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FIFA-Sperren gegen Rüpel-Argentinier gelten auch bei Testspielen

FILE - Argentina's Leandro Paredes (5) knocks down Spain's Gavi (9) as Argentina coaches, right, scuffle with Spain's Eric GarcÌa (4) after the World Cup final soccer match between Spai ...
Leandro Paredes (Nr. 5) stösst nach dem verlorenen WM-Final den Spanier Gavi um.Bild: keystone

Aufatmen in Buenos Aires: FIFA-Sperren gegen Rüpel-Argentinier gelten auch bei Testspielen

Die nach Tumulten im WM-Final gesperrten Argentinier dürften schneller wieder in Pflichtspielen zum Zug kommen. Die Sanktionen gegen Leandro Paredes und Co. gelten auch in Testspielen.
28.08.2026, 19:4528.08.2026, 19:45

Einem diesbezüglichen Antrag des argentinischen Fussballverbandes (AFA) habe das FIFA-Disziplinarkomitee stattgegeben, hiess es in einer AFA-Mitteilung. Argentiniens Leandro Paredes war nach seiner Tätlichkeit für zehn, sein Teamkollege Nahuel Molina für sieben Spiele gesperrt worden.

Die beiden Akteure hatten sich in Tumulten nach Spielende Mitte Juli besonders hervorgetan. Paredes stiess Spaniens Gavi zu Boden, Molina attackierte Weltmeister-Captain Rodri. Dem Duo hätten ohne die Implementierung von Testspielen in die Sanktion jahrelange Team-Pausen gedroht. Seine nächsten Pflichtspiele bestreitet das argentinische Nationalteam erst bei der Copa America 2028. Für die WM 2030 ist der Finalist der jüngsten Ausgabe als einer von insgesamt sechs Gastgebern bereits qualifiziert.

Gavi muss seine Sperre von einem Spiel zum Auftakt der Nations League im September absitzen. Auch Argentiniens Thiago Almada war für eine Partie, Co-Trainer Roberto Ayala für deren drei gesperrt worden. Die AFA behält es sich laut der Mitteilung trotz der Anrechnung der Freundschaftsspiele vor, «zur Verteidigung seiner Rechte und der seiner Spieler» bei der FIFA-Berufungskommission oder beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Rekurs einzulegen. Davor wolle man aber die schriftlichen Urteilsbegründungen abwarten. (sda/apa)

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