Schweiz
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In welchen Gemeinden du am wenigsten Steuern zahlst – und in welchen am meisten

In vielen Kantonen muss bis Ende Monat die Steuererklärung eingereicht sein. Wie hoch die Steuerschuld am Ende ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem von der Wohngemeinde. Wir suchen die Steuerparadiese.

Je nach Wohnort könnte man in der Schweiz bis zu einem Drittel Steuern sparen. Das zeigen die Steuerdaten 2018 der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV.

Wir haben die Daten für die Gemeinden anhand von vier Beispielpersonen ausgewertet. Was bei den Berechnungen berücksichtigt wird und was nicht, findest du in der folgenden Infobox:



Datenquelle und Berechnungsart

Die Daten stammen vom Steuerrechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV. Es wird nur die Einkommenssteuer für natürliche Personen berechnet.

Nicht berücksichtigt in den Beispielen sind:
– Verrechnungssteuer
– Vermögenssteuer
– Kopf-, Personal- und Feuerwehrsteuern
– Kirchensteuern
– Abzüge wie Pensionskassenbeiträge, Säule 3a usw.

Berücksichtigt sind:
– Abzüge für AHV-, IV- und EO-Beiträge
– ALV- und NBU-Beiträge
– Der Versicherungsabzug
– Die Berufsauslagen (Pauschalabzug)
– Beim Familienbeispiel werden zudem Zweitverdienerabzug und Kinderabzug berücksichtigt.

Zusätzliche Details zur Berechnung sind unter diesem Link beschrieben.

Für die Kantone Genf (bei alleinstehenden Personen) und Wallis (abgesehen von der Gemeinde Sion) kann der Steuerrechner keine Daten berechnen, diese Gemeinden werden daher nicht berücksichtigt.

Und jetzt bist du an der Reihe: Lohnt sich für dich ein Umzug? Finde es heraus!

Eine Frau fuettert die Moewen bei schoener Abendstimmung am Zugersee in Zug am Mittwoch, 20. Februar 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Nicht nur finanziell ein Paradies: die Region rund um den Zugersee. Bild: KEYSTONE

Ledig, 50'000 Fr. Einkommen

Wir gehen von einer Person aus, die im Jahr 50'000 Franken verdient und alleinstehend lebt. Am besten fährt sie im Kanton Zug, genauer gesagt in der Gemeinde Baar, wo gerade mal 1870 Franken an Steuergeldern fällig sind.

Das sind die günstigsten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Baar ZG: 1870 Fr.
  2. Walchwil ZG: 1894 Fr.
  3. Zug: 1930 Fr.
  4. Steinhausen ZG: 1954 Fr.
  5. Cham ZG: 1966 Fr.

Am meisten berappen muss eine Person in der gleichen Situation in Schelten BE, wo mit 6980 Franken fast das Vierfache fällig wird.

Das sind die teuersten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Schelten BE: 6980 Fr.
  2. Enges NE: 6967 Fr.
  3. Les Verrières NE: 6967 Fr.
  4. Sonvilier BE: 6941 Fr.
  5. Les Planchettes NE: 6934 Fr.

Ledig, 100'000 Fr. Einkommen

Wir verdoppeln das Einkommen: Jetzt wird es für Alleinstehende im Kanton Schwyz interessant. 8302 Franken beträgt die Steuerrechnung in der Gemeinde Wollerau.

Das sind die günstigsten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Wollerau SZ: 8302 Fr.
  2. Baar ZG: 8385 Fr.
  3. Feusisberg SZ: 8428 Fr.
  4. Freienbach SZ: 8428 Fr.
  5. Walchwil ZG: 8487 Fr.
Kapelle in Enges NE

Im Vergleich zur Steuerrechnung ein schöner Anblick: die Kapelle von Enges NE. wikipedia

Die letzten 30 Plätze am Ende der Rangliste gehen an Gemeinden des Kantons Neuenburg, allen voran Enges und Les Verrières mit je 21'576 Franken.

Das sind die teuersten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Enges NE: 21'576 Fr.
  2. Les Verrières NE: 21'576 Fr.
  3. Les Planchettes NE: 21'478 Fr.
  4. Cressier NE: 21'381 Fr.
  5. Val-de-Travers NE: 21'284 Fr.

Ledig, 200'000 Fr. Einkommen

Ledige Personen mit 200'000 Franken Jahreseinkommen profitieren in den Kantonen Schwyz und Appenzell Innerrhoden am meisten.

Das sind die günstigsten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Wollerau SZ: 26'209 Fr.
  2. Freienbach SZ: 26'519 Fr.
  3. Feusisberg SZ: 26'519 Fr.
  4. Rüte AI: 27'531 Fr.
  5. Appenzell AI: 27'815 Fr.

Die Verlierer sind einmal mehr die Gemeinden nördlich des Neuenburgersees: In Enges bzw. Les Verrières zahlt man mehr als doppelt so viel wie in Wollerau.

Das sind die teuersten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Enges NE: 59'760 Fr.
  2. Les Verrières NE: 59'760 Fr.
  3. Les Planchettes NE: 59'517 Fr.
  4. Cressier NE: 59'273 Fr.
  5. Val-de-Travers NE: 59'273 Fr.

Verheiratet, 2 Kinder, 150'000 Fr. Einkommen total

Der grösste Unterschied zeigt sich bei den Familien. Bei einer Familie mit einem Haupteinkommen von 100'000 Franken und einem Nebeneinkommen von 50'000 Franken zahlt man in Baar ZG nur 5913 Franken, vier Mal weniger als in Enges NE.

Das sind die günstigsten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Baar ZG: 5913 Fr.
  2. Walchwil ZG: 5978 Fr.
  3. Zug: 6076 Fr.
  4. Steinhausen ZG: 6141 Fr.
  5. Cham ZG: 6174 Fr.

Das sind die teuersten Gemeinden in der Schweiz:

  1. Enges NE: 23'554 Fr.
  2. Les Verrières NE: 23'554 Fr.
  3. Les Planchettes NE: 23'441 Fr.
  4. Cressier NE: 23'329 Fr.
  5. Val-de-Travers NE: 23'217 Fr.

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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • trichie 29.03.2019 12:23
    Highlight Highlight Wenn man die Grafiken so anguckt sieht man das die Steuern in der Romandie im Schnitt massiv höher als die In der deutschschweiz sind.

    Hat jemand dafür eine gute Erklärung?
  • pamayer 28.03.2019 18:04
    Highlight Highlight Ja, Steuern, hier hoch, dort tief, ist ein Faktor.
    Wo ich wohne und was für mich dabei Lebensqualität ausmacht ist oft nicht 'bezahlbar'.

    Schwierig dabei, wenn Steuern und/oder Mietzinse astronomisch hoch.
  • wolge 28.03.2019 17:24
    Highlight Highlight Das eigentlich anstössige ist ja dass Familien so viel weniger Steuern zahlen als Kinderlose... Dies obwohl sie für den Grossteil der Infrastruktur- und Umweltverschmutzungdkosten verantwortlich sind...

    By the way: Die Wahrheit wollen die wenigsten hören darum sind viele Blitze quasi ein Qualitätsmerkmal...
    • Bav 29.03.2019 07:56
      Highlight Highlight Das hat mit Fairness und deiner zukünftigen AHV zu tun.
    • Corpus Delicti 29.03.2019 08:05
      Highlight Highlight Man kann es auch mittel- bis längerfristig sehen: Familien mit Kindern müssen für einen oder mehrere neue Steuerzahler aufkommen, bis sie selbst "etwas wert sind" - da finde ich einen gewissen erlass (plus Kindergeld) schon ganz okay ;)
    • CuJo 29.03.2019 08:26
      Highlight Highlight Schon mal darüber nachgedacht, dass die Kinder Deine Rente finanzieren ? Kannst ja mal die demographische Entwicklung studieren, vielleicht kommst Du dann darauf, dass unter Berücksichtigung dieser Entwicklung in der CH eigentlich zuwenig Nachwuchs produziert wird.
      .....und nein, Familien sind nicht grundsätzlich für den Grossteil der Umweltverschmutzung verantwortlich zu machen, behaupte mal, dass Familien sich nicht jedes Jahr einen Flug an die Costa del Sol leisten.
      Familien haben höhere Kosten und daher auch weniger Geld zur Verfügung, deshalb die Steuerentlastung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schigi 28.03.2019 14:28
    Highlight Highlight Wozu sind unterschiedliche Steuersätze gut?
    15 % der Lohnsumme für alle CH BürgerInnen und fertig ist die Steuer.
    • Bav 29.03.2019 07:57
      Highlight Highlight So was ähnliches hat, glaube ich, Obwalden. Bin aber nicht sicher ob das jetzt fix so ist.
    • rodman 30.03.2019 09:08
      Highlight Highlight Kann man machen, nur dann hat die Schweiz halt ein brutales Defizit, weil die hohen Einkommen viel tiefer besteuert werden...
  • mrgoku 28.03.2019 14:11
    Highlight Highlight Als ob nur die Steuerbelastung eine Rolle spielt... was ist mit Mietpreise etc?

    Was bringt es mir wenn ich 10k Steuern spare dafür aber 15k mehr für Miete bezahle?!?!
    • dieBied 28.03.2019 15:08
      Highlight Highlight Ausser du wohnst in Bern, da zahlst du beides...
  • Warum? 28.03.2019 14:03
    Highlight Highlight Gilt es als Steuerhinterziehung, wenn man die Firma in einem Kanton anmeldet und das Geschäft zu 100% in einem anderen Kanton führt ?

    Praktisch wie eine Briefkastenfirma innerhalb der Schweiz.

    Danke für die Antwort, falls sich jemand auskennt.
    • Chrésh Dii-Ahn Parzival 28.03.2019 15:39
      Highlight Highlight Du versteuerst dein Einkommen ja am Wohnort (den Gewinn bei Einzelfirma aber auch Lohn wenn GmbH) . Gesellschaftssteuer am Sitz.
    • Fairness 29.03.2019 13:09
      Highlight Highlight Zürich sollte sich mal darum kümmern. Hauptsitze im Kanton Schwyz oder Zug gibt es wie Sand am Meer. Geschäftet aber wird in Züruch die nd Umgebung. Keiner schaut hin ... Und die mit Lohnausweisen zahlen und zahlen.
    • Chrésh Dii-Ahn Parzival 29.03.2019 20:24
      Highlight Highlight Auch Gesellschafter haben Lohnausweise. Bei “seiner“ GmbH oder AG ist man Angestellter, auch wenn dir die Firma gehört. Die Mittel gehören der Firma und nicht dir.
  • Darkglow 28.03.2019 13:36
    Highlight Highlight Wer will schon ins Wallis ?
    • Warum? 28.03.2019 15:07
      Highlight Highlight 20000 Sonnenstunden jährlich sind doch gar nicht so übel ?
    • Valter 29.03.2019 05:41
      Highlight Highlight @warum?
      20‘000 Sonnenstunden im Jahr? Wusste nicht, dass im Wallis die Jahre länger sind als im Rest der Schweiz wo ein Jahr nur 8‘760 Stunden hat😉
    • BigB 29.03.2019 07:16
      Highlight Highlight Bei (24x365) 8760h jährlich?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Rheinpfeil 28.03.2019 12:36
    Highlight Highlight Die armen, steuergeschröpften Schweizer :-) Jenseits der Grenze in Lörrach zahlt man bei 85.000 Euro als Lediger knapp 30.000 Euro Steuern...
    • Reto Meier (2) 28.03.2019 13:16
      Highlight Highlight Lieber Rheinpfeil, was ist denn in den 30'000 Euro noch drin? Evlt die Krankenkassenprämien etc?
      In der Schweiz sind es nur die reinen Steuern und nicht noch sonstiges wie es in andern Ländern mit "Quellensteuer" teils üblich ist...
      Hinzu kommt der tolle Sozialstaat den sich Deutschland leistet, der muss finanziert werden. Frei nach dem Motto "von nix kommt nix :-)"...
  • Don Quijote 28.03.2019 12:12
    Highlight Highlight Gibt's den Rechner eigentlich auch in 10000er-Schritten und mit dem Häkchen ledig bzw. verheiratet? Wäre interessant, damit zu spielen!
  • p4trick 28.03.2019 11:26
    Highlight Highlight Ich zahle gerne 15'000 mehr Steuern nur damit ich den Zürichsee UND die Sonne gleichzeitig sehen kann. Leute auf der rechten Seeseite können sich die Steuern leisten und leben auch besser als die anderen im Schattenloch :-)
    • gunner 28.03.2019 11:44
      Highlight Highlight Schöne grüsse vom schattenloch.;)
      Benutzer Bild
    • SeineEminenz 28.03.2019 12:28
      Highlight Highlight Am Zugersee hast du beides ;)

      Sonne, See und tiefe Steuern
    • DichterLenz 28.03.2019 13:06
      Highlight Highlight Das führt dann aber automatisch zu horrenden Mieten, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 28.03.2019 11:24
    Highlight Highlight Man sollte auch die unterschiedlichen Steuerprogressionen mitberücksichtigen! Ab einem Einkommen von zB über 300’000/Jahr sieht die Karte nach meiner Erfahrung wieder anders aus..
  • Scaros_2 28.03.2019 11:16
    Highlight Highlight MIr fehlt die Kategorie. Verheiratet - 200'000 Einkommen.
    • p4trick 28.03.2019 11:53
      Highlight Highlight Du bekommst den Verheiratet Bonus und zahlst ein bisschen weniger als die ledige Person die 200'000 verdient.
    • Genti 28.03.2019 12:18
      Highlight Highlight Und mir single 150 für den Vergleich
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 28.03.2019 12:46
      Highlight Highlight Und die normalen? Fr. 100'000.--, verheiratet, 2 Kinder? Mit nur 1 Einkommen?
      Allerdings spielt es keine grosse Rolle: Vom Kanton Bern an westwärts ist es bei allen 3 Karten nur noch rot...
    Weitere Antworten anzeigen
  • swissation 28.03.2019 11:06
    Highlight Highlight ...ein weiterer Grund: all die Einkomms- und Mehrwertsteuern endlich abschaffen zugunsten einer Finanztransaktionssteuer - selbst Säulenheilige von Adam Smith bis Karl Marx gäben da mutmasslich ihr Amen.
    • rodman 28.03.2019 11:25
      Highlight Highlight Du willst also keine Steuern mehr zahlen?
    • swissation 28.03.2019 12:14
      Highlight Highlight ...doch, Finanztransaktionssteuern: die reine Lehre. Und um doch auch polemisch zurückzufragen: Du willst Steuerformulate ausfüllen und Mehrwert mit einer Steuer belasten? Ernsthaft? Otto Stich selig hatte mir einst eingeräumt, die MWST sei nicht wirklich das Gelbe vom Ei, aber halt elegant.
    • Brett-vorm-Kopf 28.03.2019 12:16
      Highlight Highlight Nein, er meint die bisherigen Steuern zu ersetzen mit prozentuale Mikrosteuern auf Finanztransaktionsbeträge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 28.03.2019 10:43
    Highlight Highlight Bei Basel hat man sich wohl mit der Farbe vertan (leider).
  • RescueHammer 28.03.2019 10:28
    Highlight Highlight Bei knapp 8 Mio Einwohner entzieht sich mir die Logik der CH - Steuerpolitik. Umsomehr dann, wenn über Ausgleichszahlungen arme Gemeinden Gelder von den reichen erhalten.
    Ich habe das mal einem ausländischen Kollegen versucht zu erklären; es blieb beim Versuch.
    • MacB 28.03.2019 12:11
      Highlight Highlight Man nennt das föderalistisches System mit sozialem Gedanken (Finanzausgleich). Ist mir jetzt schleierhaft, wieso man das als fragwürdig hinstellt (oder versteh ich dich falsch?)

      Ich finde es insgesamt eine gute Sache, 100% gibt's nie.
    • D. Enken 28.03.2019 13:18
      Highlight Highlight Mieten und Grundstückpreise sollten dort teuer sein, wo's schön ist und es ein grosses Angebot (z.B. ÖV) gibt und nicht dort, wo die Steuern tief sind. Das ist doch eine ganz verquere Argumentation. Ich empfinde es als äusserst störend und ungerecht, dass nicht alle Schweizer gleich viel Steuern bezahlen müssen. Kriege ich denn etwa mehr Service vom Staat, weil meine Rechnung so hoch ist. Nein.
    • Bangarang 28.03.2019 13:49
      Highlight Highlight Das nennt man Steuerwettbewerb. Kann übertrieben werden, hat aber den Vorteil, dass der liebe Staat nicht einfach immer schön mehr abschöpft.

      -- > Siehe Deutschland
  • alessandro 28.03.2019 10:19
    Highlight Highlight Wenn tiefe Steuern = hohe Mieten, dann geht der ganze Gewinn in private Hände und wird anschliessend schwach besteuert. Toll.

    Ausser Neuenburg, da sind auch die Mieten hoch...
  • Mantrax 28.03.2019 10:10
    Highlight Highlight Basel (Stadt) kann so nicht richtig sein. Vermutlich die Gemeinde-Steuern vergessen? Bettingen und Riehen (die beiden anderen BS Gemeinden) sind auf alle Fälle steuergünstiger als Basel. Danke aber für die ansonsten sehr spannende Übersicht!
    • Easypeasy 28.03.2019 12:23
      Highlight Highlight Ja, genau. Das kann nicht stimmen. Bitte korrigieren, danke.
    • Lea Senn 28.03.2019 14:19
      Highlight Highlight Das sieht tatsächlich etwas unrealistisch aus, ist jedoch das Ergebnis, das der Steuerrechner des Bundes ausgibt. Ich hake da mal nach bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Danke für den Input!
    • Lea Senn 28.03.2019 16:51
      Highlight Highlight Es ist tatsächlich so, dass der Steuerfuss für die Stadt Basel beim Tool der Eidgenössischen Steuerverwaltung falsch hinterlegt war. Sie werden das umgehend korrigieren.

      Die Daten für Alleinstehende liegen uns bereits vor, die Karten sind aktualisiert. Ein Hoch auf unsere aufmerksamen User! :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 28.03.2019 10:08
    Highlight Highlight Ich wohne in einer Steuerhölle, habe aber eine sehr günstige Wohnung und kann zu Fuss zur Arbeit, durch eine Umzug in die Nachbargemeinde könnte ich locker CHF 3'000.-- sparen. Was aber durch die höheren Mieten und Reisespesen zur Arbeit wieder aufgefressen würde.

    Es ist also zu kurz gesprungen nur die Steuerbelastung zu vergleichen.
    • D. Enken 28.03.2019 13:19
      Highlight Highlight Man müsste eben das Steuersystem grundlegend reformieren. Dann hättest du tiefere Steuern und einen kurzen Arbeitsweg.
    • Bangarang 28.03.2019 13:50
      Highlight Highlight Die Schweiz ist zum Glück föderalistisch, wenn also die Anderen zu dumm tun, würde sich Züri zum Stadtstaat erklären.
  • Shaska 28.03.2019 10:06
    Highlight Highlight Wieso bezahlt man in Basel vergleichsweise so wenig Steuern?
    • Sir Football 28.03.2019 10:15
      Highlight Highlight Schauen Sie sich mal die Konzerne an!
    • angrod87 28.03.2019 10:23
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wo der Fehler passiert ist, aber die Daten von Basel-Stadt stimmt gem. Steuerrechner des Kanton BS überhaupt nicht...
    • pazüsen 28.03.2019 10:25
      Highlight Highlight Weil die rot-grüne Regierung (allen voran Finanzdirektorin Eva Herzog) die Steuern massiv gesenkt hat.

      Damit bewahrheitet sich die Behauptung der SVP/FDP einmal nicht, dass „linke“ immer nur Steuern erhöhen. Seit die SP am Ruder ist, weist das Kantonsbudget übrigens auch Rekordüberschüsse auf.

      Zugegebenermassen: Die Milliarden von Roche und Novartis helfen da auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 28.03.2019 10:06
    Highlight Highlight den wohnort braucht man schon lange nicht mehr nach dem steuerfuss aussuchen. es wird eh überall teurer und wir werden ausgenommen wie weihnachtsgänse.

    vor fünf jahren in eine gemeinde gezogen mit 99%, sind wir jetzt bei 125%...

  • Ironiker 28.03.2019 10:05
    Highlight Highlight Ich wohne in der Steuerhölle Bern. Wenigstens bin ich in einer steuerlich attraktiven Wohngemeinde.

    Mir würde es allerdings schon helfen, wenn der Eigenmietwert fallen würde. Das wären bei mir 3'500.-- Steuerentlastung.

    3500.-- Einkommenssteuer auf ein Einkommen das ich gar nicht habe. Ich bin jedesmal fassungslos, wenn ich daran denke!
    • alessandro 28.03.2019 10:18
      Highlight Highlight Dafür kannst du deine neue Küche steuerlich abgelten. Bist du da auch fassungslos?
    • Ironiker 28.03.2019 10:38
      Highlight Highlight @allessandro

      Absolut! Warum soll ich eine neue Küche von den Steuern abziehen, aber ein neues Auto nicht? Weg mit den Abzügen!

      Bei mir ist es so, dass ich den Eigenmietwert jedes Jahr habe, die Küche aber vielleicht nur alle 15 oder 20 Jahre. Die Abzüge welche ich anbringen kann, decken Jahr für Jahr nur einen Bruchteil des Eigenmietwerts.

      Neid ist also zumindest in meinem Fall nicht nötig.

      Es gibt etliche Personen im AHV-Alter, welche vor der Wahl stehen, arbeiten zu gehen um die Steuern bezahlen zu können, oder das Haus zu verkaufen.

      Da bin ich sogar noch etwas Fassungsloser...
    • p4trick 28.03.2019 11:44
      Highlight Highlight @Ironiker: es sieht momentan gut aus dass der Eigenmietwert abgeschafft wird in den nächsten Jahren. Die richtige Zeit das Haus mal so richtig zu rennovieren bis es keine Abzüge mehr gibt :-)
  • El Vals del Obrero 28.03.2019 09:54
    Highlight Highlight Bei den Mietzinsen dürfte es jeweils genau umgekehrt rum sein. Als Normalverdiener kann deshalb so gar nichts sparen.
    • Darkside 28.03.2019 10:12
      Highlight Highlight Das stimmt, ich zahle aber lieber Miete als Steuern.
    • schlorziflade 28.03.2019 10:25
      Highlight Highlight @Darkside: Mieten für den Geldbeutel einer Person, Steuern für die Allgemeinheit... Steuern sind nicht des Teufels!
    • alessandro 28.03.2019 10:30
      Highlight Highlight Warum? Ich gebe mein Geld lieber dem Staat als Privaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • "Sünneli" 28.03.2019 09:50
    Highlight Highlight Oder anders: einer, der im Kanton Jura wohnt und 100'000 verdient, zahlt mehr Steuern als einer, der im Kanton Zug wohnt und 200'000 verdient. Soviel zur Progression. Und er hat nicht mehr davon!
  • bansaighdear 28.03.2019 09:48
    Highlight Highlight Genau, kommt nach Baar! Hier kostet eine 1,5 Zimmerwohnung mit 30m2 zwar 1'500 exkl. Aber egal!
    • Peter R. 28.03.2019 10:00
      Highlight Highlight Genau dies ist ja der springende Punkt: In den steuergünstigen Gemeinden (Kt. Zug/Wollerau/Schindelegi) sind die Immobilienpreise/Mietzinsen exorbitant hoch - somit bleibt am Schluss weniger als in einer "normalen" Gemeinde. Ein Umzug in eine Steueroase lohnt sich für Leute wie Federer etc.
    • Alpoli 28.03.2019 10:10
      Highlight Highlight Kommt drauf an. Für etwas gibt es Wohnbaugenossenschaften. Muss man sich zwar erst teuer einkaufen und warten...aber dann lohnt es sich.
      Hab ne 3.5 Zimmer Wohnung in Zug für 850 Fr. Also niedrige Miete und niedrige Steuern...perfekt.
    • c_meier 28.03.2019 10:58
      Highlight Highlight genau mein Bruder hat wegen den hohen Baulandpreisen auch nicht im Kanton Zug etwas eigenes gekauft sondern direkt ennet der Kantonsgrenze im AG

      schon bei "jung wild sexy" vor 10 Jahren konnte man das lernen, das Bauland sehr wichtig ist 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • JonahI 28.03.2019 09:46
    Highlight Highlight Ich würde zwar im Kanton Zug rund 10'000 Franken weniger zahlen. Aber wenn man die höhere Mietkosten etc. hinzurechnet, sieht die Sache schon wieder anders aus. Aber ja, der Kanton Bern ist eine Steuerhölle.
    • Bangarang 28.03.2019 13:54
      Highlight Highlight Ich würde in Zug 150K weniger zahlen, aber Geld sparen ist nicht alles. Zudem braucht die Allgemeinheit auch die Steuern. Ich sehs als Dienst an der Allgemeinheit. Andere trainieren Junioren oder sind in der Pfadi. So macht jeder etwas für alle.
    • Pisti 28.03.2019 21:03
      Highlight Highlight Naja der Kanton Zug zahlt auch mehr an Weiterbildungen etc, als andere Kantone. In Luzern zum Beispiel zahlst du ein haufen Steuern und kriegst wenig zurück. Und was die Mieten betriff ist die Stadt LU jetzt nicht so viel günstiger als Zug, die Steuerbelastung dafür massiv höher.
  • MacB 28.03.2019 09:38
    Highlight Highlight Man sollte immer Miete/Eigentumskosten zu den Steuern dazuzählen. Da wo die Steuern tief sind, sind die Mieten hoch und tendenziell umgekehrt. Erst dann sieht man ob es sich wirklich lohnt.

    Ich hab mal eine Weile in Schindellegi/Feusisberg gewohnt. Das war schon Wahnsinn, ein knapper halber Monatslohn Steuerbelastung, dafür war eben die Miete entsprechend teurer als anderswo.
    • KenGuru 28.03.2019 09:57
      Highlight Highlight Das stimmt sicherlich teilweise.

      Aber sind die Mieten in der Westschweiz wirklich so viel tief?
      Zudem sind beispielsweise die Steuern im Kanton SG massiv höher als in TG, trotzdem sind die Mietpreise relativ ähnlich.
    • Bijouxly 28.03.2019 10:12
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber ich zahle lieber Miete für mich als Abgaben. Bundes- und Kantonssteuern zahlt man ja sowieso, also keine Kommentare vonwegen zu wenig Solidarität usw
    • alessandro 28.03.2019 10:20
      Highlight Highlight Die Frage ist doch wo das Geld landet... Beim Staat oder kn privaten Händen...
    Weitere Antworten anzeigen

Neue Kantone für die Schweiz – so sähe eine logische(re) Aufteilung aus

Auch am 1. Januar 2019 sind wieder 16 Gemeinden verschwunden (oder wurden mit anderen fusioniert). Wir denken grösser und schrauben an den Kantonen rum. Was, wenn die 20 grössten Städte der Schweiz die Kantonshauptorte wären? Die Schweiz sähe anders aus.

Im letzten Jahr veröffentlichten wir Kantonsaufteilungen der Schweiz, wenn die Nähe zum Hauptort das entscheidende Kriterium wäre. Einmal gemessen an der Reisedauer, einmal mit Hilfe der Luftlinie.

Einige User bemerkten daraufhin, dass die Kantonshauptorte nicht heilig seien und die Kantone eigentlich nach den grössten Städten gebildet werden müssten. Darum suchten wir die 26 grössten Schweizer Städte (gemäss der letzten offiziellen Angabe des Bundesamtes für Statistik von 2016) und fanden …

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