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Fussball: Die Schweizer Klubs lehnen die Wiedereinführung der Barrage ab

Der neue Pokal wird fotografiert anlaesslich der 3. SFL Award Night am Montag, 1. Februar 2016, im KKL in Luzern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

The new Cup is seen at the SFL (Swiss Football League) Award ...
Im Schweizer Fussball bleibt alles, wie es ist.Bild: KEYSTONE

Keine Lust auf Veränderung – die Klubs stimmen gegen die Wiedereinführung der Barrage

Die Schweizer Fussballklubs haben sich bei der Generalversammlung der Liga gegen die Wiedereinführung der Barrage ausgesprochen. Damit wird an dem bestehenden Modus festgehalten.
10.11.2017, 13:4810.11.2017, 15:50

Status quo beim Modus: Die Ligavertreter lehnten bei der Generalversammlung der Swiss Football League (SFL) die Wiedereinführung der Barrage ab. Ein Quartett schaffte neu den Sprung ins neunköpfige Komitee, unter ihnen Bernhard Burgener, der Präsident des FC Basel.

Die Vertreter der 20 Klubs der SFL haben sich an der ordentlichen Generalversammlung gegen die Wiedereinführung der Auf-/Abstiegsspiele zwischen dem Zweitletzten der Super League und dem Tabellenzweiten der Challenge League ausgesprochen. Die Abstimmung endete mit 10:10 Stimmen. Für die Einführung der Barrage, die letztmals in der Saison 2011/2012 durchgeführt wurde, wäre eine Zweidrittels-Mehrheit erforderlich gewesen.

Damit bleibt alles beim Alten, nachdem die SFL Ende Oktober bekanntgegeben hatte, dass sie am Modus mit je zehn Teams in den obersten zwei Spielklassen festhalten wird. Weiter wird es nur einen Absteiger aus der Super League und einen Aufsteiger aus der Challenge League geben.

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Die Klubvertreter bestätigten den bisherigen SFL-Präsidenten Heinrich Schifferle einstimmig für ein weiteres Jahr im Amt. Ein Quartett schaffte neu den Sprung ins neunköpfige Komitee: Bernhard Burgener (Basel), Wanja Greuel (Young Boys), Philipp Studhalter (Luzern) und Constantin Georges (Servette). Die vier wurden Stefan Hernandez (St. Gallen), Manuel Huber (Grasshoppers) und Ruth Ospelt (Vaduz) vorgezogen und ersetzen neben dem schon im Sommer zurückgetretenen Dölf Früh auch Finanzchef Roger Bigger, Jean-Claude Donzé und Bernhard Heusler, die nicht mehr zur Wiederwahl angetreten sind.

Im Rahmen der Generalversammlung stimmten die Klubvertreter zudem der Änderung der Transferperioden zu. Ab der kommenden Saison dürfen nach der Schliessung des internationalen Transferfensters am 31. August sowie am 15. Februar keine Spieler mehr transferiert werden. Von der Neuregelung ausgenommen sind nationale Transfers von lokal ausgebildeten Spielern unter 21 Jahren. In der Challenge League dürfen neu nur noch drei statt wie bisher vier ausländische Spieler eingesetzt werden. (pre/abu/sda)

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