Sport
Fussball

Japan gewinnt 4:0 gegen Spanien – Costa Rica unterliegt Sambia

epa10778191 Mina Tanaka of Japan celebrates after scoring a goal during the FIFA Women's World Cup group C soccer match between Japan and Spain in Wellington, New Zealand, 31 July 2023. EPA/RITCH ...
Japan schlägt die Spanierinnen etwas überraschend mit 4:0.Bild: keystone

Japan siegt, Spanien im Achtelfinal gegen die Schweiz – Olympiasieger Kanada ausgeschieden

31.07.2023, 08:3031.07.2023, 15:32

Gruppe C

Japan – Spanien 4:0

Die Schweizerinnen treffen an der Fussball-WM in Australien und Neuseeland am Samstag im Achtelfinal auf Spanien. Die Spanierinnen beenden die Gruppe C nach der 0:4-Niederlage gegen Japan auf dem 2. Platz.

Wie die Asiatinnen hatten auch die Spanierinnen bei den Siegen in den ersten beiden Gruppenspielen kein Gegentor zugelassen. Gegen Japan kassierten sie nun in der ersten Halbzeit drei Treffer innert 28 Minuten. Das 1:0 (12.) und 3:0 (40.) erzielte Hinata Miyazawa, die schon beim 5:0 gegen Sambia zweimal erfolgreich gewesen war. Spanien gelang trotz 77 Prozent Ballbesitz kein Tor.

Obwohl die Schweizerinnen die Achtelfinals als Gruppensieger und ohne Gegentreffer erreicht haben, steigen sie am Samstagmorgen um 7.00 Uhr als Aussenseiterinnen in den Achtelfinal. Das spanische Team wird angeführt von der zweifachen Weltfussballerin Alexia Putellas, die beim FC Barcelona Teamkollegin von Ana-Maria Crnogorcevic ist. Putellas gab im April nach einem Kreuzbandriss ihr Comeback.

Allerdings ist die Bilanz der Spanierinnen an Weltmeisterschaften mehr als mager. Bei der ersten Teilnahme 2015 schieden sie in der Vorrunde aus, 2019 bedeuteten die Achtelfinals Endstation. An den letzten drei Europameisterschaften war jeweils in den Viertelfinals Schluss. Zudem forderten 15 Spielerinnen im vergangenen Herbst den Rücktritt von Trainer Jorge Vilda, dem deshalb an dieser WM nicht das bestmögliche Team zur Verfügung steht. Das sind alles andere als gute Voraussetzungen. Nun gilt es auch noch, den Dämpfer gegen Japan zu verkraften.

Die Schweizerinnen spielten zuletzt im März 2019 an einem internationalen Turnier gegen Spanien. Damals setzte es eine 0:2-Niederlage ab. Seither ist einiges passiert.

Costa Rica – Sambia 1:3

Im Spiel zwischen Costa Rica und Sambia machten die beiden Schlusslichter der Gruppe C den dritten Platz unter sich aus. Sambia konnte das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. Lushomo Mweemba (3.), Captain Barbra Banda (Penalty, 31.) und Racheal Kundananji (90.+3) trafen für die Afrikanerinnen. Banda markierte mit dem versenkten Penalty das 1000. Tor an einer Frauen-Endrunde. Melissa Herrera schoss in der 47. Minute den Anschlusstreffer für die Mittelamerikanerinnen.

Goal scorer Zambia's Racheal Kundananji carries teammate Barbra Banda as Mary Wilombe, left, runs in as they celebrate their third goal during the Women's World Cup Group C soccer match betw ...
Banda bejubelt ihren Treffer – es ist der 1000. Treffer an einer Frauen-WM.Bild: keystone

Die Tabelle:

Gruppe B

Kanada – Australien 0:4

In der Gruppe B muss Olympiasieger Kanada trotz vier Punkten aus den ersten beiden Partien die Heimreise antreten. Den Nordamerikanerinnen hätte gegen Australian ein Unentschieden zum Weiterkommen genügt, sie unterlagen jedoch gleich 0:4. Die ersten beiden Tore der Co-Gastgeberinnen schoss Hayley Raso. Da Nigeria gegen das zuvor punktelose Irland nicht über ein 0:0 hinauskam, holte Australien gar den Gruppensieg.

Die Tabelle:

(kat/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Nati-Noten nach dem 0:0 gegen Neuseeland
Alisha Lehmann und Co. duellieren sich im ultimativen Rate-Duell
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Balestra jetzt doch per sofort zum SCB +++ Lausanne reagiert auf Verletzungen
Während die National-League-Saison wieder läuft, gibt es bereits die ersten News für nächstes Jahr. Hier findest du alle bekannten Transfers für die Spielzeit 2027/28.
Der Lausanne HC reagiert auf das Lazarett in der eigenen Verteidigung und verpflichtet Connor Carrick. Der amerikanische Verteidiger, der letzte Saison bei Lugano spielte (49 Spiele, 10 Tore, 13 Assists), unterschreibt einen Vertrag bis zum 24. Dezember. Bei den Waadtländern fallen dezeitderzeit die Verteidiger Erik Brännström, Michael Fora, Aurélien Marti und Colin Miller allesamt verletzt aus. (abu)
Zur Story