DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07820860 Spain's captain Sergio Ramos (C) celebrates after scoring the 1-0 lead from the penalty spot during the UEFA EURO 2020 group F qualifying soccer match between Romania and Spain at National Arena stadium in Bucharest, Romania, 05 September 2019.  EPA/ROBERT GHEMENT

Sergio Ramos erklärt Schiedsrichter Aytekin seinen Brillen-Jubel. Bild: EPA

Sergio Ramos knackt magische Marke – und überrascht mit herziger Jubel-Erklärung



Was wäre Spanien nur ohne Sergio Ramos: Beim 2:1-Sieg der «Furia Roja» in der EM-Qualifikation in Rumänien traf der Captain per Penalty zum wegweisenden 1:0 und war damit massgeblich daran beteiligt, dass der Weltmeister von 2010 in der tückischen Gruppe F mit Schweden, Norwegen und den Rumänen nach fünf Spielen noch immer mit dem Punktemaximum dasteht.

abspielen

Ramos zeigt vom Punkt keine Nerven. Video: streamable

Für Ramos war es im 166. Länderspiel – noch eines fehlt zu Rekordmann Iker Casillas – der 21. Treffer im Trikot der Nationalmannschaft. Damit belegt er in der ewigen Torjägerliste zusammen mit Flankengott «Michel» den 10. Platz. Damit hat der Verteidiger mehr Länderspiel-Tore auf dem Konto als beispielsweise David Beckham (17), Franck Ribéry (16) oder Gianluca Vialli (16) und exakt gleich viele wie Stéphane Chapuisat.

Gut möglich, dass Ramos schon bald seine Landsleute Julio Salinas (22), Alfredo Di Stefano (23), Emilio Butragueño (26) und Fernando Morientes (27) einholen wird. Denn der Real-Abwehrchef hat einen Lauf: In den letzten neun Länderspielen hat Ramos acht Mal getroffen. Vier Mal per Kopf und vier Mal per Elfmeter.

Spaniens Top-Torjäger:

Bild

Einen kleinen Makel hatte Ramos' 21. Treffer für Spanien aber doch: Der 33-jährige «Bad Boy» kassierte wegen seines Torjubels die 22. Verwarnung im Trikot der «Furia Roja» und baute seinen Vorsprung auf David Albelda (13) in dieser Kategorie weiter aus.

Ramos schlitterte nach seinem verwandelten Elfmeter auf den Knien in Richtung der rumänischen Heimkurve und formte die Hände zu einer Brille. Der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin legte diese Geste als Provokation aus und zeigte dem Spanier zu dessen Unverständnis die Gelbe Karte. Seine Reklamationen bei Aytekin nützten aber nichts.

Spain's Sergio Ramos, left reacts after being yellow carded during the Euro 2020 group F qualifying soccer match between Romania and Spain, at the National Arena stadium in Bucharest, Romania, Thursday, Sept. 5, 2019. (AP Photo/Vadim Ghirda)

Aytekin hat kein Gehör für Ramos. Bild: AP

Nach dem Spiel erklärte Ramos, was es mit dem Brillenjubel wirklich auf sich hatte: «Der Torjubel war für meinen Neffen bestimmt. Wir tragen beide eine Brille. Ich wollte ihn damit aufmuntern und habe ihm deshalb das Tor gewidmet.» Wenn's wirklich stimmt, eine herzige Geste des spanischen Fussball-Rüpels. Aytekin glaubte Ramos offenbar: Der Unparteiische soll sich in der Pause bei Ramos für die Verwarnung entschuldigt haben. (pre)

Legendär:

abspielen

Video: YouTube/WUMMS

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das sind die 45 teuersten Fussball-Transfers der Welt

1 / 47
Das sind die 45 teuersten Fussball-Transfers der Welt
quelle: epa/epa / guillaume horcajuelo
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie sich Querdenker an der Fussball-EM (vermutlich) verhalten werden

Dass es trotz Corona letztlich doch noch zur Austragung der Fussball-EM 2020 kommt, ist natürlich erfreulich. Dass aber auch ein Typ Mensch dabei sein wird, den wir erst seit dieser Pandemie wahrgenommen haben, hingegen weniger.

Eigentlich hätte die Fussball-Europameisterschaft vor einem Jahr beginnen sollen. Dann kam das Coronavirus und der Rest dürfte uns allen ja bestens präsent sein. Dieses Jahr wird die Fussball-EM nun nachgeholt und somit kehrt (zumindest für Sportfans) ein Stück Normalität zurück in unser Leben.

Die Ausgangslage an der EM ist für viele Teams ähnlich wie vor Jahresfrist. Für die Fans hingegen nicht wirklich. Denn neben all den anderen, bereits gängigen Fan-Typen – von den Besserwissenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel