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epa07915572 Switzerland's Haris Seferovic reacts during the UEFA EURO 2020 qualifiers match between Denmark and Switzerland at the Telia Parken stadium in Copenhagen, Denmark, 12 October 2019.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Schon wieder ein spätes Gegentor: Haris Seferovic kann es nicht fassen. Bild: EPA

Analyse

Und wieder bleibt nur der späte, grosse Frust

So gerät die EM-Qualifikation in Gefahr! Die Schweiz zeigt in Dänemark lange einen soliden Auftritt. Verliert dann aber nach einem späten Gegentor 0:1. Damit ist ein Sieg am Dienstag gegen Irland Pflicht.

etienne Wuillemin / ch media



Das tut weh! Es laufen die letzten Minuten im Hexenkessel von Kopenhagen. Es steht 0:0. Alles deutet auf ein Unentschieden hin. Ein Resultat, mit dem die Schweiz an diesem Abend gut leben könnte.

Dann kommt die 85. Minute. Und aus dem Nichts der Nackenschlag. Christian Eriksen, der manchmal so geniale Spielmacher, schlägt einen brillanten Pass, hebelt damit die gesamte Schweizer Defensive aus, Yussuf Poulsen darf profitieren und vollendet alleine vor Yann Sommer zum 1:0.

Der Schlag ins Genick:

abspielen

Yussuf Poulsen trifft in der 85. Minute zum 1:0 für Dänemark. Video: streamable

Es ist die Entscheidung. Die Schweiz bringt keinen vernünftigen Angriff mehr zu Stande. Die Körpersprache der Spieler verrät keine Hoffnung mehr. Keiner glaubt mehr an die Wende. Oder mindestens an den späten Ausgleich.

Ganz zum Schluss darf sich Kaspar Schmeichel noch einmal auszeichnen. Noch einmal taucht er in die Ecke und rettet sein Team vor einem Gegentor. Er hat das bereits in der ersten Halbzeit gegen Xhaka und Mehmedi herausragend getan. Es ist die Weltklasse, die den Schweizern an diesem Abend fehlt.

Die späten Gegentore als Problem

Der Sieg der Dänen ist über das ganze Spiel betrachtet etwas unglücklich. In der zweiten Halbzeit deutete nicht mehr viel darauf hin. Bis eben die fatalen letzten Minuten folgten. Sie sind zu einem veritablen Schweizer Problem geworden. Bereits im ersten Vergleich der beiden Equipen verspielten die Schweizer auf unglaubliche Art und Weise einen 3:0-Vorsprung. Im September dann kassierten sie in Irland den 1:1-Ausgleich. Nun kommt ein weiteres Negativ-Erlebnis dazu.

Als Dänemark-Trainer Age Hareide zur Spielanalyse schritt, sagte er ziemlich offenherzig: «Wir wussten, die Schweizer knicken am Ende immer ein.» Und präzisierte gar noch: «Wenn du immer in den letzten Minuten Gegentore kassierst, dann beginnt das ganze Team darüber nachzudenken. Das ist ein klassisches mentales Problem.»

Einige Minuten später nimmt Vladimir Petkovic hinter dem Mikrofon Platz. Natürlich ist der Schweizer Nationaltrainer enttäuscht. Natürlich weiss er, worum sich die Diskussionen jetzt drehen werden. «Es ist schwierig, nach so einem Abend klare Worte zu finden», sagt er zuerst. Und schiebt Gratulationen in Richtung Dänemark nach. «Sie haben den Sieg nicht gestohlen, es war ein intelligenter Auftritt. Und trotzdem hätten wir mehr verdient.» Das mag stimmen. Es ist bei weitem nicht alles schlecht, was die Schweizer zeigen. Aber vieles auch nicht gut. Allen voran die Chancenverwertung.

Als Petkovic dann auf die letzten Minuten angesprochen wird, als er hört, was sein Amtskollege aus Dänemark sagte, wird seine Stimme ein bisschen leiser. Ein grundsätzliches Problem weist er aber von sich. «Ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns Gedanken hatte, dass wir wieder spät ein Gegentor kassieren könnten. Es hat sich ja auch nicht abgezeichnet. Die Dänen hatten über längere Zeit keine Möglichkeiten mehr.»

Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, left, and Switzerland's Granit Xhaka, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Denmark and Switzerland at the Telia Parken stadium in Kopenhagen, Denmark, on Saturday, October 12, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas).

Petkovic gibt von der Seitenlinie Anweisungen, doch es nützt nichts. Bild: KEYSTONE

Schon am Tag vor dem Duell war die Schweizer Schwäche in den letzten Minuten ein Thema. «Unsere Gegner dürfen ruhig glauben, dass wir am Ende nicht bereit sind», sagte Petkovic. «Und wir müssen das Gegenteil beweisen.» Es ist nicht gelungen.

Im Rückblick wiegt dieses 3:3 im ersten Vergleich letzten März nun noch einmal schlimmer. Der Abend in Kopenhagen hat jedenfalls nicht geholfen, die Gedanken an die Negativerlebnisse aus dem Kopf zu kriegen. Genau das müssen die Schweizer nun aber tun.

Und jetzt? Ist die EM-Qualifikation in Gefahr? Dramatisch sieht es noch nicht aus. Das liegt auch daran, dass die Iren am Nachmittag in Georgien nicht über ein 0:0 hinausgekommen sind. Sie liegen nun zusammen mit Dänemark mit je 12 Punkten an der Spitze. Die Schweizer folgen auf Rang 3 mit acht Zählern.

Bedeutet: Ein Sieg der Schweizer am Dienstag gegen Irland ist Pflicht. Zwei weitere im November gegen Georgien und Gibraltar ebenfalls. Mit dann 17 Punkten wäre die EM-Qualifikation mit Sicherheit geschafft. Sollten die Schweizer aber gegen Irland nur unentschieden spielen, ist sie auf Schützenhilfe angewiesen. Bei einer Niederlage müssten die Schweizer gar mit der Barrage planen.

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • manolo 13.10.2019 14:24
    Highlight Highlight Diesen Schlafwagenfussball bringt uns wieder 2 Schritte zurück
    • rodolofo 13.10.2019 17:08
      Highlight Highlight Ach was!
      Früher, mit Köbi Kuhn als Trainer, musste man froh sein, wenn die Schweizer 2-3 Pässe schlagen konnten, bevor sie den Ball verloren.
      Aber heute kombinieren sie virtuos, präzise, schnell und überraschend!
      Manchmal schieben sie den Ball vor dem eigenen Tor sogar etwas gar frech und unbekümmert hin und her!
      Nein also ehrlich: Zwischen der heutigen Schweizer Nationalmannschaft und der "guten, alten Zeit" liegen WELTEN!
      Weil aber diese Veränderungen schleichend passiert sind und die heutige Klasse selbstverständlich geworden ist, geht natürlich auch das "Gemäkel auf hohem Niveau" weiter...
  • DerewigeSchweizer 13.10.2019 14:21
    Highlight Highlight Es ist nicht das späte Gegentor.
    Der Pass zum 1:0 war übrigens Weltklasse.

    Das Problem ist das Ausbleiben des ersten oder gar zweiten Goal ... in der 1. Halbzeit!
    Das muss sein.
    Denn bei 0:0 kurz vor Schluss, ... gibt's eben ein "spätes, unglückliches, matchentscheidendes" Gegentor.
    Auch ein z.B. 1:0 Rückstand ab der 60. Min ist nur schwer aufzuholen, oder gar in einen Sieg umzuwandeln.
    Dieses erste Goal in der ersten Halbzeit, gehört in den ersten 30 Min. geschossen.
    DAS muss diese Nati lernen und umsetzen.
  • Team Insomnia 13.10.2019 14:13
    Highlight Highlight Tschacka (wie ihn Ruefer jeweils nennt) ist ja (laut CH-Medien) „Weltklasse“. Da kann gar nichts schief gehen, mit so einem „Weltklasse“ Typ auf dem Platz. „Weltklasse“🤭.
    • Manuel Schild 13.10.2019 15:54
      Highlight Highlight Oh Team Insomnia hat wieder was gegen Xhaka zu melden. Hat er eine Narbe bei dir hinterlassen mit einem seiner Tore hinterlassen oder wie?
    • Team Insomnia 14.10.2019 12:05
      Highlight Highlight „Weltklasse“🤭.
  • Walser 13.10.2019 14:01
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet. Die CH ist nicht stärker als Irland und Dänemark. Sie kann Spiele gegen Mannschaften diesen Kalibers nicht einfach dominieren und letztlich deutlich gewinnen. Die CH muss bis zuletzt krampfen um die EM Teilnahme zu schaffen. Da ist für mich nicht überraschend. Wir können nur hoffen und Daumen drücken.
  • winglet55 13.10.2019 12:01
    Highlight Highlight Was bleibt, ist den eigenen Ansprüchen nicht genügt zu haben.
  • Töfflifahrer 13.10.2019 11:11
    Highlight Highlight Also der Coach der Gegner scheint die Nati besser zu kennen als die Nati selbst.
    Sicher Schmeichel war überragend aber was soll das? Schon als Kind hat man uns gesagt, das Spiel ist erst fertig wenn abgepfiffen wird. Und das sollen Profis sein?
  • Jol Bear 13.10.2019 10:43
    Highlight Highlight Trotzdem, die Schweiz ist in dieser Gruppe das Team mit der spielerisch grössten Qualität. Was bisher fehlt, ist die Chancenverwertung. Im „Normalfall“ werden sie die verbleibenden drei Spiele gewinnen und sich direkt qualifizieren.
    • P. Meier 13.10.2019 11:18
      Highlight Highlight Ja im "Normalfall" schon, ausser der Rasen war zu hoch, der Wind von der falschen Seite, die Scheinwerfer falsch eingestellt, der Bustransfer 5 min zu spät, der Ball zu rund oder die falschen Frühstücksflocken auf dem Tisch. Was es sicher nie ist; eigenes Unvermögen!
  • Jo Blocher 13.10.2019 07:22
    Highlight Highlight Bis zur 60 Min. taktisch sehr gut gespielt, dann 10 Min etwas unkonzentriert und dann wieder top. Einfach wieder die gute alte Weisheit: Wer 100% Chancen nicht macht, verliert. Ob das Gegentor früh oder spät fällt. Es zeigte sich wie immer, dass ohne Shaqiri das Überraschungsmoment fehlt; er ist z.Zt. unersetzlich für die Nati. Dem bescheuerten Vorwurf, Petkovic könne keine Impulse setzen, steht gegenüber, dass es dazu die entsprechenden Spieler braucht. Die sind nicht vorhanden. Die 2. Garnitur der Nati hat zu wenig Klasse. Aber das schlimmste am Spiel war SRF Ruefer. Ich fand ihn mal gut.
  • MaxHeiri 13.10.2019 06:59
    Highlight Highlight Ich denke kaum, dass die EM Quali in Gefahr ist. Die Schweiz war in allen 3 Spielen gegen Dänemark und Irland bis jetzt besser. Da kam etwas Pech hinzu.
    Aufgrund des 4. Platzes beim Uefa Nations, wird sich die Schweiz darüber qualifizieren. Denn Portugal, Holland und England liegen alle auf den ersten zwei Plätzen ihrer Gruppe. Das heisst die Schweiz würde deshalb als Vierter an die EM nachrücken
    • rodolofo 13.10.2019 08:28
      Highlight Highlight Super!
      Danke für die Beruhigungspille.
    • a-minoro 13.10.2019 09:40
      Highlight Highlight Falsch. Die Nations League Finalrunde vom Juni hatte nichts mit der EM Quali zu tun. Die Schweiz müsste die Nations League Playoffs bei einer Nichtqualifikation im März 2020 trotzdem spielen. Halt nicht gegen Portugal, Holland oder England, falls diese bereits qualifiziert wären. Stattdessen gegen die Zweit- resp. Drittplatzierten der anderen Gruppen in der Liga A.
    • rodolofo 13.10.2019 10:57
      Highlight Highlight Na dann?
      Wir werden auch das überleben...
      Nehmen wir uns ein Beispiel an den geselligen Holländern!
      Als sich die nicht qualifizieren konnten, schnappten sie sich einfach die Belgier und fanten für die!
      Wen nähme ich als Ersatz?
      Albanien 1?
      Jedenfalls einen "Underdog"!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 13.10.2019 04:57
    Highlight Highlight Und die Experten von ch.media und watson. Zählen sie die Schweiz immer noch nicht zu den Wackelkandidaten für die EM? (siehe Artikel vom 10.10.19 "...So stehen die Chancen dieser 8 Wackelkandidaten"

    Ich bleibe bei meiner Meinung: Petkovic ist zweifellos ein guter Fussball-Lehrer. Aber für die Schweiz ist er nicht der richtige Coach. Er versteht es nicht, der Mannschaft neue Impulse zu geben, wenn es nicht mehr läuft im Team.
  • Hexenkönig 13.10.2019 01:47
    Highlight Highlight Letzten Herbst war ich in Luzern als unsere Nati gegen ein absolut hochkarätig besetztes Belgien einen 0:2- Rückstand zu einem sensationellen 5:2 drehte.
    Heute hingegen war nach spätestens 60 Minuten die Luft komplett raus. Wie konnten der Kampfgeist und die Spiellust in so kurzer Zeit komplett verloren gehen? Warum flüchtet man sich in die immergleichen Ausreden à la "wir waren besser und hätten den Sieg mehr verdient" oder "die Gegner hatten einfach mehr Glück"?

    Eine alte Weisheit besagt "am Schluss entscheidet der Totomat" und das heutige Spiel bewies (leider) dass sie immer noch stimmt.
  • Chrigi-B 13.10.2019 00:39
    Highlight Highlight Wann liefern die professionell Überbezahlten endlich mal auf dem Platz? Wann werden mal richtig kritische Fragen gestellt?

    1. Spiel gegen Dänemark, 1. Spiel gegen Irland und nun das 2. Spiel gegen Dänemark?

    Ähm sorry, wo sind die medialen Forderungen, dass Petkovic endlich abgesetzt wird?
    • rodolofo 13.10.2019 08:35
      Highlight Highlight Endlich könnt Ihr mal richtig drauflos zetern, was?
      Seien wir ehrlich: Die Endung "-ic" im Namen unseres Trainers hat Euch doch noch nie gepasst!
      Aber kein Trainer kann zaubern, wenn er keinen Ronaldo, keinen Neymar und keinen Messi im Team hat!
      Mit den bescheidenen Grundlagen, welche das "Fussball-Entwicklungsland" Schweiz nun mal hat, hat Petkovic erstaunlich viel erreicht!
      Seid endlich mal zufrieden damit!
      Und wenn Ihr das nicht könnt, müsst Ihr halt nach Frankreich auswandern und Euch dort einbürgern lassen, wo sie mehr hochkarätige Spieler haben (unter ihnen viele Schwarze)!
    • bokl 13.10.2019 09:27
      Highlight Highlight Ach Chrigi. Wechsle doch endlich zu blick.ch. Dort fühlst du dich in der Kommentarspalte wohler und kriegst dein gewünschtes Petkovic-Bashing.
    • 's all good, man! 13.10.2019 10:17
      Highlight Highlight Sorry, rodolofo, aber jetzt tust du dem User Chrigi-B unrecht. Seinen Kommentaren gemäss kann man seine politische Gesinnung zwar etwas einordnen, aber dass er nur wegen der Herkunft des Trainers für seine Absetzung ist, ist eine fiese Unterstellung.

      Ich zähle mich definitiv auch nicht zu den ewigen «Nati-Stänkerern» und ich versuche auch immer, positiv zu bleiben, nach vorne zu schauen, es nicht unnötigerweise schlecht zu reden. Aber irgendwann ist dann auch mal gut und man soll die offensichtlichen Mängel durchaus auch mal ansprechen dürfen.
  • John_Doe 13.10.2019 00:32
    Highlight Highlight Irgendwie symptomatisch, dass der gegnerische Coach die Situation der Schweizer Nati treffender analysieren kann als Petkovic. Auch ein wenig peinlich...
  • Posersalami 13.10.2019 00:16
    Highlight Highlight 1 Punkt wäre auch total unverdient gewesen. Sobald die Dänen angefangen haben Fussball zu spielen ist man nur nocu geschwommen.

    Besser die EM findet ohne diese Mannschaft statt.
  • TauRam 12.10.2019 23:41
    Highlight Highlight Keine Kreativität im Schweizer Fussballspiel ohne Shaqiri! Das ist deutlich erkennbar. Das können die Kritiker von Xherdan sagen was sie wollen, aber es ist einfach so dass er eben jenen Unterschied macht, der zu guten Torchancen führt, ob mit einem kleinen Pass oder einem Tor!
    • eselhudi 13.10.2019 13:31
      Highlight Highlight word
  • Palpatine 12.10.2019 23:25
    Highlight Highlight Petkovic: "Ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns Gedanken hatte, dass wir wieder spät ein Gegentor kassieren könnten."

    Und ich sage, dass jeder Spieler genau an das gedacht hat.

    Und wenn ich die Interviews teilweise der Spieler höre (Sinngemäss: Wir hatten alles in Griff; Die Dänen waren nicht besser als wir; Ohne Schmeichel hätten wir gewonnen), dann muss man feststellen, DIE haben den Ernst der Situation nicht begriffen.
    • redeye70 13.10.2019 06:16
      Highlight Highlight Na so ernst ist das gsnze ja auch nicht. Ist nur Fussball. Ein Sport ohne jegliche tiefergehende Bedeutung mit der Halbwertzeit von wenigen Wochen.
    • [CH-Bürger] 13.10.2019 06:31
      Highlight Highlight @redeye:
      empfinde ich persönlich auch so.

      umso kurioser finde ich, dass diese Sportart Milliarden umsetzt und Klubs bereit sind, mehrere Dutzend Mio für 1 Spieler hinzublättern...
      so gesehen hat dieser Sport schon eine tiefergehende Bedeutung - wenn auch "nur" fürs Portemonnaie! 🤷🏼‍♂️
    • Jo Blocher 13.10.2019 07:29
      Highlight Highlight Huh....die echten Natifans sind hier🤣🤣🤣.....wenns gut läuft wird mindestens der EM Titel erwartet, wenn nicht, wie weinerliche Hanswürste; schaut doch synchrones Wasserballet.....dort ist kaum Geld im Spiel😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • konrad_klotz 12.10.2019 23:16
    Highlight Highlight 😂😂😂
  • MixMasterMike 12.10.2019 23:02
    Highlight Highlight Wer kurz nach Spielschluss genau hingesehen hat, weiss wo der Matchwinner war: Das ganze Team der Dänen stürmt auf Goalie Schmeichel, der ein Top-Spiel gezeigt hat.
    Das CH-Team hatte erstklassige Chancen, die durch einen hervorragenden Goalie vereitelt wurden. Wenn das 1:0 für die Schweiz kommt, läuft der Match anders. Aber eben: Wäre,wäre, Fahrradkette
    Der Pass von Eriksen auf Poulsen war magistral, das muss man auch mal anerkennen.
    • Sir Edmund 13.10.2019 08:36
      Highlight Highlight Hätte hätte Fahradkette... 🤗😘
    • Pianovilla 13.10.2019 09:41
      Highlight Highlight @Edmund: Witz wohl nicht verstanden.
    • JonathanFrakes 13.10.2019 11:12
      Highlight Highlight @Sir Edmund: Frag mal Lothar Matthäus😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • lomit 12.10.2019 22:58
    Highlight Highlight Denis Zakaria ist mi 2 Toren bester Torschütze🤔
  • RowRow 12.10.2019 22:51
    Highlight Highlight Dänemark ist einfach super!! 🇩🇰🇩🇰 Die bessere Rot-Weisse Fahne mit Kreuz!! Team Switzerland war einfach zu schlecht.

«Zuerst sind Frauen dran» – Gegen einen Köbi-Kuhn-Platz regt sich Widerstand

Seit ziemlich genau vierzehn Jahren gibt es an der Döltschihalde in Zürich-Wiedikon einen Platz, der nach Köbi Kuhn benannt ist. Fussballfans und Anwohner hatten nach der dramatischen Qualifikation für die WM 2006 ein entsprechendes Schild angebracht.

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