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epa07947145 Roma's Edin Dzeko (3L) argues with Scottish referee William Collum (2L) during the UEFA Europa League group J soccer match between AS Roma and Borussia Moenchengladbach at the Olimpico stadium in Rome, Italy, 24 October 2019.  EPA/GIUSEPPE LAMI

Romas Edin Dzeko legt sich mit Schiedsrichter Willie Collum an. Bild: EPA

Die Europa League zeigt gerade, welche Skandal-Entscheide es ohne den VAR gibt



Borussia Mönchengladbach kommt in der Europa League weiterhin nicht vom Fleck. Nach dem 1:1 auswärts gegen die AS Roma sind Yann Sommer, Breel Embolo und Co. auf den letzten Platz der Tabelle abgerutscht.

Dass Gladbach aber überhaupt einen Punkt holt, hat es dem Schiedsrichter zu verdanken. Willie Collum entschied in der letzten Minute der Nachspielzeit unerklärlicherweise auf Penalty. Er wollte ein Handspiel gesehen haben, dabei traf der Ball Roma-Verteidiger Chris Smalling mitten im Gesicht.

Die Szene im Video:

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Video: streamja

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Klarer Fall, das ist ...

Im Gegensatz zur Champions League gibt es in der Europa League keinen Video Assistant Referee (VAR), welcher bei einer vermeintlichen Fehlentscheidung des Schiedsrichter hätte eingreifen können.

Stindl machte dann in der 95. Minute tatsächlich noch den Ausgleich. Der Torschütze meinte dann nach dem Spiel tatsächlich auch: «Das haben wir uns hart erarbeitet. Wir haben nie aufgesteckt, viel investiert und dann verdient den Punkt mitgenommen.»

Etwas ehrlicher war Gladbach-Trainer Marco Rose. Er räumte ein: «Wenn man das so sieht würde ich eher sagen Kopf statt Hand. In dem Fall wäre es wahrscheinlich eher kein Elfmeter gewesen.» Und Goalie Yann Sommer fand: «Am Wochenende lief es gegen uns, heute für uns. Das ist mir gerade egal.»

Moenchengladbach's Lars Stindl, third from right, celebrates with his teammates after scoring his side's opening goal during the Europa League group J soccer match between Roma and Borussia Moenchengladbach at the Rome Olympic stadium, Thursday, Oct. 24, 2019. (AP Photo/Alessandra Tarantino)

Später Jubel im Römer Regen: Torschütze Stindl lässt sich feiern. Bild: AP

Ganz anders sahen das natürlich die Römer. Trainer Paulo Fonseca sagte: «Der Schiedsrichter hat das Spiel in der letzten Minute entschieden. Das war klar, das hat jeder gesehen. Es ist schwierig, das zu akzeptieren.»

Und auch Stürmer Edin Dzeko machte nach dem Schlusspfiff seinem Unmut Luft: «Das ist ein schwerer Fehler, der auf diesem Niveau nicht passieren darf.» Der Entscheid habe das Resultat, das Spiel, womöglich gar den Verlauf der Gruppe verändert. Tatsächlich haben die Italiener nun statt einem beruhigenden Drei-Punkte-Polster nur einen Zähler Vorsprung auf den dritten Platz. (abu)

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