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Carlo Janka

Ski: Der grosse Abfahrts-Klassiker von Kitzbühel im Liveticker

Abfahrt von Kitzbühel
epa08162772 Matthias Mayer of Austria reacts in the finish area during the Men's Downhill race of the FIS Alpine Skiing World Cup event in Kitzbuehel, Austria, 25 January 2020. EPA/VALDRIN XHEMAJ
Matthias Mayer's Reaktion, als die Anzeigetafel grün aufleuchtete.Bild: EPA

Mayer gewinnt auf der «Streif» – Feuz muss seinen zweiten Platz teilen

25.01.2020, 13:2825.01.2020, 13:28

Beat Feuz schafft es auch in Kitzbühel auf das Abfahrts-Podest. Er muss aber weiter auf seinen ersten Sieg auf der legendären Streif warten. Der Emmentaler wird wie 2016, 2018 und 2019 Zweiter.

Der Sieger 2020 heisst Matthias Mayer. 22 Hundertstel war der Österreicher im wichtigsten Rennen des Winters schneller als Feuz und Vincent Kriechmayr, die sich den 2. Platz teilten. Hinter Feuz und Kriechmayr verpassten die Franzosen Johan Clarey und Maxence Muzaton die Podestränge knapp.

In Abwesenheit des mit einem Kreuzbandriss lange ausfallenden Vorjahressiegers Dominik Paris zeigte Feuz eine gute Fahrt. Selbst befand er im SRF-Interview aber, mit zu wenig Überzeugung und im Steilhang zu Vorsichtig gefahren zu sein. In jenem Bereich schuf Mayer tatsächlich die entscheidende Differenz. Dennoch: Zum 17. Mal in den letzten 19. Abfahrten und jedes Mal in dieser Saison schaffte es der Schangnauer auf das Podest - angesichts der vielen Unwägbarkeiten eine fabelhafte Bilanz.

Mayer seinerseits gesellt sich mit seinem Triumph wie Kjetil Jansrud am Vortag zum nun neunköpfigen Kreis jener Athleten, die in Kitzbühel sowohl eine Abfahrt und einen Super-G gewannen. Den Super-G hatte der 29-jährige Doppel-Olympiasieger aus Kärnten vor drei Jahren für sich entschieden.

Für Mayer ist es der achte Weltcupsieg und bereits der dritte in dieser Saison. Anfang Saison hat er den Super-G von Lake Louise gewonnen und am letzten Sonntag überraschend die Kombination von Wengen. Dass die Form auch für Kitzbühel stimmt, hat er am Freitag mit Platz 2 im Super-G gezeigt.

Zweitbester Schweizer war Carlo Janka als Zehnter, fünf Plätze vor Niels Hintermann. Gilles Roulin und Ralph Weber folgten auf den Rängen 18 und 19. Mauro Caviezel musste sich nach einer fehlerbehafteten Fahrt mit Rang 24 begnügen. (bal/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

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