Sport
Fussball

Wegen positivem Corona-Test: Xamax – Sion auf morgen verschoben

Xamax's defender Arbenit Xhemajli, left white, celebrates his goal, after scoring the 1:2, during the Super League soccer match of Swiss Championship between FC Sion and Neuchatel Xamax FCS, at t ...
Vor der Corona-Pause: Sion verliert zuhause gegen Xamax 1:2.Bild: KEYSTONE

Xamax gegen Sion auf Donnerstag verschoben – Kasami schäumt vor Wut

Der positive Corona-Fall bei Neuchâtel Xamax hat fürs Erste nur zu einer Verschiebung der Partie zwischen den Neuenburgern und dem FC Sion um 24 Stunden von Mittwoch auf Donnerstag geführt. Doch dies dürfte eine Reihe weiterer Neuansetzung nach sich ziehen.
15.07.2020, 13:1116.07.2020, 09:57

Die Swiss Football League hat das Spiel Neuchâtel Xamax – FC Sion nach Rücksprache mit der kantonalen Behörde vorsorglich auf Donnerstag verschoben. Spielbeginn ist um 18.15 Uhr. Die Austragung der Partie ist mittlerweile gesichert. Nach zusätzlichen Abklärungen ist der Neuenburger Kantonsarztes Claude-François Robert der Ansicht, dass vom infizierten Spieler keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht. Dies teilte der Klub am Mittwoch in einem Communiqué mit.

«Folglich sind in diesem Fall keine Massnahmen für die öffentliche Gesundheit gemäss dem Pandemiegesetz mehr anzuwenden, also keine Isolation und keine Quarantäne», liess Kantonsarzt Robert verlauten. Die normalen Schutzmassnahmen sollen indessen aufrechterhalten bleiben. Das Kader der Xamaxiens steht also für das Spiel vom Donnerstagabend ganz zur Verfügung.

Die Spielverschiebung von Xamax gegen Sion um einen Tag hat zudem die folgenden Neuansetzungen in der Super League zur Folge:

  • Runde 32: FC Sion – FC Lugano neu am Sonntag, 19. Juli 2020, 16.00 Uhr (statt Samstag, 18. Juli)
  • Runde 33: FC Lugano – FC Zürich neu am Mittwoch, 22. Juli 2020, 20.30 Uhr (statt Dienstag, 21. Juli)

Auch Sions Ermir Lenjani ärgert sich

Bild
Bild: screenshot instagram

Die Spieler von Xamax und Sion erfuhren am Mittwoch kurz nach dem Mittagessen von der Verschiebung. Der FC Sion ist nun bereits zum zweiten Mal Opfer einer kurzfristigen Neuansetzung. Bei den abstiegsgefährdeten Wallisern wurde auf die Vorgänge in der Super League in den letzten Tagen teilweise nervös reagiert. Stürmer Pajtim Kasami machte seinem Ärger über Twitter Luft: «Skandal, was hier in dieser Liga momentan passiert. Eine absolute Frechheit!!!», schrieb er am Mittwoch. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bayern und? Diese Klubs wurden schon deutscher Meister
1 / 14
Bayern und? Diese Klubs wurden schon deutscher Meister

Bayern München ist deutscher Rekordmeister: 2025 ging die Meisterschale bereits zum 34. Mal an den Liga-Krösus.

quelle: keystone / anna szilagyi
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
43 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Triple A
15.07.2020 13:21registriert November 2018
Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass die Fussballmeisterschaft in diesem Sinne spannend wird, hätte ich ihn für verrückt gehalten.
2212
Melden
Zum Kommentar
avatar
TheBear97
15.07.2020 13:15registriert Oktober 2015
Was ist morgen anders im Vergleich zu heute?
Das Ganze ist einfach nur noch lächerlich. Der Verband hatte wohl tatsächlich keinen Plan B... Saison abbrechen, fertig.
24138
Melden
Zum Kommentar
avatar
pnao
15.07.2020 13:15registriert Juli 2014
Wow, auch selten gesehen, ausser vor kurzem beim Lohnstreit beim FCB, dass sich Spieler öffentlich so äussern.
1645
Melden
Zum Kommentar
43
Schweizer Gold-Hoffnung Gremaud verraten – Trainer wechselt kurzfristig zur Konkurrentin
Nach ihrem Sieg im Big Air bei den X Games in Aspen reiste Mathilde Gremaud mit viel Selbstvertrauen nach Livigno zu den Olympischen Spielen. Doch die Freiburgerin muss erneut einen Verrat verkraften.
Es wirkt wie ein schlechtes Remake. Auf eine Frage zur Rückkehr des Zürcher Trainers Misra Noto in ihr Umfeld liess Mathilde Gremaud eine kleine «Bombe» platzen. «Vor drei Tagen hat er schon wieder die Seiten gewechselt und sich entschieden, China zu helfen (Und damit der zweifachen Olympiasiegerin Eileen Gu, Anm.d.Red.). Das hat mich eiskalt erwischt», sagte die Freiburgerin mit zusammengebissenen Zähnen.
Zur Story