DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Behörden ermitteln gegen Mutter in Luzern wegen Kindstötung

22.01.2016, 14:5222.01.2016, 15:23

In der Stadt Luzern soll eine Mutter kurz vor Weihnachten mindestens eines ihrer zwei neugeborenen Kinder umgebracht und versteckt haben. Die Luzerner Staatsanwaltschaft ermittelt laut Angaben vom Freitag gegen die 20-jährige Serbin wegen Verdachts auf Kindstötung.

Die Zwillinge wurde von der Polizei Mitte Dezember in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Luzern tot aufgefunden. Die Kinder befanden sich im Keller respektive in der Wohnung der Frau, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die Mutter hatte sich zuvor wegen Schmerzen und Blutungen im Luzerner Kantonsspital behandeln lassen. Dabei stellten die Ärzte Anzeichen einer erfolgten Geburt fest und alarmierten die Polizei.

Für die Staatsanwaltschaft ist klar, dass die Frau mindestens das Erstgeborene nach der Geburt umgebracht und im Keller versteckt hat. Sie beruft sich dabei auf ein entsprechendes vorläufiges Gutachten vom Institut für Rechtsmedizin in Zürich.

Verletzungen am Kopf

Das Kind sei lebend zur Welt gekommen und weise Kopfverletzungen auf, erklärte Simon Kopp, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Die Todesursache des zweiten Säuglings, der tot in der Wohnung gefunden worden war, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft führt dazu weitere Abklärungen durch.

Die Mutter befindet sich seit dem 17. Dezember 2015 in Untersuchungshaft. Zuvor hatte sie laut Simon Kopp widersprüchliche Angaben zu den Umständen gemacht und der Polizei auch die Existenz eines der Babys verheimlicht.

Die beschuldigte Mutter lebte gemäss Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft in einer Wohnung in der Stadt Luzern. Diese teilte sie sich mit ihren Eltern und einem ihrer Geschwister.

Ob die Frau ein Geständnis abgelegt hat, wollte der Sprecher nicht sagen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

16 Gewinner, 8 Verlierer: Das sind die Steuerfüsse aller Luzerner Gemeinden
Meggen bleibt das Steuerparadies im Kanton Luzern, obwohl Schenkon (2.) und Eich (3.) ihre Steuerfuss-Einheiten um 0,1 verkleinerten. 16 Gemeinden haben die Abgabe gesenkt, acht haben sie angehoben: Das sind die aktuellen Steuerfüsse im Kanton Luzern.

In Luzern können sich in diesem Jahr eigentlich alle Einwohner freuen: Der kantonale Steuerfuss sinkt um einen Zehntel. Möglich gemacht haben dies insbesondere Nationalbankgewinne. Allerdings war die Debatte über die Senkung von 1,7 auf 1,6 Einheiten im Kantonsrat hitzig. Dieser ging nämlich einen Schritt weiter als die Regierung und senkte nicht auf 1,65, sondern direkt auf 1,6.

Zur Story