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NL-Playoffs: Servette schlägt Lausanne – HCD im Halbfinal gegen ZSC

Les joueurs genevois laissent eclater leur joie, lors de l'Acte 7 des quarts de finale des play-offs du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Lausanne HC, LHC, et Geneve ...
Im entscheidenden Spiel 7 vom Léman-Derby behalten die Genfer die Oberhand.Bild: keystone

Servette schlägt Lausanne und trifft auf Fribourg – HCD im Halbfinal gegen ZSC

Im entscheidenden siebten Spiel des Playoff-Viertelfinals setzt sich der Genève-Servette HC gegen den HC Lausanne mit 5:1 durch. Die Genfer werfen damit den letztjährigen Finalisten aus dem Rennen und stehen nach zwei Jahren Abwesenheit wieder in den Halbfinals.
02.04.2026, 18:3002.04.2026, 22:33

Die Statistik vor dieser prestigeträchtigen «Belle» sprach eine deutliche Sprache: In der Schweizer Playoff-Geschichte konnte sich in 32 Austragungen eines siebten Spiels erst viermal das Auswärtsteam durchsetzen. Und dass die Lausanner diese Quote nicht aufbessern würden, zeichnete sich in der ausverkauften Genfer Les-Vernets-Halle früh ab. Bereits nach 65 Sekunden brachte Giancarlo Chanton das Heimteam mit 1:0 in Führung.

Zwar fand der Vorjahresfinalist rasch eine Antwort und glich im Powerplay durch Austin Czarnik (15.) aus. Doch der nächste Nackenschlag für die Gäste folgte kurz vor der ersten Pause: Elf Sekunden vor der Sirene sorgte Markus Granlund (20.) mit dem 2:1 für das wegweisende Game-Winning-Goal.

Nach einem torlosen und hart umkämpften Mitteldrittel fiel die Entscheidung schliesslich in der 45. Minute. Lausannes Fabian Heldner leistete sich in der eigenen Zone einen verhängnisvollen Puckverlust, von dem Josh Jooris profitierte und eiskalt zum 3:1 einschob. In der Schlussphase riskierte Lausanne alles und nahm Torhüter Kevin Pasche für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Das Risiko wurde nicht belohnt: Erneut Granlund (57.) und Jimmy Vesey (60.) sicherten Servette mit zwei Treffern ins leere Tor den deutlichen 5:1-Endstand im ersten Léman-Derby der Playoff-Geschichte.

La deception des joueurs lausannois, lors de l'Acte 7 des quarts de finale des play-offs du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Lausanne HC, LHC, et Geneve-Servette HC ...
Für Lausanne ist die Saison vorbei.Bild: keystone

Mit dem Genfer Erfolg haben sich in den diesjährigen Viertelfinals die besten vier Teams der Regular Season durchgesetzt. In den Halbfinals wartet auf Servette nun das nächste Romand-Duell gegen Fribourg-Gottéron. Es ist das Aufeinandertreffen zweier Equipen, die sich ihr Halbfinalticket über die volle Distanz von sieben Spielen erkämpfen mussten. In der zweiten Halbfinal-Serie kommt es zum Klassiker zwischen Qualifikationssieger Davos und dem zweimaligen Titelverteidiger ZSC Lions.

Genève-Servette - Lausanne 5:1 (2:1, 0:0, 3:0)
7135 Zuschauer. SR Lemelin (USA)/Piechaczek (GER), Obwegeser/Stalder.
Tore: 2. Chanton (Jooris, Saarijärvi) 1:0. 15. Czarnik (Brännström, Rochette/Powerplaytor) 1:1. 20. (19:49) Granlund 2:1. 45. Jooris 3:1. 57. Granlund 4:1 (ins leere Tor). 60. (59:21) Vesey 5:1 (ins leere Tor).
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Granlund; Czarnik.
Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Jooris, Vesey; Praplan, Pouliot, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod; Hischier.
Lausanne: Pasche; Heldner, Brännström; Niku, Marti; Nathan Vouardoux, Fiedler; Haas, Sansonnens; Riat, Rochette, Caggiula; Czarnik, Suomela, Kahun; Fuchs, Jäger, Zehnder; Prassl, Bougro, Douay.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Richard (verletzt) und Brassard (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Baragano und Oksanen (beide verletzt). Lausanne von 55:29 bis 56:55 und 57:20 bis 59:21 ohne Torhüter. (nih/sda)

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  • 6-7

    Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.

  • 5-6

    Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.

  • 4-5

    Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.

  • 3-4

    Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.

  • Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.

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