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José Mourinho soll Tottenham zum Erfolg zurückführen.
José Mourinho soll Tottenham zum Erfolg zurückführen.Bild: EPA ANSA

Mourinho neuer Tottenham-Trainer: «Er wird den Glauben zurück in die Kabine bringen»

20.11.2019, 08:1920.11.2019, 10:23

José Mourinho ist der neue Trainer von Tottenham Hotspur. Nur wenige Stunden nach der Entlassung von Maurizio Pochettino stellten die «Spurs» den «Special One» als Nachfolger vor. Für den Portugiesen ist nach dem FC Chelsea (zweimal) und Manchester United das vierte Engagement in der Premier League. Mourinho hat in Nord-London einen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Zuvor war er fast ein Jahr ohne Trainerjob, nachdem er bei Manchester United entlassen worden war.

«Ich freue mich darauf, mich einem Klub mit einem so grossen Erbe und so leidenschaftlichen Unterstützern anzuschliessen», wird der 56-jährige Portugiese in der Mitteilung zitiert. «Die Qualität sowohl in der Mannschaft als auch im Nachwuchsbereich begeistert mich. Die Aussicht, mit diesen Spielern arbeiten zu können, ist faszinierend.»

«Mit José haben wir einen der erfolgreichsten Trainer im Fussball bekommen», freut sich «Spurs»-Boss Daniel Levy. «Er hat eine grosse Erfahrung, kann Teams inspirieren und ist ein grossartiger Taktiker. Er hat bei jedem Klub, den er trainiert hat, Titel gewonnen. Wir sind uns sicher, dass er Energie und Glauben zurück in die Kabine bringen wird.»

Mourinho gewann in seiner Trainerkarriere 2004 mit dem FC Porto und 2010 mit Inter Mailand die Champions League. Ausserdem wurde er Meister mit Porto (2x), Chelsea (3x), Inter (2x) und Real Madrid (1x). Mit Porto (2003) und Manchester United (2017) triumphierte er zudem in der Europa League.

Pochettino schon länger in der Krise

Mit Pochettino trennte sich Tottenham gestern von dem Trainer, der den Klub in den vergangenen Jahren an der Spitze der nationalen Meisterschaft etabliert hat. In den fünf absolvierten Saisons unter dem Argentinier klassierten sich die Nordlondoner zum Schluss immer innerhalb der Top 5. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Argentinier, der via Southampton im Norden Londons gelandet war, gipfelte in der letzten Saison im Erreichen des Champions-League-Finals, den man gegen Liverpool mit 0:2 verlor.

In der Premier League zeichnete sich bei den Spurs die Krise dagegen bereits im letzten Drittel der Vorsaison ab. Nur drei von zwölf Spielen hatte Tottenham im Endspurt der Premier League zu seinen Gunsten entscheiden können. Die Serie an schwachen Resultaten setzte sich mit Beginn dieser Saison fort. Drei Siege aus zwölf Spielen – den letzten davon im September – bedeuteten nun Pochettinos Ende als Trainer. Nun soll es also Mourinho richten. (pre/sda)

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