Sport
Fussball

EM 2020: Wales schlägt die Türkei dank zwei Bale-Assists und darf träumen

Zeit Heim Resultat Gast
Flagge Flagge
epa09277207 Aaron Ramsey (L) of Wales celebrates with team-mate Gareth Bale (R) after scoring the 0-1 goal during the UEFA EURO 2020 group A preliminary round soccer match between Turkey and Wales in  ...
Gareth Bale und Aaron Ramsey legten den Grundstein für den Wales-Sieg gegen die Türkei.Bild: keystone

Wales schlägt die Türkei dank zwei Bale-Assists – und schnuppert am Achtelfinal

16.06.2021, 20:1116.06.2021, 20:12

Wales steht vor der neuerlichen Qualifikation für die Achtelfinals. Der Halbfinalist von 2016 setzt sich in Baku gegen die Türkei 2:0 durch und weist nach zwei Spielen vier Punkte auf. Die Türken enttäuschen erneut.

Connor Roberts entschied die Partie in der fünften Minute der Nachspielzeit mit dem 2:0. Kurz zuvor hatte der walisische Keeper Danny Ward den 1:1-Ausgleich verhindert, als er den Kopfball von Merih Demiral glänzend parierte (87.). Es war erst die zweite gute Torchance für die Türken, die erneut auf der ganzen Linie enttäuschten.

Das 2:0 für Wales durch Roberts nach Bales Eckball-Trick.Video: streamable

Der schwache Eindruck, den der EM-Halbfinalist von 2008 beim 0:3 im Eröffnungsspiel gegen Italien hinterlassen hatte, täuschte nicht. Von einigen Experten sogar als Geheimfavorit gehandelt, kam die Türkei auch in Baku nicht auf Touren. Vor allem vor der Pause bot das Team von Senol Günes einen blutleeren Auftritt, obwohl die grosse Mehrheit der knapp 20'000 Zuschauer dieses unterstützte. Nach dem Seitenwechsel traten sie zwar etwas aktiver und mutiger auf, mit Ausnahme von Burak Yilmaz – der Captain schoss aus fünf Metern über das Gehäuse (54.) – und Demiral kamen sie aber nie gefährlich vors Tor.

Wales war das klar bessere Team und hätte die Partie bereits nach einer Stunde entscheiden können. Gareth Bale schoss einen an ihm verschuldeten Penalty kläglich über das Tor - und hätte Sekunden später trotzdem fast das 2:0 erzielt. Er blockte einen Abschlag vom türkischen Keeper Ugurcan Cakir, worauf der Ball knapp am Pfosten vorbeistrich.

Besser hatte es Aaron Ramsey kurz vor der Pause gemacht. Nach einem Traumpass von Bale, der auch das 2:0 vorbereitete, tauchte der walisische Regisseur alleine vor Cakir auf und traf zur verdienten Führung. Im dritten Anlauf hatte es für Ramsey geklappt, nachdem dieser seine ersten beiden Chancen – auch diese beiden wurden von Bale vorbereitet – noch vergeben hatte.

Das Telegramm:

Türkei - Wales 0:2 (0:1)
Olympiastadion, Baku. - 19'762 Zuschauer. - SR Dias (POR).
Tore: 42. Ramsey 0:1. 95. Roberts 0:2.
Türkei: Cakir; Celik, Ayhan, Söyüncü, Meras (72. Müldür); Yokuslu (46. Demiral); Karaman (75. Dervisoglu), Calhanoglu, Tufan (46. Yazici), Ünder (83. Kahveci); Yilmaz.
Wales: Ward; Connor Roberts, Mepham, Rodon, Ben Davies; Morrell, Allen (73. Ampadu); Bale, Ramsey (85. Wilson), James (94. Neco Williams); Moore.
Bemerkungen: 61. Bale schiesst Foulpenalty über das Tor. Verwarnungen: 92. Ben Davies, Mepham und Yilmaz (alle wegen Unsportlichkeit). 93. Calhanoglu (Foul). (pre/sda)

Die Tabelle:

Tabelle:

Gruppe X

# Team M S U N T ± P
Flagge
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese Juwele bestreiten an der EM ihr erstes grosses Turnier
1 / 53
Diese Juwele bestreiten an der EM ihr erstes grosses Turnier
Schweiz: Ruben Vargas (22, Linksaussen, FC Augsburg)
quelle: keystone / ronald wittek / pool
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Sie imitieren die grossen Stars – diese Tiere haben zu oft Fussball geschaut
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Locker in Drei Sätzen
Familie Federer muss noch etwas auf Papa warten - Roger hat das Achtelfinal erreicht
Nach Stanislas Wawrinka qualifiziert sich auch Roger Federer in Melbourne für die Achtelfinals. Der «Maestro» schlägt den Russen Teimuras Gabaschwili 6:2, 6:2, 6:3 und trifft nun auf Jo-Wilfried Tsonga.
Wie bereits gegen Blaz Kavcic in der Runde zuvor gelang Federer auch im zweiten Duell mit dem Russen Teimuras Gabaschwili (ATP 79) ein überzeugender Auftritt. Der Weltranglistensechste spielte in der Rod-Laver-Arena bei deutlich tieferen Temperaturen als in den letzten Tagen stark auf und erreichte ohne Satzverlust die zweite Woche am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. «Ich fühle mich gut da draussen und bin froh, dass ich bei unterschiedlichen Bedingungen die Partien in jeweils drei Sätzen gewinnen konnte», sagte Federer.
Zur Story