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«Wurden von Linken benutzt und belogen»: Klimabewegung ruft zu zivilem Ungehorsam auf

Die Corona-Krise hat Greta & Co. praktisch verstummen lassen. Nun geht die Schweizer Klimabewegung wieder auf die Strasse. Das ist ihr aber nicht mehr genug. Die Klimastreikenden kritisieren selbst linke Parteien scharf.



Die Corona-Krise hat Greta & Co. praktisch zum Verstummen gebracht. Jetzt rufen die Schweizer Klimastreikenden unter dem Motto «Rise up for change» das grosse Comback aus.

«Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen. Demonstrationen reichen nicht mehr aus», sagten Vertreterinnen der Klimabewegung am Dienstag an einer Medienkonferenz. Denn es herrsche in der Allgemeinheit ein fundamental falsches Verständnis, wie der Klimawandel funktioniere.

Scharfe Kritik gegen die Grünen

Das gelte auch für linke Parteien, die die Klimabewegung scharf attackiert: «Wir wurden von rechts beschimpft und belächelt, von den linken Parteien benutzt und belogen. Man hat uns das Blaue vom Himmel besprochen und nichts davon geliefert», sagt Meret Schefer vom Klimastreik. Man habe alle Instanzen des Systems um Hilfe gerufen. Heute müsse man feststellen: «Wir wurden im Stich gelassen», so Schefer weiter.

«Wir wurden von linken Parteien benutzt und belogen.»

Klimastreik

Viele ihrer Forderungen aus dem Klima-Aktionsplan seien auch von den Linken nicht ernst genommen haben. Die Grünen hätten grosse Gewinne bei den Wahlen eingefahren, aber die «versprochene Leistung» noch nicht gebracht.

Bild

«Man hat uns das Blaue vom Himmel versprochen und nichts geliefert»: Vertreterinnen der Klimabewegung kritiseren die Politik scharf.

Im Gespräch mit watson zeigte sich Jonas Kampus vom Klimastreik besonders darüber erzürnt, dass etwa das Rettungspaket für die Flugbranche unter Federführung von SP-Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ausgearbeitet worden sei. «Selbst die SP und die Grünen sind unfähig, einen adäquaten Plan gegen die Klimaerwärmung zu finden», bilanziert der Zürcher. Bei der Debatte um das Co2-Gesetz seien von diesen Parteien keine angemessenen Massnahmen eingebracht worden, um Netto null Treibhausgase bis 2030 zu erreichen. «Jetzt müssen wir einen Systemwandel anstreben», sagt Kampus weiter.

Weiter kündigen Extinction Rebellion, die Klimastreik-Bewegung und weitere Gruppen einen grossen Schulterschluss an und präsentierten die wichtigsten Punkte ihres Comeback-Plans:

«Massenhafter» ziviler Ungehorsam

Gute eine Woche nach den Klimaprotesten gegen die Grossbanken, präsentiert die UBS ihre Klimastrategie.

Klimaaktivisten besetzten 2019 in Basel eine Filiale der UBS. Bild: KEYSTONE

«Wir wurden bisher nicht gehört. Das lässt uns zu Mitteln greifen, von denen wir hoffen, endlich ernst genommen zu werden.»

Werden bald wieder Banken ins Visier genommen? Mit Aktionen des «friedlichen, massenhaften Ungehorsams» will sich die Klimabewegung «den Mächtigen unserer Gesellschaft, in der institutionellen Politik, am Finanzplatz und in der Wirtschaft entgegenstellen». Man habe ein berechtigtes Interesse daran, auf einem bewohnbaren Planeten eine Zukunft zu haben. «Wir wurden bisher nicht gehört. Das lässt uns zu Mitteln greifen, von denen wir hoffen, endlich ernst genommen zu werden», heisst es in der Mitteilung weiter.

Diese Schüler erklären, wieso sie streiken

Video: watson/Chantal Stäubli, Emily Engkent

Dezentrale Demonstrationen

Teilnehmer fordern ein klimaneutrales Basel an der Demonstration Ein Jahr Klimanotstand in Basel, am Sonntag, 16. Februar 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Nach einer monatelangen Pause gehen die Klimademos wieder los. So sind am Freitag, 4. September in der ganzen Schweiz dezentrale Kundbegungen geplant. «We are back, der Klimastreik ist zurück auf der Strasse», kündigen die Aktivisten an.

Aktionswoche

Vom 20. bis zum 25. September 2020 trefft sich die Klimabewegung in Bern in einer Aktionswoche zum «Rise up for Change» und will zeigen, wie echte Veränderung aussehen muss. Dazu sind verschiedene Aktionen und Workshops geplant.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Glücklicher 11.08.2020 23:22
    Highlight Highlight Hier haben schon alle die 1968er und die 1980er Jahre vergessen. Dazumal waren noch die guten und anständigen Jungen auf der Strasse unterwegs.
  • Hüendli 11.08.2020 23:00
    Highlight Highlight Von Studenten und Schülern auf Stufe Gymnasium darf man ein gewisses Grundverständnis über die Funktionsweise von politischen Prozessen erwarten.
    • Zenski 12.08.2020 16:29
      Highlight Highlight Das haben die Schüler und Studenten sicher. Haben Sie sich schlau gemacht über gewaltfreien, zivilen Ungehorsam? Wann es angebracht ist, ja sogar aus ethischen Gründen notwendig? Haben Sie sie sich mit Martin Luther King auseinander gesetzt?Gandhi? Glauben Sie das Black Lives Matter über die gewöhnlichen Wege, die seit Jahrzehnten Sackgasse sind, Gehör für ihre Anliegen gefunden hätten?
  • Toni.Stark 11.08.2020 22:33
    Highlight Highlight Das Schlimmste, was der KB passieren kann ist eine Radikalisierung. Das kommt in der Schweiz nicht gut an.
  • Küsel64 11.08.2020 21:30
    Highlight Highlight Der Klimawandel muss endlich für alle Parteien kompromisslos an erster Stelle stehen. Wenn es darum geht Arbeitsplätze zu retten oder CO2 zu reduzieren, dann ist CO2 reduzieren wichtiger. Wenn wir die Wahl haben die Wirtschaft zu fördern oder die CO2 zu reduzieren, dann ist CO2 reduzieren wichtiger, denn das fördert die Wirtschaft und die Arbeitsplätze der Zukunft und das werden andere sein: Andere Arbeitsplätze in anderen Firmen. Nicht weniger aber besser und mit Zukunft.l
  • Küsel64 11.08.2020 21:07
    Highlight Highlight Je länger man wartet, desto extremer und unsozialer werden die Massnahmen sein. Je länger wir warten desto mehr Menschen werden die leidtragenden sein. Und immer trifft es zuerst jene die am wenigsten haben, aber bald schon trifft es auch den Mittelstand. Vor 30 Jahren wäre das mit Leichtigkeit zu stemmen gewesen. Heute wird drastisch schwierig. Wer zahlt den Preis dafür? Die Erdölvereinigung, welche profitiert hat und schon immer gewusst hat was sie anrichtet und nun den Namen zu Avenergy Suisse gewechselt hat?
  • Ohniznachtisbett 11.08.2020 20:08
    Highlight Highlight Jöö herzig.
  • Bits_and_More 11.08.2020 19:46
    Highlight Highlight Mit der "Allen ans Bein pissen" Strategie werden sie keinen Erfolg haben und gemässtige Stimmen verliehren. Und am Schluss bleiben eine handvoll Fundis übrig. Die Begraben eine wirkliche Chance auf Änderung mit den eigenen Händen. Rechts wird sich freuen.
  • malu 64 11.08.2020 19:00
    Highlight Highlight Wenn nicht jetzt, wann dann? Corona hat viel eingebremst.
  • landre 11.08.2020 18:13
    Highlight Highlight Schon circa April/ Mai 2020, während einer Demo vor dem Bundeshaus, hatten diese noch pubertierende Mädels und Jungs, fast noch Kinder, schon eine Maske auf und hielten neben deren durchaus markant kritischen aber grundsätzlich friedlichen Schriften auch rigoros soziale Distanz unter sich. Sie wurden exekutiv weg geschickt.
    Heute demonstriert jede mögliche Dumpfbacke und Vollpfosten als gäbe es dieses Virus überhaupt rein gar nicht...
    Jugend die Nachdenkt so wie es anscheinend bis erwiesen es diese sogenannte "Klimabewegung" tut, bleibt grundsätzlich haltbar und unterstützbar.
  • Matthiah Süppi 11.08.2020 18:05
    Highlight Highlight Dieses Vorgehens ist in der Klimabewegung sehr umstritten und wird von vielen Lokalgruppen nicht mitgetragen. Die Extremen haben (wie fast immer in solchen Bewegungen) das Zepter übernommen. Trotzdem würde ich die Klimabewegung nicht abschreiben. Die Organisation ist so dezentral, dass solche Aktionen nicht gerade zum Zerfall führen.
  • Swen Goldpreis 11.08.2020 18:03
    Highlight Highlight Die meisten Schweizer sind grundsätzlich für Massnahmen gegen den Klimawandel - und das ist ja auch sinnvoll.

    Mit Extremforderungen - auch wenn sie in der Sache sicherlich nützlicher wären - erreicht man nur, dass der Normalschweizer seine Unterstützung überdenkt.

    Das wäre schade, denn der Klimawandel ist die grösste Bedrohung im 21. Jahrhundert und wir können es uns nicht leisten, die Unterstützung in der Bevölkerung zu verlieren.
    • Garp 11.08.2020 18:36
      Highlight Highlight Die meisten Schweizer sind für Massnahmen, solange es sie nichts kostet. Kaufen fleissig weiter bei Alibaba ein usw. . Man muss der Realität schon ins Auge blicken. Manche können sich gewisse Massnahmen auch einfach nicht leisten. Da braucht es von der Politik einen gut überlegten Ausgleich. Auch in der Schweiz geht die Schere immer weiter auseinander.
    • Grohenloh 13.08.2020 07:52
      Highlight Highlight Na ja. Das 21. Jahrhundert ist gerade mal 20 Jahre alt. Bleiben noch 80.
  • _andreas 11.08.2020 17:40
    Highlight Highlight tja, die Klimaaktivisten.. Irgendwie höre ich von dene nur immer gejammer, aber was handfestes, was auch wirklich gut umsetzbar ist, hört man kaum was. Sie wollen halt nicht nur den kleinen Finger, nein, es muss immer die Ganze Hand sein. Dabei könnte man mit vielen kleinigkeiten schon sehr viel bewirken.. Ein paar kleine Beispiele: Einwegkaffebecher verbieten,
    bei Brotsäcken die folie verbieten, überdimensionale Verpackungen verbieten, usw. alles kleine Dinge, wo sicher auch die meisten Leute kein Problem damit hätten aber wie gesagt man will scheinbar nicht..
    • bbelser 12.08.2020 09:02
      Highlight Highlight Die Dimensionen der Klimawandel-Katastrophe hast du noch nicht so ganz begriffen?
      Kleine Dinge, die uns keine grundlegende Verhaltensänderung abverlangen, sind reine Kosmetik.
    • _andreas 12.08.2020 10:50
      Highlight Highlight hä? Also wenn man z.B. Einwegkaffebecher verbietet (oder allgemein solche Einwegprodukte), ist das keine grundlegende Veränderung? Viele würden hier einfach sagen hey wir nehmen einfach Materialien die gut für die Umwelt sind, das löst aber nicht das eigentliche Problem, der Abfall der muss sowieso Verbrannt werden usw. Und wenn solche sachen verboten sind wird sich der Mensch automatisch vom Verhlten ändern, er hat ja dann keine andere Wahl, von alleine werden die meisten sich nicht ändern.. Viele kleine Dinge sind keine Kosmetik, die bringen schlussendlich in im gesamten auch viel.
    • bbelser 12.08.2020 15:50
      Highlight Highlight Ich befürworte persönliche Verhaltensänderungen hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz.
      Mach ich ja selbst auch seit Jahren.

      Ich gebe mich aber nicht der Illusion hin, dass dies das Problem der Klimakatastrophe lösen wird.

      Nur massive Reduktion der Treibhausgase jetzt in allen dafür relevanten Bereichen bis hin zur Klimapositivität wird die Auswirkungen halbwegs bewältigbar halten.

      Deshalb ist laute Ungeduld angesagt, damit wir aus der bürgerlichen Langsamkeitsfalle rauskommen.
  • AlienTechnologie 11.08.2020 16:51
    Highlight Highlight Grün ist nicht wirklich ein linkes Thema. Trotzdem bin ich der Meinung, dass linke Parteien grüne Angelegenheiten deutlich besser vertreten als rechte. Es wäre schade, wenn vom Frust getriebene Aussagen links und grün auseinander getrieben werden.

    Politik in der Schweiz kann frustrierend langsam sein. Dafür ist sie stabil und macht nicht bei jedem Präsidentenwechsel eine 180° Wende.
  • Beat Stocker 11.08.2020 16:41
    Highlight Highlight Wozu an Demonstrationen gehen und dabei (Transport)Energie und Zeit verschwenden? Man stimme richtig ab und ansonsten kann man den gewünschten Weg vorgehen und Beispiel sein.
    Es ist noch nie gelungen, richtiges Verhalten zu befehlen; es vorleben und Andere überzeugen ist hier viel erfolgversprechender.
    • RicoH 11.08.2020 17:07
      Highlight Highlight Das einzig erfolgversprechende ist, "Anreize" zu schaffen. Alles andere funktioniert nicht.
    • Emil Eugster 11.08.2020 18:02
      Highlight Highlight Aber ihren Rechtsvortritt an der Kreuzung den fordern sie schon ein, oder?
    • Pafeld 11.08.2020 18:41
      Highlight Highlight Ich lasse mir doch nicht befehlen, innerorts keine 120 zu fahren!

      Sorry, es gibt zu viele Beispiele, wo man aufgrund ausbleibender Vernunft gesetzliche Regeln erfolgreich durchgesetzt hat.
      Der erste Schritt wäre, ein zeitliches Limit zu setzen, bis wann man beweisen kann, vernünftig zu sein. Und wenn wir uns an diese Deadline nicht halten können, gibt es halt rigorose, verbindliche Regeln. Alles andere ist Augenwischerei und beweisst, dass man die Problematik nicht ernst nimmt. Aber nicht einmal dazu ist unsere Politik bereit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raber 11.08.2020 16:26
    Highlight Highlight Was wurde denn genau erwartet? Im letzten Herbst war die Wahl. Das neue Parlament (notabene immernoch ein rechts,bürgerliches) wurde Ende Jahr vereidigt. Und 2 Monate später gabs nur noch Corona. Schon nur dass ein Kompromiss beim CO2 Gesetzt erreicht wurde und sogar Abgaben auf Flugtickets beschlossen wurde. Sind ein Erfolg,der vor 2 Jahren undenkbar gewesen wäre. Ich hoffe nicht,dass sich die Klimajugend jetzt radikalisiert und so den Goodwill der Bevölkerung verliert. Ähnlich der RAF in den 70/80, die waren auch abgestützt, bis sie es mit Entführungen und Morden übertrieben haben.
    • RicoH 11.08.2020 17:11
      Highlight Highlight Die "Klimajugend" ist ein grosser Teil der Bevölkerung von jung bis alt. Daher ist ein Vergleich mit der RAF an den Haaren herbei gezogen.
    • Raber 11.08.2020 17:30
      Highlight Highlight Es geht um die Unterstützung der Bewegung, die RAF oder der Klassenkampf war früher auch breiter abgestützt als jetzt. Leider hat sich die RAF halt radikalisiert und so verliert man dann sehr schnell den Rückhalt in der Bevölkerung. Also ich sehe da schon mögliche Parallelen und fände es schade, käme es soweit, denn Umwelt-&Klimaschutz ist zu dringend.
    • RicoH 11.08.2020 18:27
      Highlight Highlight Die RAF hat gegen den Staat BRD gekämpft (lokales Problem).
      Die "Klimajugend" kämpft gegen die Klimaerwärmung (globales Problem).
      Das geht nun mal uns alle an (weltweit).
      Parallelen dazu ziehen zu wollen, ist schlicht nicht korrekt. Aber ja, wenn du das Klimaproblem mit dem "Wohlwollen" der Bevölkerung lösen willst, dann wirst du nichts erreichen (und damit meine ich nicht die Bader-Meinhof Methoden).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seelenstein 11.08.2020 16:23
    Highlight Highlight Ihr werdet schon sehr bald eine beinahe CO2 freie Welt sehen. Es Bedarf keinem Ungehorsam. Lasst die Erwachsenen weiter ihren Weg gehen. Sie werden die Wirtschaft verlieren, bevor die Erde stirbt. Sie haben die Bremse nicht mehr am Fuss haben. Habt Geduld und bleibt dran, sachlich und Lösungsorientiert. Plant und denkt Lösungen aus, die Erwachsenen werden Euch bald um Hilfe bieten.
    • RicoH 11.08.2020 18:29
      Highlight Highlight Gut erkannt...
      Leider wird die Bitte nach anderen Lösungen zu spät kommen.
  • Atavar 11.08.2020 16:21
    Highlight Highlight Ich verstehe die Enttäuschung. Allerdings ist die politische Naivität der Klimastreikenden so eklatant wie berechenbar.

    Aber trotzdem ist der Frust absolut gerechtfertigt. Es wird alles getan um Chancen für Reformen und Veränderungen nicht wahrnehmen zu müssen.

    Die Wirtschaftskrise ist eine für viele willkommene Rechtfertigung um die Versprechen von gestern zu brechen.
  • Pergjo 11.08.2020 15:43
    Highlight Highlight Von Rechts belächelt und von Links übers Ohr gehauen?
    Nein!
    Doch!
    Oh!

    Bleibt bei den friedlich Demos und zieht euer Ding durch. Nur steter Tropfen höhlt den Stein.
    • Ian Cognito 11.08.2020 17:39
      Highlight Highlight Leider tropft bald gar nichts mehr bis der Stein auch nur "angehölt" wäre...
  • Platon 11.08.2020 15:10
    Highlight Highlight „Rettungspaket für die Flugbranche unter Federführung von SP-Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ausgearbeitet worden sei...“

    War ja nicht so, dass es dann dieselbe SP war, die Klimaauflagen für das Rettungspaket forderte. Zudem kann Sommaruga weder im Alleingang entscheiden und es war auch Uelis Kredit und nicht ihr Kredit! Ich sag‘s ja schon lange, guter Staatskundeunterricht tut bitter Not an unseren Schulen!
  • Carl Gustav 11.08.2020 15:04
    Highlight Highlight Was?
    Haben die Klimastreiker gemerkt, dass es Allen Parteien nur um ihre Wähler geht?

    Die Wähler sind die Kunden ihrer Politiker.
    Und die Politiker machen Politik für ihre Kunden.

    Am Schluss gehts immer ums Geld.
    Die Einen geben es den Wirtschaftsbossen und Bonzen, die Anderen den Akademiker und Rentner.
    Solange das Klima nicht ein eigenes Stimmrecht hat wird auch keine Politik fürs Klima gemacht
    • RicoH 11.08.2020 17:17
      Highlight Highlight Was soll die Unterstellung? Solange wir keine linksorientierte Regierung haben, bleibt die Behauptung eine Behauptung.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 12.08.2020 05:48
      Highlight Highlight Und jetzt die Preisfrage: Warum haben wir deiner Meinung nach keine linksorientierte Regierung?
    • RicoH 12.08.2020 18:47
      Highlight Highlight @Zerpheros {aka Comtesse du Zerph}

      Ganz einfach: weil die Wähler so gewählt haben. Dennoch bleibst du das Argument schuldig, warum es allen Politikern nur ums Geld geht.

      Dass das bei den bürgerlichen Parteien so funktioniert, wissen wir bereits. Aber aus diesem Grund alle in einen Topf zu werfen, ist eine steile These.
  • Auric 11.08.2020 14:55
    Highlight Highlight ihr habt GEFORDERT und niemand hat GELIEFERT ?

    tja irgend wie dumm gelaufen, aber eure Machtposition ist auch nicht wirklich stark, eure Druckmittel nur in eurer Phantasie vorhanden.

    Richtig, ihr habt euch von Marxisten für IHRE Ziele die mit EUREN Zielen nicht viel zu tun haben benutzen lassen, lernt was draus!
    Betreutes Denken kommt auf Dauer nicht gut, und was eure Bewegung angeht so sehe ich schwarz, wir stehen vor einer gewaltigen Wirtschaftskrise, da gilt es das tägliche überleben zu sichern.
    • Ian Cognito 11.08.2020 17:41
      Highlight Highlight Welche Marxisten?
    • RicoH 11.08.2020 18:39
      Highlight Highlight Auch dir: Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft.
      Das alte Denkmuster. Warum kann die Wirtschaft nicht die Natur schonend funktionieren?
      Wenn Wirtschaft, dann durch einen Umbau. Ansonsten ist der Überlebenskampf nicht wirtschaftlich, sondern der mangelnden Ressourcen durch Klimaerwärmung geschuldet.
  • caro90 11.08.2020 14:45
    Highlight Highlight Alle. Bescheuert!!! Mit 'alle' meine ich nicht die Klimajungend, sondern die ganze dämliche Menschheit, welche die Errungenschaften der modernen Zivilisation und vielleicht noch weitaus mehr zerstört. Und gerne sinnfrei diskutiert. Und so tut, als wäre es ein Wahlthema. Der Umgang mit beiden Krisen (Corona und Klima) nehmen mir die Hoffnung... Die Menschen versuchen nicht einmal mehr, ihre dreistigkeit zu verstecken. How dare are you???
    • IZO 11.08.2020 15:31
      Highlight Highlight Wie recht du hast. Wir haben offensichtlich Resigniert 🙁. Schande über uns(kann mich leider nicht mal raus nehmen). Aber wie überall im Leben liegt es an uns im eigenen Umfeld was zu verändern. Corona= Abstand halten, drinnen Maske tragen, Hände waschen. Klima= wenig bis kein Fleisch konsumieren, nicht Fliegen oder gar ne Kreuzfahrt buchen, Lichter/Motoren konsequent ausschalten bei nicht gebrauch(zb. Fernseh ganz ausschalten)Kennst du den Film Das Glücksprinzip? Die Welt wie wir sie kennen ist nicht mehr zu retten(was vermutlich nicht mal schlecht ist), unser Karma schon 😊✌
    • Hierundjetzt 11.08.2020 15:55
      Highlight Highlight Ok. Sags nächste Woche den Inhabern des Nickelmahlwerk die Akkus für den Tesla herstellen und 100 km2 Umwelt verseuchen damit wir in Europa klimaschonend fahren

      Oder den Senegalesen, Gabonesen oder Nigerianer, die unsere Kühlschränke mit FCKW brauchen und unsere Autos ohne Kat rumfahren, also alles entsorgte weiterbrauchen.

      Oder den Palmölarbeitern in Indonesien, die extremem Gift ausgesetzt sind damit unsere Veganer sich gut fühlen können.

      Ich nehme stark an, dass Du dafür gute Lösungen hast.
    • pop_eye 11.08.2020 16:09
      Highlight Highlight Hierundjetzt
      Die Produktion von Schutzmasken (insb. in China) nicht vergessen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 11.08.2020 14:43
    Highlight Highlight Irgendwie geht mir etwas nicht auf 90% des CO2 wird durch die Industrie produziert, aber ich als Bürger zahle 0.05 für ein Plastiksäcklein.

    Sehr polemisch, ja, zeigt aber wunderbar auf, dass es der Klimajugend an volkswirtschaftlichen Basics fehlt.

    --> Führt eine Initiative durch, meine Unterschrift habt Ihr und meine Stimme auch.

    Aber werdet biiiiiiitttteeee eeeeendlich mal konkret.

    Ja. Ihr: Liebe Klimajugend. Immer dieses Mimimi und blablabla ich kanns nicht mehr hören.

    Konkret werden. Konkret werden UND konkret werden.
    • Roelli 11.08.2020 15:38
      Highlight Highlight Die 0.05 Rappen die Sie pro Plasticksäcklein zahlen müssen macht sehr viel aus.
      Als dieser Preis eingeführt wurde gab es ein Rückgang von 80%!
      Sie sind ja Konkret. CO2 Neutral bis 2030
      Initiative ist halt ein bisschen schwierig, weil die Initiative viel zu Komplex wäre und bis es zur Abstimmung kommt bereits 2030 sein könnte.
    • bbelser 11.08.2020 15:47
      Highlight Highlight Deinen Vortrag an die Klimajugend solltest du eigentlich vor dem Spiegel wiederholen.
      Dann stimmt der Adressat.

      Du und wir "Alten" hatten doch Jahrzehnte Zeit,
      bittteeeee endlich mal konkreeet zu werden, oder?
      Und wo warst du da?
      Welche Initiativen hast du mit deinen "volkswirtschaftlichen basics" auf den Weg gebracht?

      Und heute erwartest du von Kinder und Jugendlichen, dass sie dein Versagen und deine Untätigkeit ausbügeln?
      Und gibst ihnen dann gnädig deine Stimme?

      Wie arrogant kann man eigentlich sein...
    • Randen 11.08.2020 15:49
      Highlight Highlight Wir haben genügend Politiker die sich um die Formalitäten kümmern sollten. Der Auftrag ist klar formuliert und die Message wird von der sogenannten Klimajugend zwar transportiert kommt aber von Experten auf den Gebieten Klimaforschung, Physik, Biologie, usw. Konkret werden muss allein die Politik! Ich will nicht jedes mal mit Hilfe von mind. 4 Apps kontrollieren müssen was ich gerade kaufe im Laden. Ich will kein Palmöl mehr kaufen können. Ich will auch keine ölheizung oder Auto mit Verbrennungsmotor mehr im Angebot haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jean B. 11.08.2020 14:41
    Highlight Highlight Ist doch schön, dass alle wissen wie es wirklich geht und dass die Klimajugend es total falsch macht. - Gute Entschuldigung, um nichts am eigenen Verhalten ändern zu müssen.
    • genauleser 11.08.2020 15:18
      Highlight Highlight Treffend zusammengefasst, Jean B.
    • bbelser 11.08.2020 15:51
      Highlight Highlight @Jean B.:
      du erwartest aber auch wahnsinnig viel von den Erwachsenen.
      Die taugen halt nur zur Besserwisserei.
      Wenn mal wer aktiv wird, kriegen sie das grosse Muffensausen.
      Ansonsten aber sind sie schon völlig ermattet vom Kommentarschreiben.

      Und die Jungen dürfen dann die jahrzehntelange Klimadiktatur der Alten ausbaden.
    • RicoH 11.08.2020 18:57
      Highlight Highlight Absolut richtig. Wenn die "Klimajugend" alt wird, dann sind wir bereits tot. Also: who cares...
  • Stefan Morgenthaler-Müller 11.08.2020 14:33
    Highlight Highlight Die Schweizer Politik bewegt sich immer erst, wenn richtig Druck von aussen kommt, von alleine machen die gar nichts, was der Wirtschaft schaden könnte. Das ist die Erfahrung der letzten 100 Jahre.
    • bbelser 11.08.2020 15:54
      Highlight Highlight Aber Stefan,
      denk doch ans Frauenstimmrecht.
      Das war ein Klacks.
      Von heute auf morgen.
      Kleine Initiative.
      Dann Abstimmung.
      Und schon waren die Frauen dabei.

      Ganz ohne Streik, Demo,
      Protest, zivilen Ungehorsam.
      Heimlich, still und leise.
      Wie es sich gehört im Eidgenossen-Paradies.
    • Seelenstein 11.08.2020 16:44
      Highlight Highlight Die Wirtschaft ist bereits geschädigt, deshalb kann nichts unternommen werden.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 11.08.2020 17:21
      Highlight Highlight gäähn. Ich mach nal das Gleiche. bbleser. Ja, weil das Frauenstimmrecht alle in Europa schon kannten und dies für die Schweiz je länger je mehr zum Standortnachteil wurde. Das ist der springende Punkt: erst auf Druck von aussen, bzw. wirtschaftlichem Druck ändert sich in der Schweiz etwas grundlegend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • melixo 11.08.2020 14:33
    Highlight Highlight Enttäuschend, wenn das nach der Zwangspause, der geschenkten Zeit zur Analyse, Reflexion und Neuformierung herauskommt.. Mit der aktuellen Wirtschaftskrise und dem allgemeinen Ruf nach Veränderung bieten sich noch im letzten Jahr ungeahnte Chancen für Reformen und Veränderung. Und man setzt auf Chaos und Anarchie? Schade. Damit dürften sie viele Unterstützer verlieren.
    • bbelser 11.08.2020 15:55
      Highlight Highlight Ja, diese politisch verantwortlichen und mächtigen Kinder und Jugendlichen: absolut enttäuschend...
    • Atavar 11.08.2020 16:19
      Highlight Highlight @melixo
      Kann es nicht sein, dass die Ernüchterung genau davon kommt: Es wir alles getan um Chancen für Reformen und Veränderungen nicht wahrnehmen zu müssen.

      Die Wirtschaftskrise ist eine für viele willkommene Rechtfertigung um die Versprechen von gestern zu brechen.
    • melixo 11.08.2020 18:30
      Highlight Highlight @bbelser Es geht hier mittlerweile um die Klimabewegung, nicht mehr die Klimajugend. Und das aus gutem Grund. Längst sind dort nicht mehr nur Jugendliche aktiv. Nur muss, wer ernst genommen werden will, auch Verantwortung übernehmen. Als nationale, politische Organisation haben sie daher sehr wohl eine politische Verantwortung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 11.08.2020 14:15
    Highlight Highlight Nun, zur Arbeit der positiven Meinungsbildung in der Öffentlichkeit gehört auch das Bewusstsein, wann man besser gepflegt die Klappe hält.

    In Zeiten einer übergeordneten Krise mit sehr vielen Unsicherheiten ist dies meistens der Fall...
    • ninolino 11.08.2020 15:50
      Highlight Highlight "In Zeiten einer übergeordneten Krise..."

      Naja, welche Krise genau übergeordnet ist, wird leider erst sichtbar, wenns schon 10 nach 12 ist...
    • bbelser 11.08.2020 16:00
      Highlight Highlight An diese Maxime hält sich vor allem Dr. Unwichtig minutiös.
  • höckli 11.08.2020 14:05
    Highlight Highlight Als gemässigter Wähler der Mitte, kann ich nur schmunzeln. Die Linken werden sich immer Selbstzerfleischen, denn wenn die Realität auf romantische Vorstellungen trifft, muss man arbeiten statt nur schön zu reden.
    • Platon 11.08.2020 15:14
      Highlight Highlight @höckli
      Traurig aber wahr🤦🏻‍♂️ Viele linke hassen einander mehr, als die wahren politischen Gegner.
    • höckli 11.08.2020 15:33
      Highlight Highlight CVP.
    • ninolino 11.08.2020 15:52
      Highlight Highlight "CVP"

      Das ist nicht _die_ Mitte, sondern das Fähnchen im Wind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 11.08.2020 13:56
    Highlight Highlight "Alles, was uns zufrieden macht und uns bestätigt, ist sehr verführerisch. Es geht hauptsächlich um Hoffnung. Man kann Menschen mit Hoffnung vergiften, wenn man ihnen falsche Hoffnungen macht oder man kann sie inspirieren. Was uns dabei immer verkauft wird ist eine bessere Zukunft."

    Die Propaganda von Wirtschaft und Politik ist so mächtig, dass sich selbst der Irrglaube, die Menschheit könne durch technologischen Fortschritt die Umwelt retten, durchgesetzt hat.

    Früher glaubte man, mit Kohle, und später mit Erdöl, die Natur retten zu können. Dass war, wie wir heute sehen können, ein Irrtum.
  • DerTaran 11.08.2020 13:53
    Highlight Highlight Nach Milliardenzustupf für die Luftfahrt ohne Umweltauflagen kann man sich schon von Links und Rechts verschaukelt vorkommen.
    • Hierundjetzt 11.08.2020 14:38
      Highlight Highlight ...kann man so sehen. Oder das aktuell 50'000 Arbeitsstellen wichtiger sind als das ein winziges Land den Alleingang probt ohne sich mit Europa abzusprechen.

      Hallo, wir sind 8 Mio. Nicht 350. Nicht der Mittelpunkt der Welt.

      Aber irgenwie wirds mir langsam zu blöd elementaren Schulstoff für 16 jährige zu repetieren.
    • Platon 11.08.2020 15:13
      Highlight Highlight @DerTaran
      Schau dir gefälligst nochmals die Beratungen im Parlament an. Man kann den Linken wirklich nicht ankreiden, dass sie keine Mehrheit für alles finden! Auf welchem Planeten lebst du?!?
      https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2020/20200504202539257194158159041_bsd186.aspx
    • DerTaran 11.08.2020 20:34
      Highlight Highlight @Platon, auf einem Sterbenden?
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  • John Henry Eden 11.08.2020 13:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • einmalquer 11.08.2020 13:45
    Highlight Highlight Die "Klimajugend" wollte nie politisch sein. Und Politik und Wirtschaft den wissenschaftlichen Erkenntnissen unterordnen.

    Damit wäre es mit der Demokratie wie wir sie kennen vorbei und mit dem bestehenden Wirtschaftssystem.

    Da nützen ein paar (Gross-) Demos nichts. Das würde nur - wie die Proklamierung der Menschenrechte zB - mit Gewalt gehen.

    Einen solchen Kampf würden sie verlieren. Das wissen sie selbst.

    Was sie auch wissen (sollten), es ist ohnehin zu spät. Auch der jetzige Rundumschlag bringt nichts.
    • bbelser 11.08.2020 14:16
      Highlight Highlight Die Klimajugend will sehr wohl politisch sein.
      Sie will sich nur nicht vor den Karren politischer Ideologien spannen lassen.
    • Herr J. 11.08.2020 14:53
      Highlight Highlight Sie verwechseln romantische und weltfremde Forderungen mit der Realität.
      Nun beschimpfen sie halt die Realität.
    • Herr J. 11.08.2020 15:12
      Highlight Highlight Die Klimajugend ist längst selber zur Trägerin einer Ideologie geworden. Sie lautet: Ausser dem Klima ist alles sch...egal, Hauptsache wir tun etwas, egal was sonst alles vor die Hunde geht.
      Wie auf alles Ideologisch-Verbohrte, kann ich auf das sehr sehr gerne verzichten.
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  • GetReal 11.08.2020 13:38
    Highlight Highlight Oh Wunder. Wenn man sich von einer politischen Seite instrumentalisieren lässt - und das war leider absehbar - dann hat man die andere gegen sich. Was es wirklich braucht, ist ein breiter Konsens, unabhängig von politischen Ausrichtungen. Dass dies nicht über extreme Massnahmen möglich ist, sollte allen einleuchten. Die Alternative? Man blockiert sich gegenseitig und erreicht null und nichts, ausser zerbrochene Scheiben und Unfrieden.
    • RicoH 11.08.2020 17:31
      Highlight Highlight Solange wir eine rechts orientierte Regierung haben, ist ein Konsens mit der Natur nicht in Aussicht.
      Was du forderst ist ein "warmduscher" Konsens. Damit kann der Klimawandel nicht beeinflusst werden.
      Und nein: es braucht keinen breiten Konsens. Es braucht jetzt Massnahmen, die die Klimaerwärmung aufhalten. JETZT und weltweit.
  • Ger01 11.08.2020 13:38
    Highlight Highlight Rein der Aufruf zu Ungehorsamkeit ist absolut unintelligent und antidemokratisch. Genau das ist das Handeln, welches nicht zum Erfolg führt aber sehr wohl gross schürt.
    • bbelser 11.08.2020 14:17
      Highlight Highlight Und jetzt noch die Alternativen, die die Erwachsenen anzubieten haben, bitte!
    • Herr J. 11.08.2020 14:56
      Highlight Highlight Im politischen System für die Anliegen kämpfen! Die Schweiz bietet Möglichkeiten in Fülle, sich einzubringen.
      Braucht halt Durchhaltevermögen, flotte Sprüche und Extremisten-Getue helfen weniger.
    • Unkel Wullewu 11.08.2020 15:39
      Highlight Highlight Ja, genau, Ghandi war absolut unintelligent und antidemokratisch...?
      Ziviler Ungehorsam ist ein Vorbildliches Mittel, denn es funktioniert nur, wenn sehr viele Menschen mitmachen; und es intelligent aufgezogen ist.
      Ich drücke den Klimateens meine Daumen, auf das sie eine Welle lostreten können. Gut überlegen, wie Ghandi, wie und wo ungehorsam sein zielführend ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 11.08.2020 13:36
    Highlight Highlight Wir hätten eine direkte Demokratie... Unterschriften sammeln für notwendige Änderungen und zur Abstimmung bringen. Das brachte in der Vergangenheit wirkliche Änderungen, wenn die Bevölkerung dahinter steht.
    • bbelser 11.08.2020 14:20
      Highlight Highlight Wie beim Frauenstimmrecht.
      Das kam auch ganz flott.
      Innert kürzester Zeit.
      Mit ein paar Unterschriften.
      Und einer Abstimmung.
      Zack, erledigt.
      Ganz ohne Demos und Ungehorsam und all dem neumodischen Kram.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 11.08.2020 14:39
      Highlight Highlight Also ja, natürlich hat man eine Demokratie, man hat auch ein Antirassismus-Gesetz sowie ein Lohngleichheitsgesetz, und die grosse Überraschung: man hat trotzdem Rassismus und trotzdem Lohnunterschiede bei Mann/Frau für die gleiche Arbeit.

      Aber Sie haben einen interessanten Punkt auf das Tablett gebraucht: Wenn 7 Millionen Schweizer nichts ändern wollen wegen dem Klima, warum sollte man sich für irgendetwas bemühen?

      Das gleiche beim Mieterschutz, Arbeitsrechte, usw. Wenn man als Knecht leben will, soll man das tun.
    • Herr J. 11.08.2020 14:57
      Highlight Highlight Die Macht liegt beim Volk, und so soll es bleiben.
      Klimadiktatur nein danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücklicher 11.08.2020 13:26
    Highlight Highlight Wie sollen denn "die Jungen" mit ihrer geringen Erfahrung die bestehenden Mittel nutzen? Selbst die etablierten Parteien engagieren noch Profis und Berater, können auf etablierte (und zur Not auch mal gekaufte) Netzwerke zurückgreifen. Da verstehe ich den Frust und die Hoffnung auf mehr Wirkung durch Störung. Es sollte sich halt tatsächlich mal eine der grossen Parteien ERNSTHAFT um die Zukunft kümmern - anstatt auf den Erhalt...
    • ohu 11.08.2020 16:39
      Highlight Highlight Aber die gleichen Jungen proklamieren für sich, dass sie ja alles besser wissen als die Erwachsenen. Ja was den nu?
    • bbelser 11.08.2020 22:23
      Highlight Highlight Nein, ohu, sie wollen nur, dass die Erwachsenen auf den Konsens der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftler hören.
      Und dann endlich erwachsen handeln.
      Aber offensichtlich bist du nicht der einzige Erwachsene, der davon total überfordert ist.
    • Glücklicher 11.08.2020 23:19
      Highlight Highlight Ich denke, das ist seit jeher das Vorrecht der Jugend. War bei den alten Griechen so, bei den 68ern, den Jugendbewegungen der 1980er Jahre usw.
  • phiwi80 11.08.2020 13:20
    Highlight Highlight Bald werdet ihr sagen: "wir wurden von ganz Rechts angegriffen und von ganz Links missbraucht." Schade.
  • joevanbeeck 11.08.2020 13:01
    Highlight Highlight Auf "die Politik" kann man sich nicht verlassen deshalb nehme ich mir die Fridays for Futur Bewegung zum Vorbild. Ich hoffe ich das ich im nächsten Jahr wieder
    gefahrlos um die Welt reisen kann.
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    • Knacker 11.08.2020 13:58
      Highlight Highlight ah, die Langstrecken-Luisa :)
  • Joseph Quimby 11.08.2020 13:00
    Highlight Highlight Man könnte eine Initiative starten, dass zum Beispiel nur noch Autos mit einem CO2-Ausstoss unter x zugelassen werden, aber mit einem Schild dumm in der Gegend rumstehen geht natürlich auch.
    • Ursus der Rächer 11.08.2020 16:56
      Highlight Highlight Wir haben die Grenzen für den Ausstoss schon längst. Es geht darum, diese zu senken! Oder man könnte auf den grossen Skandal aufmerksam machen, dass diese Grenzen von Sportwagen, nennen wir einen davon, Ferrari, diese Limite nicht einhalten müssen, weil die Stückzahlen zu gering sind. Bei solchen Themen könnte eine schlaue Klimajugend mit einer Initiative in die Politik einsteigen! Mit Krawall seid ihr auf der Verliererstrasse! Ganz sicher, sogar!
    • RicoH 11.08.2020 17:36
      Highlight Highlight Weisst du, wie lange es dauert, bis eine Initiative angenommen wird uns sie zur Abstimmung kommt?
      Weisst du, wann der "Point of no return" bei unserem Klima vorausgesagt wird?
      Wir müssen JETZT handeln, nicht in ein paar Jahren...
  • covfefe 11.08.2020 12:56
    Highlight Highlight Ausser Kosten und zusätzlichen Abgaben bringt das ganze Theater überhaupt nichts. Wenn Ihr wirklich was verändern wollt dann geht nach Brasilien, China, Indien, Afrika,.. Klima wird nicht nicht in Der Schweiz gemacht. Ausser Ihr bekämpft das Übel an der Wurzel. aber die ist sehr starkt und hat sehr viele Anwälte.
    • Sternengucker 11.08.2020 14:14
      Highlight Highlight Ja, Sie haben recht. Aber die Einstellung: So lange Brasilien, China, Indien, Afrika etc. nichts macht, kann es es mir egal was ich dazu beitrage, finde ich schlecht. Also littere ich, das ganze Umweltbewusstsein ist mir egal, weil andere Länder viel schlimmer sind.
    • bbelser 11.08.2020 14:27
      Highlight Highlight Seit wann gibst du deine Verantwortung als Erwachsener so freigiebig an Kinder und Jugendliche ab?
      Ach, du willst gar nichts ändern?
      Das sollen die Kids für dich machen?
      Bravo.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 11.08.2020 17:14
      Highlight Highlight @covfefe aka Donald Trump: Ohne Brasilien, China, Indien und Afrika hättest du deinen Lifestyle hier gar nicht, geschweige denn das Eingabegerät, mit dem du diesen Kommentar verfasst hast.

      Kauf kein Zeug mit brasilianischer, chinesischer, indischer und afrikanischer Herkunft und die Probleme lösen sich nahezu von selbst. Aber der Komfort und Wohlstand ist dir dann doch lieber, als eine intakte Umwelt, wie?

      Selten dumm, aber von Trump ist man sich nichts anderes gewohnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ig nid är 11.08.2020 12:55
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Brockoli 11.08.2020 14:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • John Galt 11.08.2020 12:55
    Highlight Highlight Zu den Erfahrungen die sie mit den Linken Parteien gemacht haben: Willkommen im System! Was habt ihr denn erwartet?
    • Superreicher 11.08.2020 13:41
      Highlight Highlight Was habt ihr denn erwartet von einem bürgerlich dominierten Parlament (denn das ist es immer noch, trotz sog. "Linksrutsch").

      Merke: Wenn man rechts wählt, dann wird auch rechts politisiert.

      Aber ich gebe dir Recht: Die SVP setzt sich viel mehr für die Umwelt und das Klima ein als die bösen linken Parteien. Äh...
  • Ana64 11.08.2020 12:54
    Highlight Highlight Sorry aber das ist reine Anarchie was diese Klimajugend will. Auch junge haben sich an die Landesgesetze zu halten. Nd wenn die erwachsen werden und Stimmrecht haben dann dürfen sie legal entsprechende Gesetze – Anpassungen beantragen. Und wenn sie das Stimmvolk überzeugen können werden diese Änderungen angenommen. Alles andere ist Anarchie und/ oder Terror. Ende der Diskussion.
    • bbelser 11.08.2020 14:30
      Highlight Highlight Ana64 ist hier anscheinend Richter, Henker und Diskussionsleiter in einem.

      Vielleicht fragen wir ja mal das Klima, ob es die demokratisch beschlossenen Änderungen bitte abwarten könnte...
    • Jean B. 11.08.2020 14:35
      Highlight Highlight Jawoll, "Ende der Diskussion" - Du hast Deine Meinung gesagt, jetzt sollen die anderen gefälligst ruhig sein! Zu Befehl!
    • Sternengucker 11.08.2020 14:37
      Highlight Highlight Unser Landesstreik von 1918 war auch einfach eine Anarchie: Die forderten doch tatsächlich u.a. sofortige Einführung des Frauenstimmrecht, Einführung der 48-Stunden-Woche,
      Sicherung der Lebensmittelversorgung. Aber immerhin fanden erst nach über 50 Jahren das Frauenstimmrecht Zuspruch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus der Rächer 11.08.2020 12:44
    Highlight Highlight Das ist wenn Kinder Klimapolitik machen wollen. Keinrn blassen Schimmer, wie Parteien funktionieren. Die sind einfach nur naiv. Entweder sie überzeugen die Politiker oder sie gehen unter! Arme naive Kinder.
    • bbelser 11.08.2020 14:32
      Highlight Highlight Du redest von den Erwachsenen, die jetzt Jahrzehnte Zeit hatten, politisch zu handeln, nicht wahr?
      Ach nein?
      Du hättest gerne, dass Kinder deinen Dreck wegmachen?
      Armer naiver Erwachsener...
    • Ursus der Rächer 11.08.2020 16:37
      Highlight Highlight bbelser: Call me boomer, I‘m over 20 years old!
    • RicoH 11.08.2020 17:40
      Highlight Highlight @Ursus der Rächer

      Dein Kommentar zeugt aber nicht von Reife. Von über 20 jährigen erwarte ich mehr – viel mehr...
  • 7immi 11.08.2020 12:40
    Highlight Highlight XR ist eine extreme Bewegung, die das derzeitige System zerstären will und naiv davon ausgeht, dass dann ein besseres System folgt. Dass die Klimajugend mit dieser Organisation kooperiert ist aus meiner Sicht eher hinderlich. Schliesslich müsste man auf unserem System (Rechtsstaat, Demokratie) die ökologische Bewegung aufbauen mit allen demokratischen Mitteln, und nicht dieses System torpedieren. Braucht etwas mehr Zeit und Geduld, ist aber nachhaltig. So funktioniert nun mal eine Demokratie.
    • Zenski 11.08.2020 13:19
      Highlight Highlight Die Demokratie funktioniert hier schon lange nicht mehr. Regieren tut der Lobbyismus und das Geld - Parteispenden sind immer noch nicht transparent. Das Volk kann zwar Initiativen starten und das Referendum ergreifen, die Hürden sind aber hoch und falls sue übersprungen warten Gegner mit einer vollen Kriegskasse. Der Staat und die Regierung nimmt seine wichtigste Funktion nicht war: den Schutz seiner Bevölkerung wegen der Klimazerstörung. Ziviler Ungehorsam ist ein legitimes Mittel.
    • TJ Müller 11.08.2020 13:43
      Highlight Highlight Der Klimawandel ist seit Jahrzehnten bekannt, doch wird nichts dagegen unternommen. Zeit und Geduld können wir uns schlicht nicht mehr leisten. Die Menschheit hat wertvolle Jahre ins Land streichen lassen, sodass leider drastischere Nassnahmen nötig sein werden.
    • Herr J. 11.08.2020 15:15
      Highlight Highlight Zenski und Müller, sie reden wie die roten Garden bei der Kulturrevolution, wie die Jakobiner nach 1789.
      Es braucht kühlen Kopf und gutes Rechnen, keinen Grünextremismus.
  • TodosSomosSecondos 11.08.2020 12:32
    Highlight Highlight Viele Leute möchten ernsthaft etwas fürs Klima tun aber zu relevantem Verzicht sind nur die wenigsten bereit. Jutesäckchen verwenden und einen Tesla fahren bringt nun mal schlicht nichts.

    Wir müssen aufhören Fleisch zu essen und auf Billigware verzichten (ja ein 1000 Franken iPhone ist viel zu billig, um ökologisch zu sein).

    Solange wir Steaks essen und auf in China mit afrikanischen Metallen produzierten iPhones im Internet surfen, gibt es keinen Wandel.

    Das Klima retten wollen viele. Aber auf die entscheidenden Sachen verzichten, will keiner.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 14:22
      Highlight Highlight Ja da währen doch gesetzliche Regelungen perfekt.

      Dass es nicht funktioniert, auf einer individuellen Ebene Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen beweisen die letzten 20 Jahre.
    • bbelser 11.08.2020 14:37
      Highlight Highlight Private Verhaltensänderungen in allen Ehren.
      Aber die Klimakrise braucht politisches Handeln und Entscheiden.
      Dazu hatten die politisch mündigen Erwachsenen der letzten 50 Jahre alle Zeit, Gelegenheit und Information.
      Haben sich aber lieber mit Selbstoptimierung oder was auch immer beschäftigt.

      Nicht die Jungen verbocken hier was,
      die Erwachsenen haben seit Jahrzehnten verbockt.
    • Herr J. 11.08.2020 15:17
      Highlight Highlight @bbelser, viele waren u.a. damit beschäftigt, die Grundlagen jenes Wohlstands zu erschaffen, von dem Sie nun sicher profitieren.
      Wer es nötig hat, pauschal auf die Erwachsenen zu schimpfen, soll zuerst selber erwachsen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Jordan 11.08.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich warte immer noch darauf, dass von den Klimaaktivisten (egal ob Links oder Grün oder Mitte) bei Gelegenheit auch einmal ein Wort zum Thema "zusätzliche Verbrennung von x-Milliarden Gesichtsmasken täglich auf der ganzen Welt" kommt.

    Ich denke, ein solcher Schritt würde der Glaubwürdigkeit der Bewegung mit Sicherheit nicht schaden.
    • Sternengucker 11.08.2020 14:41
      Highlight Highlight Die Klimaaktivisten tragen sicher keine Papier-Mäskli, sondern Stoff.
  • Locutus70 11.08.2020 12:28
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Müllli 11.08.2020 12:24
    Highlight Highlight Das es nach Corona Zwischenzeitlich Diskriminierung nun weiter geht mit Klimawandel ist ja klar gewesen. Ich kann dies endlose Gelaber nicht mehr hören. Wir haben in unserem Land auch noch andere Probleme die zur Sprache kommen sollten als diese in der Presse breitgedrückten Themen.
    • bbelser 11.08.2020 14:43
      Highlight Highlight Stimmt.
      Sport ist so ein völlig vernachlässigtes Thema.

      Zum Beispiel an die Hooligans denkt keiner.
      Was machen die eigentlich jetzt, wo sie doch nicht im Stadion randalieren können?

      Ja klar, die bereiten da diese ausgewogene Initiative vor...
      Aber das wird natürlich wieder mal totgeschwiegen.
  • Do not lie to mE 11.08.2020 12:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Locutus70 11.08.2020 13:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Thomas G. 11.08.2020 12:21
    Highlight Highlight Lustig. Da hat Corona alles erfüllt was sie wollten. Keine Flüge, weniger Tourismus, weniger Verkehr. Aber die mitten nur. Daran sieht man dass es nicht um Umweltschutz geht.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 14:24
      Highlight Highlight Wenns nachher genau gleich wie vorher weiter geht, sind die Veränderungen nunmal Nutzlos. Wenn man nun also die Fluggeselschaften bedingungslos unterstützt ist das längerfristig schädlich. Aber offensichtlich ist kurzfristiges Denken mehr deine Stärke.
    • Thomas G. 11.08.2020 19:19
      Highlight Highlight Der Flugverkehr ist generell kein grosser CO2 Faktor. Aber Du kannst gerne mit Deinem Böötli und dem Padel in die Karibik rudern
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 22:37
      Highlight Highlight @Thomas verzichte doch einfach während einer Klimakrise auf deinen Luxusurlaub dann musst du auch nicht so viel Rudern wenn der Flugverkehr nicht vom Steuerzahler bedingungslos künstlich am Leben erhalten wird.
  • Knacker 11.08.2020 12:20
    Highlight Highlight es ist ein bekanntes Muster: eine soziale, bürgerrechtliche oder eine Umweltschutzbewegung entsteht und ist zu Anfangs politisch keiner eindeutigen Richtung zuzuordnen sondern breit gemischt, und nach nicht langer Zeit wird die Bewegung unterwandert und für eindeutige ideologische Zwecke eingespannt, meist von Linksradikalen. War in Deutschland zB bei der Piratenpartei so, ist bei Fridays for Future so und ist auch bei Black Lives Matter so.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 14:26
      Highlight Highlight Es ist fast so als ob sich politisch rechts Gesinnte einfach nicht für das Klima, weniger Rassismus oder Soziale Themen einsetzen.
    • Knacker 11.08.2020 15:06
      Highlight Highlight @Kian Rechtsextreme unterwandern anderswo, zB die Polizei oder andere staatliche Institutionen. Beim NSU Skandal in Deutschland hat sich gezeigt dass sich Rechtsextreme bei der Polizei und Verfassungsschutz eingeschlichen haben.
    • Knacker 11.08.2020 15:09
      Highlight Highlight @Kian
      ah, man kann sich auch für Klimaschutz, weniger Rassismus und soziale Themen einsetzen ohne dabei einer linksextremen Ideologie zu folgen und marxistische Utopien umsetzen zu wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 11.08.2020 12:20
    Highlight Highlight Drohungen kommen ganz besonders gut an. Super Strategie
  • Balabatar 11.08.2020 12:14
    Highlight Highlight Ihre Erwartungen an die Politik sind doch etwas hoch wenn man bedenkt, dass sie sich an der Klimakonferenz 2019 in Lausanne selbst unter Gleichgesinnten lediglich auf drei wage Forderungen einigen konnten...
    • Sternengucker 11.08.2020 14:44
      Highlight Highlight Wie beim WEF, ach nein, da gibt es ja gar keine Einigung.
    • bbelser 11.08.2020 19:11
      Highlight Highlight @Balabatar:
      oh, die Erwachsenen sind ja da so viel produktiver und effizienter...
  • Firefly 11.08.2020 12:13
    Highlight Highlight Ich muss ehrlich sagen, ich glaube nicht daran, dass drastische Massnahmen welche für ein Umdenken nötig wären je eine demokratische Mehrheit finden würden.

    Die meisten Leute wollen nichts abgeben oder verzichten. Nicht freiwillig.

    Auch wenn mir dieser Gedanke gar nicht gefällt... überzeugt mich vom Gegenteil.
    • Stinkstiefel 11.08.2020 12:47
      Highlight Highlight 100% einverstanden.
      Um an freiwilligen Verzicht auf breiter Basis zu glauben muss man schon Idealist und Träumer sein.

      Die spannendere Frage ist:
      Was ist die Konsequenz?
      Ist es legitim, drastische Massnahmen [diktatorisch] gegen den Mehrheitswillen durchzusetzen?

      Ich möchte das nicht. Wenn das die Idee der Klimabewegung ist, dann lehne ich sie entschieden ab. Nicht weil ich den Klimawandel negiere, sondern weil ich diktatorische Methoden, völlig unabhängig vom Zweck, grundsätzlich nicht will.
    • Rundlauf 11.08.2020 12:51
      Highlight Highlight So ist es.

      Die kleinen und mittleren Leute versuchen aktuell noch an ihrem Wohlstand festzuhalten. Die verschärfte Umweltsituation wird Ökologie, Wirtschaft und letztlich auch Gesellschaft aber derart aus den Fugen werfen, dass der Verteilkampf künftig wesentlich härter ausgetragen werden wird als heute.

      Erst dann werden die Leute merken, dass sie zu klein sind, um gegen die Grossen zu bestehen, die ihnen heute noch Kuchenstücklein übrig lassen. Werden sie nicht mehr.

      Dann wird man sich wünschen, es hätte doch schon früher jemand das Ruder herumgerissen und die Entwicklung entschärft.
    • Karl33 11.08.2020 13:06
      Highlight Highlight @rundlauf, 'klein' und 'grosse' leute sind sehr individuelle definitionen.

      es scheint mir, dass in politik und solchen protestgrüppchen selten die gesellschaft repräsentiert ist. sondern eher die breite spitze der gesellschaft. die büezer sind nämlich am arbeiten.

      und nein, die spitze der gesellschaft tritt nicht automatisch für die interessen derer 'unten' ein. die kennen sie nämlich gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • weissauchnicht 11.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Die Politik muss verstehen, dass aus einem Fleischbuffet niemals ein Vegi-Buffet wird, wenn man sich darauf beschränkt, möglichst viel Gemüse drauf zu werfen. Man muss auch das Fleisch entfernen.

    Dasselbe gilt für die Energieversorgung/Treibstoffe. Es reicht nicht, möglichst viel erneuerbare Energien zu fördern, man muss auch aktiv die fossilen Energien entfernen. Das hat die Politik noch immer nicht verstanden.
    • bbelser 11.08.2020 19:15
      Highlight Highlight Fossile Energien werden immer noch subventioniert!
      Ein Hirnriss sondergleichen...
  • Hans der Dampfer 11.08.2020 12:09
    Highlight Highlight Super diese Kinderchen die vom Leben immer bevorzugt wurden, mit dem goldenen Löffel im Mund und tatsächlich denken das die Matura von ihren Eltern bezahlt würde 😂
    Auch denken sie, dass sie die einzigen seien die je auf Klima gemacht hätten. So ziemlich alle die vor ihnen ein bisschen auf Aufstand machten sind heute selber Politiker oder Firmenbosse und wirtschaften vor allem in ihre eigene Tasche.
  • Steibocktschingg 11.08.2020 12:03
    Highlight Highlight Was ich jetzt noch gerne wüsste: Womit genau haben die Linkem die Klimastreiker belogen und betrogen? Irgendwie bleibt das im Nebel der Unwissenheit verborgen...
  • Quo Vadis 11.08.2020 12:01
    Highlight Highlight «Wurden von Linken benutzt und belogen»

    Da wurden ein paar jugendliche Idealisten von der brutalen Realität wachgeküsst.. Schöne guete Morge 😎
  • D(r)ummer 11.08.2020 12:00
    Highlight Highlight Die Macht des Konsumenten gibts nicht mehr. (Geh mal in eine Grossbäckerei und kaufe ein Sandwich, das nicht in Plastik verpackt ist.)
    Die Politik hat nichts konkretes unternommen.
    Ich kann den Unmut verstehen und bin gespannt, wie die Gesellschaft diesmal reagiert.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Nichts hält die Klimabewegung davon ab, eine Initiative zu formulieren, die Netto Null bis 2030 fordert, nennt sie Gletscherinitiative 2.0
    Wo auf der Welt kann man das sonst noch machen?
    Ist nicht der ganze Pitch von XR, dass "die Bürger zusammenkommen sollen" und gemeinsam einen Klimaplan vorlegen soll, weil die Parlamente blockiert seien.
    Hier gibt es genau dazu die Möglichkeit.
    Alles andere ist billiger, linkspopulistischer anti-parlamentarismus, Chantal Mouffe und Lateinamerika lassen grüssen.
    • geissenpetrov 11.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Die Idee der Demokratie war ursprünglich, dass längerfristig das bessere Argument obsiegt. Dazu gehört in erster Linie, die eigenen Interessen so zu formulieren, dass sie vom gegenüber verstanden werden. Das Diktat der Mehrheit (Abstimmung), soll nur als letztes Mittel dienen, wenn eine Einigung unmöglich ist.

      Deine Argumentation ist ein Musterbeispiel, wie man sich hinter einem (scheinbaren) Diktat der Mehrheit versteckt und damit den vorgelagerten Prozess (Austausch von Argumenten) überbrücken will.
      Kurzum: Deine Post offenbart eine antidemokraische Haltung.
    • TodosSomosSecondos 11.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Darauf folgt das übliche Fear-Mongering der Rechten und der Wirtschaft und die Initiative geht mit 27% ja Bach ab und falls nicht, wird sie in der Umsetzung verwässert und sabotiert wie einst die MEI.

      Direkte Demokratie ist ein feuchter Traum, bestimmen tun andere.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2020 14:13
      Highlight Highlight geissenpetrov:
      Verstehe ehrlichgesagt nicht ganz, hinter was ich mich da verstecken soll.
      Zur Gletscherinitiative werde ich zustimmen, bis 2030 halte ich in einem liberalen Rahmen für nicht machbar.
      Die CH soll und muss Paris innerhalb eines liberalen Rahmens umsetzten.
      Ich gehe schwer davon aus, dass im Parlament Argumente ausgetauscht wurden und das neue CO2-Gesetzt ist das Produkt davon. Das kann man zu wenig finden, ist aber genau die Einigung, die sie ansprechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 11.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Wer mit den faschistoid aufgebauten Extinction Rebellion zusammenarbeitet verliert meine Unterstützung!
  • Rosskastanie 11.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Durch Corona hat die Klimabewegung erfahren, was Verzicht bedeutet, den Sie allen anderen aufzwingen wollen, das ist wohl nicht so spassig....Nicht falsch verstehen; ich sehe ebenfalls Handlungsbedarf und habe etlich Anstrengungen diesbezüglich übernommen. Kein Auto mehr, kleinere Wohnung, anderer Job der sich mit dem Velo erreichen lässt (weniger Lohn ist halt die Folge)...aber zwischen Forderungen im Internet und Social Media und dem Handeln in der realen Welt besteht halt aus meiner Sicht eine riesige Diskrepanz, hat man diesen Sommer deutlich gesehen. So, möge die Blitzerei beginnen...
    • SUV-Fahrer 11.08.2020 15:57
      Highlight Highlight Kompliment, meine ich ernst. Und ja, ich mache es nicht. Stehe dazu.
  • Liserl 11.08.2020 11:56
    Highlight Highlight Den Banken empfehle ich dringendst mit samt Ihren Konten nach London zu zügeln, sobald dann die Hypothekar Zinsen ins unermessliche steigen, müssen sich diese Frauen ( Quotenmann gibts auf dem Bild keinen ) eine einträgliche Arbeit suchen, um sich und Ihren Eltern das Dach überm Kopf zu erhalten. Was ich der Schweiz langsam Wünsche ist eine Rezession mit mind.20% Arbeitslosigkeit um von diesen Luxusproblemen wegzukommen ! Mir egal, ich bin systemrelevant , habe 3 sehr prakt.Berufsausbildungen noch dazu ohne Studium !
  • THEOne 11.08.2020 11:52
    Highlight Highlight welcome to the real world...
    corona hin oder her, dieser ganze klimahype war von anfang an nur ein hype von träumern die ernsthaft dachten und immernoch denken, die welt ändern zu können zugunsten des klimas.
    corona hat insofern schön den puren egoismus znd die heuchelei des menschen aufgezeigt. es wird alles 2. rangig wenns ums nackte überleben geht.
  • SUV-Fahrer 11.08.2020 11:52
    Highlight Highlight Liebe Klimajugend: leider werden weltweit mehr als 50% des Stromes mit Kohle hergestellt. Tendenz eher steigend. Nun, ich weiss nicht ob auf Grund dieser Tatsache Demos in Zürich wirklich viel bringen. Bringt Euer Wissen und Tatendrang in der Wissenschaft ein. Es kann nur mit neuer Technologie gegen den Klimawandel etwas gemacht werden. Verzicht fordern ist ja schön. Die Umsetzung ist aber dann mehr als fragwürdig. PS: ja, ich hab immer noch ein SUV..
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 14:36
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du einfach damit aufhören aktiv an der Zerstörung der Welt beteiligt zu sein statt von andern zu Fordern deine Luxusgüterkäufe auszugleichen.
    • SUV-Fahrer 11.08.2020 15:54
      Highlight Highlight soso.. dann fang du doch mal an.. "Zerstörung der Welt"... ok. Etwas Information würde helfen. Radikalisierung und Gleichmacherei hilft selten..
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 17:00
      Highlight Highlight Hör bitte auf "SUV-Fahrer" zu sein (ausser das ist nötig wegen deines Berufs oder weil du so weit abseits der Zivilisation lebst dass dort keine Strassen hinführen) und so aktiv den Klimawandel zu verstärken. Ist dir das klar genug?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2020 11:52
    Highlight Highlight Das wirkt auf mich ehrlichgesagt ein bisschen konfus.
    In diesem Land wird Politik gemacht mit Initiative, Referenden oder nervenzerrender Knochenarbeit im Parlament. Alle diese Möglichkeite stehen offen, ohne "erfolgsgarantie".
    Durch das blockieren von ein paar UBS Filialen wird kein einziger Gesetztesartikel angepasst.
    • bbelser 11.08.2020 12:17
      Highlight Highlight Ja klar, das Klima wartet jetzt brav, bis unsere Initiativen, Referenden etc. durch sind... 🤨
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2020 14:19
      Highlight Highlight In einer Lobbykratie zu behaupten:
      "Aber ihr habt doch Initiative und Referenda"

      ist dasselbe wie in Weissrussland zu sagen:
      "Aber ihr könnt doch wählen"

      Ich denke, dass kann man so mal stehen lassen, spricht ja für sich selber.
  • Cbd 11.08.2020 11:51
    Highlight Highlight Schulterschluss mit XR, dessen Gründer Holocaust-Relativierung begangen hat und die ganzen Organisation sich teilweise ausserhalb des legalen Rahmen befindet? Die Klimastreik bewegung demontiert sich gerade selber.
  • Ludwig van 11.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Das ist genau die falsche Strategie. Die Linke frisst sich selbst: einige radikalen Linken kritisieren hauptsächlich die moderaten Linken, wenden sich vom friedlichen Massenprotest ab und ziehen mit illegalen Aktionen die ganze Bewegung runter.
    • Ludwig van 11.08.2020 14:00
      Highlight Highlight @Silent_Revolution: Seit wann bin ich Turbokapitalist? Man kann auch links sein ohne gleich die soziale Marktwirtschaft durch eine kommunistische Diktatur ersetzen zu wollen. Das hat die SP verstanden aber du offenbar nicht. Für dich gibt es nichts zwischen strammen Kommunisten und Turbokapitalisten.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 14:39
      Highlight Highlight Vielleicht ist die soziale Marktwirtschaft nur Kapitalismus mit Pflastern. Links beginnt bei demokratischem Sozialismus nicht bei Pflaster-Kapitalisten.
  • geissenpetrov 11.08.2020 11:46
    Highlight Highlight Das war vorhersehbar. Die linken Parteien sind leider nicht in der Lage (sie waren es auch nur phasenweise in den 50er & 60er), eine echte Kapitalismuskritik anzubringen. Sämtliche Errungenschaften des heutigen Sozialstaates, angefangen beim allgemeinen Wahlrecht, über Frauenrechte und Sozialversicherungen wurden auf der Strasse erkämpft. Betonung auf Kampf – nicht Dialog.
    Von Parteien ist nichts zu erwarten. Sie werden den Statusquo bewahren und weiterhin eine Politik betreiben, die ihnen selbst und den Eliten nützt. Das Klima ist denen egal.

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    • PC Principal 11.08.2020 12:56
      Highlight Highlight Sämtliche Errungenschaften wurden auff der Strasse erkämpft? Ganz sicher nicht. In der Schweiz wurde alles durch parlamentsarbeit und Initiativen erreicht.
    • geissenpetrov 11.08.2020 13:29
      Highlight Highlight Dann zähl mal auf, welche bahnbrechenden Errungenschaften die Regierungen Deiner Meinung nach zu verzeichnen haben.

      Nebst dem allgemeinen Wahlrecht und dem Recht auf Privatbesitz (zuvor hatten 85% keinen Zugang), den erwähnten Sozialversicherungen und dem Frauenstimmrecht kann man auch hinzufügen, dass der acht Stunden Tag (zuvor wurde oft bis zu 14h/d gearbeitet) und öffentliche Institutionen (beispielsweise öffentliche Bibliotheken) erkämpft werden mussten. Das ist alles noch nicht so lange her.
  • DerTaran 11.08.2020 11:46
    Highlight Highlight Die Klimabewegung fühlt sich verraten und verkauft.

    Gleichzeitig gehen sie davon aus, dass wenn jetzt nicht gehandelt wird, der Planet unwirtlich wird, im schlimmsten Fall unbewohnbar.

    Für sie geht es um die Existenz, eine Radikalisierung ist absehbar.

    Das letze mal, als einer Bewegung so vor den Kopf gestossen wurde, gipfelte der ungehorsam in Terrorismus. Und damals ging es nicht um das überleben der Menschheit.
    • Superreicher 11.08.2020 13:44
      Highlight Highlight Von was für einer terroristischen Bewegung sprichst du? Ansonsten bin ich mit deinem Kommentar einverstanden.
  • Grohenloh 11.08.2020 11:43
    Highlight Highlight „Man hat uns das Blaue vom Himmel besprochen und nichts davon geliefert», sagt Meret Schefer vom Klimastreik. Man habe alle Instanzen des Systems um Hilfe gerufen. Heute müsse man feststellen: «Wir wurden im Stich gelassen»„

    Das ist seit etwa zwei Jahren so präsent. Was haben die denn das Gefühl, wie schnell das geht? Vom Verfassungsartikel für die AHV bis zur Einführung hat es etwa 20 Jahre gedauert. Beim Mutterschaftsurlaub etwa 40 Jahre.

    • Seth 11.08.2020 12:05
      Highlight Highlight Nur weil das damals so lange gedauert hat, heisst das nicht, das nicht sehr schnell grosse Veränderungen möglich sein können. Und ehrlich gesagt, haben wir auch nicht mehr die Zeit so lange da rumzudoktern... Seit dem Kyoto Protokoll spätestens (das auch 23 Jahre her ist) wissen wir also alle woran wir sind und passiert ist dennoch relativ wenig was wirklich einen signifikanten Einfluss hätte...
    • Grohenloh 11.08.2020 12:22
      Highlight Highlight Seth:
      Das ist sicher richtig. Nur können wir das Problem ausschliesslich von einer Gesellschaft im Wohlstand aus lösen. Sind Sicherheit, Wohlstand und Demokratie einmal zerstört, werden wir nicht genug Ressourcen und Energie dafür haben sondern andere, existentielle Probleme. Ich meine: Was gebe ich meinen Kindern morgen zu essen und so...
    • Sälüzäme 11.08.2020 13:22
      Highlight Highlight Von der Vorindustralisierung bis 2018 ist die Temperatur um 1° gestiegen mit jetzt schon schlimmen Auswirkungen, in 20-30 Jahren sind es 1,5°. Heute verliert Grönland 4 Milliarden Kubikmeter Eis im Jahr, das lässt nicht nur den Meeresspiegel steigen, den Golfstrom abschwächen, das Klima ändern sondern wird auch tektonische Veränderungen mit sich bringen. Permafrost taut und es gehen Millionen Tonnen Methan in die Atmosphäre (CH4 ist 20x schlimmer als CO2), unsere Wälder werden zu 75% zerstört sein, Wassermangel, Klimaflüchtlinge usw. und du willst auf das Parlament warten? Spassvogel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 11.08.2020 11:40
    Highlight Highlight Die Klimabewegung scheint etwas grundlegendes nicht zu verstehen. Es geht in der Welt immer nur um Profitabilität, immer. Solange man mit dreckigem Wirtschaften mehr verdient als mit sauberem, kann sich in unserem System nichts ändern.

    In konsensorientierten Demokratien unserer, müsste links-grün über 50% kommen, damit man griffige Massnahmen umsetzen könnte, welche entsprechende Wirkung haben. "Schuld" sind in dem Sinne nicht die linken Politiker, sondern die Wähler - wie so oft in der Demokratie, ist das Problem der Mensch selber.

    Es wird sich erst was ändern, wenn es ganz ganz übel ist.
    • ulmo 11.08.2020 12:40
      Highlight Highlight Die Bewegung hofft wohl drauf, dass auch die Rechten es irgendwann mal schnallen, dass die Eindämmung des Klimawandels wichtiger ist als kurzfristige persönliche Bereicherung.
    • geissenpetrov 11.08.2020 13:11
      Highlight Highlight @TodosSomosSecondos
      "Es geht in der Welt immer nur um Profitabilität, immer."

      Das ist nur im Kapitalismus zutreffend. In trifunktionalen Gesellschaften, die vor der Entstehung des Kapitalismus (ab Mitte des 18. Jahrhunderts) die weltweit vorherrschende Ordnung war, wurde bedarfsorientiert gewirtschaftet. «Profit über allem» ist kein Naturgesetzt, sondern eine relativ neue Erscheinung, die auf den Kapitalismus zurück geht.
    • Zenski 11.08.2020 14:29
      Highlight Highlight Lieber TodosSomosSecondos, deine Aussage stimmt nicht ganz. Klimabewegungen wie 350.org fordern auf Investments abzuziehen von CO2-Industrien und diese in nachhaltige Investments zu stecken - auch aus Gründen des langfristigen Profits.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yakari9 11.08.2020 11:33
    Highlight Highlight Bin selber ein Linker.
    Wenn das der Plan der Klimajugend ist, haben die halt einfach nichts von Politik verstanden.
    1. Alles dauert, von heute auf morgen geht nichts.
    2. Wer soll denn die Anliegen der Klimajugend in den Räten vertreten wenn nicht die Linken?
    3. Krawall schädigt die Linke Seite nur, somit verliert sie Stimmen und die Anliegen der Klimajugend haben eine noch geringere Chance.

    Schlussendlich wird sich so auch die Trägerschaft der Bewegung verkleinern und dann haben wir einen "Grünen Block" (als Pendent zum Schwarzen Block). Dass sowas wenig Erfolg bringt, liegt auf der Hand.
    • Ian Cognito 11.08.2020 12:00
      Highlight Highlight "Krawall schädigt die Linke Seite"

      Und du bist sicher, dass du "links" bist
    • Valerie Seline 11.08.2020 12:10
      Highlight Highlight 1. Niemand spricht von heute auf morgen, aber solange, wie dieses Bündnis besteht, kommen schon gut viele Nicht-taten auf das Konto der Linken. So fühle ich mich als Links-wählerin verarscht, weil bei den Linken solche Sachen durchaus auf dem Programm stehen.
      2. Klimapolitik muss nicht parteiisch sein sondern von allen Parteien ernsthaft berücksichtigt werden. Zumindest rühmt sich jede Partei damit.
      3. Was denkst du ist denn die bessere Art, gehört zu werden?
    • K1aerer 11.08.2020 13:18
      Highlight Highlight Man kann auch rechts sein und Klimapolitik betreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mutorintemporibus 11.08.2020 11:31
    Highlight Highlight "Benziner weiter auf dem Rückzug: Schweizer kaufen mehr Hybrid- und Elektroautos"
    steht über einem Artikel wenig weiter unten. Ein Wandel, langsam zwar, aber ein Wandel. Aber das reicht den Fundis natürlich nicht. Nimmt mich nur wunder, wie viele von denen in 10 Jahren ganz glücklich sein werden, mit den dannzumals herrschenden Umständen.
    • Autokorrektur 11.08.2020 13:56
      Highlight Highlight Erstens werden Elektrofahrzeuge uns nicht retten. Zweitens "Fundis"? Weil sie den Planeten gern auch noch in dreissig Jahren bewohnbar hätten? Auf den letzten Satz will ich gar nicht erst eingehen. 🤦‍♀️
  • Stambuoch 11.08.2020 11:31
    Highlight Highlight Man könnte sich auch einfach innerhalb und mit den Mitteln unseres politischen Systems engagieren. Zum Beispiel eine Volksinitiative mit den eigenen Anliegen starten, Unterschriften dazu sammeln etc. Klar, es ist mühsam und nicht so revolutionär und spektakulär wie Streiks, Zerstörungen und Blockaden. Aber es ist der einzige Weg, dass man ernsthaft wirklich etwas ändern kann. Vielleicht haben viele der Klimastreikenden einfach nicht verstanden, wie das politische System in der Schweiz funktioniert?

    Ein Argument mehr für Staatskunde schon auf der Mittelstufe.
    • bbelser 11.08.2020 15:26
      Highlight Highlight Seit den 70er Jahren hatten die staatskundegebildeten Erwachsenen Zeit, sich "innerhalb und mit den Mitteln unseres politischen Systems" zu engagieren und mit Initiativen und sonstigen demokratischen Mitteln aktiv zu werden im wohlbekannten Menschheitsproblem "Klimawandel".
      Nichts geschah. Oh.

      Die Klimastreikenden haben verstanden, dass das Klima nicht auf unsere Politik warten wird.

      Wut und Ungeduld der Jungen angesichts der Klimadiktatur der "Alten" ist also sehr verständlich.

      Strasse, Streiks, Demos, ziviler Ungehorsam waren schon immer die Initialzündungen für wirkliche Veränderungen.

    • Stambuoch 11.08.2020 18:11
      Highlight Highlight Ich finde es beängstigend, wie Leute wie Sie, bereit sind Demokratie und damit auch Freiheit und Menschenrechte - Werte für welche Millionen von Leute ihr Leben gelassen haben im Kampf darum, dies zu erlangen und heute noch sterben - aufzugeben, aufs Spiel zu setzen, um der eigenen Maximalforderungen gerecht zu werden.

      Dafür habe ich wenig Verständnis.

      Ich bin da familiär vorbelastet, habe Vorfahren, welche in Kriegsgefangenlager und KZ waren, weil sie für solche Werte eingestanden sind und gekämpft haben.

      Wer den demokratischen Weg verlassen will, ist ganz nah dem Faschismus.
    • bbelser 11.08.2020 22:46
      Highlight Highlight Dass die Jungen auch in 30 Jahren noch eine lebbare Zukunft haben wollen, ist keine extreme Maximalforderung, sondern eine Selbstverständlichkeit.
      Die Demokratie verraten haben die Vorgängergenerationen, die dieses wertvolle Instrument nicht genutzt haben, um seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts etwas Substantielles gegen den Klimawandel zu unternehmen.
      Für mich ist diese bald 50jährige Klimadiktatur der Ignoranz der Alten der eigentliche Faschismus, aber sicher nicht die Wut und Ungeduld der Jungen.
      Btw: mein Vater war 1943 mit 17 Soldat und später in franz. Kriegsgefangenschaft.
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  • walsi 11.08.2020 11:26
    Highlight Highlight Es ist lächerlich zu behaupten, dass sie nicht gehört wurden. Man hat ihnen zugehört aber die Situation anders als sie beurteilt als sie. Man nennt das Realität.
    • RandomNicknameGenerator 11.08.2020 11:36
      Highlight Highlight Die Durchsetzungsinitiative wurde auch abgelehnt und trotzdem will die SVP die Personenfreizügigkeit abschaffen. Das wäre nach deiner Definition also auch realitätsfremd?
    • phreko 11.08.2020 11:54
      Highlight Highlight Nicht Realität, sondern Realpolitik. Wie man auch die Chinesen weiterhin hofiert und den Saudis den roten Teppich ausrollt...
    • Heidi Weston 11.08.2020 11:57
      Highlight Highlight Dass stimmt doch einfach nicht. Jeder Experte der von der Materie etwas versteht warnt vor den massiven Veränderungen, und Schäden die durch den Klimawandel entstehen. Es ist die Wirtschaft, die Politik und der Grossteil der Bevölkerung die die Fakten verleugnen und die Realität ablehnen!
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  • meOne 11.08.2020 11:13
    Highlight Highlight Wie hätte man solches auch erahnen können. Von Politikern benutzt und belogen zu werden ist natürlich schon ein einmaliger Vorgang in der Menschheitsgeschichte. Die Bezeichnung "nützliche Idioten" wurde deshalb auch erst gestern erfunden.
    • bbelser 11.08.2020 19:40
      Highlight Highlight Die Häme der Erwachsenen gegen Junge, die einfach nur eine halbwegs lebbare Zukunft haben wollen, ist deiner Meinung nach die adäquate Reaktion der politisch Verantwortlichen für die Klimakrise?

      Welcher der ach so schlauen Erwachsenen konnte denn auch ahnen, dass die Klimatologen seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts tatsächlich rechthatten?

      Die Bezeichnung "dämliche Ignoranten" wurde deshalb auch erst gestern erfunden.
    • meOne 12.08.2020 09:06
      Highlight Highlight Genau deshalb nimmt Euch niemand mehr ernst. Früher mussten wir stundenlang in Büchern und Zeitungen recherchieren um an Informationen zu gelangen aber ihr seid sogar zu faul auch nur einen Suchbegriff bei Google einzugeben.

      https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html

      Ich hoffe in ihrem Paralell-Universum scheint heute auch die Sonne.
    • bbelser 12.08.2020 11:20
      Highlight Highlight Das liebe ich so an euch:
      Irgendeine kurzfristige Hysterie aus den 70er Jahren zitieren, aber den Konsens der Mehrheit der Wissenschaftler durch die letzten 50 Jahren brav ignorieren.
      Dass Wissenschaft permanent weiterlernt und -forscht und ihre Theorien anpasst, scheint dir auch neu zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shabbazz 11.08.2020 11:13
    Highlight Highlight Kann diese Haltung absolut nachvollziehen, bisher gab es nur nette Zustimmung und schöne Werte aus Politik und Medien für die Klimabewegung, aber Taten gab es eigentlich gar keine!

    Und schöne Worte bringen nix, es müssen Taten her...
    • Tschowanni 11.08.2020 11:26
      Highlight Highlight Doch doch, es gab bereits Taten. So werden neu beispielsweise Zuschläge auf Brennstoffe erhoben, sogenannte CO2 Abgaben. Das war's dann auch schon. Förderung von Alternativen werden nach wie vor nur zögerlich bis gar nicht angegangen und gute Beispiele seitens Regierung sucht man vergeblich. Bislang geht es ausschließlich um Mehr- Einnahmen
    • Autokorrektur 11.08.2020 13:39
      Highlight Highlight Eine Sache, die ich neu erfahren habe: es gibt in Deutschland Ort, da erhälst du beim Kauf eines Cargobikes (Verzicht auf Auto), vom Staat/Land einen Zustupf. Es geschehen also schon viele kleine Dinge, aber es wird mMn nicht reichen.
  • De-Saint-Ex 11.08.2020 11:12
    Highlight Highlight Kann ich nachvollziehen... enough is enough...
    Allerdings wird‘s wohl nichts bringen... höchstens, dass jene, denen die Umwelt egal ist, erst recht auf stur stellen werden...
  • Luukituuki 11.08.2020 11:07
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt das es so lange gebraucht hat bis sie gemerkt haben das sie von ihren plötzlichen politischen Sympathisanten ausgenuzt wurden. Die Grünen möchte ich da mal klar ausschliessen!

    Ach ja die gute "Klimawahl" wird wohl doch nicht so erfolgreich in die Geschichte eingehen! Leider.

    Ich finds wirklich schade, auch wenn ich nichts davon hielt, gerade auch weil ich es so kommen sah. Da sieht man wieder das viel zu oft auf Worte keine wirklichen Taten folgen..
  • ChlyklassSFI 11.08.2020 11:06
    Highlight Highlight Es ist eine Schande, dass nichts passiert. Die Wissenschaftl wird ignoriert. Die Leute wollen Spass auf Kosten der nachfolgenden Generationen. Das ist einfach erbärmlich.
    • Said 11.08.2020 12:53
      Highlight Highlight "Die Wissenschaft" gibt es nicht.
      Auch wenn man alle Wissenschaftler als Spinner oder Verschwörungstheoretiker diffamiert, welche nicht die gewünschte Ansicht teilen, ist das kein Konsens.
      Der Sache wäre mehr gedient, wenn eine offene Diskussion und auch Kritik an der IPCC-Meinung wieder möglich wäre, so wie bei jedem anderen wissenschaftlichen Bereich.
    • ChlyklassSFI 11.08.2020 14:38
      Highlight Highlight Welche Kritik denn? Und wie viele Prozent der Wissenschaftler üben Kritik?
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 11.08.2020 14:52
      Highlight Highlight @Said
      Es gibt ganz klar den wissenschaftlichen Konsens zum Thema. Die die nicht mit der Meinung übereinstimmen sind vielleicht nicht in jedem Fall Verschwörungstheoretiker, aber in der überragenden Minderheit. Erzähl keinen Schwachsinn.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung
  • Glenn Quagmire 11.08.2020 11:03
    Highlight Highlight Das Politiker, egal welcher Gesinnung, eine Sache für den Wahlkampf missbrauchen, ist ja nix neues.
  • P. Meier 11.08.2020 11:02
    Highlight Highlight Sehr schön. Die Klimabewegung hat doch auch erkannt, dass sie von etlichen Gruppierungen nur für die eigenen Zwecke missbraucht wurden. Jetzt sollten sie bei ihren Klimademos und Popogandavideos noch etwas mehr überlegen und man wird sie ernster nehmen. Mit Chemieschutzmaske Plakate malen, Süssgebäck aus Einwegplastiksäckchen essen wenn man mit Klimastreikanstecker auf den Zug wartet, nicht umsetzbare Maximalforderungen helfen da nicht zum Erfolg.
    • SeboZh 11.08.2020 11:14
      Highlight Highlight Popoganda? Hoffe die machen nun keine Schmuddelfilmchen
    • weissauchnicht 11.08.2020 12:02
      Highlight Highlight Minimalforderungen helfen leider auch nicht, das praktizieren wir seid 40 Jahren...
    • P. Meier 11.08.2020 12:42
      Highlight Highlight Ich liefere das fehlende "r" hiermit nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani S 11.08.2020 11:01
    Highlight Highlight Das Umdenken findet in den Köpfen statt, nicht an einer Demo.
  • pluginbaby 11.08.2020 11:01
    Highlight Highlight Okay da haben wohl die radikalen Leute der Bewegung das Ruder an sich gerissen.

    Wird die Bewegung innerhalb wohl stark spalten und vor allem den Goodwill der Bevölkerung rasant und drastisch zerstören.

    Ich würde mir das ja noch einmal seeehr gut überlegen...
  • Adi E. 11.08.2020 10:57
    Highlight Highlight Es gilt schon die Anfänge zu unterbinden. Solche Aktionen dürfen gar nicht erst stattfinden!
  • saukaibli 11.08.2020 10:53
    Highlight Highlight Richtig so, keine Bewegung konnte jemals etwas verändern, ohne massive Störung der konservativen Gesellschaft. Viele Leute denken fälschlicherweise, dass wir noch lange Zeit haben, etwas gegen den Klimawandel zu machen und merken nicht, dass wir schon mittendrin und nahe am Kollaps sind. Obwohl Sars2 viel, viel weniger Menschen bedroht, selbst wenn man nichts unternommen hätte, war plötzlich alles möglich, sogar ein wirtschaftlicher Shutdown. Der Klimawandel ist eine unfassbar grössere Bedrohung für uns, aber da wird schlussendlich so gut wie nichts gemacht.
    • BigDaddy 11.08.2020 11:06
      Highlight Highlight Meine Meinung.
      Die Jugend ist noch gar nicht so wütend, wie sie eigentlich sein sollte. Sie werden ausgelacht und verspottet. Eine Frechheit, wie ihre Wünsche/Forderungen ignoriert werden. Es sollten die Forderungen von jedem klar denkenden Menschen sein.
    • Bert der Geologe 11.08.2020 11:07
      Highlight Highlight @saukaibli: genau das Gegenteil tritt ein. Mit destruktiven Aktionen gewinnst du keine Mehrheiten nur glühende Fanatiker. Mehrheiten sind aber in einer Demokratie entscheidend. Glühende Fanatiker werden als konkretere Bedrohung wahrgenommen, als der schleichende Klimawandel.
    • Valerie Seline 11.08.2020 12:13
      Highlight Highlight Vielleicht müssen halt unsere Wälder brennen und der kleine Rest Fischbestand mit dem Bauch nach oben in den Gewässern treiben, um beweisen zu können, dass etz fertig lustig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 11.08.2020 10:53
    Highlight Highlight Bitte anstatt in der Innenstadt die Trams einfach zwischen 16 und 18 Uhr das Limmattaler- und Brüttisellerkreuz blockieren. Dann triffts die Richtigen, danke.
    • BVB 11.08.2020 11:05
      Highlight Highlight Bitte gar nichts blockieren, das verärgert nur die Leute die man eigentlich erreichen will.
    • Bivio 11.08.2020 11:06
      Highlight Highlight Wer sind denn die "Richtigen"?
    • Dani S 11.08.2020 11:10
      Highlight Highlight Schon mal darüber nachgedacht, dass wohl keiner derjenigen, die am Limmattaler- oder Brüttiseller-Kreuz durchmüssen, nicht dankbar für Alternativen wäre...
      Die (Zitat) "Richtigen" lassen sich fahren, oder nehmen den Heli wenn es sein muss.

      Einfach mit Blockaden andere schikanieren ohne das Aufzeigen von Lösungen ist sicher nicht der Königsweg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zuercher123 11.08.2020 10:52
    Highlight Highlight Ja dann hoffen wir, dass die Polizei da gründlich durchgreifen wird. Ökoterroristen brauchen wir hier nicht.
    • Me, my shelf and I 11.08.2020 11:04
      Highlight Highlight Terroristen XD
      Da fühlt sich jemand aber arg angegriffen von einer Gruppe, die lediglich will, dass AUCH DEINE Lebensgrundlage erhalten wird.
    • zuercher123 11.08.2020 12:43
      Highlight Highlight Also diese Extinction Rebellion Spinner brauchen wir hier sicher nicht, das einzige was die können ist ja das blockieren des öffentlichen Verkehrs. Sehr sinnvoll...

      Und ja, wenn eine Gruppierung organisiert das Leben Anderer beinträchtig durch Drohungen, Attacken, Sachbeschädigungen, etc, dann spricht man von Terroristen.
    • Me, my shelf and I 11.08.2020 13:56
      Highlight Highlight Nein, Zuercher, von Terrorismus spricht man, sobald GEWALTTATEN verübt werden. Da der Klimastreik von Nonviolent Direct Action spricht, ist er definitin NICHT terroristisch.
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  • Nerd077 11.08.2020 10:52
    Highlight Highlight Ganz ehrlich...diese ganze Klimawandel-Debatte überfordert mich mittlerweile. Solange Leute wie Bolsonaro in Brasilien die Abholzung vorantreiben und die Länder Südostasiens weiterhin die Ozeane massenhaft verschmutzen, was soll ich da tun?
    Ja ich kaufe wenn möglich lokal, Bio, etc. Recycle alles was geht und versuche den Plastikmüll zu reduzieren wo ich kann. Aber das bewirkt doch praktisch nix. Und dem Bauern in Brasilien kann ich es nicht vorwerfen, dass er versucht etwas mehr Geld zu verdienen und dafür einen Hektar Wald abfackelt...
    • Me, my shelf and I 11.08.2020 11:06
      Highlight Highlight Du kannst politisch für grössere CO2-Reduktionen kämpfen, als es dir deine Verhaltensoptimierung erlaubt. Du kannst noch mehr tun!
    • bbelser 11.08.2020 11:28
      Highlight Highlight Der Klimawandel selbst und seine Auswirkungen werden dich dann aber maximal überfordern, oder?
      Die Klimastreikbewegung will nicht über dein kleines Leben und unsere begrenzten Möglichkeiten persönlicher Veränderungen moralisieren, sondern politische Lösungen vorantreiben.
      Wir müssen raus aus der Whataboutism-Jammer-Ecke und in unserem reichen Land politisch das Notwendige tun.
    • Jessesgott! 11.08.2020 11:39
      Highlight Highlight Du hast Recht. Jeder gibt sein Bestes und das ist doch gut so. Auch wenns sinnlos erscheint: Jemand muss doch damit anfangen. Es tut ja nicht weh. Aber Resignation finde ich schlimm. So passiert erst recht nichts.
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  • Azrat 11.08.2020 10:49
    Highlight Highlight ab jetzt wird es gefährlich. Sobald man den Weg der Demokratie und des Grundgesetzes verlässt, bin ich nicht mehr dabei.
    Die Gruppe versteht wohl nicht wie Demokratie und eine offene Gesellschaft funktioniert. Ja es ist mühsam, ja es geht langsam voran und ja die Zeit drängt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nur über die Politik die Weichen stellen kann. Durch Aufklärung der Bevölkerung, lokales Engagement und politische Vorstösse/Initiativen. Ich verstehe auch nicht wann man von den linken Parteien im Stich gelassen wurde...
    • Randen 11.08.2020 10:58
      Highlight Highlight Klima versteht das Konzept Demokratie nicht. Sie können es ja mal versuchen.
    • Bobo B. 11.08.2020 11:04
      Highlight Highlight @Randen: O.K. Dann führen wir also die Klimadiktatur ein und der Rat der 5 WeisInnen entscheidet in Zukunft über die Geschicke des Landes?
    • Firefly 11.08.2020 11:18
      Highlight Highlight Das stimmt, bin auch nicht dafür. Jedoch ist unsere Demokratie mehr und mehr vom Lobbying verseucht und gehorcht dem Geld und grossen Multis, deren Stimmen offenbar mehr Gewicht haben als die der Leute.

      Damit muss jetzt auch mal schluss sein!
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  • Füdlifingerfritz 11.08.2020 10:47
    Highlight Highlight Eine wahnsinns Strategie. Vandalismus, Belästigungen und Störaktionen kommen schliesslich immer gut an. Moll, was soll da bitte schon schiefgehen?
    • Valerie Seline 11.08.2020 12:20
      Highlight Highlight Klar, all das bitte nur im Hintergrund und ohne Medienaufmerksamkeit, von den grossen Banken, auf dem Rücken der Armen, die darunter am meisten leiden. In der CH merken wir (noch) nicht so viel vom Klimawandel wie dort, wo die Großkonzerne alles aushöhlen, was es zu holen gibt.
    • Zenski 11.08.2020 13:35
      Highlight Highlight Lieber Füdlifingerfritz, die Strategie hat funktioniert. Nach den Ziviler Ungehorsam-Aktionen von Extinction Rebellion und Gretas Auftritt ist die Sorge um die Klimazerstörung in England bei der Öffentlichkeit auf Rekordniveau gestiegen. Siehe: https://www.theguardian.com/environment/2019/jun/05/greta-thunberg-effect-public-concern-over-environment-reaches-record-high
    • Füdlifingerfritz 11.08.2020 14:10
      Highlight Highlight @Valerie
      Wie wäre es mit einem Zwischenweg? Gibt es wirklich nichts zwischen pubertärer Störungsaktionen und nichts tun?
      @Zenski
      Kann sein aber GB ist nicht die CH. Wir werden ja sehen wie die Menschen es hier aufnehmen. Wenn sogar die linke Watson-Kommentarspalte recht kritisch demgegenüber ist, sehe ich da wenig Chancen auf Jubel aus der Bevölkerung.
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  • Helvetiavia Philipp 11.08.2020 10:45
    Highlight Highlight Vielen Dank dem Lausanner Einzelrichter, der den Ungehorsam als Notstandshandlung infolge der Klimaerwärmung legalisiert hat.
    • Jessesgott! 11.08.2020 11:41
      Highlight Highlight Das war eben einer, der das Ganze nicht unterschätzt. Es braucht viel mehr Menschen dieser Art. Dringend.
    • bbelser 11.08.2020 12:13
      Highlight Highlight Einer der Unerschrockenen und wirklich Unabhängigen!
      Hoffentlich gibts noch mehr von der Sorte.
    • Helvetiavia Philipp 11.08.2020 16:46
      Highlight Highlight Soo unabhängig, dass er als Richter sich nicht mal an das geltende Recht hält. Aber die obere Instanz wirds schon richten. Als erstinstanzlicher Einzelrichter darf man sich solche Spässchen erlauben.

      Es ging um Hausfriedensbruch. Inwiefern dieser durch Klimaerwärmung gerechtfertigt sein soll, ist fraglich.
  • Nino F. 11.08.2020 10:43
    Highlight Highlight Je weniger sich die Bewegung von staatstragenden Kräften einlullen lässt, desto schlagkräftiger wird sie. Am Ende entscheidet nicht eine parlamentarische Kommission, sondern die Strasse!
    • Grohenloh 11.08.2020 11:51
      Highlight Highlight Dann hoffen wir, dass nicht plötzlich die Strasse über die Einwanderung oder Transmenschen entscheidet, oder?

      Im Ernst, wennSie Ausheblung der Demokratie fordern, kann das ziemlich nach hinten losgehen.
    • Superreicher 11.08.2020 13:53
      Highlight Highlight Hoffen wir mal lieber nicht, dass die Strasse entscheidet. Das wäre dann das totale Chaos und das Ende von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Nein, genau das darf niemals passieren.
  • Capslock 11.08.2020 10:36
    Highlight Highlight Nun wollen also all jene "Aktivisten", welche sich mit einem Motorbetrieben Fahrzeug n die Badi haben fahren lassen oder auch selbst hingefahren sind und dort ihren
    Abfall einfach mal haben liegen lassen wieder auf die Strasse begeben, um das >Klima zu "retten". . Fragt sich nur, wie verlogen müssen denn diese Leute sein, um sich nach ihren Ausflügen in die Natur noch auf die Strassen wagen.
    • CalibriLight 11.08.2020 11:25
      Highlight Highlight Waren diejenigen, die das machten, mit "Klima-AktivistIn" angeschrieben?
    • D(r)ummer 11.08.2020 11:42
      Highlight Highlight @Capslock

      Genau so fangen gute konstruktive Gespräche über gesellschaftliche Grundsätze an.
      Mit Pauschalisieren, dass man das Thema nicht mehr sieht.

      Es gibt diese und es gibt jene.
      Ganz einfach.
    • ScottSterling 11.08.2020 11:45
      Highlight Highlight Lustig, wie alle immer wissen, dass es sich um die gleichen Personen handelt.
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  • Gubbe 11.08.2020 10:36
    Highlight Highlight Wie kann man jemanden ernst nehmen, der solch unrealistischen Thesen vertritt. Junge Mädchen mit vollen Mägen möchten das Weltklima ändern. Studierte Leute mit Erfahrung können ab so etwas nur den Kopf schütteln. Das es wärmer wird ist Fakt, dies seit der letzten Eiszeit. Das aufzuhalten wird kaum möglich sein. Dieser Aktivismus ist zu einer Zwängerei ausgeartet, der mehr kaputt macht als hilft.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 11.08.2020 10:41
      Highlight Highlight es liegt in unseren Händen das Möglichste zu tun. Junge Mädchen möchten eine Zukunft auf einem intakten Planeten, so wie junge Jungs übrigens auch. Aber du hast soweit Recht, dass junge Menschen damit nicht viel zu tun haben sollten, weil ganz klar die Politiker handeln müssten.
    • Beat_ 11.08.2020 10:45
      Highlight Highlight Du verharmlost die Erderwärmung. Dass es wärmer wird, ist eine Tatsache. Was Du aber auch berücksichtigen musst dabei ist die Geschwindigkeit, mit der es wärmer wird. Und diese Geschwinidgkeit ist durch Menschen verursacht.
    • Luuki 11.08.2020 10:47
      Highlight Highlight Vielleicht muss man bestehende Strukturen kaputt machen. Schon mal daran gedacht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 11.08.2020 10:36
    Highlight Highlight Immerhin ein positiver Nebeneffekt von Corona: Greta ist still geworden und ihre „Probleme“ sind in den Hintergrund getreten.
    • HansliZüri 11.08.2020 10:41
      Highlight Highlight Kopf in den Sand und alle Probleme sind weg? So einfach, gäll?
    • Der Buchstabe I 11.08.2020 10:44
      Highlight Highlight Das sind nicht "ihre" Probleme. Das sind unser aller Probleme! Klimawandel geht uns alle an.

      Da chasch no lang töipele, es ist trotzdem so.
    • Pachyderm 11.08.2020 10:54
      Highlight Highlight Ja und die Klimaerhitzung ist mit Corona auch einfach verschwunden, weil man nicht mehr so darüber redet.

      Der einzige positive Nebeneffekt von Corona in diesem Kontext ist, dass sich deutlich gezeigt hat wie schlecht die "Eigenverantwortung" funktioniert, und dass es auch im Klimaschutz strenge Vorgaben braucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • idontevencaretbh 11.08.2020 10:34
    Highlight Highlight Recht haben sie! Wie lange will die Politik noch Ausreden suchen, nur um vermeintlich Stimmen zu holen? Lasst euch nicht aufhalten, ihr könnt es eh nie allen Recht machen. Vor allem nicht den Bünzlis. Ich bin stolz auf unsere soziale und politisch engagierte Jugend!
    • trichie 11.08.2020 11:04
      Highlight Highlight Das "Problem" unserer heutigen Politik:

      Rechts ist eigentlich schon immer unwählbar gewesen

      Links ist durch übertriebene Identitäts- und Empörungspolitik unwählbar geworden

      Mitte hat keinen Mut was zu reissen

      Wähler quo vadis?
    • Rolfi Bolfi 11.08.2020 11:27
      Highlight Highlight Seit wann hat Umweltschutz ja oder nein etwas mit Bünzlis zu tun?
    • Superreicher 11.08.2020 14:04
      Highlight Highlight Nein, Links ist erst nicht mehr wählbar, wenn sie die Mehrheit im Parlament stellen, siehe Schröder und seine SPD. Als (starke) Opposition taugen sie schon.
  • Rolf Meyer 11.08.2020 10:33
    Highlight Highlight Endlich wirds ernst. Die Demonstrationen haben bisher leider wirklich zu wenig gebracht. Viele verstehen einfach immer noch nicht um was es geht und dass die Corona-Krise nur ein kleines Lüftchen ist im Vergleich zur Klimakrise.
    • wasps 11.08.2020 10:52
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Da rollt eine Katastrophe ungeheuerlichen Ausmasses auf uns zu. Was zum Beispiel in Sibirien zurzeit abgeht, macht sprachlos. Auch wir hier in der Schweiz müssen so rasch als möglich aus den Fossilen aussteigen! Die Alternativen sind vorhanden, nur der Wille fehlt.
  • Me, my shelf and I 11.08.2020 10:30
    Highlight Highlight Wer jetzt den Kopf schüttelt, hat das Ausmass der Krise nicht verstanden. Blockierte Strassen sind n'Scheissdreck gegenüber den Folgen des Klimawandels.

    Ich hatte gehofft, die Coronakrise hätte gezeigt, auf welchen wackligen Beinen unser System steht. Habt ihr ernsthaft das Gefühl, wir überstünden die schwerwiegendste Veränderung unserer Umwelt einfach so auf magische Weise mit null Effort?
    • BVB 11.08.2020 11:13
      Highlight Highlight "Ich hatte gehofft, die Coronakrise hätte gezeigt, auf welchen wackligen Beinen unser System steht."
      Was willst du denn, dass wir eine Situation wie in China haben?
    • Me, my shelf and I 11.08.2020 12:26
      Highlight Highlight BVB
      Ich will, dass Europa sich bewusst wird, dass auch ein hohes Ross nicht davor feiht, vom Pferd zu fallen.

      Die Klimakrise wird auch hier Tausende töten, wenn wir nicht handeln.
  • Asmodeus 11.08.2020 10:30
    Highlight Highlight Ich verstehe das Anliegen und ich verstehe die Dringlichkeit.

    Ich verstehe nicht wie man während einer verdammten Pandemie auf die Idee kommen kann wie vorher einfach auf die Straße zu gehen.


    Da aber Schulen und Clubs eh wieder offen sind macht das auch keinen Unterschied mehr.
    • Lavamera 11.08.2020 10:47
      Highlight Highlight Also der Klimawandel ist bei weitem das grössere Problem als Corona.
    • Fruchtzwerg 11.08.2020 11:03
      Highlight Highlight Die Klimastreikenden haben in unserer einzigartigen direkten Demokratie alle Mittel um politisch etwas zu bewegen:
      Los, geht Unterschriften sammeln für eine Volksabstimmung!
      Aber das öffentliche Leben stören bzw. zu noch härteren Massnahmen greifen geht m.E. nicht.
      Damit verlieren sie früher oder später ihren Goodwill bei der breiten Bevölkerung.
    • joevanbeeck 11.08.2020 12:55
      Highlight Highlight @Lavamera Die Corona-Krise hat aber gezeigt das bei uns gewisse Menschen schon bei minimen Einschränkungen, verglichen mit dem Ausland, total am Rad drehen. Da bin ich dann aber gespannt was passiert wenn nicht nur der kleine "Klimajugend" Anteil sondern alle jungen Menschen auf ihr wohlstandsverwahrlostes Leben verzichten müssen.
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  • kliby 11.08.2020 10:26
    Highlight Highlight "Vertreterinnen der Klimabewegung kritiseren die Politik scharf."

    Da sitzen ja gar keine Männer mit auf dem Podium.
    Wahrscheinlich finden diese Frauen nicht nur Linke des Teufels, sondern auch Männer. Und Alte. Und Weisse. Und Nichtakademiker. Undund.

    Linke Identitätspolitik auf die Spitze getrieben, momol. Hat Zukunft.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 11.08.2020 10:44
      Highlight Highlight oh kliby, deine ganz eigene Marginalisierurung von Menschen ist wohl auch der Grund weswegen du ohne Caroline unterwegs bist 😆
    • Me, my shelf and I 11.08.2020 10:46
      Highlight Highlight Hätten da nur Männer gesessen, wär's nichtmal aufgefallen. Merkste selber, wa? ^^
    • Borki 11.08.2020 10:47
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
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  • beautyq 11.08.2020 10:23
    Highlight Highlight Die Klimabewegung wurde in einem empfindlichen Moment schwer ausgebremst. Sie wäre bald soweit gewesen, mit der breitgebauten Basis berechtigte Forderungen zu stellen. Durch Corona wurden sie nun wieder zurückgeworfen.

    Jetzt glaibe ich allerdings nicht, dass es sinnvoll ist, härter zurückzukommen, als man 'gegangen' ist. Stattdessen sollte besser dort angesetzt werden, wo die Bewegung vor Corona war. Mit friedlichen Demonstrationen (natürlich mit Corona-Abstand oder Masken) und politischen Ansätzen.

    'Friedliche Krawalle' verärgern das Volk bloss.
    • bbelser 11.08.2020 11:42
      Highlight Highlight Wollen denn die Klima-Streik-Jungen etwas anderes, als du skizzierst?
      Sie wollen mit friedlichen, aber deutlichen Mitteln politische Veränderungen.
      BTW: auch diese Jungen sind "das Volk". Und massiv verärgert, denn es geht um ihre Zukunft.
  • Me, my shelf and I 11.08.2020 10:20
    Highlight Highlight Bitternötig und überfällig. Wenn wir die Klimakrise nicht unbeschadet überwinden können, war's das mit uns.
  • ConcernedCitizen 11.08.2020 10:18
    Highlight Highlight Schulterschluss mit Extinction Rebellion? Na dann viel Spass.
    • Luuki 11.08.2020 10:51
      Highlight Highlight Das wird wahrscheinlich nicht alle Themen betreffen und nicht bedeuten, dass sich die breite Bewegung radikalisiert.
  • Mr. Spock 11.08.2020 10:18
    Highlight Highlight Finde das Anliegen der Bewegung ja durchaus löblich und ich stimme vermutluch dem grössten Teil ihrer Forderungen zu. Ich wünschte mir einfach ein differenzierteres Motto... Klimabewegung deckt A) nicht alle Anliegen ab B) zentriert die Wahrnehmung falsch und denke viele k(auch ich) könnem sich nicht 100% hibter die Bewegung stelken C) ist für mich das Klima nur ein Teil des Übels, respektive die Folge des menschlichen Umgangs mit unserem Ökosystem. Humanity 2.0 oder NewEco würde für mich besser passen. Die Menschheit MUSS global reagieren!
    • Me, my shelf and I 11.08.2020 10:23
      Highlight Highlight Warum kannst du dich nicht zu 100% hinter die Bewegung stellen? Die Klimabewegung stellt sich auch gegen Umweltzerstörung im Allgemeinen...
    • Ed Ding 11.08.2020 10:36
      Highlight Highlight Da geb ich dir vollkommen recht, aber irgendwie müssen sie ja auf sich und die ganze thematik aufmerksam machen. Nur weil trump nur noch müll tweetet und diktatoren "demokratisch" wiedergewählt werden, heisst das noch lange nicht das der klimawandel besiegt wurde. Aber darüber lesen kann mann nicht mehr. Das thema klimawandel hat anscheinend seine wichtigkeit verloren, obwohl es eines der wichtigsten themen wäre und zwar für die ganze welt.
      Lieber so als gar nicht, dann wird hoffentlich wieder darüber diskutiert.
    • Snowfall 11.08.2020 10:36
      Highlight Highlight C) Du hast vollkommen recht. Klimawandel ist nur ein Symptom der „Krankheit“. Wäre wichtig dass die Menschen es endlich verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 11.08.2020 10:17
    Highlight Highlight Nun haben wir es Schhwarz auf Weiss. Sie wollen nicht auf einen demokratischen Prozess der Meinungsautasches und Lösungsfindung warten, sondern lediglich Ihre Anliegen stur durchboxen. Ich kaufe mir einen Auto, möglichst ne Dreckschleuder als zivilen Ungehorsam gegenüber all den Schickanen der Klimabewegung.
    • Der Buchstabe I 11.08.2020 10:42
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Me, my shelf and I 11.08.2020 13:16
      Highlight Highlight Toni
      Kannst du jetzt als Trötzlireaktion natürlich tun, aber irgendwann, wenn im Sommer kein Wasser mehr aus dem Hahnen kommt, weil die Gletscher flöten gegangen sind, wirst du dich selber verfluchen.
    • freeLCT 11.08.2020 13:40
      Highlight Highlight @Toni.Stark:

      Deine Trötzlireaktion ist genau die gleiche, welche die Aktivisten beabsichtigen, nur dass du andere Ansichten pflegt.

      Nutze den Moment des Ungehorsams und verleite deine Mitmenschen dazu, wieder in einen Diskurs zu gelangen, in welchem beide Seiten gleichermassen zu Wort kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 11.08.2020 10:12
    Highlight Highlight "Wir wurden bisher nicht gehört. Das lässt uns zu Mitteln greifen, von denen wir hoffen, endlich ernst genommen zu werden"

    Ist das euer "verf***** Ernst?
    Ihr von der Klimabewegung habt Rückendeckung vom gesamten Mainstream mit euren Anliegen.

    Ist euch "die erdrückende Mehrheit der relevanten Wissenschaftler" nicht genug? Das benutzt ihr ja immer, um gar nicht in eine Diskussion kommen zu müssen.

    Als gäbe es einen offenen Konflikt über dieses Thema.
    Ihr Heuchler.


    • Der Buchstabe I 11.08.2020 10:41
      Highlight Highlight Ubd was wurde seither seitens der politik gemacht?
    • Luuki 11.08.2020 10:46
      Highlight Highlight Wenn es alle gut finden, aber die, die tatsächlich etwas ändern könnten nichts machen, fühlt man sich nicht ernst genommen.
    • Jessesgott! 11.08.2020 10:50
      Highlight Highlight Die Mehrheit der relevanten Wissenschaftler scheint tatsächlich nicht genug zu sein. Denn die Schlüsse und Massnahmen daraus zu ziehen, liegt nach wie vor bei der Politik. Und diese handelt zu langsam.
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 11.08.2020 10:11
    Highlight Highlight Mit so etwas verärgert man höchstens Leute und entfernt die Lager nur noch weiter voneinander.
    • Menel 11.08.2020 10:25
      Highlight Highlight Wie sollen sie sich denn deiner Meinung nach am besten Gehör verschaffen?
    • Mandelmus 11.08.2020 10:30
      Highlight Highlight Stimmt. Es ist viel besser, zu Hause zu sitzen und vergeblich darauf zu warten, dass "die da oben" endlich zur Vernunft kommen. Abert dafür ist man niemandem auf die Füsse getreten.
    • Relativist 11.08.2020 10:39
      Highlight Highlight Also frei nach dem Motto: wir haben Euch bisher nicht zugehört, nun haltet gefälligst die Fresse und benehmt Euch. Vielleicht hören wir Euch dann auch weiterhin nicht zu.
      Also ich verstehe den Unmut.