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Lukakus Titelfeier, Messis Freistoss-Jubiläum und 7 weitere Episoden des Fussball-Weekends



Inter feiert 19. Scudetto

Seit dem Sonntag ist es amtlich: Der italienische Meister heisst erstmals seit 2011 nicht Juventus. Die Turiner wurden durch Inter Mailand abgelöst, dessen 19. Meisterschaft schon vier Runden vor Schluss feststeht. Die «Nerazzurri» schlugen am Samstag das Schlusslicht Crotone 2:0 und profitierten tags darauf von einem Punktverlust Atalantas (1:1 in Sassuolo).

Stürmerstar Romelu Lukaku nahm seine Fans auf Instagram live mit bei einer spontanen Jubelfahrt durch Mailand:

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Video: streamable

Lukaku – 21 Tore in 33 Serie-A-Partien in dieser Saison – feierte den Titel nicht alleine. Rund 30'000 Inter-Fans versammelten sich vor dem Mailänder Dom, was angesichts der Corona-Pandemie für viel Kritik sorgte.

Inter Milan fans crowd Piazza Duomo square in front of the gothic cathedral after Inter Milan won its first Serie A title in more than a decade after second-placed Atalanta drew 1-1 at Sassuolo, in Milan, Italy, Sunday, May 2, 2021. Atalanta needed to win to avoid Inter mathematically clinching the title with four matches remaining. It was Inter

Auf der Piazza del Duomo gab es kein Durchkommen. Bild: keystone

Trotz dem Titelgewinn ist bei Inter nicht alles in Butter, offenbar wurde er teuer erkauft. Den Klub drücken grosse Geldsorgen, vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Schulden 630 Millionen Euro betragen.

Zlatans Zuckerpass

Hinter dem souveränen Meister balgen sich fünf Mannschaften um drei Plätze in der Champions League. Atalanta, Juventus und Milan sind punktgleich, Napoli hat zwei Zähler Rückstand auf das Trio und Lazio Rom fünf.

Beim 2:0-Sieg der AC Milan gegen Kellerkind Benevento schossen Hakan Calhanoglu und Theo Hernandez die Tore. Für Aufsehen sorgte einmal mehr Zlatan Ibrahimovic – mit diesem Pässchen:

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Video: streamable

Juventus durfte sich auf Cristiano Ronaldo verlassen. Der portugiesische Torschützenleader der Serie A (27 Treffer) erzielte nach einem Rückstand beide Tore zum 2:1-Sieg der Turiner in Udine.

Messi zieht beim Jubiläum mit Ronaldo gleich

Das nächste Wochenende hat in der Primera Division wegweisenden Charakter. Am Samstag empfängt der drittklassierte FC Barcelona den Leader Atlético Madrid, am Sonntag steht das Spiel zwischen Real Madrid (2.) und dem FC Sevilla (4.) an. Alle vier Teams können noch Meister werden.

Sevilla empfängt heute Abend Athletic Bilbao und könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt zum Duo Barça/Real aufschliessen.

Die anderen drei Spitzenteams feierten am Wochenende Siege. Real Madrid schlug Osasuna 2:0, Atlético gewann bei Elche 1:0 und Barcelona siegte 3:2 bei Valencia. Für die Katalanen traf Lionel Messi doppelt, darunter war dieser herrliche Freistoss:

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Video: streamja

Messi, der zuvor einen Penalty verschoss und diesen im Nachschuss verwandelte, feierte mit seinem Treffer zur 3:1-Führung ein Jubiläum. Es war der 50. Freistoss, den «La Pulga» im Dress des FC Barcelona im Netz versenkte.

Hinzu kommen sechs Freistosstore im Nationalteam. Und mit diesen insgesamt 56 Treffern liegt Lionel Messi nun gleichauf mit seinem ewigen Rivalen Cristiano Ronaldo (46 Freistosstore für Klubs, zehn für Portugal).

Lilles Rekordhexer Maignan

Schon zum 19. Mal in dieser Saison konnte Mike Maignan sein Tor reinhalten. Lilles Goalie hat grossen Anteil daran, dass LOSC drei Runden vor Schluss immer noch Leader ist. Am Wochenende siegte es 2:0 gegen Nizza.

Lille's goalkeeper Mike Maignan gestures during the French League One soccer match between Lille and Brest at the Stade Pierre Mauroy stadium in Villeneuve d'Ascq, northern France, Sunday, Feb. 14, 2021. (AP Photo/Michel Spingler)

Auch wenn er als Bäcker angeschrieben ist: Mike Maignan ist Torhüter. Bild: keystone

Das Rennen um den Titel ist wohl zu einem Zweikampf mit PSG verkommen, Monaco hat bei der 2:3-Heimniederlage gegen Lyon an Terrain eingebüsst.

Zurück zu Lille-Goalie Maignan. Der hatte es gegen Nizza auch nicht sonderlich schwer, die Null zu halten. Seine Vorderleute liessen keinen einzigen Torschuss des Gegners zu:

Nicht die feine englische Art

Fulhams Bobby Reid läuft zwar für Jamaikas Nationalteam auf, geboren und aufgewachsen ist er jedoch in England. Die Redensart von der «feinen englischen Art» scheint ihm dennoch nicht bekannt zu sein. Vor einem Eckball plagt Reid Chelseas Goalie Edouard Mendy, indem er ihm am Handschuh herumnestelt:

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Video: streamable

Chelsea gewann das West London Derby 2:0. Während Aufsteiger Fulham damit weiterhin einen Abstiegsplatz belegt, haben die «Blues» weiter die Champions League im Auge.

Manchester City, das Meister werden wird, durfte noch nicht feiern. Rechnerisch könnte Stadtrivale United noch vorbeiziehen. Dessen Partie gegen Liverpool wurde abgesagt:

Junuzovic macht's im Fallen

Dank eines 3:0-Siegs über den LASK ist Red Bull Salzburg zum achten Mal in den letzten zehn Jahren österreichischer Cupsieger geworden. Der Schweizer Noah Okafor spielte nur eine Nebenrolle, er wurde in der 89. Minute eingewechselt. Highlight des Spiels war ein Pass von Routinier Zlatko Junuzovic. Sein Zuspiel im Fallen führte zu einem Penalty, den Patson Daka dann allerdings verschoss:

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Video: streamable

«Es ist geil, sehr emotional – schade, dass keine Fans da sind», bedauerte Junuzovic. In der Meisterschaft winkt das Double. Vier Runden vor Schluss hat Salzburg sechs Punkte Vorsprung auf Rekordmeister Rapid Wien. Es wäre der achte Meistertitel in Serie.

Fussballfans im Einkaufszentrum

In Schweden sind derzeit wegen Corona-Auflagen nur acht Zuschauer pro Spiel erlaubt. In Einkaufszentren hingegen gibt es kaum Einschränkungen. In den Augen von AIK-Stockholm-Fans eine absurde Unterscheidung, weshalb sie in einer Shopping Mall darauf aufmerksam machten:

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Deadpool holt sich seine Meistermedaille

Artjom Dsjuba ist einer der bekanntesten russischen Fussballer der Gegenwart. Einer der erfolgreichsten dazu – und wohl auch einer der extravagantesten. Bei der Meisterfeier mit Zenit St.Petersburg verkleidete er sich für die Medaillenübergabe als Comic-Superheld Deadpool:

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Video: streamable

«Ich habe dieses Kostüm schon seit Ewigkeiten», erklärte Dsjuba hinterher. «Das ist unser dritter Titel in Folge, da kann ich mir erlauben, es zu tragen.»

Tod der Drohne!

Flashback an ein Ereignis, das auch schon bald wieder sieben Jahre zurückliegt. Beim Länderspiel zwischen Serbien und Albanien hatte eine Drohne für einen Spielabbruch gesorgt. Ohne grosses Hin und Her endete eine solche Aktion in Argentinien: Ein Spieler von Rosario Central pflückte die Drohne herunter und Pablo Pérez von den Newell's Old Boys – 2018 für 28 Minuten bei einer 1:6-Abreibung gegen Spanien argentinischer Nationalspieler – sorgte mit einem herzhaften Tritt dafür, dass die Drohne ganz sicher nie mehr aufsteigen kann:

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