Schweiz
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SVP-Rösti will mit Schweizer Tierprodukten das Klima retten – doch er irrt

SVP-Präsident Albert Rösti sieht in der regionalen Viehwirtschaft den Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Ökobilanz-Studien zeigen indes: Vieh- und Milchprodukte aus dem Inland schädigen das Klima weit mehr als Pflanzenprodukte aus dem Ausland.

Roger Braun / ch media



SVP-Präsident Albert Rösti will aufgrund der Verluste seiner Partei bei den jüngsten kantonalen Wahlen in Zukunft besser kommunizieren. (Archivbild)

Mit regionalen Produkten gegen den Klimawandel? Albert Röstis Idee geht nicht auf. Bild: KEYSTONE

Die SVP scheint einen Weg gefunden zu haben, ihre Klimafreundlichkeit unter Beweis zu stellen. Wer wirklich etwas gegen die Klimaerwärmung unternehmen wolle, müsse auf regionale Produkte aus der Schweizer Landwirtschaft setzen, sagte SVP-Präsident Albert Rösti gegenüber der «NZZ am Sonntag»:

«Statt Soja von überall her zu importieren, sollten wir lieber ein feines Stück Käse oder Fleisch aus den Schweizer Bergen essen.»

Dies sei nicht nur gut für das Klima, sondern stärke auch die Schweizer Bauern, behauptete Rösti. Für die SVP mag das ein eleganter Weg zu sein, Umweltpolitik mit den Interessen der Bauern gleichzuschalten, doch helfen Röstis Ernährungstipps wirklich dem Klima?

Ausländische Soja ist besser als ihr Ruf

Der WWF äussert Zweifel. «Der Transport per Schiff, Zug oder Lastwagen spielt kaum eine Rolle fürs Klima», sagt Corina Gyssler vom WWF. Eine Studie der ETH Zürich im Auftrag der Umweltorganisation war vor zwei Jahren zum Schluss gekommen, dass einzig der Flugtransport namhafte Auswirkungen hat.

Bei Soja ist dies nicht der Fall, weil diese fast ausschliesslich per Schiff in die Schweiz eingeführt wird. Gyssler sagt:

«Entscheidender als die Herkunft eines Nahrungsmittels, ist die Frage, ob es sich um ein tierisches oder pflanzliches Produkt handelt.»

Die Ökobilanz-Experten von Esu-Services haben für den WWF die Klimafreundlichkeit verschiedener Ernährungsstile untersucht. Der Schluss ist eindeutig: Je weniger Fleisch-, Fisch- und Milchprodukte jemand konsumiert, desto klimafreundlicher ernährt er sich.

Fleischesser verursachen doppelt so viel CO2

Um die Ernährungsstile miteinander zu vergleichen, hat das Forschungsinistitut die verursachten Treibhausgase in CO2-Äquivalente umgerechnet. Mit Abstand am klimafreundlichsten schneiden die Vegetarier ab mit einem Ausstoss von 1124 Kilogramm CO2 pro Jahr.

Ganz anders die Liebhaber von Tierprodukten: Wer stark auf tierische Proteine aus Fleisch, Milch und Eiern setzt, verursacht einen rund doppelt so hohen Ausstoss an Treibhausgasen wie Vegetarier. Für Personen, die sich durchschnittlich ernähren, beträgt die Umweltbelastung 1836 Kilogramm CO2.

Rinder produzieren Treibhausgase

Die schlechte Bilanz von Tier- und Milchprodukten hängt vor allem damit zusammen, dass Rinder beim Wiederkäuen Methangase ausstossen. «Methan ist im Vergleich zum Kohlendioxid das 23-fach potentere Treibhausgas», sagt Gyssler vom WWF.

Hinzu kommt, dass für Fleischprodukte sehr viele Kalorien investiert werden müssen. 7 bis 15 Kilogramm Futtermittel pro Kilo Fleisch sei dazu nötig, sagt Gyssler vom WWF. Für sie ist klar: «Wer sich klimafreundlich ernähren will, sollte möglichst viele pflanzliche Nahrungsmittel zu sich nehmen und auf Fleisch und Milchprodukte verzichten.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Eh Doch 03.04.2019 18:33
    Highlight Highlight Wir sollten alle nur noch Rösti essen
  • Diavolino666 03.04.2019 11:44
    Highlight Highlight Das beste fürs Klima wäre am Ende, wir würden die Ernährung komplett einstellen. Führt nur zu Übergewicht, furzenden Tieren und Unverträglichkeiten. Aber super, wer sich jetzt mit seiner persönlichen CO3-Bilanz rühmen kann.
  • äti 03.04.2019 11:00
    Highlight Highlight Rösti hat den Bauern einen mickrigen kleinen Happen hingeworfen, von wegen Wahlen. Und ja, Regional ist schon längst im Trend.
    • Skip Bo 03.04.2019 19:00
      Highlight Highlight äti, schön das du diesen Trend erkennst. Was antwortest du auf die Behauptung, Importe um die halbe Welt seien ökologischer als die regionale Produktion?
  • dorfne 03.04.2019 10:49
    Highlight Highlight Gar nicht so schlecht, dieser Aufruf. Wir kaufen seit vielen Jahren Bio-Eier und Bio-Geflügel, sowie Käse ausschliesslich aus CH-Produktion. Diese Produkte sind etwas teurer. Um sie sich leisten zu können braucht es anständige Löhne und Renten für Alle.
  • scm 03.04.2019 10:22
    Highlight Highlight In den Berechnungen des WWF fehlt leider der Faktor der Weidewirtschaft: Wenn wir kein Fleisch mehr essen und die Rinder aussterben lassen, fehlt die Beweidung der Graslandschaft. Dank der Beweidung und der verstärkten Bewurzelung bindet auch Grasland CO2. Gras kann der Mensch nicht verdauen, das gesamte Weideland würde wegfallen. Etwas differenziertere Aussagen wären wünschenswert.
    • andy77 03.04.2019 11:30
      Highlight Highlight Und wo geht das CO2 denn hin, welches das Gras bindet? Solange das nicht irgendwo endgelagert wird, bringt das gar nichts.
    • Jamaisgamay 03.04.2019 14:56
      Highlight Highlight @andy: Humus
    • Thomas_v_Meier 03.04.2019 15:31
      Highlight Highlight Stell dir vor statt Weideland steht dort ein Wald....
  • sherpa 03.04.2019 10:15
    Highlight Highlight Dass der Rösti keine Ahnung von Land- und generell von der Wirtschaft hat, ist hinlänglich bekannt. Aber immer so tun also ob und sich wichtig machen wollen, dass passt zu seinem Credo.
    • dorfne 03.04.2019 14:33
      Highlight Highlight Rösti hin, SVP her. Wenn jeder bewusst einkaufen würde, wäre schon viel gewonnen.
  • Midnight 03.04.2019 07:29
    Highlight Highlight Soso, Öllobby-Rösti will also das Klima retten.. Verspäteter Aprilscherz?
  • Aurum 03.04.2019 06:53
    Highlight Highlight "Klimaerwärmung existiert nicht. also doch, tut er. ach es sind ja bald wahlen, ja er existiert. äh nein, unsere wähler glauben ja nicht daran - er existiert nicht. Also doch, aber das kann man den wählern doch nicht antun. der klimawandel existiert nicht. aber Soja! böse!"
    • dorfne 03.04.2019 14:35
      Highlight Highlight @Volksparteisoldat. Um fünf Uhr aufstehen, zwei Stunden im Stall arbeiten und dann ein Röstizmorge. Mmm.
  • DerTaran 03.04.2019 06:29
    Highlight Highlight Sorry, ich muss euch enttäuschen, er hat nicht ganz unrecht auch wenn ein Stück Tofu aus Indonesien ökologischer ist als schweizer Fleisch und Käse. Wenn wir die Umwelt retten wollen, dann ist es nicht Sinnvoll darauf zu bauen, dass alle Vegetarier werden. Das wird nicht passieren. Man muss realistisch bleiben und dann ist der Ansatz auf ökologisch produzierte Hochpreiss-und Qualitätsprodukte aus dem Inland zu setzen nicht falsch.
    Da Verzicht nicht funktioniert, müssen wir unter anderem auch kompensieren, mein Vorschlag, weltweite massive Aufforstung, dann klappt das auch mit der Umwelt.
    • Thomas_v_Meier 03.04.2019 15:44
      Highlight Highlight Ja der Tofu aus Indonesien ist höchstwahrscheinlich ökologischer als ein Stück Schweizer Käse oder Fleisch.

      Die Schweiz importiert 270'000t Soja im Jahr. Welches mehrheitlich für die Fütterung der Nutztiere eingesetzt wird.
    • Skip Bo 03.04.2019 16:28
      Highlight Highlight Ob das der Orang-Utan in Indonesien auch so sieht? "Schweizer sparen CO2 auf Kosten aussterbender Spezies."
    • Thomas_v_Meier 03.04.2019 17:18
      Highlight Highlight Hart ausgedrückt ist es dem Orang-Utan, rsp. dem Urwald ist es völlig egal ob das Soja direkt per Tofu oder via Nutztier vom Schweizer verzerrt wird.

      Ich ging davon aus dass das Soja eh in die Schweiz kommt als Tofu oder Futter für Nutztiere.
      (daher der Urwald ist bereits gerodeten und der Orang-Utan bedroht)Unter dieser Prämisse ist das Tofu höchstwahrscheinlich Ökologischer.

      Ob wir nun Fleisch oder Käse aus der Schweiz verzerren ändert nichts. Weder fürs Klima noch für die Umwelt. Es wird Soja verfüttert und um dieses anzubauen wird Urwald geordert. Rösti aussage ist für die Katz

    Weitere Antworten anzeigen
  • Jamaisgamay 02.04.2019 23:44
    Highlight Highlight @Skip Bo: Um wie viel müssten wir unseren Fleischkonsum reduzieren, wenn komplett auf Kraftfutter verzichtet würde und nur noch Weidefleisch zugelassen wäre? ... andere den anderen Tagen essen wir halt Rösti 🤣
    • Jamaisgamay 02.04.2019 23:59
      Highlight Highlight ...an den anderen Tagen ...f...Autokorrektur
    • Wanni 03.04.2019 05:16
      Highlight Highlight Was machen wir dann noch mit den Abfallprodukten aus der Lebensmittelindustrie? Beim vermahlen von Brotgetreide bleibt am Schluss z. B. ein Rest von 10- 15% der für die menschliche Ernährung nicht geeignet ist. Oder Auswuchsgetreide, dass nicht mehr Backfähig ist. Oder Raps -, Soja- oder Sonnenblumenschrot, alles Nebenprodukte der Pflanzenölproduktion. Es gibt noch unzählige andere Beispiele von Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie, die in der Tierhaltung optimal verwertet werden können.
    • Jamaisgamay 03.04.2019 06:44
      Highlight Highlight @Wanni: Schweine, Hühner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wipix 02.04.2019 22:56
    Highlight Highlight Ohne wenn und aber ist die Freilandhaltung von Tieren der der CH, möglichst in der nähe des Produzenten und Konsumenten am besten. Wohlgemerkt keine Mast! Wir haben regelmässig Wollschweine, die absolut bestes, Antibiotika freies und fettarmes Fleisch liefern und verwilderte Brombeeren Plagen effektiv bodigen.
    Diskussionen um den Wert DIESER Lokalen Versorgung sind schlicht überflüssig! Und werden nur von Vegetariern /Veganern als Glaubensfragen vorangetrieben.
    Das aber ist nichts neues und schon gar nicht von der SVP speziell gepachtetes Themengebiet!
    Denn Vernunft & Argument sind nicht SVPs Sache!
  • banda69 02.04.2019 22:55
    Highlight Highlight Es ist sehr glaubhaft, wenn Dr. Swissoil Rösti über Klimakatastrophe und Umweltschutz palavert.
  • frächevogel 02.04.2019 22:43
    Highlight Highlight Der Trend zur biologischen Landwirdtschaft verschlechtert die schweizer Bilanz noch zusätzlich.. Denn was gerne von den Umweltschutzorganisatzionen wie dem WWF oder auch Greenpeace vergessen oder verschwiegen wird, ist dass die biologische Landwirdtschaft massiv unökologischer ist, als die konventionelle (z.B. https://www.foodwatch.org/de/informieren/klimaschutz/mehr-zum-thema/foodwatch-report/).

    Natürlich ist "Bio" die schönere und sinvollere Option, doch nur wenn das globale Konsumverhalten sich ändern wird.
  • Basswow 02.04.2019 22:32
    Highlight Highlight Könnte jemand den Rösti fragen wie es mit den Kartoffeln aussieht?
    • Skip Bo 03.04.2019 07:42
      Highlight Highlight Kartoffeln lassen sich nur auf ackerbaulich nutzbaren Land anbauen. Bergkartoffeln wären eine exklusive Rarität.
    • Basswow 03.04.2019 11:19
      Highlight Highlight https://bergkartoffeln.ch/

      Müsste man mal mit und als Rösti probieren...
  • 3klang 02.04.2019 21:53
    Highlight Highlight Wie es sich auch in dieser Kommtarspalte zeigt, geht es den Meisten nicht darum, das Klima zu verbessern, sondern nur um Parteipolitik. Vorschläge zum Klimaschutz von Rechts sind per se schlecht und können nichts wert sein...

    Wenn aber ein grüner Politiker vorschlägt, den Bundesangestellten gewisse Flüge zu streichen, wird er abgefeiert...
    • strieler 03.04.2019 07:05
      Highlight Highlight An den Aussagen Röstis ist halt zu sehen, dass er schlicht nicht versteht. Und hätten sie den Artikel gelesen, wüssten auch sie es. Mit seinen Vorschlägen lässt sich nun mal nichts retten..
    • 3klang 03.04.2019 07:23
      Highlight Highlight Ich schätze die Wirksamkeit beider Vorschläge ähnlich tief ein, die Reaktionen darauf könten aber unterschiedlicher nicht sein. Auch von Seiten Watsons wurde die Sache ganz anders angegangen. Das ist, was ich anprangere.
      Wenn quasi die hälfte der Schweiz keinen Anspruch auf Lösungsvorschläge hat, wird das nie was mit den Klimazielen.
    • Skip Bo 03.04.2019 07:44
      Highlight Highlight Er hält regional besser als global. So falsch ist das aber nicht und in gewissen Bereichen stimmt es sogar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jeff stg 02.04.2019 21:52
    Highlight Highlight Der WWF äussert Zweifel. «Der Transport per Schiff, Zug oder Lastwagen spielt kaum eine Rolle fürs Klima»,
    Ich bezweifle das diese Aussage über ein Transportmittel mit sehr hohem Schwerölverbrauch zutrifft. Immer die bösen Flieger.
  • Hibiskus 02.04.2019 21:50
    Highlight Highlight Soja ist meist genmanipuliert und somit unerwünscht. Einheimische Produkte zu konsumieren ist in jedem Fall gescheiter als importierte Agrarprodukte. Ein Vergleich tierischer Produkte mit pflanzlichen Produkte ist nicht sinnvoll. Der Markt bekommt was er will, da kann rot-grün noch so viele Verbote auferlegen.
  • Malnachgedacht 02.04.2019 21:45
    Highlight Highlight Wo macht Ihr in der Schweiz flugifrei Ferien, wenn oberhalb 800m alles mangels Viehwirtschaft verwaldet? Und im Unterland werden für die aus den Bergen abgewanderte Bevölkerung die letzten Freiflächen verbaut?
    Alle Bauern werden zu Klimabotschaftern?
  • swisskiss 02.04.2019 21:43
    Highlight Highlight Wenn man den Umweltschutzgedanken über den CO2 Bereich erweitert, macht es durchaus Sinn, lokale Produkte zu saisonalen Zeiten, von biozertifizierten Höfen zu beziehen.

    Nur ist dies aber nicht die Landwirtschaft, die sich die SVP vorstellt und unterstützt.

    Wieder über die CO2 Thematik hinaus, sind es andere Faktoren, die entscheiden sollten, in welcher Form wir uns ernähren.

    Wenn sich eine Diskussion darum dreht, in welcher Form Sojaschrott den kleinsten CO2 Austoss verursacht, ist dieses Fokussieren auf das Klima, eine Ablenkung von der gesamtheitlichen Betrachtung unserer Lebensweise
    • dorfne 03.04.2019 10:57
      Highlight Highlight Es geht ja auch noch um das Tierwohl und den Verzicht auf Pestizide.
  • Reto Hofer 02.04.2019 21:42
    Highlight Highlight Mit dem Kauf in der lokalen Metzgerei oder Käserei unterstütze ich das lokale Gewerbe und deren idR. lokalen Produzenten. Alles andere ist mir Wurst oder Käse!
  • MikeT 02.04.2019 21:33
    Highlight Highlight Soja ist in dem Zusammenhang ein völlig untaugliches Beispiel. Die Ökobilanz ist verheerend, da das meiste als Viehfutter gebraucht wird. Der grösste Exporteur ist Brasilien, und dort wird dafür oft Regenwald gerodet.
    • Skip Bo 02.04.2019 21:49
      Highlight Highlight Es ist schon komisch, wenn WWF Vertreter plötzlich den Import von Soja weniger problematisch als die Graslandnutzung in der Schweiz betrachten.
    • Rittiner Gomez (1) 02.04.2019 21:56
      Highlight Highlight Um ein Kilo Fleisch zu "produzieren" braucht es sieben Kilo Soja.
    • MikeT 02.04.2019 22:03
      Highlight Highlight Das Methanproblem bleibt so oder so, aber man sollte wenigstens drauf achten, dass die Kühe hauptsächlich Gras und Heu fressen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tornadillo 02.04.2019 21:26
    Highlight Highlight Wer 1 kg Soja isst, isst 1 kg Soja. Wer 1 kg Rindfleisch isst, isst 5kg Soja, 5kg Weizen, 2 kg sonstiges Futter und 200l Wasser (bitte nicht auf exakte Werte festnageln).
  • Brontosaurus 02.04.2019 21:19
    Highlight Highlight Es gibt auch in der Schweiz hergestellten Tofu aus italienischen oder deutschen Soja-Bohnen zu kaufen. Und immer mehr Schweizer Bauern kultivieren Soja-Bohnen.
  • HeforShe 02.04.2019 20:52
    Highlight Highlight Sorry, aber können Politiker nicht einfach eine Aufnahmeprüfung in Allgemeinwissen machen, bevor ihnen ein Mikrofon vor die Nase gestellt wird?
    Bei manchen reicht ja schon Grundschulniveau, damit sie kläglich scheitern.
    • Skip Bo 02.04.2019 21:11
      Highlight Highlight Was stimmt den nicht? Rindfleisch und Käse aus den Bergen haben Grasland als Futtergrundlage. Im Berggebiet ist Ackerbau nun mal nicht möglich. Wiederkäuer sind die einzigen mit denen man diese Flächen nutzen kann. Allgemeinwissen, oder etwa nicht?
    • Der Kritiker 02.04.2019 21:17
      Highlight Highlight Rösti ist Agronom, ETH, der müsste eigentlich wissen, was er sagt. Nach solch dämlichen Äusserungen beginne ich jedoch zu zweifeln.
    • Tornadillo 02.04.2019 21:20
      Highlight Highlight Einverstanden Skip Bo. Berg Fleisch ist ok. Die Menge ist jedoch so gering, das damit faktisch alle zu Vegetariern werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 02.04.2019 20:48
    Highlight Highlight Wow Rösti, netter Versuch.

    Jetzt müsstest du nur noch wissen, dass fast 90% des importierten Sojas in Form von Schrot dazu verwendet wird, um die Kuh zu füttern, die das feine Fleisch und die Milch für den Käse produziert. Die restlichen 10%, die als Lebensmittel konsumiert werden, haben praktisch komplett Bio-Standard oder mehr.
    Sieht so die Zukunft unserer Bauernpartei aus? Der Präsident weiss noch nicht einmal, dass Kühe nicht nur mit Gras und Heu gefüttert werden. Die Aktion ist ein selten peinliches Eingeständnis, dass diese Partei zu absolut gar nichts fähig ist, ausser stänkern.
  • Beobachter 02.04.2019 20:47
    Highlight Highlight Verstehe ich jetzt nicht ganz. Kreuzfahrten werden als die schlimmste aller Umweltsünden gegeisselt, aber Soja Importe per Frachtschiff sollen keine Auswirkung haben? Kann mir das jemand mal genauer erklären?
    • Skip Bo 02.04.2019 21:05
      Highlight Highlight Kreuzfahrten sind unnötiger Luxus. Frachtschiffe transportieren billige Lebensmittel und konkurrenzieren bzw. verbilligen damit die Inlandproduktion. Zweiteres kommt allen zugute, deshalb nicht so schlimm.
    • Atheist1109 02.04.2019 21:06
      Highlight Highlight Dein Name ist nicht Programm.
      Lebensmittel sind lebensnotwendig!
      Kreuzfahrten sind‘s absolut nicht.
      Jedem das was ihm Spass macht! Aber Kreuzfahrt? 😱
    • Walter Sahli 02.04.2019 21:11
      Highlight Highlight Aus dem Bauch heraus vermute ich mal, dass es daran liegt, dass ein Kreuzfahrtschiff auch noch Unmengen Strom braucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rim 02.04.2019 20:39
    Highlight Highlight Für einmal gebe ich Rösti Recht. Wenn wir nur Fleisch und Käse aus den Bergen (Alpweiden erhalten etc) essen würden, wäre das mal gar nicht so schlecht. Auch ökologisch. Dumm nur, dass er es nicht ernst meint. Seine SVP Basis, all die Schweine- und Hühner-Mäster brauchen für ihre Tierfabriken Soja. zb. Rösti scheint verzweifelt nach einer Bratwurst zu suchen... ;-)
    • Fly Baby 03.04.2019 10:00
      Highlight Highlight Was meinst wie die Alpen aussehen würden, wenn wir nur Produkte aus den Alpen essen würden?
      Es funkioniert nur wenn wir massiv weniger Fleisch essen und zwar ALLE Fleischesser. Es gibt keine Option.
  • hämpii 02.04.2019 20:38
    Highlight Highlight Ich glaube der Zug für die SVP ist abgefahren... Nur hat das da noch niemand geschnallt. Wieso eine Partei unterstützen, welche sich nach eigenen Worten "nicht um Befindlichkeiten der Wähler kümmert". Welche andere Daseinsberechtigung hat denn eine Partei, ausser den Willen und die Wünsche der eigenen Wählerschaft zu vertreten?
  • mostlyharmless 02.04.2019 20:31
    Highlight Highlight «Der Sommer 2018 war der drittheisseste seit Messbeginn. Im Juli fiel gebietsweise nur ein Fünftel der üblichen Niederschlagsmenge. Aufgrund der Trockenheit war vielerorts nur ein Grasschnitt möglich. Die Folge: Futterknappheit.»

    Jetzt macht diese Klimahysterie dem armen Rösti schon wieder einen Strich durch die Rechnung.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/verwaesserte-biomilch-konventionelles-futter-fuer-biokuehe
  • Charlie84 02.04.2019 20:30
    Highlight Highlight „Die schlechte Bilanz von Tier- und Milchprodukten hängt vor allem damit zusammen, dass Rinder beim Wiederkäuen Methangase ausstossen.“

    Da gibt es nur eine Lösung: Kuhhalter müssen sofort massiv besteuert werden 😂🙈
  • Troxi 02.04.2019 20:19
    Highlight Highlight Ich denke die Studie ist unglaubwürdig. Für Soja wird besonders in Brasilien Regenwald gerodet, mir ist bewusst, dass das meiste im Viehfutter landet, aber eben nicht alles. Dies kann nicht Umweltfreundlich sein. Es wird einen Mittelweg geben und der wird den Fleischliebhabern mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht gefallen. Weidehaltung verkleinert das Angebot halt massiv und steigert entsprechend die Preise. Palmöl wäre neben Soja auch so ein Kritikpunkt, der angegangen werden muss.
  • 01vinc09 02.04.2019 20:18
    Highlight Highlight Wer war das nochmal, der gesagt hat, die SVP werde nicht beim "Klimahype" mitmachen? Vermutlich wieder so eine Halluzination, genau wie der menschgemachte Klimawandel, die sollen ja häufiger auftreten je wärmer es wird...
  • Fairness 02.04.2019 19:54
    Highlight Highlight Frachter, die mit Rohöl fahren, sind ja so ziemlich das Schlmmste, was rumfährt. Etwas kann da sicher nicht stimmen.
    • Zappenduster 02.04.2019 20:11
      Highlight Highlight Hat halt auch für die eine oder andere Tonne Platz auf so einem Frachter... ;)
    • FrancoL 02.04.2019 20:22
      Highlight Highlight Einmal auf 1 kg Fracht herunterbrechen und dann sieht das ganze nicht mehr so schlecht aus, klar nicht optimal aber eben auch nicht so bedenklich wie Deine Aussage klingt.
    • 01vinc09 02.04.2019 20:26
      Highlight Highlight Ich vermute mal, dass nur ein Bruchteil der Last eines Frachters Soja ist bzw. ein Frachter viel mehr Last transportieren kann. Dadurch müsste ein Flugzeug viel öfter hin und her fliegen als ein Boot und hat somit eine deutlich schlechtere CO2 Bilanz
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 02.04.2019 19:54
    Highlight Highlight Rösti auf argumentativen Abwegen. Erst sagen sie beim CO2-Gesetz, dass man das Klima nicht in der Schweiz retten könne, sondern China etwas machen müsste, dann merken sie, dass sie damit leider nicht durchkommen und die Klimaerwärmung auf die Einwanderer zu schieben ist mit der Argumentation auch nicht möglich. Also Flucht nach... Ja... Vorne oder auf die Alp oder so... Uii plötzlich kann man das Klima doch wieder im Inland retten. Allerdings nur, wer sich Fleisch von der Alp leisten kann. Können sie klimabedingt kein Cervelat fressen, sollen sie halt exklusives Bio-Rindsfilet nehmen.
  • Skip Bo 02.04.2019 19:52
    Highlight Highlight Ich kenne den NZZ Artikel nicht. Ich nehme an Rösti hat seine Aussage mit dem Umstand belegt, dass sich rund die Hälfte des CH Agrarlandes NICHT ackerbaulich eignet. Wenn Grasland genutzt werden soll, geht das nur mit Wiederkäuern (Milch, Käse, Fleisch). Wiederkäuer brauchen im Gegensatz zu Schweinen und Geflügel KEIN Soja um Muskelfleisch zu bilden. Neuere Studien belegen, dass Weideflächen Kohlenstoff (CO2) in organischem Material fixieren und somit den Klimaeffekt von Wiederkäuern mindern oder sogar neutralisieren.
    Diese Tatsachen sind zur Meinungsbildung einzubeziehen.
    • Sarkasmusdetektor 02.04.2019 20:30
      Highlight Highlight Wenn er das gemeint hätte, hatte er es wohl so gesagt.
    • Herren 02.04.2019 20:48
      Highlight Highlight Schweizer Kühe werden durchschnittlich mit 80 % Rau- (Gras & Heu) und 20 % Kraftfutter (u.a. Soja aus Brasilien) gefüttert. Pro Jahr sind das zwischen 650 und 700 kg.
    • Skip Bo 02.04.2019 20:55
      Highlight Highlight lucandrea, es ist so, dass nur ein kleiner Teil in der CH Weidefleisch ist.
      Nebenbei, mein Abnehmer für Weidefleisch hat den Abnahmevertrag mangels Nachfrage gekündigt.
      Rösti möchte den Sojaimport gemäss den Aussagen reduzieren. Die Richtung stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 02.04.2019 19:50
    Highlight Highlight Wer ein Kilo Rindfleisch verspeist, verbraucht dadurch mehr als 75 Badewannen voller Wasser.
    Von der Energie und dem (Nahrungs)mittelaufwand ganz zu schweigen: Um 1 kg Rindfleisch zu erhalten, sind bis zu 16 kg Tierfutter notwendig...

    Einfach weniger (Rind)fleisch und v.a. verarbeitetes Fleisch (Wurst) essen - erst recht nicht inländisches Rindfleisch aus subventionierter Massenzucht.

    Das wär gut fürs Klima (und auch für die Volksgesundheit) - aber das hört die Stammwählerschaft natürlich nicht gerne.

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/fleisch-konsum-ressourcen/komplettansicht

    • Skip Bo 02.04.2019 20:30
      Highlight Highlight Die Zeit bezieht sich nicht auf graslandbasierter Fleischproduktion. Sie bezieht sich auf Soja- und Getreidemast. Weidefleisch benötigt KEIN Soja oder Getreide.
    • Snowy 02.04.2019 20:41
      Highlight Highlight Stimmt.

      Wie hoch ist der Anteil an Weidefleisch an der Gesamtproduktion (ernsthafte Frage; Google konnte grad nicht helfen)?

      Meine Vorahnung: Unbedeutend klein.
    • screnbrake 02.04.2019 20:42
      Highlight Highlight Weidefleisch benötigt kein Soja oder Getreide, in der Praxis sieht es aber leider oft anders aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schobist 02.04.2019 19:47
    Highlight Highlight Anstatt vor den nächsten Wahlen das ganze Land mit „Sünneli“-Plakaten zu zu pflastern, sollte die SVP das Geld für Weiterbildungen ihrer Meinungsmacher in Klimafragen investieren. Wer weiss, vielleicht lernen sie, wie Klimawandel funktioniert und durch was er verursacht wird. Würde mich gerne positiv überraschen lassen.
  • Carlitos Fauxpas 02.04.2019 19:35
    Highlight Highlight Halleluja Rösti wird das Weltklima retten mit Schweizer Fleisch! Ein verwirrtes Schaf der Herr Rösti.
  • hello world 02.04.2019 19:30
    Highlight Highlight Naja, hätte er gesagt besser regionales Gemüse essen hätte er ausnahmsweise mal etwas Gescheites von sich gegeben...
    • Snowy 02.04.2019 19:50
      Highlight Highlight Stimmt.
      Hat er aber nicht.
    • DelliSiech 02.04.2019 20:28
      Highlight Highlight Selbst bei Gemüse oder Früchten schneiden regionale Produkte nicht automatisch besser ab!

      An anderen Orten ist aus unterschiedlichen Gründen der natürliche Ertrag pro Pflanze je nachdem viel grösser. Auch andere Faktoren können das Ergebnis beeinflussen (Lagerung, Wasserverbrauch, Arbeitseinsatz usw.)

      Im Winter ist ein Apfel aus der Region möglicherweise umweltschädlicher als ein neuseeländischer!

  • Liselote Meier 02.04.2019 19:26
    Highlight Highlight Dem Rösti ist aber schon klar, dass die Schweiz im Jahr ca. 250‘000 Tonnen Sojaschrot vornehmlich aus Brasilien für Tierfutter importiert?

    Ein kleiner Bildungsauflug nach Basel an den Rhein würde nicht Schaden, werden pro Woche einige Schiffchen entladen
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    • Skip Bo 02.04.2019 20:47
      Highlight Highlight Er spricht ja nicht von der Intensivmast mit Soja und Getreide. Er spricht explizit "aus den Bergen".
    • Rittiner Gomez (2) 03.04.2019 08:35
      Highlight Highlight Auch in den Bergen wir Tierfutter importiert.
    • Skip Bo 03.04.2019 12:25
      Highlight Highlight Rittiner, genau deshalb ist Röstis Vorschlag, anstatt Soja zu importieren, graslandbasiertes Fleisch zu konsumieren richtig.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.04.2019 19:24
    Highlight Highlight «Statt Soja von überall her zu importieren, sollten wir lieber ein feines Stück Käse oder Fleisch aus den Schweizer Bergen essen.»
    Und mit was werden die CH-Kühe und Hühner wohl gefüttert? Etwa CH-Soja?
    Es iwäre auch deutlich sinnvoller, in Brasilien ein Rind mit brasilianischem Soja zu mästen und dann nur das Fleisch zu transportieren, weil wegen Volumen und so.
    Aber das ginge ja gegen den protektionistischen Strich.
    Und der Artikel sagts ja selber, für das Klima ist eine vegatarische Ernährung am sinnvollsten.
    • Skip Bo 02.04.2019 20:49
      Highlight Highlight In den Schweizer Bergen hat's nur Grasland. Er redet von graslandbasierter Fütterung. Da braucht es kein Soja.
  • PVJ 02.04.2019 19:20
    Highlight Highlight Wieso will die SVP etwas gegen die Klimaerwärmung tun, wenn es diese gemäss eigenem Parteiprogramm gar nicht gibt?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 02.04.2019 20:21
      Highlight Highlight Ich tippe auf Schadensbegrenzung.
      Anders kann ich mir das Geschwafel von Rösti nicht erklären.
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 02.04.2019 19:19
    Highlight Highlight Absolut hirnrissig. Das ist der eindeutige Beweis, dass Herr Rösti die wissenschaftlichen Zusammenhänge im Bereich des Klimas schlicht nicht versteht.
  • Artsens 02.04.2019 19:18
    Highlight Highlight Ich lach mich kaputt...
  • Yorik2010 02.04.2019 19:16
    Highlight Highlight Einmal mehr quetschen die SVP Oberen gedankenfrei daher ohne sich um deren Wahrheitsgehalt zu kümmern. Wann lernen die ach so oberintelligenten Herrschaften etwas?
    • Com Truise 02.04.2019 23:08
      Highlight Highlight Wer die stammtischmeute erreichen will, muss wie die stammtischmeute denken. Hat doch in der vergangenheit (zu) gut funktioniert.
  • Sauäschnörrli 02.04.2019 19:16
    Highlight Highlight Genau der Rösti hats erkannt. Serviert euren liebsten zum z‘Nacht nicht 1kg Soja. Beglückt sie mit 1kg Schweizer Hühnchen (welches zuvor mit 1kg Soja, 5kg Getreide und 1kg Zusatzstoffen beglückt wurde). So retten wir das Klima.
    • Wanni 02.04.2019 20:35
      Highlight Highlight Ein Güggeli benötigt für ein Kilogramm Zuwachs ca. 1,55 Kilogramm Futter.
  • El Vals del Obrero 02.04.2019 19:13
    Highlight Highlight Wenn es ausschliesslich Fleisch von Tieren wäre, die ausschliesslich von Gras ernährt werden, dass von Land stammt, auf welchem kein Getreideanbau möglich ist, hätte er vielleicht recht. Aber das wird wohl bei etwa einem Prozent des CH-Fleischs der Fall sein.

    Sobald Futtermittel importiert werden, fallen seine Argumente sowieso weg. Denn dann braucht es mit dem Umweg über das Fleisch 10x so viel Soja um auf die selbe Kalorienzahl zu kommen, als wenn der Mensch es selber essen würde.
    • Skip Bo 02.04.2019 19:56
      Highlight Highlight Leider ist es so, dass Weidefleisch trotz hohem Angebot wenig nachgefragt wird.
      Hingegen ist der Anteil an Grasmilch (Käse) deutlich über 50%.
    • Skip Bo 02.04.2019 20:25
      Highlight Highlight Kommt darauf an ob die Avocados mittels Pumpen bewässert wurden. Ich nehme an das Swissveg mit den CO2 günstigsten Avocados vergleicht.
      Swissveg beachtet auch die Studien nicht, nach welchen Weideland für Wiederkäuer eine Kohlenstoffsenke darstellt, d.h. dass Kohlenstoff in organischer Form auf Weideland fixiert wird. Dadurch wird ein Teil der Klimaschädlichkeit neutralisiert.
    • Wanni 02.04.2019 20:53
      Highlight Highlight @decibel
      Und wie willst du die Flächen nutzen, die nur für die Graswirtschaft geeignet sind? Etwa 2/3 der weltweit verfügbaren Futterflächen sind Grünland. Du kannst gerne anfangen dich von Löwenzahn und Frommental zu ernähren. En Guete.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 02.04.2019 19:12
    Highlight Highlight Die SVP verzapft Unsinn, bei dem sie nur bis zu ihrem sehr begrenzten Horizont denken. Alles wie gehabt.
  • wasps 02.04.2019 19:12
    Highlight Highlight Es wäre mir neu, dass sich Rösti und seine Partei aktiv für die Biobauern einsetzen.
    • Skip Bo 02.04.2019 19:57
      Highlight Highlight Es gibt auch IP Weidefleischproduzenten.
    • wasps 02.04.2019 20:25
      Highlight Highlight IP ist aber nicht gleich Bio.
    • Skip Bo 03.04.2019 07:29
      Highlight Highlight Die Vorschriften über die Tierhaltung von IP oder Bio Weidebeef sind identisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFreeze 02.04.2019 19:10
    Highlight Highlight Protektionismus, Ausgrenzung, Abschottung ist die Lösung der SVP auf alles. Die Erde ist ja schliesslich flach und die Welt hört jenseits der Schweizer Grenze auf.
    • Skip Bo 02.04.2019 20:00
      Highlight Highlight Frag deine Grosseltern/Urgrosseltern, die wissen was abgeschottete Grenzen sind. Die waren froh, das der Sebstversorgungsgrad damals über 80% war.
    • Troxi 02.04.2019 20:11
      Highlight Highlight SkipBo leider nicht richtig. Die Schweiz konnte sich während des ersten Weltkrieges nicht selber ernähren. Das war auf die Eisenbahn zurück zu führen, welches Pausenlos günstiges Getreide in die Schweiz fuhr. Dadurch gingen viele Betriebe bankrott. 1938 versuchte man dies zu ändern per Gesetz.
      https://www.landwirtschaft.ch/wissen/agrargeschichte/entwicklung-in-der-schweiz/
    • Skip Bo 02.04.2019 20:38
      Highlight Highlight Stimmt, 70%. Trotzdem besser als 30%.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 02.04.2019 19:09
    Highlight Highlight Im Artikel wird ständig von Vegetariern geschrieben, die gegenüber Fleich, Milch und Eier-Konsumenten weniger co2 verursachen. Sollte das nicht Veganer heissen? Ich dachte, Vegetarismus beschreibe lediglich den Verzicht von Fleisch und nicht von allgemein Tierprodukten.
    • sportaholic 02.04.2019 19:17
      Highlight Highlight Wollte ich auch gleich anmerken
  • trio 02.04.2019 19:09
    Highlight Highlight Ist er eigentlich so blöd, oder wird er einfach fett dafür bezahlt, solchen Unsinn zu erzählen?
    • mostlyharmless 02.04.2019 19:24
      Highlight Highlight Sowas passiert, wenn man stur auf seiner Gewinnerschiene bleibt und den Leuten nicht zuhört. Er hatte zwischen Wahleklat und Besinnung schlicht keine Zeit sich zu informieren.
    • hiob 02.04.2019 19:35
      Highlight Highlight wohl eher zweiteres, wobei ersteres bestimmt auch nicht falsch ist
    • mrmikech 02.04.2019 19:43
      Highlight Highlight Er steht tief, tief, tief im öl. Die Schweiz interessiert ihm nicht.

      Swissoil ist der Dachverband der Schweizer Ölhändler. Rösti ist Präsident von Swissoil. Ihre Abhängigkeit von den internationalen Ölkonzernen macht sie zu deren Schweizer Lobby-Ableger.

      Die SVP predigt die Unabhängigkeit der Schweiz vom Ausland, wo sie nur kann. Energiepolitisch macht sie genau das Gegenteil: Mit ihrem Lobbying für fossile Brennstoffe macht sie uns vom Oligopol der internationalen Ölkonzerne abhängig.
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