ZSC holt 14. Sieg im 15. Spiel, Servette schwächelt weiter – Bern schlägt Lugano
Genf – Zürich 1:5
Rescue Game! Der Genève-Servette Hockey Club stellte das Gastspiel des ZSC am Sonntagnachmittag ins Zeichen der Feuerwehr. Ein Feuerwehrmann seilte sich fürs erste Bully mit dem Puck vom Hallendach herunter.
Inspiriert wurden vom Auftritt der Genfer Feuerwehr aber einzig die ZSC Lions. Sie legten los wie die Feuerwehr. Und die auf den Rängen anwesenden Feuerwehrleute fragten sich in der Startphase mehr als einmal, ob sie wohl ausrücken müssen, um Löscharbeit vor dem Genfer Goal zu verrichten.
Nach 15:35 Minuten führte der Zürcher SC bereits mit 4:0. Drei Goals erzielten die Lions in Überzahl. Goalie Joren van Pottelberghe, der für die Nummer 1, Stéphane Charlin, vor dem Genfer Tor stand, liess vier der ersten zehn Schüsse auf sein Gehäuse passieren. Denis Malgin katapultierte sich mit zwei Assists an die Spitze der Skorerliste der National League.
Letztmals gingen die ZSC Lions am 28. Januar 1999 in Langnau auswärts schon im ersten Abschnitt mit vier Goals in Führung. Damals führten die ZSC Lions in der Ilfishalle nach acht Minuten 4:0 und siegten am Ende 8:2.
Genève-Servette - ZSC Lions 1:5 (1:4, 0:0, 0:1)
6429 Zuschauer. SR Gerber/Kaukokari, Bichsel/Huguet.
Tore: 3. Lammikko (Gruber, Lehtonen) 0:1. 13. Grant (Lehtonen/bei 5 gegen 3) 0:2. 16. (15:06) Frödén (Malgin, Kukan/Powerplaytor) 0:3. 16. (15:35) Andrighetto (Frödén, Malgin/Powerplaytor) 0:4. 18. Miranda (Henauer, Chanton) 1:4. 60. (59:12) Baechler (Hrubec) 1:5 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Puljujärvi) gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Vesey; Malgin.
Genève-Servette: van Pottelberghe; Karrer, Le Coultre; Henauer; Sutter, Chanton; Vouardoux; Bozon, Jooris, Vesey; Puljujärvi, Müller, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Douay; Hedlund, Achermann, Lemyre; Dandois.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Berni; Kukan, Marti; Lehtonen, Geering; Schwendeler; Knak, Malgin, Andrighetto; Frödén, Grant, Bader; Strömwall, Lammikko, Gruber; Riedi, Sigrist, Baechler; Baltisberger.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Boqvist, Granlund, Hischier, Kneubuehler, Manninen, Praplan, Rod, Saarijärvi und Untersander (alle verletzt), ZSC Lions ohne Balcers (überzähliger Ausländer). Genève-Servette von 57:52 bis 59:12 ohne Torhüter.
Bern – Lugano 2:1 n. V.
Das Team von Serge Aubin befindet sich wahrlich in einer starken Phase. Sechs der letzten sieben Partien gewann der SCB. Kritik müssen sich die Berner aktuell lediglich auf allerhöchstem Niveau gefallen lassen.
Am Freitag gewannen die Berner in Davos 4:1. Am Sonntag trat das Team aus der Hauptstadt ebenso dominant auf, sabotierte aber die starke Leistung mit einer ungenügenden Effizienz. Aus 15:1 Torschüssen im ersten Abschnitt resultierte kein Tor. Erst nach 24 Minuten schoss Mats Alge die Berner hochverdient in Führung. Aber irgendwann ging der Vorwärtsdrang verloren. Und so kam es, dass sich Lugano in der 55. Minute durch den zehnten Saisontreffer von Jere Innala in die Verlängerung rettete.
Dort setzte sich Bern nach 63:20 Minuten dann doch noch durch. Waltteri Merelä dribbelte sich durch die Box, umkurvte Luganos Goalie Niklas Schlegel und schloss das tolle Solo mit dem Siegtor zum 2:1 ab.
Der SC Bern belegt erstmals seit April 2025 wieder Platz 3 in der Tabelle. Damals beendeten die Berner die Regular Season auf diesem Platz. Am Dienstag empfängt der SCB die ZSC Lions.el und schloss das tolle Solo mit dem Siegtor zum 2:1 ab.
Der SC Bern belegt erstmals seit April 2025 wieder Platz 3 in der Tabelle. Damals beendeten die Berner die Regular Season auf diesem Platz. Am Dienstag empfängt der SCB die ZSC Lions.
Bern - Lugano 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.
16'606 Zuschauer. SR Borga/Dipietro, Steenstra/Altmann.
Tore: 25. Alge (Dionicio) 1:0. 55. Innala (Kupari) 1:1. 64. Merelä (Mitchell, Abols) 2:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Mitchell; Innala.
Bern: Hughes; Mitchell, Dionicio; Rhyn, Kreis; Balestra, Barandun; Kindschi, Füllemann; Bemström, Aaltonen, Milano; Merelä, Abols, Grossniklaus; Marco Müller, Baumgartner, Alge; Ritzmann, Graf, Scherwey.
Lugano: Schlegel; Aebischer, Brian Zanetti; Thomson, Mirco Müller; Guebey, Alatalo; Enea Togni; Fazzini, Sanford, Henry; Kupari, Tanner, Innala; Olsson, Shore, Lycksell; Besanidis, Morini, Aleksi Peltonen; Davide Togni.
Bemerkungen: Bern ohne Marchon (gesperrt), Lehmann, Rohrbach (beide verletzt) und Lindholm (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Bertaggia, Canonica, Dahlström, Jesper Peltonen, Simion, Thürkauf und Marco Zanetti (alle verletzt). (nih/sda)
Für alle, die den Kick suchen
Auch in dieser Saison können die Schweizer Eishockeyfans ausgewählte Spiele im Free-TV mitverfolgen.
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