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Der BVB und PSG stehen nach Wenden im Champiions-League-Halbfinal

FC Barcelona, Barca v Paris Saint-Germain: Quarter-final Second Leg - UEFA Champions League 2023/24 Vitinha central midfield of PSG and Portugal celebrates after scoring his sides first goal during th ...
Mbappé trifft für PSG doppelt.Bild: www.imago-images.de

Wilder Champions-League-Abend – der BVB und PSG nach spektakulären Wenden im Halbfinal

Paris Saint-Germain und Dortmund qualifizieren sich nach Hinspiel-Niederlagen für die Halbfinals der Champions League. PSG gewinnt nach dem 2:3 daheim in Spanien mit 4:1, Dortmund korrigiert das 1:2 mit einem 4:2-Heimsieg.
16.04.2024, 23:3417.04.2024, 08:02

Barcelona – PSG 1:4

Es war eine würdige Fortsetzung des ersten Teils: Barcelona gegen Paris Saint-Germain bot auch in der katalanischen Hauptstadt Spektakel pur. Das bessere Ende hatte der französische Meister auf seiner Seite, weil er eine Stunde lang in Überzahl spielen konnte. Nach der Rote Karte gegen den uruguayischen Innenverteidiger Ronald Araujo (29.) dominierte PSG die Partie deutlich und machte aus dem 0:1 ein 4:1.

Ousmane Dembélé, der ehemalige Barça-Spieler, den die Fans mit Pfiffen eindeckten, war an zwei Toren entscheidend beteiligt: Das 1:1 fünf Minuten vor der Pause erzielte er selber, das 3:1 nach einer Stunde ermöglichte er dadurch, dass er im Strafraum gefoult worden war. Kylian Mbappé traf vom Penaltypunkt sicher. Das 2:1 hatte der Portugiese Vitinha nur sieben Minuten vor dem dritten PSG-Treffer erzielt.

Das Szenario mit dem abschliessenden 4:1 von Doppeltorschütze Mbappé kurz vor Schluss war für die nach dem Hinspiel so siegessicheren Katalanen brutal. Trainer Xavi verlor nicht umsonst schon zu Beginn der zweiten Halbzeit komplett die Fassung und wurde auf die Tribüne verwiesen. Für Barcelona hatte nämlich das Rückspiel mit dem 1:0 von Raphinha gleich mit der ersten Torchance ideal begonnen. Eine Viertelstunde später lief dann aber der junge Bradley Barcola Araujo davon und provozierte dessen Notbremse kurz vor dem Strafraum.

FC Barcelona - Paris Saint-Germain 1:4 (1:1)
SR Kovacs.
Tore: 12. Raphinha 1:0. 40. Dembélé 1:1. 54. Vitinha 1:2. 61. Mbappé (Penalty) 1:3. 89. Mbappé 1:4.
FC Barcelona: ter Stegen; Koundé, Araujo, Cubarsi, João Cancelo (82. João Félix); Pedri (62. Torres), Gündogan, de Jong (82. Lopez); Yamal (34. Martinez), Lewandowski, Raphinha.
Paris Saint-Germain: Donnarumma; Hakimi, Marquinhos, Hernandez, Nuno Mendes; Zaïre-Emery (80. Ugarte), Vitinha, Ruiz (77. Asensio); Dembélé (88. Kolo Muani), Mbappé, Barcola (77. Lee Kang-In).
Bemerkungen: 29. Rote Karte gegen Araujo (Notbremse). Verwarnungen: 40. Martinez, 40. Mbappé, 45. Ruiz, 50. Lewandowski, 62. Marquinhos, 64. Gündogan, 87. Donnarumma, 97. Raphinha, 97. Lopez.

Dortmund – Atletico 4:2

Auch in Dortmund gab es eine Achterbahn der Gefühle. Der BVB benötigte nicht einen, sondern zwei Doppelschläge, um sich erstmals seit 2013 für den Halbfinal der Champions League zu qualifizieren, den er in zwei Wochen gegen PSG bestreitet. Auf die Tore von Julian Brandt (34.) und Ian Maatsen (39.) hatte Atlético Madrid, 2:1-Sieger im Hinspiel, noch eine Antwort parat. Die Spanier brachten sich dank einem Eigentor von Mats Hummels und dem Treffer von Angel Correa bis in die 64. Minute wieder auf Halbfinal-Kurs.

Sieben Minuten lang hielt das 2:2, bevor Dortmund wieder gleich zweimal zuschlug: Niklas Füllkrug (71.) und Marcel Sabitzer (74.) trafen zum 4:2, das das Weiterkommen für Gregor Kobel und Co. sicherte.

Borussia Dortmund - Atlético Madrid 4:2 (2:0)
SR Vincic.
Tore: 34. Brandt 1:0. 39. Maatsen 2:0. 49. Hummels (Eigentor) 2:1. 64. Correa 2:2. 71. Füllkrug 3:2. 74. Sabitzer 4:2.
Borussia Dortmund: Kobel; Ryerson, Hummels, Schlotterbeck, Maatsen; Sabitzer, Can; Sancho (86. Özcan), Brandt (90. Reus), Adeyemi (66. Bynoe-Gittens); Füllkrug.
Atlético Madrid: Oblak; Witsel, Gimenez, Hermoso; Molina (46. Barrios), Llorente, Koke, De Paul (84. Niguez), Azpilicueta (46. Riquelme); Morata (46. Correa), Griezmann.
Bemerkungen: Borussia Dortmund mit Kobel. Verwarnungen: 30. Azpilicueta, 43. Ryerson, 45. Hermoso.

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quelle: imago/pro sports images / imago images
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