Sport
Bayern München

Mainzer wettern nach Pokal-Pleite gegen Bayern gegen Schiedsrichter

epa11693036 Dominik Kohr of Mainz (L) in action against Serge Gnabry of Munich (R) during the German DFB Cup second round soccer match between 1. FSV Mainz 05 and FC Bayern Munich in Mainz, Germany, 3 ...
Dominik Kohr (links) und seine Mainzer hatten gegen Bayern das Nachsehen. Bild: keystone

Cup-Gegner motzt: «Da war mir klar, dass der Schiri ein Bayern-Trikot hat»

Gegen den FC Bayern sah Mainz 05 in der zweiten Pokalrunde kein Land. Dennoch haderten die Mainzer massiv mit dem Schiedsrichter.
31.10.2024, 03:5131.10.2024, 03:51
Alexander Kohne / t-online
Ein Artikel von
t-online

Mit 0:4 fiel die Niederlage des 1. FSV Mainz 05 gegen den FC Bayern München in der 2. Runde des DFB-Pokals deutlich aus. Der Mainzer Mittelfeldspieler Dominik Kohr hatte dennoch einiges zu kritisieren, was nicht nur seine eigene Mannschaft betraf. Im Fokus der Kritik: Schiedsrichter Sascha Stegemann.

«Viele Kleinigkeiten wurden für Bayern München gepfiffen. Auch das Tor zum 2:0. Wenn wir so eine Situation haben, wird das Tor sicher nicht gegeben», haderte der 30-Jährige am Sky-Mikrofon. Hintergrund war, dass Torschütze Jamal Musiala bei dem Treffer mit der Fussspitze im Abseits gestanden hatte, wie die TV-Bilder bewiesen.

Kein Videobeweis in den ersten Pokalrunden

Weil es in den ersten beiden Pokalrunden allerdings keinen Videobeweis gibt und das Schiedsrichterteam die Abseitsstellung nicht gesehen hatte, zählte der Treffer. Doch damit nicht genug. Kohr kritisierte auch das Tor zum 4:0-Endstand durch Jamal Musiala, bei dem er zuvor «umgerannt» worden sei.

«Da war mir klar, dass der Schiedsrichter ein Bayern-Trikot hat», spottete der ehemalige deutsche Jugendnationalspieler und schob nach:

«Das ist auch der Bayern-Bonus.»
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
FCB-Trainer muss sich für Russland-Job verteidigen – zuvor schiesst Degen gegen Medien
Mit Slavisa Jokanovic bricht beim FC Basel eine neue Zeitrechnung an. Der 58-Jährige fordert von seinem Team erst mal grossen Kampf und eine stabile Defensive. Zuvor äusserte sich Präsident David Degen unter anderem zur Kritik aus den Medien.
In einer zweiteiligen Medienkonferenz des FC Basel wurde am heutigen Dienstagvormittag der neue Trainer Slavisa Jokanovic vorgestellt. Neben dem 58-Jährigen sass Andreas Herrmann, der als technischer Leiter für die Trainersuche verantwortlich war. Zuvor hatte sich Präsident David Degen den Fragen der Journalistinnen und Journalisten gestellt. Hier gibt es die wichtigsten Aussagen:
Zur Story