Tage später war es mir möglich das inzwischen aufgeladene Auto abzuholen. Die Park und Strom kosten wahren unbezahlbar. Ich würde nie mer ein E-Auto kaufen.
    • DerHans 08.04.2019 10:36
      Highlight Highlight Regas sie haben doch noch nie ein E-Auto gekauft. Nur weil Solar auf dem Dach ist, heisst das nicht, dass es nicht am Stromnetz angeschlossen ist. Dieses Dinogebrüll glaubt ihnen doch nur noch der Stammtisch. Sie gehören bestimmt auch zu den Pendler die 1000km pro Tag fahren.
    • Charlie B. 08.04.2019 10:39
      Highlight Highlight Du hast die ÖV Kosten vergessen.
    • Astrogator 08.04.2019 10:40
      Highlight Highlight Jetzt erzähl uns noch wo das war und es wird eventuell glaubwürdig.

      Solaranlagen liefern übrigens auch bei Regen Strom...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 08.04.2019 10:21
    Highlight Highlight Und ich dachte immer Pendlerstrecken seien ohne 1000km Reichweite nicht zu schaffen! 🙈
    Man stelle sich das Potential von Solaranlagen vor, wenn die ersten Fahrzeuge mit bidirektionalen Laden auf dem Markt kommen. Es würde ein riesiger Energiespeicher entstehen.
    • Padcat 08.04.2019 13:10
      Highlight Highlight Es gibt bereits bidirektionale E-Fahrzeuge auf dem Markt. Übrigens ist da ein Schweizer Unternehmen ganz vorne mit dabei, die Ladesäulen dafür zu entwickeln. (EV-Tec)
  • beaetel 08.04.2019 10:20
    Highlight Highlight Und dann kommt doch immer das Argument, Fasses noch keine Technik gäbe, Solarenergie speichern zu können, für den Schlechtwetterfall ... Für was genau könnte man nur unsere Staudämme nutzen? Genau. Als Speicher, als Batterie. Meine Frage. Wie viele Solarpänels bräuchte es, um Wasser in den Stausee zurückzupumpen?
    • Alnothur 08.04.2019 10:58
      Highlight Highlight Pumpspeicherkraftwerke gibt es bereits zuhauf.
    • Aurum 08.04.2019 11:09
      Highlight Highlight Die frage ist nicht wie viel, sondern wie lange möchtest du warten.
      Die Pumpen in Lindth-Limmern z.B. haben eine Leistung von bis zu 1200 MW und können so im See bis zu 33 GWh speichern. Die Pumpen können aber mit ziemlich beliebiger Leistung betrieben werden, sprich mit dem Variablen überschuss, den wir haben.
      Also Dreisatz mit den Solarpannels von oben für die maximale Leistung der Pumpen:

      598 Panels --> 145,73MW
      x Panels --> 1200 MW

      x = 4924 Panels für die Maximalleistung der Pumpen
    • PeteZahad 08.04.2019 12:18
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass Pumpspeicherkraftwerke aufgrund der massiven Subventionierung der neuen erneuerbaren vor allem durch DE (Direkte Subventionierung, Einspeisevergütung, Abnahmepflicht) fast nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. Die dringend benötigten "Batterien" Europas (Schweiz / Norwegen) werden so unintressant für die Stromproduzenten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 08.04.2019 10:19
    Highlight Highlight Man nehme den Zug, dann dürfte noch bedeutend weniger Energie nötig sein. Wer wirklich die Umwelt schützen will sollte auf ÖV umsteigen, nicht auf E-Autos.
    • Schnog 08.04.2019 10:36
      Highlight Highlight Oder noch besser aufs Velo:) aber je nach Distanz ist das natürlich nicht optimal.
    • Aurum 08.04.2019 10:37
      Highlight Highlight Oder einfach das Fahrrad nehmen. Macht am morgen wach und lüftet den Kopf am abend. Und vermutlich würden wir auch noch etwas krankenkassenprämien sparen wegen der besseren Fitness der Bevölkerung.
    • dä dingsbums 08.04.2019 10:40
      Highlight Highlight Ja, oder man geht gleich zu Fuss oder mit dem Velo. Nur wollen das wahrscheinlich viel zu wenig Leute und man muss realistisch sein.

      Jeder Verbrennungsmotor und Auspuff weniger ist doch schon mal eine positive Entwicklung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 08.04.2019 10:18
    Highlight Highlight Danke für die Aufstellung, aber 30% Verlust ist viel zu pessimistisch. Vor allem da der Strom gleich vor Ort verbraucht wird fällt das ganze Netz weg!

    Es können also noch mehr Autos geladen werden.

    Es braucht aber auf jeden Fall im UG noch Technik um den Strom am Wochenende zu speichern.
    • Patrick Toggweiler 08.04.2019 16:51
      Highlight Highlight Ich will den Nörglern keine Munition liefern.
  • sheimers 08.04.2019 10:13
    Highlight Highlight Man kann weitere Panels zusäztlich an der Fassade montieren. Das bringt pro Panel zwar deutlich weniger als oben auf dem Dach, aber die Preise sind die letzten Jahre so tief gefallen, dass es sich trotzdem rechnet. Und insbesondere im Winter hat die senkrechte Montage den Vorteil, dass kein Schnee liegen bleibt und die flach einfallende Sonne am Abend besser ausgenutz wird.
  • Bündn0r 08.04.2019 10:10
    Highlight Highlight Für die Jahresenergie der erweiterten Anlage könnte man auch das KKW Leibstadt für 6.5 Minuten laufen lassen.
    Falls es erneuerbare Energie sein soll: Die Hauptturbine der Grande Dixence hat etwa die gleiche Leistung wke das KKW. In den 6.5 min würden rund 30 000 m^3 Wasser benötigt, ein Würfel von nur 31m Kantenlänge.
    • Flexon 08.04.2019 11:25
      Highlight Highlight @Bündn0r
      Der Punkt ist: das Dach der Parkanlage liegt brach. Die entsprechende Energie von konventionellen KW kann dann anderweitig verwendet werden. Z.B. für den Zug.
  • Eldroid 08.04.2019 10:04
    Highlight Highlight Wer wirklich etwas gegen den Klimawandel unternehmen will, soll seine Mobilität einschränken und das (nicht e)-Velo zum Pendeln nehmen.
    • sheimers 08.04.2019 10:16
      Highlight Highlight Das stimmt zwar, aber es ist deutlich schwerer die Leute vom Verzicht zu überzeugen als von ein paar Solarpanels auf dem Parkhaus. Also würd ich sagen: Benzin/Diesel bald verbieten, freiwilliger Verzicht für die Ökos und Solarparkhäuser für den Rest.
    • p4trick 08.04.2019 10:28
      Highlight Highlight Warum das nicht EVelo? Mein Stromer braucht 1kWh für meine Pendlerstrecke hin und zurück 65km. Auch für den Einkauf nimm ich es sehr häufig. Sogar den Sammelsack Plastik 60l bring ich mit dem EVelo.
      Dank schnellem E-Bike sind eben gerade auch längere Strecken möglich und ich bin z.t. sogar schneller als mit dem Auto. Plus kann ich Lasten transportieren (Seitentaschen plus Rucksack) die mit dem Velo mit viel mehr Anstrengung verbunden wären
    • INVKR 08.04.2019 10:47
      Highlight Highlight @Eldroid: Und wer stellt bezahlbaren Wohnraum für alle in den Städten bereit?
  • Pointer 08.04.2019 10:03
    Highlight Highlight «Solarzellen sind aber giftiger Sondermüll»-Kommentare in 3, 2, 1...
    • Heinzbond 08.04.2019 10:18
      Highlight Highlight Der aber nach einer wie lange hält so eine Zelle? Ordnungsgemäss versorgt werden kann, während der Liter Benzin ja aus dem ⛽ kommt und bei manchem Auto gerade zur Garage raus reicht....
    • plop 08.04.2019 10:28
      Highlight Highlight ..ist aber leider eine Tatsache. Wie auch die Energieintensive Herstellung der Panels.
      Würde aber ernsthaft investiert in die Weiterentwicklung könnte da sicher einiges verbessert werden.

      Super Artikel, danke!
    • Pointer 08.04.2019 10:55
      Highlight Highlight China-Solarzellen haben ihre Graue Energie nach 2,2 Jahren amortisiert. Die Panels haben eine Lebensdauer von mind. 30 Jahren. Der Wirkungsgrad beträgt mittlerweile über 21 %.
      Der Gesamtwirkungsgrad bei Atomkraft beträgt nur 25 %. Die Panels bestehen aus Silizium und sind somit zu mind. 85 % recyclebar.
  • dä dingsbums 08.04.2019 10:01
    Highlight Highlight Tolles Beispiel!

    Wieviele E-Bikes könnte man eigentlich mit dieser Energie aufladen?

    Mit etwas Mut und Willen wäre es also durchaus möglich, die Energie die wir für einen Grossteil unserer Mobilität benötigen, in der Schweiz ohne C02 oder Atomabfall zu produzieren?

    Wow, schöne Aussichten!
    • Flexon 08.04.2019 11:29
      Highlight Highlight E-Bikes und E-Roller in Kombination mit solchen Anlagen wären die Lösung. Gewerbe hat freie (Auto) Fahrt und für alle anderen Autos Roadpricing. Keine Ahnung warum wir das nicht machen, wäre für die meisten ein Riesengewinn
    • dmark 08.04.2019 13:18
      Highlight Highlight Da gehört kein Mut dazu, sondern Investitionen. Das alles kostet erst mal richtig Kohle und die muss halt jemand in die Hand nehmen.
      Also anstatt in Aktien oder Fonds zu investieren, kaufe vom Ersparten immer wieder ein Solarpanel und baue dir nach und nach einen Park auf.
    • mondbewohner 08.04.2019 21:49
      Highlight Highlight Ach komm schon: Selber in die Pedale treten! Spart das Fitness-Abo und die negativen Aspekte der Akkus / Stromproduktion sind auch weg 🚴🏽‍♀️💨👍😁
  • Regas 08.04.2019 09:59
    Highlight Highlight Und wo bitte soll der überschüssige Strom im Sommer für den Winter und die Regentage Gespeichert werden. Auch sind da noch der Verluste zu berücksichtigen. Bei Power to Gas beträgt der Wirkungsgrad etwa 30% und bei Hydraulischen Speicherwerken etwa 75%. Wollte man die Speicherung Hydraulisch lösen müsste für den saisonalen Ausgleich in etwa das Wallis bei Brig aufgestaut werden.

    Übrigens wenn die gleichen Panels in einem Berg Tal platziert würden könnte auch im Winter wesentlich mehr Energie herausgeholt werden da hier kaum mit Nebel zu rechnen ist und weniger Licht absorbiert wird.

    • sheimers 08.04.2019 10:31
      Highlight Highlight Wir haben ca. 8TWh Speicherkapazität in den Stauseen, die waren aber letzten Herbst (wegen dem trockenen Sommer) nur auf 6.1TWh gefüllt. Das heisst, man hätte noch sommerlichen Solarstrom hochpumpen und für den Winder sparen können. Zudem ist im Winter immer öfter ein Überschuss an Windkraft aus Deutschland im Netz, wir können den Strom also auch sehr billig importieren. Wir haben den Speicher schon, und mehrere Möglichkeiten ihn zu füllen: Eigene Solarkraft, eigene Windkraft oder importierter Strom. Also alles kein Problem und heute nicht mehr teuer.
    • Regas 08.04.2019 10:51
      Highlight Highlight Das heisst das noch etwa 2TWh Speicherkapazität zum füllen vorhanden wären. Im Letzten Jahr hat Deutschland aber 14.3TWh, Frankreich 6.7TWh und Österreich 4.7TWh Strom in die Schweiz geliefert, und das vor allem im Winter. Die 2TWh würden also nirgends hinreichen.
    • Lienat 08.04.2019 11:23
      Highlight Highlight Regas, Du hast insofern recht, das Speichern teuer und verlustbehaftet ist. Es ist aber meistens gar nicht nötig. Zum Glück ist Photovoltaik mittlerweile so günstig, dass man es sich leisten kann, erhebliche Überkapazitäten zu bauen, welche man bei Überproduktion zurückregeln kann und die zu sonnenarmen Zeiten immer noch genügend Ertrag liefern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 08.04.2019 09:59
    Highlight Highlight Kleine Hilfe für Überschlagsrechnungen: Bei 18% Modulwirkungsgrad und 1'000 Vollaststunden (realisitsche Annahme für die CH) liefert eine Solaranlage pro Quadratmeter Modulfläche jährlich 180kWh elektrische Energie. Damit käme ein Tesla gut 870km weit.

    Oder noch hübscher: Eine einzelne Solarzelle (14 x 14 cm, 4 Watt) erzeugt während ihrer 25 Jahre Lebensdauer in der CH rund 100kWh elektrische Nutzenergie. Das entspricht dem Energiegehalt von etwa 10 Litern Diesel, wobei die Energie aus Diesel bestenfalls etwa halb so effizient genutzt werden kann wie elektrische Energie.
  • Toerpe Zwerg 08.04.2019 09:58
    Highlight Highlight Cool ... vorausgesetzt, andere Energiefprmen überbrücken den Winter und halten sich dafür im Sommer aus der Produktion raus.
    • sheimers 08.04.2019 10:21
      Highlight Highlight Ich habe gelesen, wir hätten ca. 8 TWh (8 Milliarden Kilowattstunden!) Kapazität in unseren Stauseen. Letzten Sommer waren sie trotz Trockenheit immerhin auf ca. 6.1TWh aufgefüllt, wie man auf energy-charts.de nachlesen kann. Wir hätten also den sommerlichen Überschuss solcher Parkhäuser noch hochpumpen können, und damit den sonnenarmen Winter überbrückt.
    • Luuki 08.04.2019 10:27
      Highlight Highlight Pumpspeicher im Sommer füllen und damit den wasserarmen Winter überbrücken.
    • maylander 08.04.2019 10:27
      Highlight Highlight Mit Pumpspeicherkraftwerken kann man dies bereits, man müsste wohl weiter ausbauen und durch jeden Winter zu kommen.

      Die Stromproduktion in der Schweiz ist sowieso schon fast CO2 frei, da der Strom hauptsächlich aus Wasserkraft und Atomkraft stammt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 08.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Hätten nicht 6 Panels auf einem Parkfeld Platz?
  • tostaky 08.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Ein gutes Rechenbeispiel. Allerdings sind die Pendler-Autos die meiste Zeit, in der die Sonne scheint, anderswo. Womit man wieder bei der Speicherproblematik wäre. (Und Klugscheiss: Was hat ein Smartphone mit den 90ern zu tun?)
    • sheimers 08.04.2019 10:37
      Highlight Highlight Typischerweise sind die Autos tagsüber wenn die Sonne scheint im Parkhaus und nachts zu Hause. Insbesondere in der Nähe von Einkaufszentren sind die Parkhäuser tagsüber gerammelt voll und in der Nacht praktisch leer. Und selbst wenn sie woanders wären: Der Strom lässt sich transportieren und speichern. Für beides hat die Schweiz schon die nötige Infrastruktur.
    • Bits_and_More 08.04.2019 10:40
      Highlight Highlight Wo sind den die Pendlerautos? Eventuell auf der Arbeit in einem Parkhaus parkiert :o)?
    • tostaky 08.04.2019 11:57
      Highlight Highlight Die Überbauung im Beispiel sieht für mich halt nach Wohnhaus aus
  • Zuttli 08.04.2019 09:55
    Highlight Highlight Wie viele Autos lassen sich bei Schlechtwetter oder Schnee laden? Bei Schlechtwetter vlt noch 30% bei Schnee gar nicht. Das ist auch das grösste Problem der Photovoltaik.
    • Aurum 08.04.2019 10:32
      Highlight Highlight Einmal runtergewischt und weg ist der schnee. Schafft arbeitsplätze ;)
      zudem kommt eine geringe menge UV durch den schnee hindurch zum Panel. dies reicht, um die Solarpanels ein klein wenig zu erhitzen (diese verrichten ja arbeit) und die unterste schneeschicht zu schmelzen. Die Folge: der schnee rutscht von ganz alleine runter, da die Pannels stets etwas schräg montiert werden.
    • Roman h 08.04.2019 10:50
      Highlight Highlight @aurum
      Einmal runterwischen und weg ist der Schnee.
      5 Minuten später wieder kommen und er ist schon wieder da.
      Zweites mal runterwischen und 5 Minuten später ist er wieder da aber es schaft ja so coole Arbeitsplätze bei denen man nie weiss ob oder wie lange man arbeiten muss.
    • peeti 08.04.2019 12:04
      Highlight Highlight Strom lässt sich auch speichern. Zb auch mit einer Anlage zuhause, womit dann in der Nacht das E-Auto gespiesen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 08.04.2019 09:54
    Highlight Highlight In England wird ein Startup einige neue Ladestationen mit Solarpanels bauen. So etwas brauchen wird hier in der Schweiz auch! Lieber heute, als morgen! Liebe Politiker aufwachen! Jetzt!
  • Ghandi88 08.04.2019 09:47
    Highlight Highlight In eurer Berechnung gibt es einen kleinen Haken. Die meisten Pendlerautos sind tagsüber nicht in der TG der Wohnliegenschaften abgestellt. Das heißt, zum Zeitpunkt des höchsten Ertrags, muss der gewonnene Strom eingespiessen oder gespeichert werden.
    Eine ähnliche Berechnung für ein Parking am Arbeitsort, scheint dann aber gar nicht mehr so unrealistisch.
    Jedoch stellt mir sich immer die Frage, ob aktuell zu stark nur auf Elektroautos fokussiert wird. Meiner Ansicht nach benötigen wir auch Alternativen wie Wasserstoff, um verschiedene Bedürfnisse optimal abzudecken!
  • RASL 08.04.2019 09:45
    Highlight Highlight Umfasst das Arbeitsjahr nicht nur 220 Tage bei 5 Wochen Ferien? Gebe ich jeweils in der Steuererklärung zuwenig Tage an?
  • Heinzbond 08.04.2019 09:44
    Highlight Highlight Danke für die Berechnung, hoffe das Lesen ein oder zwei Entscheider...
  • Bio Zitronensaft 08.04.2019 09:43
    Highlight Highlight Learning: Der Tesla hat einen deutlich zu hohen Verbrauch.
    • Lienat 08.04.2019 11:05
      Highlight Highlight Wow, was für eine Erkenntniss! Und stell Dir mal vor: Ein 6er BMW verbraucht auch mehr Benzin als ein Fiat Seicento.
  • infomann 08.04.2019 09:39
    Highlight Highlight Sehr gut diese Aufstellung.
    Wenn man gewisse rechte Politiker reden hört ist das ja alles nur sisifus.
    Die SVP und ein Teil der FDP schickt das Geld halt lieber diesen Ölschurkenstaaten und bereichert sich nebenbei auch noch selber. Der Herr Rösti höchtpersönl mit seinem Amt bei der Öllobby.
    • Aurum 08.04.2019 10:04
      Highlight Highlight Einige behaupten unter anderem sogar, dass die Produktion der Solarpannels noch immer riesigen Mengen an CO2 und Giftstoffen verbunden sei und die Umwelt mehr belaste als mit Fossilen energieträger zu fahren. Ach ja genau, und amortisiert würde es ja auch nie, weil die produktion massiv mehr Energie brauche als eine Solarzelle im Leben liefern könne.

      Spoiler: Diese Behauptungen sind in etwa so alt wie der Mythos, dass Solarpanels nichts liefern (also so ca. 1990-er Politik wie oben erwähnt).
    • dorfne 08.04.2019 11:00
      Highlight Highlight Die SVP können wir künftig beim Thema grüne Energie aussen vor lassen.
    • sunshineZH 08.04.2019 11:22
      Highlight Highlight Oder das Geld wird in Flüchtlinge und Zürich Cards investiert.
  • -V- 08.04.2019 09:39
    Highlight Highlight Überdachte Parkplätze hätten nicht nur den Vorteil Solaranlagen auf den Dächern platz zu bieten und Werbungen an die Fassade zu klemmen... sondern auch noch dass die Autos nicht an der Sonne stehen und beim Einsteigen herunter gekühlt werden müssen!! = nochmals Energie gespart :)
    • Lienat 08.04.2019 11:09
      Highlight Highlight Noch etwas weitergedacht: Überdachte Autobahnen hätten den Vorteil, dass sich der Asphalt im Sommer nicht stark erhizt und weich wird. Damit bilden sich kaum mehr Spurrillen und die Lebensdauer des Belages steigt. Damit liesse sich die benötigte Trangkonstruktion (die Module sind im verlgeich dazu eh fast gratis) wohl auch innert nützlicher Frist amortisieren.

      Und im Winter könnte man auf Schneeräumung und Streusalz verzichten.
    • 3,2,1... vorbei 08.04.2019 12:45
      Highlight Highlight Nicht ganz...
      Wenn sich der Schnee auf den Panels ansammelt, und sich verdichtet, wir dieser irgendwann zu schwer..
      Somit müsste jemand diesen Schnee wegräumen.
      Hier in Zürich sicher selten der Fall, aber erst letzte Woche hatten wir im Tessin ein Schneechaos.
      Ich denke das würde die Kosten für die Schneeräumung massiv verteuern.
      Aber wir könnten die Panels doch mit der gewonnenen Energie beheizen? :-)

«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

Der Insektenschwund hat dramatische Auswirkungen. Das ganze natürliche Gleichgewicht gerät durcheinander. Das bekommt auch der Mensch zu spüren.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt erstmals das ganze Ausmass des Insektenschwunds für Deutschland und die Schweiz auf. Die Erkenntnisse sind alarmierend: In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Rückgang der Artenvielfalt von 30 Prozent festgestellt.

Markus Fischer von der Uni Bern war an der Forschung beteiligt und hat uns die Studienerkenntnisse erläutert. Er sagt, warum die Studie so bahnbrechend ist, was die Ursachen für den Schwund sind und was jetzt zu tun ist.

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