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Berns Philip Varone jubelt nach seinem Tor zum 2:0 mit seinen Teamkollegen.
Berns Philip Varone jubelt nach seinem Tor zum 2:0 mit seinen Teamkollegen.Bild: keystone

Der SCB gewinnt erneut ++ Davos bezwingt Lakers ++ Hischier mit Hattrick

Fribourg geht als Leader in die Olympia-Pause. Während Gottéron beim Tabellenletzten Ajoie, das zum 17. Mal in Folge verlor, erwartungsgemäss 4:1 siegte, verlor Verfolger Zug in Bern 1:4. Damit kann der EVZ Fribourg am Freitag nicht mehr überholen.
27.01.2022, 22:2728.01.2022, 08:18

Bern – Zug 4:1

Am Dienstag hatte Bern nach acht Niederlagen in Serie wieder einmal gewonnen - 3:1 zu Hause gegen Genève-Servette. Nun bezwang der SCB mit Zug (4:1) ein weiteres formstarkes Team. Die Zentralschweizer hatte zuvor sämtliche sieben Partien im neuen Jahr gewonnen.

Bild: keystone

Die Berner siegten nach dem gleichen Muster wie zwei Tage zuvor, als das Schussverhältnis 49:17 zu Gunsten der Genfer gelautet hatte. Auch diesmal taten die Gäste mehr fürs Spiel (39:24 Torschüsse), während die Gastgeber effizient agierten. Das 1:0 erzielte Thierry Bader in der 14. Minute mit dem dritten Torschuss der Berner in dieser Begegnung - die Zuger hatten zu diesem Zeitpunkt schon zwölfmal auf das Gehäuse von Daniel Manzato geschossen. 48,8 Sekunden vor der ersten Pause erhöhte Phil Varone nach einem Konter auf 2:0.

Nachdem Dario Simion auf 1:2 (46.) verkürzt hatte, dauerte es nur 91 Sekunden, ehe Dominik Kahun den Zweitore-Vorsprung wiederherstellte. Die Berner feierten den ersten Sieg gegen den EVZ nach fünf Niederlagen, drei davon in dieser Saison.

Bern - Zug 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
12'270 Zuschauer.- SR Tscherrig/Fluri, Progin/Burgy. -

Tore: 14. Bader (Varone, Untersander) 1:0. 20. (19:12) Varone (Fahrni, Untersander) 2:0. 46. Simion (Djoos, Suri) 2:1. 48. Kahun (Andersson, Thiry) 3:1. 60. (59:01) Conacher (Praplan, Kahun) 4:1 (ins leere Tor). -

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Kahun; Kovar.

Bern: Manzato; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Pinana; Thomas, Kahun, Conacher; Fahrni, Varone, Bader; Praplan, Kast, Jeremi Gerber; Sciaroni, Neuenschwander, Fuss; Dähler.

Zug: Genoni; Schlumpf, Kreis; Cadonau, Djoos; Hansson, Nussbaumer; Dario Wüthrich; Simion, Kovar, Hofmann; Müller, Senteler, Zehnder; Martschini, Lander, Herzog; Suri, Sven Leuenberger, Allenspach; De Nisco.

Bemerkungen: Bern ohne Blum, Jeffrey, Ruefenacht, Scherwey und Philip Wüthrich (alle verletzt), Zug ohne Bachofner, Gross, Stadler (alle verletzt) und Klingberg (überzähliger Ausländer). Zug von 57:22 bis 59:01 ohne Torhüter. (sda)

Rapperswil – Davos 0:3

Davos kehrt nach vier Niederlagen zum Siegen zurück. Die Bündner gewinnen bei den Rapperswil-Jona Lakers 3:0.

Es war ein wichtiger Erfolg für den HCD im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation. Der sechstklassierte Rekordmeister liegt nun bei zwei Spielen mehr neun Punkte vor Lausanne, das bei den ZSC Lions 1:5 verlor.

Bild: keystone

Das letztendlich entscheidende 1:0 für die Gäste erzielte Simon Knak in der 28. Minute. In der Folge vergaben die Lakers einige gute Chancen zum Ausgleich. Der Davoser Keeper Sandro Aeschlimann unterstrich, warum keiner in der laufenden Meisterschaft der National League eine bessere Abwehrquote hat. Der 27-Jährige kam dank 32 Paraden zu seinem fünften Shutout in dieser Saison.

Im letzten Dritteln blieben die Rapperswiler einiges schuldig. Folglich erhöhten die Davoser dank Andres Ambühl (53.) und Matej Stransky (58.), der ins leere Tor erfolgreich war, noch auf 3:0. Die Bündner feierten im fünften Saisonduell den dritten Sieg. Derweil kassierten die drittplatzierten Lakers im 22. Heimspiel in dieser Spielzeit erst die sechste Niederlage. Insgesamt aber gehen sie mit einem sehr guten Gefühl in die Olympia-Pause.

Rapperswil-Jona Lakers - Davos 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)
5189 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Dipietro, Cattaneo/Duc. -

Tore: 28. Knak (Schmutz) 0:1. 53. Ambühl (Corvi) 0:2. 58. Stransky 0:3 (ins leere Tor). -

Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Cervenka; Bromé.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vouardoux, Djuse; Aebischer, Profico; Baragano, Sataric; Bircher; Zangger, Mitchell, Cervenka; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Wick, Dünner, Forrer; Lammer, Cajka, Brüschweiler.

Davos: Aeschlimann; Nygren, Jung; Dominik Egli, Zgraggen; Stoop, Barandun; Heinen; Simic, Corvi, Ambühl; Stransky, Rasmussen, Bromé; Schmutz, Chris Egli, Frehner; Canova, Prassl, Knak.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Albrecht, Jelovac, Maier und Wetter (alle verletzt), Davos ohne Nussbaumer und Wellinger (beide verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 56:35 bis 57:38 ohne Torhüter. (sda)

Biel – Langnau 7:3

Biel findet nach zuletzt drei Niederlagen in der Verlängerung (gegen Servette) und nach Penaltyschiessen (gegen die ZSC Lions und Zug) zum Siegen zurück. Gegen den Tabellenvorletzten SCL Tigers, der nun bei zwölf Niederlagen hintereinander hält, gewannen die Bieler 7:3.

Matchwinner beim 25. Saisonsieg war Luca Hischier, der in jedem Drittel einmal traf und damit zu seinem ersten Hattrick gelangte. Die weiteren Tore für Biel erzielten Gaëtan Haas, Elvis Schläpfer, Toni Rajala (19. Saisontreffer) und Damien Brunner.

Bild: keystone

Die Emmentaler, bei denen aufgrund von krankheitsbedingten Absenzen Tim Mathys und Yanick von Bergen zu ihrem National-League-Debüt gelangten, hielten dank den Treffern von Nolan Diem (zum 1:1) und Kay Schweri (2:2) die Partie zumindest bis zur Hälfte offen.

Biel - SCL Tigers 7:3 (1:1, 4:2, 2:0)
4852 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Ruprecht, Altmann/Urfer.

Tore: 4. Hischier (Haas) 1:0. 16. Diem 1:1. 29. Haas (Lööv) 2:1. 31. Schweri (Blaser) 2:2. 34. (33:29) Schläpfer (Korpikoski) 3:2. 34. (33:48) Hischier 4:2. 35. (34:28) Erni 4:3. 39. Rajala (Hischier) 5:3. 46. (46:00) Hischier 6:3. 48. (47:41) Brunner (Rajala, Sallinen/bei 5 gegen 3) 7:3. -

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Rajala; Grenier.

Biel: van Pottelberghe; Stampfli, Lööv; Jakowenko, Grossmann; Delémont, Forster; Christen; Hischier, Haas, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Hügli, Sallinen, Kessler; Korpikoski, Froidevaux, Tanner; Schläpfer.

SCL Tigers: Mayer; Blaser, Grossniklaus; Diem, Erni; Aeschbach, Leeger; Mathys; Schweri, Grenier, Pesonen; Petrini, Schmutz, Weibel; Schärz, Berger, Sturny; von Bergen, Melnalksnis, Lapinskis.

Bemerkungen: Biel ohne Hofer, Karaffa, Schneeberger (alle krank), Fey, Kohler und Rathgeb (alle verletzt), SCL Tigers ohne Guggenheim, Loosli, Olofsson, Salzgeber, Schilt (alle krank), Elsener, Huguenin, Langenegger, Punnenovs, Saarela, Stettler, Zaetta und Zryd (alle verletzt). (sda)

Ajoie – Fribourg 1:4

Die Ausgangslage hätte klarer nicht sein können. Auf der einen Seite Leader Fribourg-Gottéron, auf der anderen der abgeschlagene Tabellenletzte Ajoie. Insofern war es nichts als logisch, dass Fribourg auswärts 4:1 siegte.

Bild: keystone

Die Gäste gingen dank Sandro Schmid (17.), Julien Sprunger (22.) und Andrej Bykow (32.) 3:0 in Führung. Nach dem 1:3 von Philip-Michael Devos (36.) zeichnete Nathan Marchon nach genau 38 Minuten im Powerplay mit seinem 16. Saisontreffer für das 4:1 verantwortlich. Ajoie war in der Folge zu keiner Reaktion mehr fähig und verlor zum 17. Mal in Folge.

Ajoie - Fribourg-Gottéron 1:4 (0:1, 1:3, 0:0)
3148 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Urban (AUT), Schlegel/Kehrli.

Tore: 17. Schmid 0:1. 22. Sprunger 0:2. 32. Bykow (Mottet, Chavaillaz) 0:3. 36. Devos (Schmutz) 1:3. 38. Marchon (Mottet/Powerplaytor) 1:4. -

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ajoie, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Devos; DiDomenico.

Ajoie: Wolf; Birbaum, Pouilly; Gauthier-Leduc, Hauert; Rouiller, Eigenmann; Schnegg, Bartholet; Frei, Devos, Schmutz; Asselin, Frossard, Huber; Fortier, Romanenghi, Bozon; Bogdanoff, Macquat, Rohrbach.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Sutter, Furrer; Diaz, Dufner; Chavaillaz; Bykow, Marchon, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Brodin, Walser, Rossi; Bougro, Haussener, Jobin.

Bemerkungen: Ajoie ohne Joggi, Wannström (beide krank) und Hazen (verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Desharnais und Jörg (beide krank).

Lugano – Ambri 4:1

Lugano behält in dieser Saison im sechsten Tessiner Derby bereits zum fünften Mal das bessere Ende für sich. Zwar ging Ambri-Piotta in der Resega dank dem zehnten Saisontreffer des Kanadiers Brandon McMillan mit 1:0 in Führung (7.). Doch Mark Arcobello glich für den Gastgeber noch im ersten Drittel aus.

Bild: keystone

Zwei Tore von Troy Josephs, das erste kurz vor Ende des mittleren Abschnitts in Unterzahl, das zweite kurz nach Wiederbeginn im Schlussdrittel, brachten dann aber Lugano auf Kurs für den 20. Saisonsieg. In der 54. Minute war es Arcobello, der ebenfalls mit seinem zweiten Treffer des Abends für den 4:1-Endstand sorgte.

Lugano - Ambri-Piotta 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
5669 Zuschauer. - SR Stricker/Hürlimann, Steenstra (CAN)/Wolf. -

Tore: 7. McMillan 0:1. 16. Arcobello (Morini, Fazzini) 1:1. 37. Josephs (Müller/Unterzahltor!) 2:1. 43. Josephs (Loeffel, Müller) 3:1. 55. Arcobello (Thürkauf, Carr/Powerplaytor) 4:1. -

Strafen: 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Traber, Walker) gegen Lugano, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Pestoni.

Lugano: Fatton; Alatalo, Riva; Loeffel, Müller; Chiesa, Guerra; Traber, Wolf; Carr, Thürkauf, Josephs; Fazzini, Arcobello, Morini; Boedker, Herburger, Bertaggia; Vedova, Walker, Stoffel.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Fischer; Moses, Regin, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Bemerkungen: Lugano ohne Fadani, Herren, Schlegel (alle verletzt) und Irving (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Hächler (verletzt) und D'Agostini (überzähliger Ausländer). (sda)

ZSC – Lausanne 5:1

Die exzellent besetzten ZSC Lions blieben in dieser Saison lange unter ihren Möglichkeiten. Nach 30 Partien und dem 2:5 in Lausanne am 10. Dezember betrug die Siegquote 50 Prozent. Seither läuft es den Zürchern. Das 5:1 gegen Lausanne war der elfte Erfolg in den letzten zwölf Partien – auch bei der einzigen Niederlage in dieser Phase (0:1 n.V. gegen Zug) hatten die Lions gepunktet.

Bild: keystone

Die Basis zum Erfolg legten die Zürcher in den ersten 17 Minuten, in denen sie 3:0 in Führung gingen. Den zweiten und dritten Treffer erzielte Sven Andrighetto, zweimal auf Vorarbeit von Denis Malgin. Letzterer verbuchte die Skorerpunkte 18 und 19 in den vergangenen elf Spielen. Beim 4:0 (27.) war Verteidiger Phil Baltisberger zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich. 41 Sekunden vor dem Ende verhinderte Jiri Sekac den dritten Saison-Shutout von ZSC-Keeper Ludovic Waeber. Der Tscheche traf in der fünften Partie in Folge (sieben Treffer). Die Waadtländer erlitten in der siebenten Partie im neuen Jahr die zweite Niederlage. (sda)

ZSC Lions - Lausanne 5:1 (3:0, 1:0, 1:1)
7161 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Fuchs/Gnemmi. -

Tore: 10. Christian Marti (Noreau, Roe) 1:0. 14. Andrighetto (Malgin) 2:0. 17. Andrighetto (Malgin, Noreau/bei 5 gegen 3) 3:0. 28. Phil Baltisberger 4:0. 46. Hollenstein (Andrighetto, Noreau/Powerplaytor) 5:0. 60. (59:19) Sekac (Fuchs, Aurélien Marti) 5:1. -

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Malgin; Sekac.

ZSC Lions: Waeber; Weber, Geering; Noreau, Christian Marti; Trutmann, Phil Baltisberger; Guebey; Pedretti, Malgin, Andrighetto; Sigrist, Krüger, Quenneville; Hollenstein, Roe, Bodenmann; Chris Baltisberger, Schäppi, Sopa; Riedi.

Lausanne: Stephan (28. Boltshauser); Glauser, Genazzi; Gernat, Aurélien Marti; Krueger, Frick; Holdener; Riat, Fuchs, Sekac; Bertschy, Emmerton, Kenins; Bozon, Baumgartner, Frolik; Douay, Jäger, Almond.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Azevedo, Diem und Morant (alle verletzt).

Die Tabelle

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