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Der EV Zug wird mit grosser Wahrscheinlichkeit Qualifikationssieger.
Der EV Zug wird mit grosser Wahrscheinlichkeit Qualifikationssieger.Bild: keystone
Analyse

Schlussspurt in der National League – so stehen die Playoff-Chancen der 12 Teams

25.02.2021, 15:2009.03.2021, 09:42

Noch nie war es so schwierig, die Playoff-Chancen der National-League-Teams im Schlussspurt einzuschätzen. Kaum zwei Mannschaften haben gleich viele Spiele absolviert. Während einige Teams nur noch rund zehn Partien vor sich haben, haben andere erst kürzlich die Saisonhälfte überschritten.

Dennoch wollen wir uns mal einen Überblick verschaffen, welche Klubs im Playoff-Rennen die besten Karten haben. Zur Erinnerung: Die besten sechs Mannschaften kommen direkt in die Playoff-Viertelfinals. Die Teams auf den Rängen 7 bis 10 machen die letzten beiden Viertelfinalisten in Pre-Playoffs aus. Und für die zwei letztplatzierten Teams ist die Saison nach der Regular Season vorbei.

EV Zug

2,26 Punkte/Spiel

Der EVZ ist mit Abstand das beste und konstanteste Team der Liga. Die Zentralschweizer sitzen sowohl nach Punkten (86) als auch nach Punkten pro Spiel (2,26) komfortabel an der Ligaspitze und haben zuletzt wieder fünf Siege aneinandergereiht. Der Qualifikationssieg dürfte dem Team von Dan Tangnes nur noch schwer zu nehmen sein.

Restprogramm (14):
Bern (h), Bern (a), Ambri (h), Bern (a), Zürich (h), Langnau (a), Genf (h), Ambri (h), Fribourg (a), Zürich (a), Davos (h), Fribourg (h), Langnau (a), Biel (h).

Positiv:

  • Der EVZ hat an der Tabellenspitze schon ordentlich Distanz zwischen sich und die ersten Verfolger legen können.
  • Auch wenn man schon die eine oder andere (auch hohe) Führung aus der Hand gab: Die Form könnte nach zuletzt fünf Siegen in Serie kaum besser sein.
  • Zug hat die beste Offensive der Liga und die zweitbeste Defensive. Ein breit abgestütztes Team mit soliden Ausländern und guten Torhütern.
Die Expected-Goal-Heatmap des EV Zug.<br><em>Lesehinweis: Je dunkler das Rot, desto besser und häufiger sind die Chancen, die ein Team kreiert/zulässt, je dunkler das Blau, desto seltener und schlechter. Auf der linken Seite sollte es deshalb möglichst blau sein, auf der rechten Seite möglichst rot. </em>
Die Expected-Goal-Heatmap des EV Zug.
Lesehinweis: Je dunkler das Rot, desto besser und häufiger sind die Chancen, die ein Team kreiert/zulässt, je dunkler das Blau, desto seltener und schlechter. Auf der linken Seite sollte es deshalb möglichst blau sein, auf der rechten Seite möglichst rot.
Bild: screenshot nlicedata.com

Negativ:

  • Die Special Teams des EVZ sind gut, aber nicht überragend.
  • Zug kontrolliert in seinen Spielen nur knapp mehr als 50 Prozent aller Schussversuche. Das liegt aber sicher auch daran, dass Zug die Mannschaft ist, die in der Liga am meisten führt.

Chancen direkte Playoffs: 100 %

Chancen Pre-Playoffs: 0 %

Chancen Saisonende: 0 %

Lausanne HC

1,88 Punkte/Spiel

Lausanne ist nach der letzten Corona-Quarantäne in eine Minikrise geschlittert. Bis zum 4:1-Erfolg gegen Biel am letzten Dienstag gab es für die Waadtländer vier Spiele hintereinander keinen Sieg. Dennoch ist die direkte Playoff-Qualifikation für das Star-Ensemble um Denis Malgin nur noch Formsache.

Restprogramm (19):
Langnau (h), Rapperswil (a), Fribourg (h), Zürich (h), Genf (a), Biel (h), Fribourg (h), Lausanne (h), Langnau (a), Langnau (h), Genf (a), Langnau (a), Fribourg (a), Biel (h), Davos (a), Lugano (a), Genf (h), Zürich (a), Rapperswil (a).

Positiv:

  • Lausanne hat die beste Verteidigung der Liga und ein solides Goalie-Duo und erhält deshalb nur 2,24 Tore pro Spiel – der beste Wert der Liga.
  • Denis Malgin, Christoph Bertschy und Brian Gibbons können Spiele im Alleingang entscheiden.
  • Lausanne hat noch 19 Spiele ausstehend – die zweitmeisten der Liga. Viele Möglichkeiten, um noch Punkte zu sammeln.
Denis Malgin ist einer der besten Spieler der Liga.
Denis Malgin ist einer der besten Spieler der Liga.Bild: keystone

Negativ:

  • Trotz vielen Stars hat Lausanne das drittschlechteste Powerplay der Liga.
  • Wie fit ist Lausanne? Der Spielplan zum Ende der Saison ist dicht gedrängt. Das kann auch zum Nachteil werden.

Chancen direkte Playoffs: 99 %

Chancen Pre-Playoffs: 1 %

Chancen Saisonende: 0 %

ZSC Lions

1,85 Punkte/Spiel

Das Team um den momentanen Liga-Topskorer Sven Andrighetto schenkt immer mal wieder unnötig Punkte her, doch die Klasse ist deutlich zu sehen. Für den Qualifikationssieg reicht es dieses Jahr nicht, aber für eine lockere, direkte Playoff-Qualifikation.

Restprogramm (12):
Biel (a), Lausanne (a), Rapperswil (a), Zug (a), Bern (h), Lugano (h), Bern (a), Zug (h), Ambri (h), Davos (a), Lausanne (h), Langnau (a).

Positiv:

  • 21 Tore und 23 Assists in 40 Spielen – Sven Andrighetto ist einer der besten Spieler der Liga und hat Pius Suter vergessen gemacht.
  • Die Lions haben das beste Unterzahlspiel der Liga und auch ein gutes Powerplay.
  • Keine Mannschaft kontrolliert in ihren Spielen einen grösseren Anteil aller Schussversuche (54,93 CF% laut nlicedata.com)

Negativ:

  • Während Ludovic Waeber überzeugt, macht Lukas Flüeler öfter einen unsicheren Eindruck, wenn er im Tor steht.
  • Blindenbacher, Chris Baltisberger, Pettersson, Roe, Wick sind schon drauf – die Verletztenliste bei den Lions sollte nicht noch länger werden.

Chancen direkte Playoffs: 99 %

Chancen Pre-Playoffs: 1 %

Chancen Saisonende: 0 %

HC Fribourg-Gottéron

1,85 Punkte/Spiel

Zwischenzeitlich war Fribourg gar mal ganz zuvorderst in der Tabelle anzutreffen und auch vor dem Schlussspurt sind die Drachen immer noch in der Spitzengruppe.

Restprogramm (12):
Davos (a), Lausanne (a), Genf (a), Genf (h), Lausanne (a), Zug (h), Lausanne (h), Genf (a), Langnau (h), Zug (a), Bern (h), Ambri (a).

Positiv:

  • Killian Mottet ist gemeinsam mit Sven Andrighetto der beste Torschütze der Liga.
  • Gottéron hat das beste Powerplay der Liga und ein solides Unterzahlspiel.
  • Keine Mannschaft kassiert weniger Strafen als Fribourg. Gerade in den Playoffs könnte diese Disziplin wichtig sein.
Erzielt Tor um Tor: Killian Mottet.
Erzielt Tor um Tor: Killian Mottet.Bild: keystone

Negativ:

  • Reto Berra wird dieses Jahr von seinen Vorderleuten etwas im Stich gelassen. Nur Langnau und Davos lassen noch mehr Schüsse aufs eigene Tor zu als Fribourg.
  • Im Schlussspurt trifft Fribourg noch je drei Mal auf Lausanne und Genf – diese Duelle sind schwierig und entscheidend im Kampf um den Heimvorteil.

Chancen direkte Playoffs: 99 %

Chancen Pre-Playoffs: 1 %

Chancen Saisonende: 0 %

Genève-Servette HC

1,75 Punkte/Spiel

Die Genfer sind äusserst stark in die Saison gestartet, haben seither aber etwas nachgelassen. Zuletzt zeigte die Form wieder aufwärts. Die Chancen für die direkte Playoff-Qualifikation stehen gut.

Restprogramm (18):
Lugano (a), Lugano (a), Bern (a), Fribourg (h), Lausanne (h), Ambri (h), Fribourg (a), Biel (h), Zug (a), Bern (h), Langnau (a), Lausanne (h), Biel (a), Fribourg (h), Bern (a), Lausanne (a), Biel (h), Lugano (h)

Positiv:

  • Goalie Gauthier Descloux spielt eine sehr starke Saison und auch Ersatz Daniel Manzato ist verlässlich, wenn er zum Einsatz kommt.
  • Linus Omark (1,3 Skorerpunkte pro Spiel) ist der beste Spieler der Liga.
  • Bei Servette stimmt das Gesamtpaket: Offensive, Defensive, Torhüter, Powerplay, Unterzahlspiel – nichts ist Ligaspitze, aber alles ist gut bis sehr gut.

Negativ:

  • Trotz ihres guten Kaders treten die Genfer nicht besonders dominant auf. Das Expected-Torverhältnis in ihren Spielen lautet nur mit 50,04 Prozent zu eigenen Gunsten.
  • Abgesehen von einem Duell mit Ambri und zweien mit Bern spielt Servette kaum mehr gegen Mannschaften aus der hintersten Tabellenregion.
Reicht es den Servettiens für die direkte Playoff-Qualifikation?
Reicht es den Servettiens für die direkte Playoff-Qualifikation?Bild: keystone

Chancen direkte Playoffs: 70 %

Chancen Pre-Playoffs: 30 %

Chancen Saisonende: 0 %

HC Lugano

1,65 Punkte/Spiel

Zwischen dem 19. Januar und dem 14. Februar reihte Lugano acht Siege aneinander und stiess in der Tabelle wieder weiter nach vorne. Dank dieser Siegesserie haben die Tessiner auch beste Chancen auf eine direkte Playoff-Qualifikation.

Restprogramm (15):
Genf (h), Genf (h), Biel (h), Bern (h), Ambri (a), Ambri (a), Bern (a), Bern (a), Zürich (a), Ambri (h), Davos (a), Lausanne (h), Langnau (h), Rapperswil (a), Genf (a).

Positiv:

  • Unter Serge Pelletier ist Lugano ein Defense-First-Team. 2,54 Gegentore pro Spiel ist der drittbeste Wert der Liga.
  • Im Tor steht mit Niklas Schlegel zudem einer der besten und konstantesten Goalies der Liga.
  • Lugano ist eine Special-Teams-Macht mit einem überragenden Penalty-Killing und einem guten Powerplay.
Niklas Schlegel überzeugt beim HC Lugano.
Niklas Schlegel überzeugt beim HC Lugano.Bild: keystone

Negativ:

  • Von den Top-6-Teams in der Liga hat der HCL in den eigenen Spielen die geringste Kontrolle über die Schussversuche (49,62 CF%).
  • So gut Lugano defensiv ist, so schwach sind die Tessiner im Abschluss. Kein Team schiesst öfter, dennoch erzielt Lugano am fünftwenigsten Tore pro Spiel.

Chancen direkte Playoffs: 70 %

Chancen Pre-Playoffs: 30 %

Chancen Saisonende: 0 %

HC Davos

1,51 Punkte/Spiel

Der Start in die Saison ist Davos nicht besonders gut gelungen, doch im Laufe der Saison gelang es den Bündnern, sich zu steigern. Aktuell sind sie im Mittelfeld klassiert und dürften deshalb ein Kandidat für die Pre-Playoffs sein.

Restprogramm (11):
Fribourg (h), Bern (h), Rapperswil (h), Lausanne (a), Rapperswil (a), Lugano (h), Lausanne (h), Zug (a), Zürich (h), Ambri (a), Bern (h).

Positiv:

  • Wenn der HCD spielt, «räblets». Nur der EV Zug erzielt mehr Tore als die Bündner.
  • Mit Enzo Corvi und Andres Ambühl hat Davos gleich zwei Spieler, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können.
  • Der HCD darf noch zwei Mal gegen Rapperswil antreten, gegen das er alle bisherigen fünf Saisonduelle gewonnen hat.

Negativ:

  • So gut der HCD vorne ist, so anfällig ist er hinten. Die Bündner kassieren 3,5 Tore pro Spiel. Das ist der drittschlechteste Wert der Liga und eigentlich zu viel.
  • Die Goalies Sandro Aeschlimann und Robert Mayer spielen weiterhin noch nicht auf ihrem gewohnten Niveau.
  • Davos hat das drittschlechteste Unterzahlspiel der Liga und ein knapp durchschnittliches Powerplay.
  • Davos hat gemeinsam mit Rapperswil die wenigsten Spiele ausstehend und damit auch weniger Chancen, noch Punkte zu holen.

Chancen direkte Playoffs: 20 %

Chancen Pre-Playoffs: 79 %

Chancen Saisonende: 1 %

EHC Biel

1,47 Punkte/Spiel

Wie steht es um die Form des EHC Biel? Auf drei Siege in Serie folgten nun unlängst wieder zwei Niederlagen, beide davon zuhause. Die Seeländer haben noch Chancen auf eine direkte Playoff-Qualifikation, aber dafür müssen sie einen starken Schlussspurt hinlegen.

Restprogramm (14):
Zürich (h), Lugano (a), Ambri (a), Lausanne (a), Genf (a), Bern (h), Bern (a), Lausanne (a), Genf (h), Lausanne (a), Rapperswil (a), Ambri (h), Genf (a), Zug (a).

Positiv:

  • Auf dem Papier ist Biel ein Spitzenteam. Ihr Expected-Torverhältnis ist mit 52,84 Prozent das viertbeste der Liga. Zudem kontrollieren sie in ihren Spielen 52,65 Prozent aller Schussversuche – Platz 2 hinter dem ZSC.
  • Der EHCB hat das drittbeste Powerplay der Liga und holt die zweitmeisten Strafen raus.
  • 14 Spiele im Restprogramm sind ein gesundes Mittelmass: genug, um auf andere Mannschaften aufzuholen, nicht zu viel, dass übermässige Erschöpfung droht.
Ein gesunder Damien Brunner ist für Biel extrem wertvoll.
Ein gesunder Damien Brunner ist für Biel extrem wertvoll.Bild: keystone

Negativ:

  • Obwohl Biel auf dem Papier gut aussieht, kann es das auf dem Eis nicht nach Wunsch umsetzen.
  • Goalie Joren van Pottelberghe kann nicht die gleichen Leistungen abrufen wie noch vor einem Jahr, als er Davos auf Rang 3 führte.
  • Vieles deutet darauf hin, dass Biel dieses Jahr ein Durchschnittsteam ist und bleibt – und mit Rang 7 reicht es dann halt nicht direkt für die Playoffs.

Chancen direkte Playoffs: 32 %

Chancen Pre-Playoffs: 67 %

Chancen Saisonende: 1 %

SC Bern

1,06 Punkte/Spiel

Drei Siege in Serie, vier in den letzten fünf Spielen – so gut in Form wie im Moment war der SCB in dieser Saison noch überhaupt nie. So hat sich der Meister von 2019 vom letzten Platz nach vorne gearbeitet und nun gute Chancen, zumindest die Pre-Playoffs zu erreichen.

Restprogramm (20):
Zug (a), Zug (h), Genf (h), Davos (a), Lugano (a), Zug (h), Langnau (h), Zürich (a), Biel (a), Biel (h), Genf (a), Lugano (h), Lugano (h), Langnau (h), Zürich (h), Langnau (a), Genf (h), Rapperswil (h), Fribourg (a), Davos (a).

Positiv:

  • Nach grossen Problemen – auf dem Eis, aber auch mit dem Coronavirus – scheint der SCB endlich in Fahrt gekommen zu sein.
  • Nur der ZSC und Biel lassen weniger Schüsse aufs eigene Tor zu als der SCB.
  • Der SCB hat noch die meisten Spiele zu absolvieren, dabei auch drei vermeintlich einfache Duelle gegen Langnau.
Rechtzeitig in Form gekommen? Aktuell ist der SCB so erfolgreich wie noch nie in dieser Saison.
Rechtzeitig in Form gekommen? Aktuell ist der SCB so erfolgreich wie noch nie in dieser Saison.Bild: keystone

Negativ:

  • Bern kassiert am viertmeisten Tore der Liga und trifft am drittwenigsten selbst in den gegnerischen Kasten.
  • Das Powerplay des SCB ist absolut unterdurchschnittlich.
  • Bern muss in etwas mehr als fünf Wochen 20 Spiele absolvieren. Das macht fast vier Spiele pro Woche. Halten die Spieler diesen Rhythmus durch?

Chancen direkte Playoffs: 10 %

Chancen Pre-Playoffs: 82 %

Chancen Saisonende: 8 %

Rapperswil-Jona Lakers

1,02 Punkte/Spiel

Seit der Verletzung von Stammtorhüter Melvin Nyffeler geht es abwärts mit den Lakers. Von den letzten zehn Spielen haben sie nur noch drei gewonnen. Mittlerweile muss man sich am Obersee gar noch um die Qualifikation für die Pre-Playoffs sorgen.

Restprogramm (11):
Ambri (a), Lausanne (h), Zürich (h), Davos (a), Ambri (h), Davos (h), Ambri (a), Biel (h), Bern (a), Lugano (h), Lausanne (h).

Positiv:

  • Wenn er gesund ist, ist Melvin Nyffeler einer der besten Torhüter der Liga.
  • Roman Cervenka ist ein absoluter Ausnahmekönner und neben ihm machen auch die jungen Schweizer Nando Eggenberger, Marco Lehmann und Gian-Marco Wetter Freude.

Negativ:

  • Rapperswil kassiert die zweitmeisten Tore der Liga und schiesst die viertwenigsten.
  • Sowohl Powerplay als auch Penalty-Killing sind unterdurchschnittlich.
  • Melvin Nyffeler fehlt derzeit noch immer.
Der Ausfall von Melvin Nyffeler wiegt bei Rapperswil schwer.
Der Ausfall von Melvin Nyffeler wiegt bei Rapperswil schwer.Bild: keystone

Chancen direkte Playoffs: 1 %

Chancen Pre-Playoffs: 76 %

Chancen Saisonende: 23 %

HC Ambri-Piotta

1,00 Punkte/Spiel

Nur zwei Siege aus den letzten zehn Spielen – Ambri ist brutal hart auf dem Boden der Realität gelandet. In der aktuellen Form wird die Qualifikation für die Pre-Playoffs schwierig.

Restprogramm (15):
Rapperswil (h), Langnau (h), Zug (a), Biel (h), Lugano (h), Genf (a), Lugano (h), Rapperswil (a), Zug (a), Lugano (a), Rapperswil (h), Zürich (a), Biel (a), Davos (h), Fribourg (h).

Positiv:

  • Ambri hat noch 15 Spiele auf dem Programm. Genug, um gegenüber Rapperswil Punkte aufzuholen, aber nicht so viel, dass die Fitness ein Problem werden sollte.
  • Wenn etwas funktioniert bei den Leventinern, dann ist es das Unterzahlspiel. Das ist das viertbeste der Liga.

Negativ:

  • Nur Langnau schiesst noch weniger Tore als Ambri.
  • Goalie Benjamin Conz war gut in Form, doch er fehlt den Tessinern derzeit verletzt.
  • Ambri wird zu oft vom Gegner dominiert. Die Tessiner kontrollieren in ihren Spielen nur etwas mehr als 45 Prozent der Schussversuche.
Die Expected-Goal-Heatmap des EV Zug.<br><em>Lesehinweis: Je dunkler das Rot, desto besser und häufiger sind die Chancen, die ein Team kreiert/zulässt, je dunkler das Blau, desto seltener und schlechter. Auf der linken Seite sollte es deshalb möglichst blau sein, auf der rechten Seite möglichst rot.</em>
Die Expected-Goal-Heatmap des EV Zug.
Lesehinweis: Je dunkler das Rot, desto besser und häufiger sind die Chancen, die ein Team kreiert/zulässt, je dunkler das Blau, desto seltener und schlechter. Auf der linken Seite sollte es deshalb möglichst blau sein, auf der rechten Seite möglichst rot.
Bild: nlicedata.com

Chancen direkte Playoffs: 0 %

Chancen Pre-Playoffs: 30 %

Chancen Saisonende: 70 %

SCL Tigers

0,69 Punkte/Spiel

Mit aktuell neun Niederlagen in Serie und 15 Punkten Rückstand auf den zehnten Platz hat sich Langnau faktisch schon aus dem Playoff-Rennen verabschiedet.

Restprogramm (13):
Lausanne (a), Ambri (a), Bern (a), Zug (h), Lausanne (h), Genf (h), Bern (a), Lausanne (h), Bern (h), Fribourg (a), Lugano (a), Zug (h), Zürich (h).

Positiv:

  • Viel Positives gibt es über die SCL Tigers aktuell nicht zu berichten. Immerhin müssen sie sich nicht noch mit der Trainersuche für nächstes Jahr herumschlagen.
  • Es gibt keinen Absteiger in diesem Jahr.

Negativ:

  • Powerplay, Unterzahlspiel, erzielte und kassierte Tore – Langnau ist überall Ligaschlusslicht.
  • Trainer Rikard Franzén weiss bereits, dass man nächste Saison nicht mehr auf ihn setzt. Das dürfte kaum motivierend sein.

Chancen direkte Playoffs: 0 %

Chancen Pre-Playoffs: 3 %

Chancen Saisonende: 97 %

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ScottSterling
25.02.2021 16:58registriert Juni 2018
3% Chance für Langnau die Pre-Playoffs zu erreichen, finde ich auch als langjähriger SCL Fan in Betracht der aktuellen Verfassung sehr optimistisch
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Bacchus75
25.02.2021 17:47registriert Oktober 2014
Ich glaube zwischen Rappi und Ambri werden morgen schon etwas die Weichen gestellt. Gewinnt Rappi in Ambri auch die vierte Partie wird es für die Leventiner schwierig. Aber es gibt ja alleine noch 3 Direktbegegnungen zwischen Ambri und Rappi (2 x in Ambri und 1 x in Rappi). Bisher gewann Rappi allerdings alle drei Direktduelle sehr klar.
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Pascal Mona
25.02.2021 15:56registriert März 2014
also ich finde die Pre-Playoff Chancen des scb etwas hoch gegriffen. Die haben jetzt extrem wichtige Spiele vor sich (auch wenn es keine direkten Konkurrenten sind), in den nächsten 6 Spielen 3 x Zug, Genf, Lugano und Davos, gibt es da 5-6 Niederlagen (was durchaus möglich ist) könnte die Luft vermutlich bald ausgehen bei noch so vielen Spielen. Natürlich könnte ein allfälliger Cup-Sieg und 2-3 Siege gegen die oben genannten auch gerade den umgekehrten Effekt haben.
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Wie der Trainer den SC Bern sportlich ruiniert
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