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Wird bei Chelsea gegen Mourinho gemeutert?

Mourinho nervt sich an der Pressekonferenz schon vor der Liverpool-Pleite

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Mourinho nervt sich an der Pressekonferenz schon vor der Liverpool-Pleite
José Mourinho bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Liverpool auf dem Trainingsgelände von Chelsea.
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Chelsea-Spieler fällt Mourinho in den Rücken: «Ich verliere lieber, als dass ich für ihn gewinne»

Die Stimmung bei Chelsea ist nach der 1:3-Pleite gegen Liverpool angespannt. Nach José Mourinhos «Nothing»-Interview enthüllt die BBC jetzt brisante Aussagen von einem Stammspieler. 
02.11.2015, 07:5102.11.2015, 08:32

Garry Richardson ist ein renommierter Reporter der BBC. Der erzählt nicht einfach so irgendwelche brisanten Dinge der Quote wegen, wie vielleicht einige Boulevard-Journalisten in England dies tun würden. Darum ist es nach Chelseas sechster Liga-Pleite am Samstag gegen Liverpool (1:3) doppelt brisant, wenn Richardson in der Sendung «BBC 5 live» sagt: «Ein Stammspieler hat kürzlich gesagt: ‹Ich verliere lieber, als dass ich für ihn (Mourinho, d. Red.) gewinne.›»

Eden Hazard (Mitte): Vom Liebling zum Sündenbock.
Eden Hazard (Mitte): Vom Liebling zum Sündenbock.
Bild: Alex Morton/REUTERS

Wer dies ist, verrät Richardson natürlich nicht. Aber einer, der diese «Meuterei» unterstützen könnte, ist Eden Hazard. Im letzten Jahr wurde der Belgier noch zum besten Spieler der Liga gewählt, jetzt stempelt ihn Mourinho als Sündenbock ab. Beim Cup-Aus gegen Stoke City soll er dem 24-Jährigen die Schuld in die Schuhe geschoben haben – Hazard verschoss den entscheidenden Elfmeter – und gegen Aston Villa setzte er den Mittelfeldspieler kürzlich nur auf die Bank.

Richardson weiss auch zum Verhältnis der beiden etwas zu berichten: «Mir wurde verraten, dass speziell Mourinhos Beziehung mit Eden Hazard extrem strapaziert sei.» Ein anderer, der in der Kritik steht, ist Klubikone John Terry. Mourinho habe sich geärgert, dass der Routinier die fehlende Schnelligkeit nicht mit Spielverständnis wettmacht.

Mourinho nach der 1:3-Pleite gegen Liverpool. Er hat scheinbar nichts zu sagen.
YouTube/BeanymanSports

Da wundert es nicht, dass schon diverse Namen von möglichen Mourinho-Nachfolgern bei den «Blues» kursieren. André Villas-Boas, Brendan Rodgers, Fabio Capello, Carlo Ancelotti oder Guus Hiddink wurden schon ins Spiel gebracht. Immerhin scheint Mourinho eine Galgenfrist von zwei Partien von Boss Roman Abramowitsch zu erhalten. Was der Portugiese wohl zur möglichen «Meuterei» sagen würde? Wir tippen auf «Nothing». (fox)

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