Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland's Ana Maria Crnogorcevic (13) and Canada's Allysha Chapman collide during the first half of the FIFA Women's World Cup soccer action in Vancouver, British Columbia, Canada, on Sunday, June 21, 2015 . (Darryl Dyck/The Canadian Press via AP) MANDATORY CREDIT

Neu die erfahrenste Schweizerin: Ana-Maria Crnogorcevic. Bild: AP/CP

«Es ist klar, dass wir Favorit sind» – Frauen-Nati will an die EM

Mit dem Heimspiel gegen Litauen startet die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft heute in Schaffhausen in die EM-Qualifikation.



Nils Nielsen ist nicht zu beneiden. Einerseits trat der Däne als Nachfolger von Martina Voss-Tecklenburg in grosse Fussstapfen, andererseits hatte er in seinen ersten acht Monaten als Nationaltrainer mit personellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Rekord-Internationale Lara Dickenmann entschied sich, nach ihrer Kreuzbandverletzung aus der SFV-Auswahl zurückzutreten, Captain Lia Wälti fällt seit Beginn des Jahres mit einer Bänderverletzung am Knie aus und ist noch nicht wieder zurück. Gegen Litauen werden auch Alisha Lehmann und Meriame Terchoun fehlen.

Mit dem Tod von Florijana Ismaili, die Ende Juni bei einem Badeunfall am Comersee ums Leben kam, hatte das Team zudem einen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Die ganze Mannschaft war an der Beerdigung der Teamkollegin, die im Testspiel Mitte Juni gegen Serbien ihr 33. Länderspiel bestritten hatte. Zu Beginn des Zusammenzugs in Schaffhausen wurde der Verlust noch einmal thematisiert und mit Hilfe einer Psychologin gemeinsam aufgearbeitet. Vor dem Anpfiff gegen Litauen wird Ismaili mit einer Schweigeminute gedacht.

Das Duell gegen die Baltinnen ist der Auftakt zur Kampagne, die 2021 zur zweiten EM-Teilnahme der SFV-Auswahl führen soll. Litauen verlor das Auftaktspiel zuhause gegen Kroatien 1:2. «Sie sind sicher nicht der stärkste Gegner in unserer Gruppe», sagt Ana-Maria Crnogorcevic. «Drei Punkte sind Pflicht.» Die 28-jährige Stürmerin von den Portland Thorns ist nach dem Rücktritt Dickenmanns mit 113 Länderspielen die erfahrenste Spielerin in der Mannschaft – und mit 53 Toren zusammen mit der Luzernerin die SFV-Rekordtorschützin.

«Es ist klar, dass wir Favorit sind»

Crnogorcevic ist froh, dass die Zeit der Testspiele vorbei ist. «Ich kann es kaum erwarten, dass es wieder um Punkte geht.» Das Ziel der Berner Oberländerin ist klar: «Wir waren in Lostopf 1 und sind in der Weltrangliste vor allen anderen klassiert. Es ist klar, dass wir Favorit sind. Wir wollen die Gruppe als Erster abschliessen und an die EM fahren.» Neben den Siegern der neun Gruppen qualifizieren sich auch die besten drei Gruppenzweiten direkt für die Endrunde, drei weitere Plätze werden in einer Barrage ermittelt.

Auch Trainer Nielsen sieht seine Mannschaft in der Rolle des Favoriten. «Aber nur wenn wir jedes Mal unsere beste Leistung abrufen, können wir jedes Spiel gewinnen.» Stärkster Herausforderer auf dem Papier ist Belgien, gegen das sich die Schweiz im Herbst im Halbfinal der WM-Playoffs nach einem 2:2 und 1:1 dank der Auswärtstorregel durchgesetzt hat. Komplettiert wird die Gruppe durch Rumänien.

Nielsen hätte gerne auf die Dienste Dickenmanns gezählt. «Lara ist die grösste Spielerin, welche die Schweiz je gehabt hat», sagte der Däne. Aufgrund des Rücktritts der Mittelfeldspielerin und der Verletzung Wältis holte er mit FCZ-Stürmerin Fabienne Humm und Sandy Maendly von Servette Chênois zwei Routiniers zurück ins Team. «Erfahrene Spielerinnen sorgen für Stabilität in den Leistungen, an ihnen können sich die jungen Spielerinnen orientieren.» Im Aufgebot gegen Litauen figurieren vier Teenager. Eine davon ist die 17-jährige Svenja Fölmli vom FC Luzern, die erstmals nominiert wurde. (sda)

Kim Tschopp: Der Unterschied zwischen Realität und Instagram

Den Rhein hinunter

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Der grösste Spassvogel der Champions League – so entzückt uns Atalantas de Roon

Atalanta Bergamo spielt heute Abend bei Dinamo Zagreb zum ersten Mal in der Klubgeschichte in der Champions League. Aus Schweizer Sicht ist das vor allem wegen Remo Freuler interessant. Der Natispieler hat bei den Lombarden einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld.

Neben ihm spielt regelmässig der Holländer Marten de Roon. Warum wir dir das erzählen? Weil dieser de Roon ein echter Spassvogel ist.

Auf ein für ihn unglückliches Foto, welches der offizielle Champions-League-Account postete, …

Artikel lesen
Link zum Artikel