Sport
Italien

EM 2020: Luke Shaw erzielt das früheste Tor in einem EM-Final

Luke Shaw freut sich über sein 1:0 nach 116 Sekunden.
Luke Shaw freut sich über sein 1:0 nach 116 Sekunden.bild: imago-images.de

Shaw erzielt das früheste Tor in einem EM-Final – auch Bonucci knackt einen Rekord

11.07.2021, 23:1811.07.2021, 23:18

Der linke Flügelläufer Luke Shaw brachte England im EM-Final gegen Italien in London nach weniger als zwei Minuten in Führung. 1:56 Minuten – also 116 Sekunden – zeigte die Uhr an, als der Ball via Pfosten ins Tor drang. Es war das mit Abstand schnellste Tor in einem EM-Final.

Das frühe 1:0 für England durch Luke Shaw.Video: streamable

Die alte «Bestmarke» hatte in den Urzeiten der EM-Turniere Jesus Maria Pereda aufgestellt. Er erzielte im Final 1964 in Madrid in der 6. Minute das 1:0 für Spanien beim 2:1-Sieg gegen die Sowjetunion. Ähnlich schnell ging es 1976. Beim legendären Triumph der Tschechoslowakei nach Penaltyschiessen gegen Deutschland erzielte Jan Svehlik in der 8. Minute das 1:0 für den späteren Sieger.

Luke Shaw erzielte zugleich das fünftschnellste Tor überhaupt an einem EM-Turnier. An dieser EM hatten Emil Forsberg für Schweden und Yussuf Poulsen für Dänemark das zweit- respektive das drittschnellste Tor markiert. Den Allzeit-Rekord stellte Dimitri Kiritschenko auf. Er traf an der EM 2004 nach nur 67 Sekunden zu Russlands 1:0 gegen den nachmaligen Europameister Griechenland.

Einen Rekord stellte im Final auch Leonardo Bonucci auf. Mit dem Ausgleich zum 1:1 machte sich der Innenverteidiger von Juventus Turin zum ältesten Torschützen in einem EM-Final. Bonucci ist 34 Jahre und 71 Tage Tage alt. Er löste den Deutschen Bernd Hölzenbein ab, der 1976 gegen die Tschechoslowakei im Alter von 30 Jahren und 103 Tagen erfolgreich gewesen war. (pre/sda)

Der 1:1-Ausgleich durch Bonucci in der 67. Minute.Video: streamable
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der EM 2020
1 / 101
Die besten Bilder der EM 2020
England hat seine Königin, Italien seinen Fussballkönig: Giorgio Chiellini bringt den Pokal nach Rom.
quelle: keystone / fabio frustaci
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wenn im Büro nur noch die EM regiert
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Hier schlägt Fribourgs Bertschy SCRJ-Goalie Nyffeler die Faust ins Gesicht
Die Rapperswil-Jona Lakers gehen in der Viertelfinalserie gegen den Qualifikationszweiten Fribourg-Gottéron wieder in Führung. Sie gewinnen auswärts 2:1 und führen nun mit 3:2 Siegen. Nach dem Spiel wurde es einmal mehr hitzig.
Im ersten Spiel der Viertelfinalserie sorgten Fribourg-Gottéron und Rapperswil-Jona mit insgesamt 218 Strafminuten für einen neuen Playoff-Rekord. Daran kamen die beiden Teams seither nicht heran – gehässig ging es teilweise trotzdem zu und her. Immer wieder gerieten die Fribourger und die Lakers aneinander, so auch in Spiel 5, das der SCRJ knapp 2:1 gewann, womit er in der Serie wieder in Führung liegt.
Zur Story