Der SC Bern löst sein Goalie-Problem bis mindestens 2030
Spätestens beim guten NL-Debüt in Kloten (4:1) hat Christof von Burg den Torhütermarkt neu lanciert. Sein Agent Sven Helfenstein hat sowieso in den letzten Wochen fleissig mit seinem Klienten hausiert und dabei offene Türen eingerannt: Auch Biels Sportchef Martin Steinegger war sehr interessiert und hätte Christof von Burg Ambris Philip Wüthrich vorgezogen. Aber auch weitere Klubs waren an der Nummer 2 der Berner interessiert und die rege Nachfrage dürfte ihm nun neu auch ein Salär von etwas mehr als 300'000 Franken im Jahr bescheren.
Seit Marc Lüthis Nachfolger Jürg Fuhrer die SCB-Sportabteilung an der kurzen Leine führt, sputen sich Obersportchef Pascal Signer und sein Untersportchef Martin Plüss. Soeben haben sie mit Christof von Burg vorzeitig um drei Jahre bis 2030 verlängert. Der SCB hat damit langfristig sein Torhüterproblem gelöst. Ein Problem, das seit Leonardo Genonis Abgang im Sommer 2019 ein wichtiger Grund für die sportliche Stagnation der Berner war.
Connor Hughes hat einen Vertrag bis 2031, Christof von Burg nun neu bis 2030. Ein Torhüter-Tandem, das dem SCB bis mindestens 2030 eine solide sportliche Basis gibt. Christof von Burg hat zwar erst zwei NL-Partien bestritten (4:1 in Kloten, 2:5 in Fribourg) und ist weder als Junior noch als Profi je für ein Länderspiel aufgeboten worden. Aber der tschechisch-schweizerische Doppelbürger hat eine überaus solide vierjährige Grundausbildung in Schweden (2020 bis 2024) hinter sich und sein Potenzial wird quer durch die Liga von allen Sportchefs hoch eingeschätzt.
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