Sport
FC Luzern

Super League: Thun gewinnnt auch gegen den FC Luzern

Thun zittert sich zum zehnten Sieg in Serie + St.Gallen gewinnt glücklich gegen Winti

28.02.2026, 17:0028.02.2026, 22:43

Thun – Luzern 2:1

Thun nimmt dank eines 2:1-Siegs gegen Luzern einen weiteren Schritt Richtung Meistertitel. Kastriot Imeri und Elmin Rastoder lassen die Berner Oberländer jubeln.

Wer soll diesen FC Thun aufhalten, dürfte sich in den letzten Wochen der eine oder die andere gefragt haben. Spielverschiebungen wie in Winterthur bremsten die Thuner zumindest kurzfristig. Doch auf dem Platz, da scheint derzeit niemand der Mannschaft von Mauro Lustrinelli das Wasser reichen können. Am ehesten, so dachten es einige Beobachter, so vielleicht der FC Luzern, der nach drei Siegen in Folge plötzlich auf dem Vormarsch scheint.

Insofern war es ein mit Spannung erwartetes Duell der beiden formstärksten Mannschaften. Und am Ende jubeln doch wieder die Thuner. Dank Kaltblütigkeit und Luzerner Nachlässigkeiten. Kastriot Imeri verwertete in der 24. Minute eine Vorlage von Valmir Matoshi. Und nur fünf Minuten später erlief Elmin Rastoder einen katastrophalen Rückpass in die Luzerner Defensive und liess Pascal Loretz im Tor der Luzerner keine Abwehrchance.

Die Luzerner steckten nicht auf und kamen durch Oscar Kabwit kurz vor der Pause zum Anschluss. Kein Spieler der Super League war in diesem Jahr an mehr Treffern beteiligt als der Kongolese (6 Tore, 3 Vorlagen). Doch die Formstärke sollte nicht reichen, die Thuner auf ihrer historischen Mission aufzuhalten.

Thun - Luzern 2:1 (2:1)
10'014 Zuschauer. - SR Gianforte.
Tore: 24. Imeri (Matoshi) 1:0. 29. Rastoder 2:0. 43. Kabwit 2:1.
Thun: Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Heule (62. Montolio); Imeri (61. Roth), Bertone, Käit, Matoshi (71. Meichtry); Labeau (71. Dursun), Rastoder (85. Dähler).
Luzern: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes; Owusu, Abe (74. Karweina), Di Giusto; Lucas Ferreira (59. Winkler); Villiger (59. von Moos), Kabwit (87. Vasovic).
Verwarnungen: 83. Freimann, 86. Steffen, 90. Vasovic.

St.Gallen – Winterthur 2:1

St. Gallen gewinnt gegen Winterthur spät nach einem Rückstand und verpasst dem Schlusslicht den nächsten Nackenschlag.

Es sah lange danach aus, als ob Winterthur endlich wieder ein Erfolgserlebnis würde feiern können. Pajtim Kasami brachte die Winterthurer nach 21 Minuten in Führung, und als Carlo Boukhalfa vor der Pause mit einem Penalty an Stefanos Kapino scheiterte, schien Fortuna doch endlich wieder einmal Winterthurerin zu sein an diesem Samstag.

Doch ganz der Floskel entsprechend dauert ein Spiel 90 Minuten und ist erst fertig, wenn der Schiedsrichter pfeift. Alessandro Vogt liess die St. Galler nach 77 und 92 Minuten jubeln. Bei seinem zweiten Treffer war der beste St. Galler Torschütze vom Punkt erfolgreich.

Wie lange er indes noch das Shirt der St. Galler tragen wird, ist offen. Er wird mit einem Wechsel im Sommer zur TSG Hoffenheim in Verbindung gebracht.

St.Gallen - Winterthur 2:1 (0:1)
17'586 Zuschauer. - SR Blanco.
Tore: 21. Kasami (Citherlet) 0:1. 76. Vogt 1:1. 94. Vogt (Penalty) 2:1.
St.Gallen: Zigi; Gaal, Stanic, Okoroji; Vandermersch, Görtler, Daschner (95. Kleine-Bekel), Boukhalfa, Witzig (81. Weibel); Vogt, Balde (66. Besio).
Winterthur: Kapino; Kryeziu, Citherlet, Mühl; Stéphane Cueni; Ulrich (62. Rohner), Schneider (81. Hunziker), Kasami (81. Zuffi), Sidler (73. Smith); Golliard (62. Burkart), Buess.
Bemerkungen: 39. Kapino hält Penalty von Boukhalfa. Verwarnungen: 20. Stanic, 28. Kapino, 38. Mühl, 39. Sidler, 45. Kasami, 50. Ulrich, 68. Rohner.

Servette – Sion 0:0

Servette kann im heimischen Stadion nicht mehr gewinnen. Die Genfer müssen sich in der 27. Super-League-Runde zuhause gegen den FC Sion mit einem 0:0 begnügen.

Das torlose Unentschieden dient den Wallisern zweifellos mehr als den Genfern, die im Kampf um den Einzug in die Top 6 dringend auf (mehr) Punkte angewiesen sind. Für einen Sieg hätten die Grenat allerdings mehr unternehmen müssen. Zu lange beschränkten sie sich fast ausschliesslich auf die defensive Arbeit, erst in der zweiten Halbzeit wagten die Gastgeber etwas mehr.

Les supporters genevois allument des fumigenes, lors de la rencontre de football de Swiss Super League entre le Servette FC, SFC, et le FC Sion, SIO, ce samedi 28 fevrier 2026 au Stade De Geneve a Gen ...
Die Zuschauer in Genf sahen am Samstagabend keine Tore.Bild: keystone

Dass sich Servette und Sion mit einem Unentschieden trennten, kam keineswegs überraschend. Die Genfer blieben im achten Heimspiel hintereinander ohne Sieg. Die Bilanz in dieser Phase der Erfolgslosigkeit lautet auf fünf Unentschieden und drei Niederlagen. Ebenfalls auf fünf Unentschieden und drei Niederlagen - aber in den letzten acht Auswärtsspielen - lautet die Bilanz der Walliser. Deren beste Chance zum Sieg kam in der 86. Minute, doch der Ball landete nach Baltazars Schuss nur am Pfosten.

Servette - Sion 0:0
SR Fähndrich.
Servette: Mall; Houboulang Mendes (55. Burch), Rouiller, Severin, Njoh; Stevanovic, Cognat, Fomba (55. Douline), Kadile; Jallow (55. Ishuayed), Guillemenot (75. Mráz).
Sion: Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Kronig, Hefti; Kabacalman (93. Sow), Baltazar Costa; Chipperfield (68. Surdez), Berdayes (77. Kololli), Chouaref (68. Lukembila); Nivokazi (77. Boteli).
Verwarnungen: 35. Houboulang Mendes, 47. Fomba, 57. Chouaref, 80. Douline, 80. Cognat. (riz/sda)

Die Tabelle

Standings provided by Sofascore

Die Torschützenliste

Top Players list provided by Sofascore
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1 / 36
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1989/90: Ivan Zamorano, FC St.Gallen, 23 Tore.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Dieser Comedian begeistert das Publikum – und das ohne ein Wort zu sagen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Guguseli 4.
28.02.2026 22:19registriert November 2020
War doch ein schönes letztes Spiel in St. Gallen. Spannend, aber zugegebenermassen mit einem verdienten Sieger. Bitzli gemein wars schon mit dem Goal in der Nachspielzeit.
Ich werde die Auswärtsreisen nach St. Gallen vermissen, wenn wir nach Nyon oder Carouge müssen... ❤️🤍
207
Melden
Zum Kommentar
avatar
wilbur
28.02.2026 19:58registriert März 2019
zwei situationen die sogar strittig wären, wenn die schiedrichterinnen sie gepfiffen hätte, stattdessen kippt sie der var jeweils. so kann man das winterthurer aufbäumen auch zerstören.
2311
Melden
Zum Kommentar
9
Odermatt jagt Hirscher – so weit liegt der Schweizer noch hinter dem besten Skifahrer
Marco Odermatt eilt auch in dieser Saison von Sieg zu Sieg, mit seinen 28 Jahren hat er auch schon (fast) alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Aber wird er schaffen, die Rekorde des erfolgreichsten Skifahrers zu gefährden? Wir ziehen den Direktvergleich mit Marcel Hirscher.
Wir beginnen mit dem direkten Vergleich aller bisher absolvierten Rennen, welche die beiden Ski-Dominatoren bestritten haben, und werfen das Augenmerk auf erreichte Meilensteine.
Zur Story