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Rolf Fringer ist neuer Sportdirektor beim FC Luzern

Rolf Fringer ist wieder zurück beim FC Luzern. Von 2008 bis 2011 war er bei den Innerschweizern bereits Trainer.  
Rolf Fringer ist wieder zurück beim FC Luzern. Von 2008 bis 2011 war er bei den Innerschweizern bereits Trainer. Bild: KEYSTONE
Nachfolger von Alex Frei

Rolf Fringer ist neuer Sportdirektor beim FC Luzern

23.12.2014, 17:1023.12.2014, 18:02

Mit Fringer übernimmt beim Letzten der Super League ein erfahrener Kenner des Schweizer Fussballs die sportliche Verantwortung. Der österreichisch-schweizerische Doppelbürger arbeitete seit 1986 als Trainer; nun ist er erstmals exklusiv Sportchef und wird sich daran machen, den Innerschweizer Verein nach einer komplett missratenen Meisterschafts-Hinrunde wieder auf Kurs zu bringen.

Fringer an der heutigen Pressekonferenz.
Fringer an der heutigen Pressekonferenz.Bild: KEYSTONE

Der in Hergiswil NW wohnhafte Fringer konnte die dreiköpfige Findungskommission und den Verwaltungsrat mit seiner Bewerbung überzeugen. Für ihn sprach nicht zuletzt seine Erfahrung und seine Kenntnisse über den Schweizer Fussball.

Fringer, der ehemalige Verteidiger aus dem zürcherischen Adliswil, feierte seine grössten Erfolge als Coach mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft 1993 (Aarau) und 1998 (GC). Er trainierte 1995/1996 den VfB Stuttgart und bildete das berühmte magische Dreieck Balakow/Elber/Bobic.

Keine reine Erfolgsgeschichte 

Fringer musste aber auch viele Rückschläge hinnehmen. Als Schweizer Nationaltrainer wurde er schon nach etwas über einem Jahr und einer blamablen 0:1-Niederlage in Aserbaidschan 1997 entlassen, seine Engagements im Ausland hielten nie lange, auch nicht die bis dato letzten beiden in Zypern (Apollon Limassol 2003) und in Griechenland (PAOK Saloniki 2004/2005).

Das letzte Traineramt hatte Fringer beim FCZ inne.
Das letzte Traineramt hatte Fringer beim FCZ inne.Bild: KEYSTONE

Seinen neuen Arbeitgeber kennt Fringer schon. Er war von 2008 bis 2011 Trainer der Innerschweizer. Nur wenige Monate nach dem Gewinn der Hinrunde und einer katastrophalen Rückrunde wurde er entlassen. Ein gutes Jahr später übernahm er die Verantwortung beim FC Zürich. Nach nur fünf Monate endete das Engagement schon wieder. 

(si/cma)

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